Beiträge von Kölnische Rundschau
Junkie Bund heißt jetzt Vision -
Umzug an die Neuerburgstraße sorgt für Erleichterung
Von JÖRG FLEISCHER
KALK. Es riecht neu und unverbraucht an der Neuerburgstraße 25. Die Wände sind frisch gestrichen, die Möbel neu, draußen wurde gerade der Rasen eingesät, und der überdachte Abstellraum für Fahrräder und Mülltonnen verströmt den Geruch von frischem Holz. Am Montag hat „Vision”, der frühere Junkie-Bund, die Arbeit in dem Neubau aufgenommen. „Es ist schon sehr komfortabel hier”, freut sich Geschäftsführer Marco Jesse über die neuen Möglichkeiten des Vereins in dem rund 200 Quadratmeter großen Gebäude.
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Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kunstprojekts „Achtung - Verachtung”
von LYDIA KECK
KALK. Ein roter Fluss zieht sich quer über das Drei-Meter-Wandbild auf Spanplatte. In tiefem Schwarz ist auf der fiktiven Landschaft aus einem Gemisch von Acryl- und Wandfarben „Liebe ist alles -sie ist ewig” zu lesen. Darunter hat jemand in zartem Pink „Petit” gekritzelt. Über und unter dem roten Streifen, der an einen Blutfluss erinnert, steht in sorgfältiger Handschrift „Glaubt an Euch, ich stehe Euch bei”. Darüber kleben Wundpflaster. Es scheint, als wolle jemand die Wunde verschließen. Auf der Rückseite der großen Bildfläche, die fünf Wochen lang auf dem Platz vor der Kalker Post installiert war, entstand eine „Traumlandschaft” mit Blumen und Pflanzen.
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Junkiebund stellte Kunstaktion „AchtungVerachtung” in Kalk vor
von DIERK HiMSTEDT
KALK. Vier Wochen lang werden die Kalker an den drei Standorten Kalker Post, Ottmar-Pohl-Platz und Trimbornstraße jeweils mit einer weißen Wand konfrontiert. „Wir sind neugierig, was passieren wird, wie die Bürger mit dem Angebot einer ungewohnten weißen Wand in ihrer gewohnten Umgebung umgehen werden”, erläuterte die freischaffende Künstlerin Nina Marxen das ungewöhnliche Projekt. „Achtung Verachtung” heißt es und wurde vom Junkiebund in Zusammenarbeit mit dem Künstler „Walbrodt”, alias Daniel Hoernemann, und Nina Marxen ins Leben gerufen.
„Wir haben Standorte ausgesucht, die je nach Einstellung umstritten, hässlich oder sogar verachtenswert sind. Die Leute sollen motiviert werden, genau hinzuschauen und gegebenenfalls auf den Wänden dazu Stellung zu nehmen”, beschrieb „Walbrodt” das Ziel des Projekts. Nina Marxen wird die Wände täglich so ausstatten und vorbereiten, dass Passanten sich auf einfache Weise kreativ darauf äußern können. Sei es durch ein geschriebenes Statement, eine Zeichnung oder ein kleines Bild.
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Junkie-Bund zieht Anfang 2008 an die Neuerburgstraße im Kalker Süden um
von JÖRG FLEISCHER
Kalk. Nun ist die Katze also aus dem Sack: Der Junkie-Bund zieht von Humboldt-Gremberg nach Kalk. Auf einer alten KHD-Fläche an der Neuerburgstraße, gegenüber der Spielstätte “Halle Kalk”, wird die Einrichtung ihr neues Domizil finden. Schon im Oktober wird dort eine alte Holzhalle abgerissen und “in Leichtbauweise” die neue Anlaufstelle für Drogenabhängige errichtet. Der Umzug des Junkie-Bundes ist für Anfang 2008 vorgesehen. Eine entsprechende Mitteilung machte Sozialdezernentin Marlis Bredehorst den Ratspolitikern Ende vergangener Woche.
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Neuer Standort für Junkie-Bund gefunden - SPD will Stadtteil zum Sanierungsgebiet machen
von JÖRG FLEISCHER
HUMBOLDT-GREMBERG. Fast ein Jahr ist es her, dass viele Bürger auf die Straßen gegangen sind und gegen die untragbaren Drogenprobleme im Viertel demonstriert haben. “Keine Spritzen, keine Drogen”, forderten sie und bekamen politische Unterstützung auf breiter Front. Rat und Bezirksvertretung verabschiedeten umfangreiche Maßnahmenkataloge, die die Lebensperspektive der Menschen im Stadtteil verbessern sollten.
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Mehr Streetworker gefordert
69 Drogenabhängige sind vergangenes Jahr in Köln gestorben. Am Samstag gedachte das Selbsthilfe-Netzwerk JES (Junkies, Ehemalige, Substituierte) der Opfer. Mit Info-Ständen und Bands auf dem Pastor-Könn-Platz zogen die Mitglieder so die Aufmerksamkeit der Passanten auf ihre Forderungen, wie man die Lebensbedingungen für Süchtige verbessern könnte. Die bundesweite Organisation akzeptiert den Drogenkonsum ihrer Hilfesuchenden.
„Es sind mehr Ordnungskräfte unterwegs, die die Junkies von ihren Treffpunkten vertreiben”, sagt JES-Vorstand Marko Jesse. „Das führt nur dazu, dass sie sich in ihre privaten Räume zurückziehen.” weiterlesen… »
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Süchtiger soll Kind Nadel in Arm gestochen haben
von Daniel Taab
Die Stimmung rund um den Spielplatz an der Burgenlandstraße in Humboldt-Gremberg ist explosiv. Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr im Sand spielen lassen, weil sie dort weggeworfenes Drogenbesteck fanden, andere Anwohner gehen für mehr Sicherheit auf die Straße und fordern die Stadt zum Handeln auf. Die Süchtigen an der Burgenland- und Taunusstraße erhitzen dort schon seit Monaten die Gemüter. Nun ist das passiert, was viele Mütter schon lange befürchteten. Ein achtjähriger Junge liegt im Krankenhaus, weil er sich entweder selber an einer im Gebüsch gefundenen Nadel verletzt .hat oder von einem Abhängigen in den Arm gestochen wurde.
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Drogensüchtiger soll Achtjährigem in Köln eine Nadel in den Arm gestochen haben - Junge in Klinik
KÖLN. Ein achtjähriger Schüler wird in der Kölner Kinderklinik nach einer vermutlichen Attacke eines Drogensüchtigen vorsorglich mit Tabletten behandelt und steht unter der Beobachtung der Ärzte. Nach eigener Aussage soll ein Abhängiger dem Jungen im Stadtteil Humboldt-Gremberg nach einem „Schuss” die Nadel in den Arm gestochen haben. Allerdings gibt es von dem Achtjährigen und seinem Freund, der dabei gewesen sein soll, zum Tatgeschehen unterschiedliche Aussagen.
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Gut 400 Bürger demonstrierten gegen die Zustände in Humboldt-Gremberg
von JÖRG FLEISCHER
HUMBOLDT-GREMBERG. Eine bunte Menge war es, die da ihrem Ärger lautstark Luft machte. Kindergartenkinder, Schüler, Eltern und Bewohner verschiedener Nationen aus dem Stadtteil demonstrierten gegen die Drogenproblematik in Humboldt-Gremberg. Gut 400 Demonstranten zogen von der Grundschule Westerwald-straße über die Taunusstraße bis zum Kalker Postplatz. Organisiert wurde die Demo vom örtlichen Bürgerverein. weiterlesen… »
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FDP fordert Schließung des „Junkie-Bundes” in Humboldt-Gremberg - Polizei: Ohnehin falscher Platz
Drogenspritzen auf dem Kinderspielplatz, Süchtige im Hausflur und Eltern, die ihre Kinder nicht mehr alleine auf die Straße lassen wollen: In Humboldt-Gremberg laufen die Anwohner Sturm gegen die Drogenszene rund um die Taunusstraße. Sie sehen in der Anlaufstelle des „Junkie-Bunds”, einer Selbsthilfeorganisation, bei der Süchtige betreut und beraten werden, ein wesentliches Problem.
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