Kölner Stadt-Anzeiger

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  5. Cannabis-Shops in der Innenstadt — 22. Januar 2018

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  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
  4. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare
  5. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

12 Mrz 2009

Aidshilfe baut Angebot weiter aus

Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.

VON ULRIKE SÜSSER

Meschenich – Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, „An der Fuhr“, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das „Needle-Sharing“ und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.

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25 Nov 2008

Die Nachbarn herzlich begrüßt

Probleme der Vergangenheit scheinen nun ausgeräumt

Die Drogenhilfe hat unter neuem Namen eine neue Heimat in Kalk bezogen. Der Verein Vision e. V., ehemals Junkie Bund, bietet seine Dienste jetzt in der Neuerburgstraße an.

VON SUSANNE V.D. BERGH

Kalk – Die Bürgermeisterin, die Sozialdezernentin, der Bürgerverein Kalk, alle waren da – nur die, um die es eigentlich geht in den neuen Räumen von „Vision e.V.“, die suchte man bei der Einweihungsfeier in der Neuerburgstraße 25 vergeblich in der Anlaufstelle für Junkies, ehemalige Drogengebraucher und Substituierte.

Der Umzug ist endlich geschafft, seit fünf Wochen arbeiten die Mitarbeiter von „Vision“, vormals „Junkie Bund Köln“, in den neuen Räumen. Der alte Standort wurde wegen der vielen Konflikte mit den Anwohnern aufgegeben. Die Suche nach einem neuen Standort war geprägt von vielen Problemen, viele Menschen sind zwar von der Wichtigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt, wollen diese aber nicht in ihrer direkten Nachbarschaft.

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13 Okt 2008

Drogenhilfe zieht nach Kalk

Neue Räume für den „Junkie-Bund“ an der Neuerburgstraße

35 Menschen besuchen den Offenen Treff in Kalk jeden Tag auf.

VON NORBERT RAMME

Kalk – Nach jahrelangen Diskussionen unter Bürgern und Politikern ist die Selbsthilfeorganisation „Junkie-Bund“ vor einigen Tagen vom früheren Ladenlokal an der Taunusstraße ins neue Domizil gegenüber der Halle Kalk an der Neuerburgstraße umgezogen. „Die Bude ist voll. Bei uns läuft schon wieder der Normal-Betrieb“, sagt Geschäftsführer Marco Jesse. „Es ist schon komfortabel hier. Wir haben einen knapp 200 Quadratmeter großen Wohn-Container mit einem großen Cafe-Raum, drei Beratungsbüros und ein Büro für die Verwaltung sowie einem weiteren Raum für den mobilen medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes sowie für den Spritzentausch.“ Dazu kommt ein großes Außengelände und ein überdachter Abstellraum für Fahrräder und Mülltonnen.

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12 Sep 2008

Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um

Drogenberatungsstelle zieht im Oktober umDer Umzug der Drogenberatungsstelle des Junkiebundes von Humboldt-Gremberg nach Kalk soll im Oktober erfolgen. Damit endet die zum Teil heftig geführte Debatte im Stadtteil um die Einrichtung der Selbsthilfeorganisation, gegen die es massive Bürgerproteste gegeben hatte. Nach neunmonatiger Bauzeit ist nun das neue Gebäude in der Neuerburgstraße bezugsfertig, teilte die Sozialverwaltung im Sozialausschuss mit. Das Gebäude wurde durch die Stadt für acht Jahre angemietet.

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29 Jan 2008

Kunstprojekt in Kalk

2008_01_29_ksta_kunstprojek.jpgDas Kunstprojekt „Achtung Verachtung“, das sich mit Kalk als einem „Stadtteil zwischen Zerstörung und Kreativität“ befasst, hat auf drei weißen Wänden Möglichkeiten für Bewohner geschaffen, Ideen für ihren Stadtteil zu entwerfen. Zum Abschluss der Aktion ist am Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr, eine Podiumsdiskussion auf Einladung des Junkie-Bundes. An der Dillenburger Straße 73 diskutieren bei der macevent GmbH die beteiligten Künstler und Vertreter des Miteinander e.V., des Bürgervereins Kalk und des Junkie-Bundes. (bl)
www.aufgemalt.de

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13 Nov 2007

Der bessere Weg zur Drogenhilfe

Junkie Bund zieht bald von der Taunusstraße an die Neuerburgstraße

Vom Frühjahr an wird die Einrichtung am neuen Standort abhängigen Menschen helfen.

VON NORBERT RAMME

Der bessere Weg zur DrogenhilfeKalk/Humboldt-Gremberg – Kaum haben Bezirksvertretung und Stadtrat den Umzug des Junkie Bundes von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg an die Neuerburgstraße in Kalk beschlossen, begannen auf dem Gelände des künftigen Domizils schon die Abbrucharbeiten. Schließlich stehen auf dem früheren Areal von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) noch einige Baracken herum. Doch denen rücken seit Freitag schon die Bagger zu Leibe.

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01 Okt 2007

Platz für neue Perspektiven

Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werden

Ob mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhalten

VON TOBIAS NEUHAUS

Walbrodt (v.l.), Marco Jesse, Nina Marxen und Gudrun KirchKalk – Verbotene Früchte sollen ja auch ganz gut schmecken. Darüber gerät der Künstler Walbrodt kurz vor der Einweihung des von ihm mitentwickelten Projektes „Achtung Verachtung“ noch einmal ins Grübeln. „Achtung! Frisch gestrichen“, mahnt ein Zettel neugierige Passanten, der am Platz der Kalker Post aufgestellten und weiß leuchtenden Wand nicht zu nah zu kommen. Ob die Warnung den Reiz, etwas darauf zu malen, vielleicht sogar noch erhöht? Aber am Ende, befürchtet Walbrodt, traut sich überhaupt niemand ran an die Wand – dabei möchte er ja genau das erreichen: „Die Leute sollen hier ihre Spuren hinterlassen.“ Also verschwindet der Warnhinweis schnell in seiner Tasche.
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20 Sep 2007

Endlich scheint eine Lösung gefunden

Neuer Standort für den Junkie-Bund

Die Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.

VON NORBERT RAMME

Kalk /Humboldt-Gremberg – Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße – gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk – zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. Weiterlesen »

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16 Aug 2007

Es soll wieder Leben ins Viertel kommen

Am Stellwerk „Köln-Kalk“ führen einige Schienen ins Leere. Die Umgebung soll schon bald neu geordnet werden.

VON NORBERT RAMME

Humboldt-Gremberg– Es soll wieder mehr Leben ins Viertel kommen. Darin sind sich Bürger, Politiker und Verwaltung einig. Ein knappes Jahr, nachdem rund 500 große und kleine Anwohner gegen die städtische Drogenpolitik demonstrierten und durch die Straßen von Humboldt-Gremberg gezogen sind, scheinen den vielen Worten nun auch Taten zu folgen. Während die Bürger ein „Nachbarschaftsfest“ mit dem bundesweit bekannten Rapper Eko Fresh als Hauptattraktion organisierten, formulierten die Politiker Anträge für Ratsausschüsse und die Bezirksvertretung. Weiterlesen »

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14 Aug 2007

Eine Stimme für „Grembranx“

Geschäftsleute organisieren ein multi-kulturelles Straßenfest

Mehr als 2000 Besucher folgten der Einladung in die Taunusstraße.

VON NORBERT RAMME

2007_08_14_ksta_eine_stimme.jpgHumboldt-Gremberg – „Gremberg, was geht ab? Dieser Stadtteil ist nicht nur asozial, wie viele Kölner meinen, dieses Viertel hat auch viel zu bieten, oder?“ schrie der bundesweit erfolgreiche Rapper Eko Fresh ins Mikrofon. Einige hundert Kinder und Jugendliche, die beim Nachbarschaftsfest auf der Taunusstraße dicht gedrängt um einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger standen, hüpften im Rhythmus und feuerten ihr Idol an. Schließlich wohnt der Rapper im Viertel, und jeder weiß genau, was er meint, wenn er über „Grembranx“ reimt. So nennt Ekrem Bora – so heißt er eigentlich – in Anlehnung an die New Yorker Bronx sein Wohnviertel.
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