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Frohe Weihnachten
und ein gutes neues Jahr 2018

Im kommenden Jahr 2018 sind es bereits 10 Jahre, die wir unter dem Namen VISION e.V. an der Neuerburgstraße ansässig sind. Mit Ihrer und Eurer Unterstützung konnten wir unsere Arbeit hier nicht nur nachgehen, sondern sie auch enorm ausbauen.

Dafür wollen wir Danke sagen!

Eine wichtige Grundlage für unser Tun ist es, festgefahrene Denk- und Handlungsmuster sowie Wahrnehmungen zu hinterfragen. Das ermöglicht es uns, uns weiterzuentwickeln und innovativ zu bleiben und wir werden weiterhin versuchen, das auch nach außen zu tragen.

Wir wünschen Ihnen/Euch und Ihren/Euren Angehörigen besinnliche Feiertage sowie ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2018.

Vorstand und Team von VISION e.V.

Rückblick

Fotos vom Kalker Adventsmarkt

2. Dezember 2017 - Kalker Adventsmarkt

Unter zahlreicher Beteiligung vieler Vereine, u.a. auch VISION e.V., Institutionen und BürgerInnen aus Kalk und durch die freundliche Unterstützung der GAG, konnten Jung und Alt am Samstag, dem 02.12.2017 von 13.00 bis 18.00 Uhr wieder einen vorweihnachtlichen Tag in ihrem Veedel erleben.

Fotos anschauen

Naloxon Schulungen

Im Junkie Bund Café in Kalk fanden am 24. Oktober den ganzen Tag über Schulungen zur Todesfallprophylaxe und dabei zum Umgang mit Naloxon statt. Naloxon dient als Antidot (Gegenmittel) bei einer Überdosierung mit Opiaten und ist im Rahmen der Laienhilfe sicher und einfach anzuwenden. Daher ist es optimal geeignet um die Zahl der schweren Überdosierungen die sich im Beisein Dritter ereignen, zu bekämpfen.

Alle Teilnehmer an den Kurzinterventionen erhielten im Anschluß Naloxon-Notfallsets zur Mitnahme. Die Verschreibung des Medikaments übernahm dankenswerter Weise Dr. Isernhagen.

Die Finanzierung der sonstigen Materialien etc. erfolgte aus Mitteln des Landes NRW über den JES NRW e.V. Landesverband.

Oktober/November 2017 -
Hepatitis C Interventionen

An zwei kompletten Tagen widmeten wir uns dem Thema Hepatitis C, indem wir in kurzen intensiven Blöcken über Infektionsvermeidung, Krankheitsfolgen und vor allem über die neuen Behandlungen informierten. In kleinen Gruppen mit bis zu 5 Teilnehmern war dies effektiv und erfolgreich möglich. Viele offene Fragen wurden so beantwortet und mit einigen Mythen und Irrtümern aufgeräumt. Möglich wurde dies durch die Unterstützung des JES Bundesverband e.V. und die Firma Abbvie, die die Trainings finanzierte, ohne inhaltlich Einfluss nehmen zu wollen. Dafür geht unser Dank an die Förderer.

21. Juli 2017 - Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Am Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2017 läutete die Punk-Band "Alternative Fakten" das Bühnenprogramm an der Anlaufstelle von VISION e.V. in Köln Kalk ein. Punk zeichnet sich unter anderm dadurch aus, dass er laut, unangepasst und manchmal auch unbequem ist. Damit passt gerade dieser Akt hervorragend zu unserem Selbstverständnis. Die Verteidigung der Rechte von Drogen gebrauchenden Menschen war und ist noch immer eines unserer zentralen Anliegen. Menschenrechte müssen für alle Menschen Gültigkeit haben! Davon sind wir aber in vielen Fällen weit erntfernt. Diskriminierungen, Sonderbehandlungen, Ausgrenzung gehören zur alltäglichen Lebensrealität von Drogenkonsumenten. Sei es die Kameraüberwachung auf der Toilette der Suchtmedizinischen Praxis oder die "Stadtteilverbote" für der Drogenszene zugeordnete Personen, die Liste der Beispiele ist viel zu lang.
In einer freien Gesellschaft haben auch jene ein Anrecht auf den öffentlichen Raum, die unangepasst sind und nicht in das Bild passen. Wie gerade mit denen umgegangen wird, die nicht in der Mitte der Gesellschaft stehen, ist entscheidend.
Solange ein menschenwürdiges Miteinander an dieser Stelle noch nicht funktioniert, wird VISION als Selbsthilfeinitiative weiterhin laut und unbequem bleiben, indem wir den Finger in die Wunde legen und Veränderungen einfordern.

Impressionen vom Gedenktag 2017

Fotos und Video vom Gedenktag 2017

Video-Aufnahmen vom Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07.2017 in Köln Kalk mit der Begrüßungsrede von Marco Jesse (VISION e.V.) und dem Grußwort vom Bezirksbürgermeister Marco Pagano. Das musikalische Programm wurde mit lautem Sound von der Punk-Band „Alternative Fakten“ eröffnet. In dem Video sind auch ein paar Szenen der Gedenkzeremonie mit den Gongschlägen, Fackeln anzünden und Ballonflug zu sehen.

Fotos und Video anschauen

Thema "Drogenkonsumraum"

Sicherheitskonferenz

Sicherheitskonferenz in unseren Räumlichkeiten

Thema "Drogenkonsumraum in Kalk"
17. Oktober 2017 - 18:00 bis 20:00 Uhr

Im Juni dieses Jahres fand eine erste Sicherheitskonferenz im Kalker Norden statt. Dabei wurde bereits festgehalten, im Herbst eine zweite Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Drogenkonsumraum zu organisieren. Nach den Beschlüssen der Bezirksvertretung Kalk 2016 zur Schaffung eines dezentralen Drogenkonsumraums in Kalk

Drogenkonsumraum in Kalk

Drogenkonsumraum
in Kalk

Quelle: Kölner Wochenspiegel

Kalk (kg). Ein Konsumraum für Drogenabhängige ist etwas Unspektakuläres. Diese Erfahrung hätten Besucher nach einer Führung durch den Drogenkonsumraum des Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) am Hauptbahnhof gemacht, berichtete Norbert Teutenberg, Leiter der SKM-Beratungsstelle für Drogenabhängige in Kalk, auf der zweiten Sicherheitskonferenz, die sich mit der Einrichtung eines Drogenkonsumraums in Kalk beschäftigte.

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Weg von den
öffentlichen Plätzen

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

DROGENKONSUMRAUM Das Geld steht bereit, ein Betreiber auch, aber nach einem Standort wird noch gesucht

VON NORBERT RAMME

Kalk. Der Stadtteil Kalk braucht einen Drögenkonsumraum. In der Einschätzung waren sich alle Teilnehmer der zweiten Ausgabe einer öffentlichen Sicherheitskonferenz einig. Die Idee, "Themen, die uns alle beschäftigen" mit betroffenen und interessierten Bürgern sowie Vertretern von Verwaltung, Vereinen und Organisationen aus dem Veedel zu diskutieren, hatten Kalks Bezirksbürgermeister Marco Pagano und Polizeidirektor Uwe Reischke, der als Leiter der Polizeiinspektion 6 für die Bezirke Kalk und Pofz zuständig ist.

Weil Stadtverwaltung und Gesundheitsamt vor einigen Wochen eine umfangreiche Planung für ein stadtweites Drogenhilfe-Konzept vorgelegt haben, bildete die Einrichtung eines "Drogenkonsumraums" in Kalk nun auch den Schwerpunkt der Diskussion, zu der mehr als 50 Interessenten in die Räume der Drogenhilfe-Einrichtung des Vereins Vision e. V an der Neuerburgstraße gekommen waren.

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Miteinander ins
Gespräch kommen

Quelle: WOCHENENDE

In Kalk soll ein Drogenkonsumraum entstehen

Kalk (kg). Bereits im Vorjahr hatte die Bezirks Vertretung (BV) Kalk Beschlüsse für einen Drogenkonsumraum geschafft. Nach der jüngsten Ratssitzung rückt ein solches Hilfsangebot im Stadtteil Kalk nun näher. Dem Papier zufolge soll kurzfristig gesucht und angemietet werden. Die Einplanung zusätzlicher Gelder ist ab dem Haushaltsjahr 2019 vorgesehen. Vor diesem …

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Mülheim und Kalk fordern mehr Hilfe bei Drogenproblematik

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

SUCHT Bezirkspolitiker kritisieren Konzept der Stadt - Fokus zu stark auf die Innenstadt gelegt

VON NORBERT RAMME

Kalk/Mülheim. Die von der Verwaltung jetzt vorgelegte Planung für ein stadtweites Drogenhilfe-Konzept sei "schön und gut, aber wir brauchen in Kalk schnelle Lösungen. Das haben wir schon vor einem Jahr mehrheitlich in der Bezirksvertretung beschlossen", sagt Christian Robbyns, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. Nun solle die Verwaltung auch die Forderung nach einem Drogen-Konsumraum in Kalk umsetzen und nicht erst abwarten, bis man in der Innenstadt - im Bereich Neumarkt - ausreichend Erfahrungen gesammelt habe. Das wurde mit der Stimmenmehrheit von SPD, FDP und Linken auch so beschlossen. Schließlich war man sich da einig: Die Innenstadt könne auch von den Erfahrungen in Kalk profitieren. Ganz wichtig sei bei der Einrichtung eines solchen Drogen-Konsumraumes, so Robbyns, "die Anwohner frühzeitig zu informieren und mit ins Boot zu holen".

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Drogenkonsumraum - Positionen weiter unversöhnlich

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

NEUMARKT Heftiger Schlagabtausch über Drogenkonsumraum in Bezirksvertretung

VON BETTINA JANECEK

Beim Thema Drogenkonsumraum am Neumarkt stehen sich die Positionen weiterhin unversöhnlich gegenüber: Bei einer Aktuellen Stunde der Bezirksvertretung Innenstadt lieferten sich am Donnerstag Anwohner einerseits, Verwaltung und Politik auf der anderen Seite einen heftigen Schlagabtausch. Zu der Sitzung waren nicht nur Vertreter der "Bürgerinitiative Neumarkt" geladen, sondern erstmals auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Der Forderung der Anwohner-Initiative, die Planungen vorerst zu stoppen, erteilte Reker eine klare Absage: Sie habe Verständnis für die Sorgen. Aber Bürgerbeteiligung heiße nicht, Einzelinteressen nachzugeben. "Niemand will so eine Einrichtung in der Nachbarschaft. Wenn wir die Anwohner fragen, kommen wir unserem Ziel keinen Millimeter weiter."

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Thema "Rechtspopulismus"

Interview mit Jana Reekers auf magazin.hiv

Interview mit Jana Reekers auf magazin.hiv

Quelle: magazin.hiv

Vielfalt gegen rechte Einfalt
„Man muss diesem Gegeneinander-Ausspielen entgegenwirken“

Was würde ein Wahlerfolg der AfD für die Drogenhilfe bedeuten? Und wie zeigt sich dort schon jetzt der Rechtsruck? Jana Reekers vom Kölner Verein VISION berichtet im Rahmen unserer Kampagne „Vielfalt gegen rechte Einfalt“ von ihren Erfahrungen mit dem Thema Rechtspopulismus und Drogenhilfe.

Die Sozialarbeiterin Jana Reekers hat viele Jahre für die Drogenhilfe Köln gearbeitet. Seit November 2016 leitet sie den von VISION e.V. betriebenen Kontaktladen in Köln-Kalk. Er bietet Drogengebraucher_innen Unterstützung bei Behördenangelegenheiten sowie Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten. Für die teils wohnungslosen Besucher_innen gibt es Essen und Getränke zum Selbstkostenpreis, Waschgelegenheiten, außerdem gehören auch der Spritzentausch und ein Arbeitsprojekt für Drogengebraucher_innen zu den Angeboten des Kontaktladens.

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Drogenkuriere

Drogenkurier Nr. 112

Drogenkurier Nr. 112

Das neue Substitutionsrecht - alles anders, aber auch alles besser?

Drogenkurier Nr. 112 (3 MB)

Drogenkurier Nr. 111

Drogenkurier Nr. 111

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Drogenkurier Nr. 111 (8,2 MB)

Drogenkurier Nr. 110

Drogenkurier Nr. 110

Wir trauern um 1333 Drogen gebrauchende Menschen

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Über den Tellerrand

Markstein für die Malteser

Markstein für die Malteser

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Einweihung Katholische Hilfsorganisation zieht mit rund 400 Mitarbeitern in ein neues Bürogebäude am Deutzer Feld.

Bei der Einweihungsfeier der Malteser an ihrer neuen Wirkungsstätte, wurde neben anderen Punkten auch eine Tombola durchgeführt, deren Erlös der Arbeit von VISION e.V. zu Gute kommen wird. Mit einigen zusätzlichen Spenden kamen so nahezu 2.500,- € zusammen, die wir verwenden werden um für unsere Gäste zusätzliche Angebote zu realisieren. Den Maltesern und allen Gästen der Eröffnungsfeier möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich unseren Dank aussprechen.

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Voller Scham und Sehnsucht

Voller Scham und Sehnsucht

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Immer mehr Frauen sind obdachlos.
Sie leben auf der Straße besonders gefährlich. Zwei Kölner Betroffene erzählen

VON ALEXANDRA RINCENDAHL

Die Tauben, das sind meine Freunde." Für Nora N., die an ihrem Stammplatz rechts neben dem Haupteingang des Hauptbahnhofs sitzt, sind die Tiere auf der Domplatte Seelenverwandte. Verkannt als schmarotzende Ratten der Lüfte. "Bettler, genau wie ich, Seelenverwandte."

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Zu Hause im Nirgendwo

Zu Hause im Nirgendwo

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

STRASSENKINDER Der Verein Auf Achse unterstützt Kinder ohne Obdach mit den Projekten „Boje" und „Boot"

VON DIRK RIßE

Wie alles begann, will Jessica (Name geändert) nicht erzählen. Nur so viel, dass es zu Hause oft gekracht hat. Irgendwann in diesem Sommer hielt sie es nicht mehr aus. Hat drei Tage lang überlegt, hat die Koffer gepackt und ist von zu Hause abgehauen. Raus aus Münster, in den Bus, allein und einsam ins Ungewisse. Gelandet ist sie in Köln, wo sie in diesem Sommer Wochen und Monate auf der Straße gelebt hat.

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