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Beiträge von Marco Jesse

Die “Wiener Erklärung” ist die offizielle Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2010), die vom 18. bis 23. Juli in Wien (Österreich) stattfindet. Die Erklärung wurde von einem Team internationaler Fachleute verfasst und von verschiedenen weltweit führenden wissenschaftlichen Gremien aus den Bereichen HIV und Drogenpolitik initiiert: der Internationalen AIDS-Gesellschaft, dem Internationalen Zentrum für Wissenschaft in der Drogenpolitik (ICSDP) sowie dem BC Centre for Excellence in HIV/AIDS.

Hier geht es zum Text der Erklärung http://www.diewienererklarung.com/

Die Wiener Erklärung ist eine Stellungnahme, die zum Ziel hat, die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern, indem sie zur Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Bekämpfung illegaler Drogen aufruft. Wir laden die Öffentlichkeit, Wissenschaftler und Vertreter der Heilberufe dazu ein, diese Erklärung zu unterstützen, damit Regierungen und internationale Organisationen auf die Thematik aufmerksam werden und damit deutlich gemacht wird, dass eine Reform der Drogenpolitik im internationalen Rahmen dringend geboten ist.

Es ist geschafft! Mit deutlicher Mehrheit hat der deutsche Bundestag gestern einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes zugestimmt.

Die Forderung vom JES Netzwerk, AIDS Hilfen und vielen anderen, der Behandlung mit Heroin eine gesetzliche Grundlage zu geben ist damit endlich erfüllt worden. Heroin als Medikament wird ins Regelsystem der gesundheitlichen Versorgung überführt. Dies geschieht dann allerdings unter engen, im Betäubungsmittelgesetz geregelten Erlaubnisvoraussetzungen, was eine sinnvolle medizinische Nutzung von Heroin in einem breiteren Rahmen weiterhin blockieren wird.

Dennoch ist dieser Schritt zu begrüßen und unser Dank gilt allen Abgeordneten, die ihrem Gewissen folgten und mit ihrem Abstimmungsverhalten Menschenleben retten. Das lobenswerte Durchhaltevermögen der Kommunen wie beispielsweise der Stadt Köln, die trotz der fehlenden Finanzmittel vom Bund bis zuletzt an diesem innovativen Behandlungsansatz festgehalten haben, hat sich öletztlich bezahlt gemacht.

Nun gilt es den nächsten Schritt zu tun und Diamorphin als Medikament für alle die es benötigen zugänglich zu machen.

Am Donnerstag, dem 28. Mai ist es endlich soweit. Nach monatelanger Blokade vorrangig der CDU/CSU Bundestagsfraktion kommen 3 unterschiedliche Gesetzentwürfe zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) zur Abstimmung, die für viele Heroinabhängige von großer Bedeutung sind. weiterlesen… »

Mit großer Bestürzung mußten wir den Tod unseres ehemaligen Mitarbeiters Alexander Dietsch zur Kenntnis nehmen.

Alexander war bei allen Mitgliedern des Teams und Besuchern des Kontaktladens sehr beliebt. Sein plötzlicher und überraschender Tod ist für uns und das gesamte JES Netzwerk ein großer Verlust.

Wir können nur hoffen, dass er seinen Frieden finden wird und seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft wünschen um diese schwere Zeit zu überstehen.

Im Rahmen des Heute stattfindenden Jahresempfangs der AIDS Hilfe NRW werden die Künstler Walbrodt und Nina Marxen mit dem ‘merk|würdig’ Ehrenamtspreis der AIDS Hilfe NRW ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgt für die Umsetzung des VISION Projekts “Weiße Wände”.

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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Scho-Antwerpes,
sehr geehrte Frau Beigeordnete Bredehorst,
liebe Besucherinnen und Besucher
Ich freue mich über ihr zahlreiches Erscheine und das große Interesse an unserer Arbeit und den neuen Räumen für die Kontakt- und Anlaufstelle von VISION e.V.
Mit dem heutigen Abend möchten wir die Beratungsstelle offiziell einweihen und uns bei allen bedanken, deren Unterstützung es uns ermöglicht hat in so schönen Räumen unsere Arbeit fortzuführen.

Besonderer Dank geht an dabei an Sie Frau Scho-Antwerpes, liebe Elfi, an Frau Bredehorst und an den Rat der Stadt Köln. Ohne das zur Verfügung stellen der nötigen Finanzmittel hätte das Projekt „Neubau einer Anlaufstelle“ nicht gelingen können. Bedanken will ich mich aber auch beim Gesundheitsamt, Dr. Leidel, Dr. Berger und Frau Schmeißer mit denen gemeinsam ein geeignetes Gelände gesucht und gefunden wurde und bei den Wohnversorgungsbetrieben Herr Schleicher, Frau Cremer und Herrn May um nur einige zu nennen ohne die das Projekt nicht hätte geplant und umgesetzt werden können.

Mindestens genauso wichtig war aber auch die ideelle Unterstützung unserer Arbeit durch die Bezirksverwaltung, den Bürgerverein, die Bürgerstiftung KalkGestalten, die Standortinitiative und viele mehr. weiterlesen… »

Wir gratulieren Jürgen Heimchen (Vorsitzender Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.) zur Auszeichnung mit dem Josh-von-Soer-Preis.

Der Preis wurde im Rahmen des diesjährigen DGS Kongress in  Berlin vom akzept Verband verliehen und ehrt Jürgens:

  • Beispielhafte und wirksame Öffentlichkeitsarbeit für akzeptierende und humane Ansätze in der Drogenarbeit
  • Die Schaffung des Gedenktages für verstorbene Drogenhabhängige und dessenEntwicklung zu einem bundesweiten drogenpolitischen Aktionstag
  • Den Einsatz für Entstigmatisierung und Abbau von Diskriminierung Drogenabhängiger
  • Das Engagement in gesundheitspolitischen Inititativen
  • Den Beharrlichen Einsatz für das Ziel der kontrollierten Legalisierung

Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die Jürgen Heimchen und seiner kontinuierlichen und engagierten Arbeit für Drogen gebrachende Menschen entgegen gebracht wurden. Ohne Menschen wie Jürgen wären sicher viele Veränderungen in der Drogenhilfelandschaft nicht möglich gewesen oder hätten länger auf sich warten lassen.

Weiter so Jürgen!

Laudatio von Dirk Schäffer (Vorstand akzept Bundesverband/Drogenreferent Deutsche AIDS Hilfe e.V.) weiterlesen… »

Die langjährige Aktivistin der Hamburger Eltern- und Angehörigeninitiative ini und ehemalige Vorsitzende des Bundesverbands der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit Marcella Papenmeyer verstarb zu unserem Erschrecken am 6.10 dieses Jahres durch eine tückische Krankheit.

Marcella war nicht nur eine der ersten Mütter, die sich für akzeptierende Ansätze in der Drogenarbeit stark machte. Sie stand JES und den Menschen im Netzwerk immer mit großer Nähe und ebenso großem Engagement zur Seite.

Ihr Tod ist ein großer Verlust bei dem Bemühen um ein humanes und menschenwürdiges Leben von Drogengebrauchern in Deutschland. Zudem wird sie uns als Mensch fehlen.

Marco Jesse

Flyer “Nacht der Lichter” Bonn

Redebeitrag von Marco Jesse zur “Nacht der Lichter” der AIDS Initiative in Bonn

Es freut mich, dass ich heute hier stellvertretend für viele Drogengebrauchende Menschen zu Wort kommen darf.
Gelegenheiten wie die Nacht der Lichter sind wichtig. Neben dem gemeinsamen Gedenken an Freunde, Familienmitglieder, Partner machen sie uns auch bewusst, das wir nicht alleine sind. Viele Menschen mit den unterschiedlichsten persönlichen und sozialen Hintergründen führt das Thema HIV und AIDS zusammen. Das ist gut und wichtig den die Solidarität untereinander - das Verständnis füreinander - die Akzeptanz unterschiedlichster Lebenswelten und Wirklichkeiten machen uns stark und spenden in besonders schweren Momenten Mut und Kraft. weiterlesen… »