Kölner Stadt-Anzeiger

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Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

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  2. Voller Scham und Sehnsucht — 17. November 2017
  3. Zu Hause im Nirgendwo — 4. November 2017
  4. Artikel über Sicherheitskonferenz — 24. Oktober 2017
  5. Mülheim und Kalk fordern mehr Hilfe bei Drogenproblematik — 26. September 2017

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Liste der Autorenbeiträge

17 Jun 2014

Die sozialen Probleme am Kölnberg

2014-06-17-KStA-Kampf_gegenKampf gegen die Verwahrlosung

2014-06-17-KStA-Jahrzehntel49 Beratungs- und Hilfsangebote – Verwalter kümmern sich kaum um Häuser und Mieter – Polizei klärt Rätsel um verweste Leiche

VON ANJA KATZMARZIK UNDTIMSTINAUER

Von einer offenen Drogenszene am Kölnberg kann man nicht sprechen – jedenfalls nicht an diesem Montagnachmittag. Selbst die schmale Stichstraße am Kindergarten, wo normalerweise um diese Zeit trotz Sperrbezirksverordnung rauschgiftsüchtige Prostituierte auf Kundschaft warten, wirkt wie ausgestorben. „Sie sind vorsichtiger geworden seit der Sache vor ein paar Tagen“, mutmaßt eine Sozialarbeiterin, die sich im Viertel auskennt.

Die „Sache“ am vorigen Donnerstag hatte mehreren Junkies einen Besuch der Mordkommission eingebracht. Inzwischen scheint der makabre Fall aufgeklärt: Der Mann, dessen verweste Leiche von einem Balkon in der 9. Etage geworfen wurde, ist offenbar nicht getötet worden, sondern an einer Überdosis Heroin gestorben. „Beweise und Zeugenangaben legen das nahe“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus.

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14 Jun 2014

Der Kölnberg am Tag nach dem Leichenfund

2014-06-14-KStA-Es_gibt_hie„Es gibt hier nichts Schönes“

2014-06-14-KStA-Intaktes_DoErmittler schließen nicht aus, dass die Leiche des 36-Jährigen zwölf Tage lang in der Wohnung lag

VON CLAUDIA HAUSER

Irgendjemand hat sämtliche Fenster im Treppenhaus zwischen der achten und neunten Etage des Hochhauses am Kölnberg aufgerissen – doch auch am Tag nachdem die Leiche eines 36-Jährigen in die Rechtsmedizin gebracht wurde, ist der beißend-faulige Geruch kaum zu ertragen. Wie lange der Mann schon tot in der Wohnung gelegen hat, ist weiter unklar. Die Ermittler wissen auch noch nicht, wer den stark verwesten Körper am Donnerstagmorgen über die Brüstung des Balkons in der neunten Etage geworfen hat. Spuren deuten daraufhin, dass die Leiche vorher in einem Schrank auf dem Balkon war.

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13 Jun 2014

Leiche vom Balkon geworfen

2014-06-13-KStA-LeicheKölnberg Toter ist 36 Jahre alter Litauer – Wohnung wohl von Drogenabhängigen genutzt

VON CLAUDIA HAUSER

Zwei Schaukeln baumeln im Wind auf einem Spielplatz am Kölnberg in Meschenich. Eine Mutter schiebt ihren Kinderwagen langsam vorbei, bleibt irritiert stehen und blickt dorthin, wohin alle schauen: Eine Leiche liegt im Schatten eines Hochhauses im Gras, kaum bedeckt, etwa 50 Meter vom Spielplatz entfernt. Ein penetranter Geruch von Fäulnis und Verwesung breitet sich in der Straße An der Fuhr aus.

Nachbarn hatten um 9.50 Uhr die Polizei alarmiert. „Hier ist irgendetwas von einem Balkon gefallen“, sagte einer. Weitere Anrufe gingen ein. Der Tote ist direkt vor das Fenster einer Kindertagesstätte auf den Rasen gefallen. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann von einem Balkon im neunten Stock geworfen worden sein. Weiterlesen »

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12 Mai 2014

Bündnis „Kein Veedel für Rassismus“

Kampagne für ein buntes Zusammenleben

2014-05-12-KStA-Buntes_Zusa

Sie zogen mit bunten Buchstaben von Humboldt-Gremberg nach Kalk, auf denen das Motto einer stadtweiten Kampagne zu lesen war: „Kein Veedel für Rassismus“. An dieser Aktion, die das Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus“ organisiert hatte, nahmen neben Vertretern von Bürgervereinen und Initiativen auch Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele, Ratsmitglied Jörg Detjen (Linke) und dessen Ex-Kollege und Kandidat Dietmar Ciesla-Baier (SPD), Bezirksvertreter Heinz Peter Fischer von den Linken und andere teil. „Der Wahlkampf zur Kommunal- und Europawahl darf nicht mit rassistischen Parolen auf dem Rücken von Flüchtlingen und Migranten ausgetragen werden“, sagte Heiner Kockerbeck, der Sprecher des Bündnisses, in dem sich 15 Sozialeinrichtungen aus Mülheim und Kalk, vier Parteien und Vertreter der Kirchen, so auch Pastor Franz Meurer, zusammengeschlossen haben. Angesichts der Kandidaturen von rechten und rechtsextremen Parteien, allen voran Pro Köln, NPD und AfD, wolle man, so Kockerbeck, auf die Straße gehen und für „ein buntes Zusammenleben in Kalk werben“. (NR) Bild: Worring

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27 Jan 2014

Eine Million für legales Hanf

2014-01-27-KStA-1_Million_fGeorg Wurth (41) ist Gewinner der umstrittenen „Millionärswahl“ von ProSieben/Sat.1. Mit Wurth gewann nicht einer der üblichen Casting-Kandidaten, etwa ein Sänger, Tänzer oder Akrobat, sondern der Chef des Deutschen Hanf Verbandes, der sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Das Geld soll nun der Arbeit des Vereins zugutekommen. Zweiter wurde Michael Fritz, der sich für sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern einsetzte. Wurth sagte, dass er das Verbot von weichen Drogen generell für gescheitert halte. Wichtig sei für ihn auch, dass seine Kinder keine Probleme mit der Polizei bekommen, „wenn sie Cannabis probieren“. Die Sendung hatte sich als Flop entpuppt und wurde zum Schluss nur noch im Internet gezeigt, (tg)

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26 Nov 2013

Sucht ist schließlich ein Supergeschäft

2013_11_26_interview_kruettNorbert Krütt-Hüning will das Hilfesystem für Abhängige umkrempeln

Herr Krütt-Hüning, hat Köln ein Drogenproblem?

NORBERT KRÜTT-HÜNING: Ich habe das Gefühl, dass gerade eine gesellschaftliche Veränderung stattfindet, und die Drogen entwickeln sich mit. Es geht nicht mehr nur um den Rausch, der vielleicht früher im Vordergrund stand. Drogen werden zielbewusst eingesetzt. Wir verschieben uns in die Partyszene. Amphetamine, Tabletten, alles was schnell geht und chemisch hergestellt werden kann -dieser Markt boomt momentan.

Kommt die Drogenberatung da noch hinterher?

KRÜTT-HÜNING: Nein. Klassisch kommt die Drogenkoordination aus dem Bereich der harten Drogen der 70er Jahre. Unser Hilfesystem ist noch nicht ausreichend auf die neue Entwicklung ausgerichtet. Es fehlen etwa Strategien für Konsumenten von Partydrogen. Da sind wir noch zu stark in der Prävention. Die Partyszene läuft versteckt. Die alten Systeme funktionieren da nicht mehr, wir haben nicht den nötigen Zugriff.

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06 Aug 2013

Bezirksvertreter verteilen Geld

aus Kölner Stadt-Anzeiger vom 6.8.2013 KULTURFÖRDERUNG Insgesamt 7600 Euro für mehrere Projekte in Kalk

VON NORBERT RAMME

Kalk. Seit etwa einem Jahr verfugt der Drogenselbsthilfe-Verein Vision auf seinem Gelände an der Neuerburgstraße über einen Skulpturengarten. Laut Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ist dieser „tolle Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur, der fast jederzeit für jedermann zugänglich ist“ bei den Besuchern der Einrichtung, aber auch bei vielen anderen Bürgern gut angekommen. Darum soll er bald erweitert werden. „Der Skulpturengarten ist für uns ein weiterer Schritt hinein in den Stadtteil“, sagt Vision-Geschäftsführer Marco Jesse. „Die Kunst ist mit ein Weg, Berührungsängste abzubauen und Begegnungen zwischen der Kalker Bevölkerung und den Drogengebrauchern zu ermöglichen.“

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01 Aug 2013

Die Preisträger stehen fest

aus Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.8.2013KÖLN ENGAGIERT
Urkunden gibt es im September

Die Preisträger des Wettbewerbs „Köln engagiert 2013″ stehen fest, die Urkunden erhalten sie am 15. September, dem Kölner Ehrenamtstag. Die ausgezeichneten Einzelpersonen sind Anna-Margaretha Keller, die sich in Meschenich vielfältig engagiert, Ayse Adalet Onur, Vermittlerin zwischen Jung und Alt im Senioren-Netzwerk Höhenberg, Petter Richerzhagen vom Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums, Christina Roth, die seit 2009 maßgeblich an der Entstehung der „Offenen Schule Köln“ beteiligt ist, und Sylvia Strübelt, die seit Jahrzehnten das „Theater Abgelehnt“ mit seinem jungen Ensemble leitet.
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25 Jul 2013

Rekord beim Kalk-Fest

2013-07-25-KStA-KalkFestVeedelsleben 33 Vereine, Schulen, Kirchengemeinden und ändere Gruppen am Stadtgarten

VON NORBERT RAMME

Kalk. Rekordbeteiligung beim Kalk-Fest: 33 Vereine und Institutionen, Schulen und Kirchengemeinden hatten im Kalker, Stadtgarten ihre Stände aufgebaut – mit Informationen und Spielaktionen, Speisen und Getränken.

Einige tausend große und kleine Festbesucher schlenderten an den Ständen entlang oder drängelten sich vor einer Bühne im hinteren Teil des Stadtgartens. Weiterlesen »

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20 Mrz 2013

Demonstration für eine Stadt der Zukunft

Soziale Institutionen protestierten vor dem Rathaus gegen Einschnitte – Brisanter Sparvorschlag der Grünen

VON HELMUTFRANCENBERG

Wohlfahrtsverbände, soziale Initiativen, Vereine, Kindergärten und Schulen hatten Kisten und Schuhkartons mit vor die Rathaustür gebracht und beschriftet. Symbolisch wurde die Stadt der Zukunft zusammengebaut: Jugendzentren, Bürgerzentren, Sozialarbeit, Ganztagsangebote, interkulturelle Zentren – das und einziges mehr sind aus Sicht der Demonstranten die Bausteine, auf die es ankommt. Diese Stadt „ist eindeutig sozial und sehr bunt“, sagte Caritas-Chef Peter Krücker, der mit dem Geschäftsführer des Roten Kreuzes, Marc Ruda, inmitten der beklebten Kisten stand.

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