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Am 21.7.2009 beschloss der dt. Bundestag, dass Diamorphin (Heroin) zur Substitutionsbehandlung eingesetzt werden darf. Damit ist die Behandlung mit Diamorphin als lebensrettende und -erhaltende Massnahme legalisiert worden.

Allerdings dürfte es auf Grundlage der unlängst beschlossenen Richtlinien des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) schwierig werden, die Möglichkeit zur Heroinbehandlung möglichst flächendeckend anzubieten. Unsere Bedenken teilt auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Mechthild Dyckmans, in ihrer Pressemitteilung vom 18.03.2010.

Diese Praxisferne verdeutlichen u.a. folgende Regelungen: Die Forderung der ständigen Anwesenheit eines Arztes während der 12-stündigen Öffnungszeit an sieben Tagen der Woche, sowie die Einrichtung von 3,0 Arztstellen unabhängig von der Anzahl der zu behandelnden Patienten sind Auflagen, die für viele potentielle Träger der Heroinambulanzen nicht erfüllbar sein dürften - und die in dieser Form zudem fachlich nicht begründbar sind.

Wir fordern daher nun:

  • die zeitnahe und flächendeckende Versorgung mit Angeboten zur Diamorphinbehandlung.
  • die Zugangsvoraussetzungen so zu gestalten, dass möglichst viele von diesem neuen Angebot profitieren können.
  • Diamorphin auch für andere Konsumformen als den intravenösen Konsum zuzulassen.
  • die permanente bedarfsgerechte und unkomplizierte Weiterentwicklung der Diamorphinbehandlung.
  • das die politisch Verantwortlichen, die nach 15 Monaten anstehende Bewertung der Auswirkungen der GBA Richtlinien eng begleiten und kritisch überprüfen.
  • Diamorphin (Heroin) für alle die es brauchen/wollen.

Wir würden uns freuen, wenn Du unsere Forderungen durch Deine Unterschrift unterstützen würdest.

HINWEIS: In unserer öffentlichen Unterzeichnerliste (siehe unten) erscheinst Du nur mit Name und deinem optionalen Kommentar. Die bereitgestellten Kontaktinformationen sind nur für den Zweck der Unterzeichneridentifikation und -kommunikation bestimmt und werden nicht an Dritte weitergegeben.

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Simon Kleimeyer,

daniel-gerina,
ich unterstütze das vollkommen

xxxxxxxx,
...wird echt langsam Zeit für alle die es wollen und brauchen ...

Gerti Beyelschmidt,

Marco Jesse,
Mehr als 1300 "Drogentote" 2009 sprechen eine deutliche Sprache. Eine Heroinvergabe für ALLE die es brauchen/wollen ist mehr als überfällig.

Hartmut Organiska,
Jeder hat das Recht auf Rehabilitation!Jeder hat das Recht sich zu verändern! Jeder hat das Recht auf Leben!Jeder muss das Recht haben sich verändern zu wollen wenn er bereit dazu ist, und das mit allen Mitteln die Ihm zu Verfügung stehen!

xxxxxxxx,

Susanne Kaffine,
...es gibt soviel Elend, hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden!

Gerit Magnani,
Die Verelendung und Kriminalisierung der Süchtigen muß endlich aufhören. Die Drogenbosse lachen sich ins Fäustchen bunkern und ihre Millionen in der Schweiz während unsere Kinder sterben!

schäffer, dirk,

Ruth Steffens,
Diamorphin für alle die es brauchen, egal wo sie leben!

Jochen Lenz,

Ulrike Schütz,
Die Vorraussetzungen müssen verfeinfacht werden, sodass jeder der möchte,auch IN BEHANDLIUNG DARF

Christian Holl,
Heroin für Alle die es brauchen! Sofort! Damit nicht noch mehr Menschen sterben müssen, weil ihnen ihr lebensrettendes Medikament Diamorphin vorenthalten wird! jes-Frankfurt

Mathias Häde,
Heroin für alle die es brauchen!

Markus Auer,
HEROIN FÜR ALLE DIE ES BRAUCHEN!

xxxxxxxx,
Ich hoffe, dass die bisherigen Richtlinien erneut gründlich überarbeitet werden, so dass eine flächendeckende Versorgung mit Diamorphin schnellstmöglich zur realen Option für die Heroinabhängigen wird. Alle, die mit dem Originalstoff versorgt werden wollen, muß dies ermöglicht werden und zwar jetzt !!!!!!!!!

xxxxxxxx,

Ralf Gerlach,

xxxxxxxx,

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch,

xxxxxxxx,

Joep Oomen,

Edda, Heidle,

Klaus-Peter Schäfer,
Zugang ohne ordnungsbedingte Hemmnisse! Sonst ist es Heuchelei.

Janka Muffler,

xxxxxxxx,
die studien und positiven entwicklungen durch das diamorphin programm sollten endlich reichen die konservativen ansichten zu vergessen..!

Ilona Rowek,
Weg mit den "Verhinderungsrichtlinien" ! Anteilnahme und Hilfe, statt Lügen und Taktiererei !

Michael Hohagen,

inge hoenekopp,
Bitte auch eine flächendeckende Versorgung mit Methadon, gell....
Was die Planstellen betrifft: wie sollen 365 Tage mit weniger Planstellen gewährleistet werden ? Es gibt ja auch so was wie Urlaub, Weitertbildung, Krankheit... soll es auch bei ÄrztInnen geben. Die 12 Stunden täglich Präsenz, die sind natürlich nicht erforderlich.

Dr. Albrecht Ulmer,

Ariane Kraftschik,
JES- Braunschweiger- Land unterstützt diese Forderung vollkommen!!!;-)

Heidrun Behle,
diesen Forderungen und Argumenten ist nichts hinzuzufügen! Nachdrücklich vielleicht noch dieses: selbstverständlich sollten (und können!) andere Applikationsformen erlaubt sein! Wem nützt die Erlaubnis mit kaputten Venen...

xxxxxxxx,
Typisch deutsch. ein scheiß btmg!leute kriminalisieren und verrecken lassen. haut ab mit der deutschen drogenpolitik!!!

Jürgen Maaß,

xxxxxxxx,

frank schwinge,

xxxxxxxx,
Ich arbeite seit 11 Jahren. Wg. Beikonsum von H muss ich wieder täglich zum Arzt und verliere deshalb bald meinen Arbeitsplatz. Habe MS und deshalb den Beigebrauch. Dadurch bin ich i.d.Lage zu arbeiten. Denn es mildert bei mir die Krankheitssymptome, nur wegen der Sanktionen des Metha-Arztes ist mein Arbeitsplatz in Gefahr.

Gil Vogt,

stefanie hubert,

Jaqueline Beatrice Napper,
Heroinprogramm statt Heroinverbot,
helfen statt strafen,
anerkennen statt verurteilen,
dasein statt sichabwenden ...

xxxxxxxx,
Als Unternehmen und als Privatperson unterstützen wir die o.g. Forderungen, bis auf dem Punkt, dass Diamorphin nicht an jeden vergeben werden sollte, der/die es gerade will. Ich denke, dass eine medizinische Indikation vorhanden sein sollte, da sonst evtl. die Gefahr aufkommt, dass Menschen aus einer Laune heraus den Konsum beginnen.

Claudia Schieren,

Alexa Laembgen,
Pro Recht auf Selbstbestimmung!

Monique Drandorf,
Damit kein Junki mehr an mit Rattengift gestrecktes Heroin stirbt. Mein Vater ist leider dadran gestorben.

Müller, N.,

Inge Weidenfeld,
das wäre der richtige weg

Timo Witt,
Ich hoffe das das auch bald in Berlin moeglich ist!

ulrich söbel,
ich habe selber einen bruder der schon seite über 11 jahren heroinsüchtig ist ich unterstütze da vollkommen ich des es braucht soll es bekommen .

xxxxxxxx,
Es besteht natürlich immer die Möglichkeit die Hürden für Hilfeleistungen so hoch zu setzen,dass die tatsächliche Hilfeleistung nicht erbracht werden muss. Politik im Sozialstaat. Muss das sein? Ich unterstütze die Forderungen der Menschen, die wirklich was davon verstehen in allen Punkten!

Michael Schertel,
Jes Kassel fordert auch für Kassel eine baldmöglichten Beginn einer Heroin-Substitution,für alle, die keine anderen Substitute vertragen bzw. nicht anschlagen. Nachdem der Bundestag 2010 endlich das entspr.Gesetz auf den Weg gebracht hat.
Warum in Frankfurt/M. aber noch nicht in Nordhessen.Der illegale Konsum auf der Strasse mit diversen Inhaltsstoffen bleibt die grösste Gefahr für die User-Tode werden so kaum umgänglich sein.

xxxxxxxx,
Medizinisches Diamorphin rettet Leben!

xxxxxxxx,
wenn man schon hilfe bietet, dann sollte sie auch erhaltbar sein. wenn man gesetze ändert, dann sollte man seine vorschriften am machbaren ausrichten und die strukturen beachten.

ich wünsche mir eine anpasung an gegebenheiten, so dass alle menschen, die es brauchen, das mittel bekomen, das am bestehn für sie ist. und ich wünsche mir, dass gutgemeinte vorschriften, die solche hilfe im keim ersticken, weil sie nahezu unerfüllbar sind, entfernt oder berichtigt werden.

und ich wünsche, dass drogenpolitik das nächste mal mit uns und nicht über uns gemacht wird ;)

Steffen Grau,

Steffen Grau,

xxxxxxxx,

Tobias Ascherl,

Rainier Hoffmann,
Es wird Zeit das sich etwas ändert!!!!

xxxxxxxx,

xxxxxxxx,

Gina Flores Llatas,

eva schalle,
hilfe für alle
gleiches recht

xxxxxxxx,
leider sind bisher etliche die ich kenne gestorben weil,selbst nach der legalisierung des Bundestags vor zu langenvergangenen ca. 2jahren es immernoch keinen exestierenden Diamorphin behandelnden arzt allein in belin nicht gibt

Frank Staudt,
Absolut dafür.
Vieleicht bekomme ich dann endlich auch einmal Hilfe.
Vorraussetzung um substituirrt zu werden ist ja ahnscheinend die total verwahrlosung, denn anders kann ich mir nicht erklären wie man von ärzten und ähnlichen behandelt wird.
Kann ja nicht sein das man als Drogensüchtiger ein normales leben mit arbeit Familie usw. führt.
Hört endlich auf die leute tot zu therapieren.
Helft lieber

Norbert Stephanus,
Die Diamorphinbehandlung ist schon lange Überfällig!!! Und nicht nur in Städten, sondern auch auf dem Land - flächendeckend also.

Karl Kramer,
Eine Frage an Juristen: Kann diese Legalisierung und die Zulassung durch die Krankenkassen nun auch einen Rechtsanspruch bedeuten? Habe ich als "Schwerstabhängiger" nun nicht einen Anspruch auf diese (bestmögliche) Behandlung? Wäre eine Musterklage denkbar?

xxxxxxxx,
Es wird Zeit die gesetzlich verankerten Rechte dem Bedarf anzupassen und umzusetzen! Es besteht schließlich ein anrecht auf Diamorphin Versorgung für Schwerstabhängige!

cora meister,

erik flinner,
junk mäht net unbedingt krank!

Anja Voss,
Anja Voss

xxxxxxxx,
Keiner darf im Knast weil er krank geworden ist !

Sabine Lang,
Auch in Memorandum an Bernd: HEROIN FÜR ALLE DIE ES BRAUCHEN!

xxxxxxxx,
Haben in meiner Stadt ca. 180000 Einw., 3 Substituierende Ärzte und über 400 Patienten, die sogar aus anderen Städten kommen, doch keiner der Ärzte setzt sich für eine Diamorphin gestützte Behandlung ein. Habe persönlich mit zwei der Ärzte gesprochen, das Hindernis sind die Richtlinien, die von den mittleren Kommunen nicht umsetzbar sind, da die Kosten zur Erfüllung der Richtlinien gigantisch sind.

Markus Steindecker,

Claudia Maier,

Dieter Pfabe,

Peter Moellmann,
Es wir Zeit, daß Diamorphin auch bei uns in Kassel verfügbar wird. Bisher findet sich kein Arzt dazu bereit!

Thomas Lutz,
Ich bin auch für Heroin für alle die es brauchen oder wollen.Aber solange sich die Richtlinien nicht ändern,wird auch nichts passieren.Die haben das schon extra so gemacht,weil sie genau wissen das es so nicht umsetzbar ist.

Michael Kramer,
Im Dialog über Deutschland hab ich diesen Vorschlag eingebracht und er hat schon fast 1000 Stimmen. Bitte abstimmen:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=10139

Marcel Duda,

Verena Flieher,
Ich kenne mehrere Personen, die das Diamorphinprogram nutzen und damit ihre Sucht minimiert haben. D.h. auch keinen Beikonsum anderer Suchtstoffe, wie Benzodiazepinen u.a. haben, wie es bei den meisten im Methadonprogram der Fall ist. Auch wäre ich absolut für eine Substitution mit Diamorphin für Patienten, die die Droge nicht intravenös aufnehmen wollen, aber das Angebot dem sich noch stärker festsetzendem Methadon/Polamidon vorziehen.

xxxxxxxx,

xxxxxxxx,
wann erkennt man endlich dass bei dieser krankheit keine andere behandlungsmethode fruchtet?

Michael Siedhoff,

Berthold Bronisz,
Da ich ohnehin für die die Legalisierung und Drogenfreigabe und damit auch für die Entkriminalisierung der Betroffenen bin, unterstütze ich dieses Ansinnen voll und ganz.

Andreas Heintz,
Gerade der Punkt, dass nicht jeder Heroinabhängige spritzen möchte, halte ich für wichtig.

Michael Fischer,
Es ist doch allgemein bekannt, dass Heroin der Gesundheit erheblich weniger abträglich ist als alle Substitutionsmittel.

ina düsing,
ich finde es eine klasse idee,da das methadon für mich und mein mann nicht infrage kommt,man ist viel zu down am anfang und am ende bringt es nix mehr.

viktor,
So wie es beschrieben wird, hört sich gut an ich stimme diesen zu besser so eine Program als steigende Kriminalität

xxxxxxxx,
Wann endlich wird das beschlossene Gesetz umgesetzt? Wozu all die langwierigen Studien wenn dann doch nichts geschieht? In Holland und der Schweiz wird die Heroinsubstitution schon seit Jahren erfolgreich praktiziert! Bei uns haben sich die Gegner durch die Vorgabe von unüberwindbaren realitätsfernen Hürden zur Einrichtung der Vergabestellen trotzdem durchgesetzt. Hoffentlich wird sich da bald etwas ändern.

Fridtjof Caspar,
Vor bereits bald zwanzig Jahren begann in der Deutschschweiz die Heroin-gestützte Behandlung(Ende November 1993). Diese ist heute fester Bestandteil der medizinalisierten Lebenserhaltung. Etwa 7% der in ärztlicher Behandlung stehenden Opiatabhängigen erhalten Diamorphin.
Worauf wartet Deutschland?

xxxxxxxx,
Wird ja echt langsam mal Zeit!! In welchem Jahrhundert leben wir den 1800???

Annette Hoppe,
ich finde es wichtig,dass die DAM Vergabe eine niedrigschwellige Hilfe ist, damit tatsächlich DIE Abhängigen davon profitieren können, die durch die bisherigen Hilfeangebote nicht erreicht wurden, bzw.denen durch die bisherigen nicht geholfen werden konnte.

xxxxxxxx,
Nehmt endlich Mafia, org. Kriminalität und deren Umfeld Ihre Haupteinnahmequelle!!! Kleinkriminelle mischen mittlerweile in immer erschreckenderen Ausmaß bis hin zu schwerer Körperverletzung, Totschlag und Mord mit!!!! K1 wird dies bestätigen.

Rainer Clark,
Mit am wichtigsten finde ich, dass umgehend die Vergabemodalitäten einem "normalen Leben" angepasst werden m ü s s e n ! Was ist das für ein Leben, wenn die/der User/In 2 - 3 mal am Tag (!!...)in die Ambulanz fahren muss - hat wohl möglich einen 1-stündigen Anfahrtsweg - und kann dann - zuhause angekommen - nach ner Tasse Kaffee - gleich wieder loseiern...?? Das kann es doch wohl nicht sein!! Er/Sie kann nicht arbeiten, nicht am kulturellen,gesellschaftlichen oder zwischenmenschlichen Leben teilnehmen - wofür das Ganze dann??? Also: Es muss Take-Home-Vergabe eingeführt werden! Es müssen andere Konsumformen als die Intravenöse bereitgestellt werden! Und dies alles nicht nur in einer kleinen Anzahl von Großstädten, sondern flächendeckend! Andernfalls wird das ganze Projekt ad absurdum geführt und ist nichts anderes, als eine Alibimaßnahme... Nach dem Motto: wir haben ja alles für die armen, armen Junkies getan (...aber wir haben die Bedingungen so hoch gehängt, dass niemand dran kommt... Ja!! Dies alles unterschreibe ich!

Michael Gronwald,
...in der hoffnung, dass gemeinwohl und kooperation irgendwann unser gegenwärtiges gesellschaftskonzept von konkurenz und ausbeutung ablösen... smi2le