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Beiträge von Kölner Stadt-Anzeiger

Geschäftsleute organisieren ein multi-kulturelles Straßenfest

Mehr als 2000 Besucher folgten der Einladung in die Taunusstraße.

VON NORBERT RAMME

2007_08_14_ksta_eine_stimme.jpgHumboldt-Gremberg - „Gremberg, was geht ab? Dieser Stadtteil ist nicht nur asozial, wie viele Kölner meinen, dieses Viertel hat auch viel zu bieten, oder?” schrie der bundesweit erfolgreiche Rapper Eko Fresh ins Mikrofon. Einige hundert Kinder und Jugendliche, die beim Nachbarschaftsfest auf der Taunusstraße dicht gedrängt um einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger standen, hüpften im Rhythmus und feuerten ihr Idol an. Schließlich wohnt der Rapper im Viertel, und jeder weiß genau, was er meint, wenn er über „Grembranx” reimt. So nennt Ekrem Bora - so heißt er eigentlich - in Anlehnung an die New Yorker Bronx sein Wohnviertel.
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2007-05-26-ksta-kein_hinwei.jpgNach der angeblichen Attacke eines drogenabhängigen Unbekannten auf einen acht Jahre alten Jungen in Humboldt-Gremberg hat die Kriminalpolizei die Aussagen des Opfers noch nicht indentifizieren können. „Der Junge hat uns in seiner Vernehmung einen Namen des angeblichen Täters genannt. Dieser Name existiert nicht in Köln”, so Behördensprecher Bernd Kalkum. Auch die Beschreibung des Unbekannten passt auf keinen der im Stadtgebiet bekannten Drogenabhängigen. Noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Junge die Geschichte frei erfunden hat. (tom)

Schilderungen der Kinder zum Tathergang sind allerdings widersprüchlich.

2007-05-24-ksta-8-jaehrigen.jpgAuf einem Spielplatz in Humboldt-Gremberg soll ein Drogenabhängiger einen achtjährigen Jungen mit einer Spritze angegriffen und ihn am Arm verletzt haben. Ärzte haben dem Schüler laut Polizei sofort Medikamente verabreicht, um eine Infektion mit ansteckenden Krankheiten zu verhindern. Die Ermittler sind allerdings nicht ganz sicher, ob die Schilderungen des Achtjährigen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. „Wir sind seit zwei Tagen damit beschäftigt, Widersprüche zu klären, die sich aus der Befragung des Jungen und seines Spielgefährten ergeben haben”, sagte Polizeisprecher Wolfgang Baldes.
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Initiative ist eine Beratungsstelle des Junkie-Bundes ein Dorn im Auge

Knapp 500 Bürger aus Humboldt-Gremberg und Kalk demonstrierten gegen die Drogenpolitik der Stadt.

VON NORBERT RAMME

2006_10_21_ksta_protest_geg.jpg„Keine Spritzen, keine Drogen, sonst sind wir verloren.” Immer wieder erklang dieser Sprechchor, als Freitagnachmittag, angeführt von den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Humboldt-Gremberg, knapp 500 Bürger - von Kindergartenkindern und Hauptschülern bis zu Geschäftsleuten, Eltern und Rentnern mit ihren Hunden - von der Grundschule Westerwaldstraße zum Platz an der Kalker Post zogen.

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Klagen über Verschärfung der Drogenproblematik in Humboldt-Gremberg - Politiker fordern mehr Aktivitäten von Polizei und Verwaltung.

2006-09-14-ksta-eltern_sorg.jpgHumboldt-Gremberg - „Wenn wir hier Fußball spielen wollen, müssen wir oft erst ein paar Spritzen aufheben”, erzählen Mustafa (13) und Mario (12), die mit ihren Freunden auf dem Spielplatz am Taunusplatz hinter einem Lederball herjagen. Ähnliche Situation auf dem Außengelände der Kindertagesstätte Burgenlandstraße: „Die Erzieherinnen sammeln manchmal eine ganze Dose voll Spritzen ein, ehe sie die Kinder zum Spielen nach draußen lassen. Ein unhaltbarer Zustand”, sagt Elternvertreterin Ramona Kindor.
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Vor 15 Jahren wurde die Selbsthilfe gegründet. Die Wellen im Viertel haben sich mittlerweile geglättet.

2005-08-10-ksta-helfen_-_oh.jpgEin ganz normaler Morgen in Kalk: Das Café in der Taunusstraße ist gut besucht. Die Gäste trinken ihren Kaffee, diskutieren, frühstücken oder lesen Zeitung. Ein Besucher macht sich bemerkbar: „Ich würde gerne Spritzen tauschen.“ Spritzentausch? Kein Problem, denn die Rede ist von der Geschäftsstelle des „Junkie Bund Köln“ in Kalk. Nuri Carkci ist gleich zur Stelle. In einem kleinen Nebenraum hilft er dem Gast beim Tausch der für den Heroingebrauch benutzten Spritzen gegen sterile neue.
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Ursula ChristiansenDie Bürgerinitiative will die Anwohner gegen den Junkie Bund mobilisieren. Im Gespräch mit Damian Zimmermann erläutert Gesundheitsdezernentin Ursula Christiansen, warum sie die Taunusstraße für den richtigen Standort hält.

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Seit November betreibt der Junkie Bund ein Ladenlokal in der Taunusstraße, doch die Unruhe unter den Anwohnern bleibt.

VON DAMIAN M. ZIMMERMANN

Kalk - Für Bernd Lemke ist es längst zu einem Déjà-vu-Erlebnis geworden: Egal wo der Gründer des Junkie Bunds Räume sucht, bekommt er den Widerstand der Anwohner zu spüren. Das war von 1994 bis 1999 in der Berliner Straße in Mülheim genauso wie später “In den Reihen” und jetzt in der Taunusstraße 12b. Als der Verein seine Türen für die Beratung und Betreuung von Drogenkonsumenten in dem ehemaligen Bistro am 10. November des vergangenen Jahres öffnete, ließ der Protest nicht lange auf sich warten. Statt auf dem Alter Markt den Karnevalsbeginn zu feiern, belagerten einen Tag später mehr als ein Dutzend Menschen der eigens gegründeten Bürgerinitiative den Eingangsbereich des JBK-Cafes mit einer Sitz- und Stehblockade, um Mitarbeiter und Besucher am Durchkommen zu hindern.

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Streit um geplante Beratungsstelle für Drogenabhängige

Die Junkie-Bund will an der Taunustraße ein Cafe und eine Beratungsstelle eröffnen. Geschäftsleute und Bürger aus dem Veedel wollen das verhindern.

VON NORBERT RAMME

2003_10_30_ksta_die_fronten.jpgHumboldt-Gremberg - „Für uns ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht”, sind sich Vorsitzender Albert Wolff und Wera Gerhards von Bürgerverein Humboldt-Gremberg einig. „Eine Anlaufstelle für Drogenabhängige ist zwar wichtig, aber bitte nicht in unserem Veedel und gleich in der Nachbarschaft eines Kinderspielplatzes.”

Die Fronten scheinen verhärtet. weiterlesen… »

2003_07_23_ksta_hilfsangebo.jpgEin bundesweiter Rückgang der Drogentoten um ein Drittel im Jahr 2003 - das macht der Drogen- selbsthilfegruppe Junkie-bund Köln und auch der Aids-Hilfe Mut.

Durch niederschwellige Hilfsangebote für Drogenkonsumenten würden viele Leben gerettet, falsche Drogenpolitik könne hingegen tödlich sein, hieß es beim nationalen „Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher” auf dem Rudolfplatz.

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