Archiv

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Kategorienarchiv: Archiv

  Dez 2013

Facebook Aufruf

nett_werk_koelnde

Auch über die Facebook-Gruppe „NETT-WERK Köln“ wurde ein Aufruf gestartet, um für unsere Besucherinnen und Besucher Weihnachtsgeschenke für unsere Weihnachtsfeier am Heilig Abend zu sammeln:

https://www.facebook.com/groups/53367057696/

Schon jetzt ist die Bereitschaft der Kölnerinnen und Kölner überwältigend, einem Drogengebraucher eine Kleinigkeit zu schenken, um ihr/ihm den heiligen Abend zu verschönern.

Trotzdem freuen wir uns über jedes weitere Geschenkpaket. Wir erwarten wie in den letzten Jahren auch ca. 120 Personen die beschenkt werden können.

Vielen Dank!

26 Nov 2013

Sucht ist schließlich ein Supergeschäft

2013_11_26_interview_kruettNorbert Krütt-Hüning will das Hilfesystem für Abhängige umkrempeln

Herr Krütt-Hüning, hat Köln ein Drogenproblem?

NORBERT KRÜTT-HÜNING: Ich habe das Gefühl, dass gerade eine gesellschaftliche Veränderung stattfindet, und die Drogen entwickeln sich mit. Es geht nicht mehr nur um den Rausch, der vielleicht früher im Vordergrund stand. Drogen werden zielbewusst eingesetzt. Wir verschieben uns in die Partyszene. Amphetamine, Tabletten, alles was schnell geht und chemisch hergestellt werden kann -dieser Markt boomt momentan.

Kommt die Drogenberatung da noch hinterher?

KRÜTT-HÜNING: Nein. Klassisch kommt die Drogenkoordination aus dem Bereich der harten Drogen der 70er Jahre. Unser Hilfesystem ist noch nicht ausreichend auf die neue Entwicklung ausgerichtet. Es fehlen etwa Strategien für Konsumenten von Partydrogen. Da sind wir noch zu stark in der Prävention. Die Partyszene läuft versteckt. Die alten Systeme funktionieren da nicht mehr, wir haben nicht den nötigen Zugriff.

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  Okt 2013

Kampagne: „Spritzen in Haft – Drogen und Menschenrechte“

Saubere Spritzen für Gefangene – Bitte macht mit!

site-logoJeden Tag befinden sich 70.000 Menschen im Gefängnis und weitere 10.000 Menschen im Maßregelvollzug. Jedes Jahr finden über 112.000 „Erstaufnahmen“ im Vollzug statt. Die Gefangenen werden täglich der Gefahr ausgesetzt, sich mit HIV oder Hepatitis zu infizieren. Warum? Der Vollzug hat Angst vor Spritzen.

Dabei ist diese Angst unbegründet – weltweit gibt es seit 21 Jahren Spritzenvergabeprojekte in Gefängnissen und mit den dort angebotenen Spritzen ist noch nie jemand angegriffen, bedroht oder gar infiziert worden. Die Spritzenvergabe in Haft ist ein Schutz für alle Beteiligten: Für Gefangene und für Bedienstete.

Täglich wird die Gesundheit von rund 20.000 Menschen in Haft gefährdet. Warum? Ihnen werden anerkannte Präventionsmittel wie die Spritzenvergabe versagt. In Deutschland haben nur 0,16 % der Gefangenen Zugang zu sterilen Spritzen und Nadeln.

Das war nicht immer so: In den 90er Jahren gab es mehrere Spritzentauschprojekte in Deutschlands Haftanstalten, sie waren erfolgreich, aber fast alle wurden aus drogenpolitischen Gründen eingestellt. Seitdem wird die Gesundheit der Gefangenen aufs Spiel gesetzt, denn Drogen werden auch in Haft genommen.

Vor diesem Hintergrund haben sich unterschiedlichste Organisationen und Einzelpersonen zusammengeschlossen und die Kampagne: „Spritzen in Haft – Drogen und Menschenrechte“ initiert.

Bitte unterstützt die Aktion durch eure Unterschrift unter http://www.drogenundmenschenrechte.de/mitmachen

10 Okt 2013

10. Internationaler akzeptKongress

flyer_akzeptkongress

Schwerpunkt
Gesundheitliche und soziale Folgen der Drogenprohibition

Der 10. Internationale akzept-Kongress findet am 10. und 11. Oktober 2013 in Bielefeld statt.

Am 9. Oktober findet ein Vorprogramm mit Einrichtungsbesichtigungen und einem Empfang im Rathaus statt.

Der Kongress ist traditionell Forum für Information und Austausch zu aktuellen drogenpolitischen Fragestellungen. Die Kongress-Themen sind hochaktuell und mit hochkarätigen Referenten besetzt.

29 Sep 2013

Großes GartenFest @ Pflanzstelle

Flyer der PflanzstelleAm Sonntag, 29. September gibt es bei unseren Nachbarn ein großes GartenFest auf der Pflanzstelle ab 13 Uhr. Bespaßung gibt’s mit Live-Musik, Kinderprogramm, Gartenführungen und lecker Essen und Trinken.

Ab 15 Uhr eröffnen wir dann zusammen mit unseren Nachbarn von der Pflanzstelle unsere gemeinsame Kunstausstellung, welche unseren Skulpturengarten nun mit dem Gelände der Pflanzstelle verbindet.

Links der Pflanzstelle – Soziokulturelle und urbane Landwirtschaft in Köln-Kalk

19 Sep 2013

Gastbeitrag auf christiane-f.com

Ich führe ein menschenwürdiges Leben mit Drogen

Dirk Schäffer ist seit vielen Jahren opiatabhängig und engagiert sich in der Drogenselbsthilfe JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte), dem bundesweiten Netzwerk von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagieren. Am 11. Oktober 2013 wird er unter anderen an der Panel-Diskussion “Wie wir süchtig werden und was wir trotzdem wert sind” auf der Frankfurter Buchmesse teilnehmen. Seine Ziele beschreibt er hier in einem Gastbeitrag:

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01 Sep 2013

Support don’t punish!

logo_250Viele Mitglieder, Mitarbeiter und Besucher von VISION e.V. unterstützten die Aktion „Support don’t punish“.

Die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten ist ein Motor der weltweiten HIV-Epidemie. Regierungen müssen endlich ihre Gesetze und Richtlinien reformieren, da harte Strafen und Zwangsmaßnahmen den Zugang zu wichtigen Angeboten der HIV Prävention verhindern.

Die Tatsache, dass Menschen die Drogen injizieren einem künstlich erzeugten, höherem HIV und Hepatitis Risiko ausgesetzt sind, kann nicht länger ignoriert werden. Die Kampagne „Support don ́t punish“ fordert Regierungen dazu auf, einer Drogenpolitik eine Absage zu erteilen, die zu ökonomischen und gesundheitlichen Schäden
führt und die Menschenrechte vielerorts missachtet.

Zur Unterstützung der Kampagne könnt ihr ein Foto veröffentlichen, durch T-Shirts Gesicht zeigen uvm.

Weitere Infos unter: http://www.supportdontpunish.org/

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  Aug 2013

Heroin mit hohem Fentanylanteil im Umlauf

Warnung

Fentanyl ist ein Opioid, dass ca. 40 mal stärker wirkt als Heroin. In dieser Kombination ist also eine lebensgefährliche Überdosierung viel leichter möglich.

Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) warnt nun offiziell, da in Frankfurt (Main) Heroin beschlagnahmt wurde, dass mit einem „deutlich erhöhten“ Fentanylanteil versetzt ist. Wieviel davon in Hessen oder in der restlichen Bundesrepublik im Umlauf ist, bleibt unklar, da das Fentanyl offenbar nicht erst in Frankfurt (Main) zugesetzt wurde. Das HLKA hat eine genauere Analyse des beschlagnahmten Heroins veranlasst und wird eine weitere Meldung herausgeben, sobald die Laborergebnisse da sind. Weiter schreiben sie, dass ihnen weitere Vorkommnisse in Zusammenhang mit einer derartigen Zubereitung bisher nicht bekannt sind.

Also, wenn Ihr Heroin konsumiert, beachtet umso mehr die Safer-Use-Regeln für Heroin-Konsument_innen:http://drugscouts.de/de/page/safer-use-infos-f%C3%BCr-heroinkonsumentinnen

Und holt möglichst schnell Hilfe, wenn ihr den Verdacht habt, dass jemand eine Überdosis abbekommen hat.

Eine genaue und öffentliche Quellenabgabe oder offizielle Warnmeldung haben wir noch nicht gefunden. Weitere Infos folgen an dieser Stelle, sobald sie uns bekannt werden.

Weitere Infos zu Fentanyl: http://de.wikipedia.org/wiki/Fentanyl

10 Aug 2013

Hanfparade 2013

Meine Wahl – Hanf legal!


Jochen Lenz (JES Bundesverband e.V.)

Am 10. August 2013 gingen im Rahmen der Hanfparade mehr als 6500 Menschen in Berlin auf die Straße, um für den längst überfälligen Kurswechsel in der Cannabispolitik zu demonstrieren.

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23 Jul 2013

„Aktionsplan Hepatitis“ Pressekonferenz

„Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt

logo aktionsplanAuf einer äußerst gut besuchten Pressekonferenz wurde der „Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland“ (kurz „Aktionsplan Hepatitis“) von den Initiatoren dem Aktionsbündnis Hepatitis & Drogengebrauch (DGS/DAH/JES/akzept), der Deutschen Leberhilfe und der Deutschen Leberstiftung präsentiert. Das Interesse der Medienvertreter war groß. Der Raum war bis auf den letzten Platz mit Zuhörern gefüllt.

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08 Jul 2013

HepCoalition

Hepatitis C: Tests und Behandlung jetzt!Die Hepatitis-C-Zeitbombe tickt…

185 Millionen Infizierte
3-4 Millionen Neuinfektionen pro Jahr
350.000 Tote jährlich

Werden Sie an vorderster Stelle aktiv, indem Sie den politischen Willen und die nötigen Ressourcen für die Bekämpfung der globalen HCV-Epidemie mobilisieren.

05 Jul 2013

Support. Don’t punish.

logo_250SUPPORT DON´T PUNISH –
UNTERSTÜTZEN NICHT BESTRAFEN

Eine weltweite Kampagne zur Erhöhung der Sensibilität für Schäden die durch die Kriminalisierung von Drogengebrauchern entstehen.

Die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten ist ein Motor der weltweiten HIV-Epidemie. Regierungen müssen endlich ihre Gesetze und Richtlinien reformieren, da harte Strafen und Zwangsmaßnahmen den Zugang zu wichtigen Angeboten der HIV Prävention verhindern. Die Tatsache, dass Menschen die Drogen injizieren einem künstlich erzeugten, höherem HIV Risiko ausgesetzt sind, kann nicht länger ignoriert werden. Die Kampagne „Support don´t punish“ fordert Regierungen dazu auf, einer Drogenpolitik eine Absage zu erteilen, die zu ökonomischen und gesundheitlichen Schäden führt und die Menschenrechte vielerorts missachtet.

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29 Jan 2013

Breaking the taboo

Unter dem Titel „Breaking the taboo“ wurde von der Beckley Foundation eine Kampagne ins Leben gerufen und eine Petition formuliert, in der sich prominente Menschen aus der ganzen Welt dafür aussprechen, eine offene Diskussion um die Prohibition und den „Krieg gegen Drogen“ zu führen.

Als Ziel ist eine umfassende Reform der Drogenpolitik ins Auge gefasst worden.

Leider ist die Kampagne nur in englischer Sprache erschienen aber das zugehörige Video ist nun auch in deutscher Übersetzung anzusehen. Es lohnt in jedem Fall.

http://vimeo.com/58966069

http://www.breakingthetaboo.info/breakingthetaboohome.htm

24 Jan 2013

Teenage Heroin Epidemic

Hier findet sich eine sehr interessante Dokumentation über junge Heroingebraucher in Großbritanien. Leider nicht mit Deutscher Übersetzung…

05 Jul 2012

Dritter Fall von Milzbrand bei einem intravenösen Drogengebraucher in Berlin

Ein Dritter berichteter Milzbrand-Verdachtsfall bei einer Person mit i.v.-Heroinkonsum ist nun laborbestätigt. Diesmal erreichte uns die Meldung aus Berlin. Damit gibt es seit Anfang Juni 3 bestätigte Fälle von Milzbrand bei Heroinkonsumenten in verschiedenen Bundesländern.

Der dritte Fall stellte sich am 17.6.12 mit Symptomen von Hautmilzbrand (Nekrose, Eschar im Bereich der Einstichstelle, massive Schwellung, Rötung, Thrombose) ärztlich vor. Der Symptombeginn war am 09.06.2012. Die Symptome besserten sich unter antibiotischer Therapie.

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass sich der Patient aus dem Berliner Fall in Bayern aufgehalten oder Heroin aus Bayern konsumiert hat. Daher liegt die Vermutung nahe, dass kontaminiertes Heroin über die Region Regensburg hinaus in Deutschland im Umlauf ist.

Die Tatsache, dass die B. anthracis-Stämme, die bei den zwei 2012 aufgetretenen bayerischen Milzbrandfällen isoliert wurden, identisch bzw. zumindest sehr eng verwandt sind mit den Stämmen der deutschen und britischen Fälle aus den Jahren 2009/2010, legt nahe, dass es sich um dieselbe Infektionsquelle handeln könnte.

Nähere Informationen finden sich unter:

http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/aktuell.html
http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/Anthrax.html?cms_lv2=2398700&cms_box=1&cms_current=Milzbrand

Ansprechpartnerin am RKI ist Frau Dr. Bernard (BernardH@rki.de, Tel. 030 18754 3173).

Bei Fragen zur Diagnostik steht Herr PD Dr. Grunow vom Zentrum für Biologische Sicherheit (ZBS) 2 am RKI zur Verfügung (GrunowR@rki.de, Tel. 030 18754 2100).