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Der neue VISION-Newsletter ist da!

Wir haben uns entschlossen, ab sofort einen regelmäßigen Newsletter zu veröffentlichen. Mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit gewähren. Gleichzeitig wollen wir auf unsere Veranstaltungen sowie auf aktuelle drogenpolitische Diskussionen und Veränderungen hinweisen.

Da Sie bereits in der Vergangenheit Informationen über unsere Arbeit bekamen, haben wir uns erlaubt Sie in den Kreis der Abonnenten aufzunehmen. Sollten Sie daran kein Interesse haben, können sie sich jederzeit durch einen Klick auf den Link am Ende des Newsletters abmelden.

Wir hoffen, Sie haben Spaß beim Lesen und freuen uns über positive wie auch kritische Rückmeldungen. Sollten Sie Termine, Hinweise oder Beiträge zu unserem Newsletter haben, senden Sie uns gerne eine Email an newsletter@vision-ev.de. Sie können dazu auch von dieser Mail aus einfach auf "Antworten" klicken.

Der Newsletter soll vorerst 4-6 mal jährlich erscheinen. Eine Ab- und Anmeldung ist jederzeit möglich.

Medien

Jahresbericht 2016

Jahresbericht 2016

Zum Abschluss eines Jahres, das auch geprägt wurde von der Diskussion um unterschiedliche der Arbeit zugrundeliegende Haltungen in der Kölner Drogenhilfe Landschaft, möchten wir uns ganz besonders bei denen bedanken, die unsere Arbeit seit Jahren finanziell und ideell unterstützen.

Eine von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz getragene Diskussion um die Weiterentwicklung und Neukonzipierung weiterer Hilfe- und Unterstützungsbausteine ist das, was sich VISION e.V. im Sinne Drogen gebrauchender Menschen in Köln und Umgebung wünscht.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich in der Verwaltung aber auch in den demokratischen Parteien immer wieder Menschen finden, die sich bei allen Unterschieden in den Sichtweisen mit uns auf diesen Prozess einlassen. Dafür sagen wir Danke und hoffen auf ein „Weiter so!“.

Wir freuen uns, den Jahresbericht präsentieren zu können.

• Download: PDF-Datei - 7,3 MByte

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Neue Flyer veröffentlicht

Außerdem freuen wir uns, neu gestaltete Flyer von einigen Arbeitsbereichen präsentieren zu können. Gestalterisch sind sie angelehnt an den schon länger existierenden Flyer des Vereins, in dem der Farbcode für die einzelnen Bereiche bereits festgelegt wurde.

Neu hinzugekommen sind:

• Kontaktladen Kalk - Junkie Bund Café

• Kontaktladen Meschenich - Am Kölnberg

• Ambulant Betreutes Wohnen

• Psychosoziale Begleitung

Flyer anschauen...

 

Termine

20. Mai 2017

Mitgliederverammlung

in diesem Jahr ist es uns gelungen, die nötigen Vorbereitungen für die Mitgliederversammlung wesentlich früher abzuschließen. Daher laden wir bereits jetzt alle Mitglieder herzlich zur alljährlichen Mitgliederversammlung ein.

Die Versammlung findet am Samstag, den 20. Mai 2017 um 13:00 wie gewohnt in unseren Räumen in der Neuerburgstrasse statt.

Zuvor laden wir ab 11:30 Uhr zum üblichen Mitgliederbrunch ein.

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21. Juli 2017

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Auch in diesem Jahr gedenken wir am 21. Juli wieder den verstorbenen Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern. Seit 2014 befindet sich die zentrale Kölner Gedenkstätte für verstorbene DrogengebraucherInnen auf dem Gelände von VISION e.V. Daher finden dieses Jahr wieder Aktionen sowohl am Neumarkt, als auch an der Gedenkstätte in Kalk statt.

Rückblick

No way out

11.-13. Mai 2017 - Sommerblut-Festival

Lesung "No way out" im Gesundheitsamt

Im Rahmen des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur war VISION e.V. bei einer Veranstaltung im Gesundheitsamt beteiligt.

Während zu Anfang des letzten Jahrhunderts berühmte Künstler offen ihren Drogenkonsum für die Inspiration verwandten, erfahren heutzutage Menschen, die harte Drogen nehmen, wenig Respekt. Sie erleben sich als Ausgestoßene der Gesellschaft. Keine Wohnung, kein Job, keine Beziehungen, Kleinkriminalität – so etwa können die Lebensumstände aussehen.

In dem Projekt „No Way Out“ wurde eine nahe und konzentrierte menschliche Begegnung zwischen Konsumenten, Helfern und Zuschauern möglich, die einen Einblick in die Lebensverhältnisse der Menschen ermöglichten, die substituiert werden oder geregelt Heroin von der Stadt Köln erhalten. Der Text der szenischen Lesung entstand u.a. aus Interviews mit Nutzern der Angebote von VISION e.V. Bei diesen möchten wir uns auf diesem Weg für ihre Mitarbeit und ihr Vertrauen in das Projekt bedanken.

Die Veranstaltungen waren ein voller Erfolg und es gab durchweg positive Rückmeldungen zu den Lesungen. Solche Ideen helfen uns bei unserem Anliegen, einen anderen Blick auf Drogen gebrauchende Menschen zu ermöglichen.

Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

Die Änderung der BtMVV hat die letzte Hürde genommen

Endlich geschafft! Ein Meilenstein in der Substitutionsbehandlung.

Die Änderung der BtMVV hat den Bundesrat und damit die letzte Hürde genommen. Jetzt muss nur noch die Bundesärztekammer (BÄK) Richtlinie durch das Gesundheitsministerium genehmigt werden.
www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/

Diese längst überfällige Anpassung der BtMVV gibt den Weg frei zur Umsetzung der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte in der Gestaltung der Substitutionsbehandlung. Besonders erwähnenswert sind dabei aus Patientensicht folgende Punkte:

• die Möglichkeit zur Verlängerung der Take Home Verschreibungen auf bis zu 30 Tage,

• die Einführung der Freiwilligkeit in der Psychosozialen Begleitung,

• die Zieldefinition wurde um die Sicherstellung des Überlebens ergänzt, während gleichzeitig die absolute Abstinenz auf die Abstinenz von unerlaubt erworbenen Opioiden geändert wurde.

Die Anwendung der Verordnung erfolgt erst, wenn die Richtlinie der BÄK genehmigt und vom BMG im Bundesanzeiger bekannt gemacht wurde.

Presse

9. Mai 2017

Warum hat Köln so viele Drogentote?

Quelle: Bild

41 Opfer! Platz 4 in Deutschland Warum hat Köln so viele Drogentote? von: DIMITRI SOIBEL Köln – Seit dem 17. Lebensjahr konsumierte Heinz B. (†52, Name geändert) harte Drogen. Zuletzt spritzte sich der Kölner Heroin. Während eines Gefängnisaufenthaltes steckte er sich außerdem mit Hepatitis C an …

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4. Mai 2017

Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Gefährliche Orte Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab Womöglich diskutiert demnächst der Rechtsausschuss des Stadtrats über das Thema „gefährliche Orte“ in der Stadt. Nach der Berichterstattung im „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat die Linke eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Drei Fragen will die Partei geklärt wissen: Nach welchen Kriterien entscheidet die Polizei, wann sie einen Ort als „gefährlich“ einstuft? …

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27. April 2017

Mit Fahrräder helfen

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Spende - Im Jubiläumsjahr unterstützt die Kölner Bank mehrere gemeinnützige Organisationen.

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Von den 150 Fahrrad-Spenden der Kölner Bank an Kölner gemeinnützige Organisationen hat VISION e.V. auch fünf erhalten und wir sagen:

VIELEN DANK!

27. April 2017

Totale Freude und Ekstase gehören dazu

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Rolf Emmerich, Kopf des Kulturfestivals Sommerblut, über das neue Motto "Rausch" und die Zukunft der Veranstaltung, die zum 16. Mal stattfindet.

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24. März 2017 - Kölner Stadt-Anzeiger
Zwei Wochen lang im Rausch

Weitere Presse-Artikel

18. Mai 2017 - Kölner Stadt-Anzeiger
Angst for geplantem Drogenkonsumraum

5. April 2017 - Kölner Wochenspiegel
Politiker plädieren für Drogenkonsumraum

28. März 2017 - Kölnische Rundschau
Die Situation wird immer schwieriger

20. März 2017 - Kölner Stadt-Anzeiger
Stadt will Drogenkonsumraum einrichten

9. März 2017 - Kölner Stadt-Anzeiger
Konsumraum für Junkies in Kalk gefordert

Video-Tipps

A Day in the Life

Ein Tag im Leben

Die Welt von Menschen, die Drogen gebrauchen

Der Film führt uns durch einen Tag im Leben von acht Menschen aus sieben Städten in sieben verschiedenen Ländern der Welt, vom Morgen bis in die Nacht. Sie alle haben etwas gemeinsam: sie alle gebrauchen Drogen, aber sie definieren sich nicht darüber. Sie alle sind einzigartige Persönlichkeiten, haben ihre eigenen Geschichten und ihre eigenen sozialen Netzwerke.

Berlin

Mein Leben mit Drogen

Claudia nahm mit 17 Jahren zum ersten Mal Heroin und dann bald regelmäßig. Es folgten Therapien, eine längere Haftstrafe im Jugendgefängnis, kalte Entzüge. Heute wird sie - seit mittlerweile 25 Jahren - substituiert, das heißt medizinisch mit einem Drogenersatzstoff behandelt. Seit Beginn der Substitution lebt die Mutter von zwei Söhnen stabil und arbeitet schon seit vielen Jahren in der Drogenselbsthilfe.

Im Film berichtet sie von ihrem Leben mit Drogen, den Folgen der Kriminalisierung und ihren Wünschen für einen anderen Umgang mit Drogengebraucher_innen.

Claudias Video auf YouTube anschauen...

Weiterlesen auf adayinthelifemovie.com

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Alles was sie über Sucht zu wissen glauben ist falsch

Johann Hari britischer Journalist, Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster arbeitet und schreibt insbesondere regelmäßig Kolumnen für die britische Tageszeitung The Independent und die Onlinezeitung The Huffington Post. Daneben betätigt er sich als Schriftsteller und ist gelegentlich im britischen Fernsehen zu sehen, wo er an politischen Talkshows teilnimmt und bei verschiedenen Fernsehserien in einzelnen Episoden auftritt. Haris Kolumnen finden weltweit Beachtung.

Hier hat er sich kritisch mit dem Thema Sucht auf persönlicher und politischer Ebene auseinandergesetzt. Empfehlenswert!

Video auf ted.com anschauen...

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