Kölner Stadt-Anzeiger
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Beiträge von Kölner Stadt-AnzeigerDie Front der Proteste gegen Kürzungen im Kölner Haushalt verbreitert sich. Am Freitag stellte sich das „Kölner Bündnis gegen Sozial- und Kulturabbau“ vor, das unter anderem von Organisationen und Einrichtungen wie dem „Allerweltshaus“, den „Falken“, der „Linken“, dem „Verein EL-DE-Haus“ und Einzelpersonen wie Pfarrer Franz Meurer oder dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge unterstützt wird. Der Zusammenschluss soll anderen Bewegungen wie „Kölner gestalten Zukunft“ der freien Wohlfahrtsverbände keine Konkurrenz machen, sondern diese ergänzen, so Mitbegründer Günter Bell („Die Linke“). Auch solle er sich nicht auf linke Kräfte beschränken. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die Stadt unter Belastungen durch Land und Bund leide, eine Reihe der städtischen Finanzprobleme aber auch hausgemacht seien - etwa durch „die verfehlte Geschäftspolitik“ der Sparkasse Köln-Bonn und die Mietzahlungen für die Messehallen. Das Bündnis fordert zur Haushaltsregulierung eine Erhöhung der Gewerbesteuer und den Verzicht auf „unsinnige Großprojekte“ wie die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke. Weiter wird die Forderung des Städtetags nach einem „Finanzschirm für Kommunen“ unterstützt und eine „Erhöhung der Steuerquote“ verlangt. weiterlesen… » Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.VON ULRIKE SÜSSER Meschenich - Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, “An der Fuhr”, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das “Needle-Sharing” und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück. Probleme der Vergangenheit scheinen nun ausgeräumtDie Drogenhilfe hat unter neuem Namen eine neue Heimat in Kalk bezogen. Der Verein Vision e. V., ehemals Junkie Bund, bietet seine Dienste jetzt in der Neuerburgstraße an.VON SUSANNE V.D. BERGH Kalk - Die Bürgermeisterin, die Sozialdezernentin, der Bürgerverein Kalk, alle waren da - nur die, um die es eigentlich geht in den neuen Räumen von „Vision e.V.”, die suchte man bei der Einweihungsfeier in der Neuerburgstraße 25 vergeblich in der Anlaufstelle für Junkies, ehemalige Drogengebraucher und Substituierte. Der Umzug ist endlich geschafft, seit fünf Wochen arbeiten die Mitarbeiter von „Vision”, vormals „Junkie Bund Köln”, in den neuen Räumen. Der alte Standort wurde wegen der vielen Konflikte mit den Anwohnern aufgegeben. Die Suche nach einem neuen Standort war geprägt von vielen Problemen, viele Menschen sind zwar von der Wichtigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt, wollen diese aber nicht in ihrer direkten Nachbarschaft. Neue Räume für den “Junkie-Bund” an der Neuerburgstraße35 Menschen besuchen den Offenen Treff in Kalk jeden Tag auf.VON NORBERT RAMME
12
Sep
2008
Drogenberatungsstelle zieht im Oktober umQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger - Kategorie: Presse
Junkie Bund zieht bald von der Taunusstraße an die NeuerburgstraßeVom Frühjahr an wird die Einrichtung am neuen Standort abhängigen Menschen helfen.VON NORBERT RAMME
Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werdenOb mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhaltenVON TOBIAS NEUHAUS
Neuer Standort für den Junkie-BundDie Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.VON NORBERT RAMME Kalk /Humboldt-Gremberg - Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße - gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk - zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. weiterlesen… »
16
Aug
2007
Es soll wieder Leben ins Viertel kommenQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger - Kategorie: PresseAm Stellwerk “Köln-Kalk” führen einige Schienen ins Leere. Die Umgebung soll schon bald neu geordnet werden.VON NORBERT RAMME Humboldt-Gremberg- Es soll wieder mehr Leben ins Viertel kommen. Darin sind sich Bürger, Politiker und Verwaltung einig. Ein knappes Jahr, nachdem rund 500 große und kleine Anwohner gegen die städtische Drogenpolitik demonstrierten und durch die Straßen von Humboldt-Gremberg gezogen sind, scheinen den vielen Worten nun auch Taten zu folgen. Während die Bürger ein „Nachbarschaftsfest“ mit dem bundesweit bekannten Rapper Eko Fresh als Hauptattraktion organisierten, formulierten die Politiker Anträge für Ratsausschüsse und die Bezirksvertretung. weiterlesen… » |
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