Jahresarchiv: 2003

04 Dez 2003

Fotos der Demo in Düsseldorf

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04 Dez 2003

Protest gegen Kürzungen im Drogen(selbst)-hilfebereich

Demo in Düsseldorf

vor dem Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit (MFJG) NRW, Fürstenwall 25, in Düsseldorf um 11:00 Uhr

Drogenhilfe in NRW akut gefährdet!

Nach Ankündigungen des Landes NRW sollen in der Sucht- und Drogenhilfe in den nächsten zwei Jahren insgesamt 5,5 Millionen Euro eingespart werden. Prävention, niedrigschwellige Drogenhilfe, Beratung in Justizvollzugsanstalten und andere Projekte sind in ihrer Existenz betroffen. Dies hat massive Auswirkungen insbesondere für drogenabhängige Menschen. Durch die Landeskürzungen wird der Betreuungsschlüssel von derzeit 1Fachkraft für 24.000 Menschen auf 1:34.000 sinken. Die Konsequenzen daraus dürften langfristig die Kosten für die Gesellschaft insgesamt dramatisch steigern.

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12 Nov 2003

Anwohnerfront gegen Drogenberatungsstelle

Einzug des Junkiebunds stößt auf Widerstand in Humboldt

2003-11-12-wochenspiegel-an.jpgHumboldt – Eine ruhige Vorstadtstraße in Humboldt mit kleinen Geschäften, Dönerbuden, Supermarkt und Spielplatz der erste Eindruck der Taunussstraße lässt die unruhige Vergangenheit im Haus Nr. 12b nicht ahnen: in seiner Zeit als Vereinslokal geschah dort ein Mord, danach befand sich dort ein Cafe\ das als Drogenumschlagplatz bekannt war und im Juli 2003 geschlossen wurde.
Jetzt fürchten die Anwohner mit dem nahenden Einzug des Junkie Bund Köln e. V. einen neuen Unruheherd mit den alten Problemen: Beschaffungskriminalität der drogenabhängigen Klienten, Aufenthalt auf dem Kinderspielplatz, wegwerfen benutzter Spritzen.
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12 Nov 2003

Tag der offenen Tür

im JBK-Café in der Taunusstr. 12b

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06 Nov 2003

Kalker helfen Junkies. Aber nur wenn die weit weg sind

Eine neue Drogenberatungsstelle in Kalk gefällt den Nachbarn nicht. Sie fürchten um das Wohl ihrer Kinder

2003-11-06-taz_nrw-kalker_h.jpgKÖLN taz ■ Als der Junkie-Bund am Dienstag seine Drogenberatungsstelle in der Kalker Taunusstraße eröffnete, sollte damit die lange Suche nach einem neuen Standort zu Ende sein. Doch davon kann nicht die Rede sein: Es brodelt in der Nachbarschaft. Wenige Tage vor dem Einzug ins ehemalige Bistro „Etna“ hatte es zwei Bürgervefsammlungen gegeben. Deren Fazit: Eine Anlauf stelle gerne, aber nicht in unserer Nähe.
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05 Nov 2003

Patenschaft für Spielplatz beantragt

taunusstr_spielplatz.jpgGleichzeitig mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten stellte der Verein beim Amt für Kinderinteressen den Antrag auf Übernahme der Patenschaft für den im Viertel gelegenen Spielplatz am Taunusplatz. Bereits schon jetzt kontrollieren und säubern Mitarbeiter des Selbsthilfevereins werktäglich diese Anlage, mit eindringlichem Appell an alle Junkies, dieses Terrain erst gar nicht aufzusuchen, bzw. zweck zu entfremden.

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30 Okt 2003

Die Fronten sind verhärtet

Streit um geplante Beratungsstelle für Drogenabhängige

Die Junkie-Bund will an der Taunustraße ein Cafe und eine Beratungsstelle eröffnen. Geschäftsleute und Bürger aus dem Veedel wollen das verhindern.

VON NORBERT RAMME

2003_10_30_ksta_die_fronten.jpgHumboldt-Gremberg – „Für uns ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht“, sind sich Vorsitzender Albert Wolff und Wera Gerhards von Bürgerverein Humboldt-Gremberg einig. „Eine Anlaufstelle für Drogenabhängige ist zwar wichtig, aber bitte nicht in unserem Veedel und gleich in der Nachbarschaft eines Kinderspielplatzes.“

Die Fronten scheinen verhärtet. Weiterlesen »

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30 Okt 2003

Umzug in die Taunusstr.

taunusstr.jpgNach über vierjähriger Odyssee war es uns aller Unkenrufe zum Trotz doch noch gelungen, ein geeignetes Ladenlokal für den Betrieb einer Kontakt- und Infostelle anzumieten! Am 30.10.2003 war es dann soweit, dass wir innerhalb des Stadtteils umziehen konnten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den SSK (Sozialistisches Selbsthilfe Kollektiv), so wie an all die Ehrenamtler, die allesamt ordentlich zupackten.

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23 Jul 2003

Hilfsangebote für Junkies retten Menschenleben

2003_07_23_ksta_hilfsangebo.jpgEin bundesweiter Rückgang der Drogentoten um ein Drittel im Jahr 2003 – das macht der Drogen- selbsthilfegruppe Junkie-bund Köln und auch der Aids-Hilfe Mut.

Durch niederschwellige Hilfsangebote für Drogenkonsumenten würden viele Leben gerettet, falsche Drogenpolitik könne hingegen tödlich sein, hieß es beim nationalen „Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher“ auf dem Rudolfplatz.

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22 Jul 2003

Drogentote als Mahnung an die Politik

„Junkiebund“ und Aids-Hilfe setzen sich für bessere Gesundheitsvorsorge ein

2003_07_22_rundschau_drogen.jpgEin symbolischer Sarg, eine Klagemauer und eine lange Kette mit den Namen Verstorbener sollten gestern am Rudolfplatz an die Kölner Drogentoten erinnern. Die Drogenselbsthilfe „Junkiebund Köln“ und die Kölner Aids-Hilfe hatten im Rahmen des Nationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher zum dritten Mal zu diesem Protest-, Aktions- und Trauertag aufgerufen.

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