Kölner Stadt-Anzeiger

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  3. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
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Liste der Autorenbeiträge

05 Jun 2012

Ein weiterer Ort der Begegnung mit Kultur

KUNST – Der Drogenselbsthilfe-Verein Vision eröffnet einen Skulpturengarten – Zehn Werke sind zu besichtigen

VON NORBERT RAMME

Kalk. „Die Mausefalle finde ich sehr beeindruckend und beängstigend“, sagte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, als sie den neuen Skulpturengarten auf dem Gelände des Drogenselbsthilfe-Vereins „Vision“ an der Neuerburgstraße in Kalk eröffnete. „Köln hat viele tolle Orte der Begegnung mit Kunst und Kultur, die jederzeit für jedermann zugänglich sind. Hier ist jetzt ein weiterer hinzugekommen.“ Die Stahlskulptur „Augenblick“ des Künstlers Clemens Kaspar Hegler hatte es ihr besonders angetan: Ein Mensch steht vor einer überdimensionalen Mäusefalle, die jeden Moment zuzuschnappen scheint. Scho-Antwerpes: „Dieses Kunstwerk lässt mich nicht wieder los. Kein Mensch will doch in seinem Leben in eine Falle geraten. Und wenn das doch passiert, braucht er Hilfe, um dort wieder herauszukommen.“

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18 Apr 2012

Eine positive Tendenz

Bilanz – Vor einem Jahr wurde der Sperrbezirk im Kölner Süden erweitert

VON PHILIPP HAASER

Prostitution ist in Deutschland generell erlaubt, doch einen Straßenstrich will niemand in der Nähe haben. In Meschenich und den angrenzenden Straßen drohte das problematische Gewerbe in den vergangenen Jahren Überhand zu nehmen. Zunehmend verlagerte sich das Geschehen bis in die Wohnanlage am Kölnberg. Doch seit Sperrbezirke eingerichtet und erweitert sind, hat sich die Situation deutlich entschärft.

Im Mai 2011 traten die jüngsten Verbotszonen in Kraft. Eine davon, entlang der Brühler Landstraße und am Militärring, war zunächst für ein Jahr beschlossen und wurde nun bis 2014 verlängert. Die Prostitution ist hier weiter in der Zeit von 20 bis 6 Uhr erlaubt. Im Ortsgebiet Meschenich gilt ebenfalls bis 2014 ein ganztägiges Verbot. Die Straße Am Eifeltor bleibt von Verboten ausgenommen. In die dortigen Wohnwagen hat sich inzwischen ein Großteil der Prostitution verlagert. „Je mehr Prostitution auftrat, desto mehr wurden die Sperrbezirke erweitert“, fasst Robert Kilp zusammen, der als Leiter des Ordnungsamtes für die Durchsetzung des Verbotes zuständig ist.

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07 Jul 2011

Zwei junge Rapper mit Herz

KALK-FEST Mehr als 20 Initiativen aus dem Bezirk feierten im Stadtgarten

VON NORBERT RAMME

Kalk. „Wir zwei saßen am Rhein und ich hab Dir gesagt, ich kann nie wieder ohne Dich sein.“ So rappten die beiden Freunde Besjan Elezi (16), der sich mit Künstlernamen „Bazuka“ nennt, und der ein Jahr jüngere Jordan Ball („King Slay“) auf der Bühne im Kalker Stadtgarten. Die beiden Jungs zeigten bei traditionellen Kalk-Fest der Initiativen und Institutionen aus dem Stadtbezirk, was sie unter der Anleitung von Musiker Amin Saleh bei einem HipHop-Projekt zum Motto „Rap 4 real“ im Gremberger Jugendzentrum an der Odenwaldstraße gelernt hatten. „Wir sind halt zwei junge Rapper mit Herz“, sagten die Jungs und lachten.

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30 Jun 2011

Auszeichnung für den Dienst am Menschen

ORDENSVERLEIHUNG Ehrenamtliches Engagement von vier Bürgern im Rathaus gewürdigt

Das ehrenamtliche Engagement von vier Kölnerinnen und Kölnern, die sich für hilfsbedürftige Menschen einsetzen, würdigte Oberbürgermeister Jürgen Roters bei einem Empfang im Rathaus. Dabei händigte er Elisbeth Taupp, Ossi Helling und Jakob Sturm das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus – Gerda Kiesewalter erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens.

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09 Jun 2011

Balancieren im Hochseilgarten

FESTE Stände und Spielaktionen im Park und beim Bürgertreffziehen Besucher an

VON NORBERT RAMME

Kalk. Bürger und Politiker spazierten durchs Veedel, denn die meisten wollten an einem Nachmittag gleich zwei Feste besuchen: Nicht nur im Stadtgarten wurde gefeiert, auch die Jugendeinrichtung „Pavillon“ richtete ein Fest aus mit dem benachbarten Bürgertreff im Innenhof zwischen Manteuffelstraße und Albermannstraße in Kalk-Nord. „Hier präsentiert sich eine gewachsene Nachbarschaft“, sagt Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele. Einig war er sich mit vielen Bewohner der umliegenden Häuser, dass sich zahlreiche Initiativen mit ihren vielfältigen Aktivitäten positiv auf das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil ausgewirkt und ihn attraktiver gemacht haben.

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30 Mrz 2011

Straßenstrich soll verschwinden

KÖLNER SÜDEN – Bundeswehr erwägt Räumung, falls der Rat den Sperrbezirk nicht erweitern will

Die Tage des Wohnwagenstrichs an der Brühler Landstraße scheinen gezählt. Am 7. April entscheidet der Rat der Stadt über eine Verwaltungsvorlage, die vorsieht, den Sperrbezirk im Kölner Süden erheblich auszuweiten. Sollte die Vorlage beschlossen werden, wäre auch der Bereich am Militärring/Ecke Brühler Landstraße ab 1. Mai für die Straßenprostitution tabu.

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22 Mrz 2011

Graffiti, Pop-Art und Stillleben

Ausstellung In den Räumen der „Vision Drogenselbsthilfe“ ist eine Schau von Schülern des Schillergymnasiüms zu sehen

VON JÜRGEN KISTERS

Sülz/Kalk. Die Mitarbeiter von der „Vision Drogenselbsthilfe“ sind nicht selten in Schulen unterwegs, in denen sie im Rahmen von Sucht- und Drogenprävention vor Schülern Vorträge halten. Dass Schüler die Räumlichkeiten des „Vereins für innovative Drogenselbsthilfe“ an der Neuerburger Straße besuchen, ist dagegen ungewöhnlich, Zustande kam der Besuch zur Eröffnung einer Ausstellung von Schülerkunstwerken im kleinen Bungalow, der an fünf Tagen in der Woche Drogenkonsumenten als Lebenshilfe- und Kommunikationsstätte dient. Rund 35 Menschen kommen jeden Tag zum offenen Treff dort hin. Weitere 60 Personen aus der psychosozialen Betreuung und aus dem Bereich des ambulant betreuten Wohnens suchen den Ort für gezielte Hilfsmaßnahmen auf. Im Zentrum steht ein gemütliches Cafe, an dessen Wänden in den kommenden sechs Wochen die Bilder, Zeichnungen und Collagen zu sehen sind, die von Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Sülzer Schiller-Gymnasiums über mehrere Monate im Kunstunterricht angefertigt wurden.

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17 Mrz 2011

Gegen Rassismus, für Respekt

NETZWERKGRÜNDUNG
Das Miteinander soll gefördert werden

VON UWE SCHÄFER

Kalk. Mit ihrer Unterschrift besiegelten Vertreter von Einrichtungen und Institutionen aus Kalk, Höhenberg und Vingst sowie Lokalpolitiker und einzelne Bürger die Gründung des Netzwerks „Schäl Sick gegen Rassismus“. Sie wollen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, für gegenseitigen Respekt aller Gruppen unserer Gesellschaft eintreten. Weiterlesen »

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26 Feb 2011

Ärger auf dem Straßenstrich

Prostitution – Stadtverwaltung erwägt Ausweitung des Sperrbezirks im Kölner Süden – Harter Verdrängungskampf

VON TIM STINAUER

Sie schlendert vor dem Aldi-Parkplatz auf und ab, sucht den Blickkontakt mit Männern in vorbeifahrenden Autos. Die Frau mit dem schwarzen Zopf zittert vor Kälte. Sie trägt eine hüftlange Daunenjacke und blaue Jeans. Ihre dünnen Finger umklammern den Griff einer roten Lederhandtasche.

„Fragen ist okay, aber keine Fotos“, bittet Tanja (Name geändert). „Meine Eltern wissen nicht, was ich hier mache.“ Die 42-Jährige arbeitet als Prostituierte – früher in einem Bordell im Rhein-Sieg-Kreis, seit November auf dem Straßenstrich in Meschenich. „Was soll ich machen?“, fragt Tanja und zuckt mit den Schultern. „Ich saß lange im Knast und habe ein teures Hobby.“ Kokain.

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26 Mrz 2010

Bündnis protestiert gegen Kürzungen

Die Front der Proteste gegen Kürzungen im Kölner Haushalt verbreitert sich. Am Freitag stellte sich das „Kölner Bündnis gegen Sozial- und Kulturabbau“ vor, das unter anderem von Organisationen und Einrichtungen wie dem „Allerweltshaus“, den „Falken“, der „Linken“, dem „Verein EL-DE-Haus“ und Einzelpersonen wie Pfarrer Franz Meurer oder dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge unterstützt wird. Der Zusammenschluss soll anderen Bewegungen wie „Kölner gestalten Zukunft“ der freien Wohlfahrtsverbände keine Konkurrenz machen, sondern diese ergänzen, so Mitbegründer Günter Bell („Die Linke“). Auch solle er sich nicht auf linke Kräfte beschränken. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die Stadt unter Belastungen durch Land und Bund leide, eine Reihe der städtischen Finanzprobleme aber auch hausgemacht seien – etwa durch „die verfehlte Geschäftspolitik“ der Sparkasse Köln-Bonn und die Mietzahlungen für die Messehallen. Das Bündnis fordert zur Haushaltsregulierung eine Erhöhung der Gewerbesteuer und den Verzicht auf „unsinnige Großprojekte“ wie die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke. Weiter wird die Forderung des Städtetags nach einem „Finanzschirm für Kommunen“ unterstützt und eine „Erhöhung der Steuerquote“ verlangt. Weiterlesen »

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