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Beiträge von Express

Köln - Tue Gutes und sprich darüber! Unter diesem Motto haben Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) und BAP-Chef Wolfgang Niedecken gestern den Ehrenamtspreis „Köln Engagiert” vergeben. Sechs Einzelpersonen, vier Gruppen und ein Unternehmen teilen sich die 8000 € Preisgeld.

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Von ROBERT BAUMANNS und CARSTEN RUST

Köln - Wie schlimm ist die Drogenszene, was kann gegen das Gefühl der Belästigung durch Obdachlose (EXPRESS berichtete) getan werden? Ordnungsamtschef Robert Kilp. „Für die Drogenkriminalität ist die Polizei zuständig, wir dürfen als Stadt keine Straftaten verfolgen”, stellt er fest. „Wir arbeiten aber als Ordnungspartnerschaft Ringe eng zusammen.” Für Obdachlose, die sich jetzt auch am Friesenplatz treffen, sei die Stadt zuständig. „Aber wir können nur bedingt einschreiten, denn solche Versammlungen sind nicht verboten. Wir versuchen, über das Sozialamt den Menschen wieder feste Wohnsitze zu verschaffen.”

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Geschäftsleute gehen auf die Barrikaden, weil die Kunden weg bleiben und der Umsatz sinkt

Von OLIVER MEYER

Köln - Sie sitzen mit der Bierflasche in den Ecken, sind zugedröhnt und belästigen Passanten. Jetzt reicht es den Geschäftsleuten am Friesenplatz. Sie wollen, dass die Junkies und Obdachlosen dort verschwinden. Der Umzug einer Arztpraxis vom Neumarkt Richtung Friesenviertel soll dafür gesorgt haben, dass viele Süchtige neuerdings am Friesenplatz rumhängen. Nachdem sie dort Methadon abgeholt haben, verkaufen es einige in der Szene weiter - um Geld für neue Drogen zu haben.

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Von CHRIS MERTING

Drogentest per Haarwurzelanalyse. Das Institut für Rechtsmedizin soll Proben von 30 Kölner Kindern auf Spuren von harten und weichen Drogen untersuchen.

Köln - Ein bislang einmaliger und drastischer Vorgang: Die Stadt will bei mindestens 30 Babys und Kindern im Alter bis zu sechs Jahren Drogentests per Haaranalyse anordnen. Aus berechtigter Sorge um das Wohl der Kleinen.

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2007-07-23-express-mehr_hil.jpgKöln - Weniger Vertreibung durch städtische Ordnungshüter, mehr Hilfe durch Streetworker. Das fordert das Selbsthilfe-Netzwerk für die Drogenabhängigen in der Stadt. Am Wochenende erinnerte die Gruppe auf einer Kundgebung an die 69 Drogentote des vergangenen Jahres in Köln.

Nach dem Angriff auf ein Kind ist in Humboldt-Gremberg die Hölle los

2007-05-25-express-der_junk.jpgKöln - Der Angriff eines Drogenabhängigen auf ein spielendes Kind in Humboldt-Gremberg wühlt das Veedel auf. Die Kinder haben Angst, ihre Mütter sind besorgt. Ihre Forderung: Der Junkie Bund muss weg.
Der kleine Jazin C. (8, Name geändert) ist stocksauer: Er liegt immer noch im Krankenhaus und musste erfahren, dass ihm die Polizei nicht glaubt. „Warum soll ich denn lügen?”, fragt er uns immer wieder, erklärt seine Schwester Ceylan.
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Jazin C. liegt im Krankenhaus und hat Angst vor Infektionen

2007-05-24-express-junkie_s.jpgKöln - Jazin (8) aus Humboldt-Gremberg liegt im Krankenhaus. Seine Familie weicht nicht von seiner Seite. Jazin kann nicht allein sein. Albträume quälen ihn, „dass der Mann kommt und mir mit einem Messer ins Herz sticht”, erzählt er leise und zeigt einen Einstich an seinem rechten Oberarm. Ein Junkie soll dem Grundschüler dort seine Drogen Spritze reingerammt haben!

Die Junkie-Attacke: Sie passierte auf einem Spielplatz in im Burgenlandpark - in Kölns schlimmster Drogenhölle Humboldt-Gremberg.
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10.000 Heroinabhängige gibt es in Köln. Am stärksten ist die Szene in Humboldt-Gremberg – hier sitzt der Junkie-Bund gegenüber des Spielplatzes.

Am S-Bahnhof kommen die Junkies von außerhalb an, hier stehen Drogenprostituierte, hier bekommen Abhängige Stoff. “Pro Tag braucht ein Junkie ein bis zwei Schuss”, so ein Polizeisprecher.
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Kölns schlimmste Drogenhölle: Politiker und der Oberbürgermeister suchen Lösung.

Von ROBERT BAUMANNS

2006_09_25_express_wann_han.jpgKöln - EXPRESS berichtete am Samstag über „Kölns schlimmste Drogenhölle” Humboldt-Gremberg. „Das spricht uns voll aus der Seele”, melden sich die Anwohner. Und sie fragen: „Was unternimmt die Politik?” weiterlesen… »

Köln - Ein Mann steht zitternd an der Telefonsäule am S-Bahnhof Trimbornstraße und brüllt verzweifelt in den Hörer. Eine Limousine mit abgedunkelten Scheiben hält, ein Päckchen wird raus- und Geld hineingereicht. Der Mann setzt sich auf dem Spielplatz am Taunusplatz einen Schuss - die Spritze lässt er liegen. Eine Prostituierte, fast ohne Zähne, streitet mit ihrem Zuhälter über das Geld für den nächsten Schuss. Das ist der grausame Alltag in der schlimmsten Drogenhölle Kölns: Humboldt-Gremberg. weiterlesen… »

Gesundheitsamt und Polizei sprechen übereinstimmend von etwa 10.000 Heroinabhängigen in Köln. Eine Drogenszene gibt es in Mülheim Höhe Markt an der Berliner Straße.

Am stärksten ist sie in Humboldt-Gremberg. Am S-Bahnhof kommen die Junkies von außerhalb an, hier stehen Drogenprostituierte, hier bekommen die Abhängigen Stoff.
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Vier Menschen starben in 72 Stunden

1998_02_03_express_schmutzi.jpgVon PHILIPP MECKERT

exp Köln - Traurige Bilanz: Vier Kölner starben am Wochenende den Heroin-Tod. Vier Tote in 72 Stunden. Bei Angehörigen und Freunden herrscht tiefe Trauer, in der Szene Angst und Panik: Schmutziges Heroin überschwemmt den Kölner Markt.
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