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Etappen

Flyer
Wir freuen uns, den ersten neu gestalteten Flyer präsentieren zu können. Wir haben uns viel Mühe gegeben, mit überarbeiteten Inhalten und neuem frischen Design unseren Verein übersichtlich vorzustellen.

Neben diesem “Haupt”-Flyer werden in naher Zukunft weitere Flyer folgen, in denen die einzelnen Arbeitsbereiche detailierter vorgestellt werden.

Erfahrungen des Projekts VISION e.V. in Köln

Von Marco Jesse und Hartmut Organiska

Spritzenautomat am Deutzer Ring

Da es auch mit engen Absprachen zwischen den Akteuren im Hilfesystem immer Zeiten geben wird in denen Spritzenvergabe und –tausch nicht im persönlichen Kontakt umsetzbar sind, kommt den Automaten ein hoher Stellenwert bei der Infektionsprophylaxe zu. Die Bereitstellung von Spritzenautomaten, die einen anonymen und 24-stündigen Zugang zu sterilen Spritzenutensilien bieten, ist daher ein wichtiger Bestandteil der niedrigschwelligen Drogenhilfearbeit des Vereins für innovative Drogenselbsthilfe VISION e.V.

Der Betrieb eines „eigenen“ Automaten bietet uns die Möglichkeit; auch jene Drogengebraucher auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen, die bisher Unterstützungsangebote nicht wahrgenommen haben. Nicht zuletzt führt die Gewissheit, dass eine 24 Stunden währende Versorgung mit Spritzen möglich ist, dazu, dass die Drogengebrauchenden weniger Risiken rund um den intravenösen Konsum eingehen, als dies sonst der Fall wäre.

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Mit vielen positiven Rückmeldungen endete der Fachtag “Perspektiven von Drogenselbsthilfe” des JES Bundesverbands am  22.10 2011 in Köln.

Etwa 70 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet nutzen die Möglichkeit um die Situation Drogen gebrauchender Menschen in Deutschland zu diskutieren und Perspektiven und Ziele  der Arbeit des JES Bundesverbands zu vereinbaren.

In seinem Grußwort blickte der Kölner Bürgermeister Bartsch (CDU) auf die Entwicklung der JES Selbsthilfe in Köln und im Bund zurück. Hierbei hob er hervor, dass mit JES erstmals Betroffene für ihre ganz indiviuellen Belange und Bedürfnisse eintraten und über den Dialog mit der Politik wichtige Veränderungen in der Hilfelandschaft ermöglicht wurden.

Im anschließenden Eröffnungsreferat erlaubte Prof. Dr Imke Niebaum, eine JES Aktivisten der ersten Stunde, einen Einblick in ihre ganz persönlichen Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Einflüsse die ihre Mitarbeit bei JES auf ihr Leben hatte. Hierbei bildete Sie Entwicklungsschritte des Junkie-Bund Köln (heute VISION) ab. weiterlesen… »

20 Jahre akzeptierende Drogenselbsthilfe in Köln
   
Vom Junkie Bund Köln e.V. zu VISION e.V.
   

VISION e.V. kann in diesem Jahr bereits sein 20–jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Anlass veranstalten wir am Freitag, den 1. Oktober 2010 einen Fachtag.

Einzelheiten zum Programm und zu den Rednern entnehmen Sie bitte der folgenden PDF-Datei: Faltblatt zum Fachtag

Falls Sie Interesse haben, an dem Fachtag teilzunehmen und mit uns gemeinsame zu feiern, füllen Sie bitte die Anmeldung in dem Faltblatt aus und senden sie an uns per Fax oder auf dem Postweg zurück. Nach Erhalt der Anmeldung übersenden wir Ihnen eine Anmeldebestätigung zu.

Wir werden zum Betreiber des 10. Spritzenautomaten in Köln

Nach langem Vorlauf konnte jetzt der zehnte Kölner Spritzenautomat in Betrieb genommen werden. Wir freuen uns darüber, dass nun auch der Stadtteil Humboldt Gremberg wieder mit einer 24 Std. Möglichkeit der anonymen Versorgung mit sterilen Spritzen versehen ist.

Nach dem Umzug des Junkie Bund Köln von Humboldt Gremberg nach Kalk war ein Teil der Gremberger Drogengebraucher von der Versorgung mit sterilen Spritzen abgeschnitten. Dies ist künftig nicht mehr der Fall. Besonders Stolz sind wir darauf die erste Selbsthilfe Gruppe zu sein, die durch die Bereitstellung eines Automaten eine solche Möglichkeit anbietet.

Beim Jahrestreffen 2009 im Rahmen des Berliner Fachtags “20 Jahre JES” wurde der JES-Sprecherrat beauftragt, dem Netzwerk eine Rechtsform zu geben, also einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen. Dieser Schritt ist nun vollzogen:

Am 11.09.2009 ist in Köln die Gründungsveranstaltung von JES - Bundesverband der Junkies, Substituierten und Ehemaligen, kurz JES abgehalten worden.
In den Vorstand des Vereins sind die aktuellen Bundessprecher Claudia Schieren, Marco Jesse und Jochen Lenz gewählt worden. Weiter gehören dem Vorstand Katrin Heinze und Mathias Häde an, die aktuellen Schienenkoordinatoren des bisher als Netzwerks organisierten Bundesverbands.

Celia-Bernecker-Preis für VISION e.V.

Für viele Anwesenden völlig überraschend, trat Dirk Schäffer vor die Versammelten und verkündete die Verleihung des Celia-Bernecker-Preises an den Verein “VISION e.V.”, ehemals Junkie Bund Köln. In der Laudatio ging Dirk Schäffer auf die Geschichte und die Entwicklung des Junkie Bund Köln ein und hob die besonderen Verdienste von Bernd Lemke, der am 6. Oktober 2006 verstorbene langjährige Geschäftsführer des JBK hervor.

Bei allen Verdiensten einzelner Personen und Persönlichkeiten in Köln sowie im bundesweiten Netzwerk stellte Dirk Schäffer die besondere Relevanz von funktionierenden Teams heraus. Dieser Teamgedanke bildet die Basis und ist die Grundlage für die Entwicklung des Erfolgs von VISION e.V.

Mit der Auswahl des Preisträgers der Celia-Bernecker-Medaille am Abend des ersten Tages zeigte der JES-Sprecherrat ein überaus gutes Gespür.

Mit VISION e.V. erhielt in der 15-jährigen Geschichte dieses Preises erst zum zweiten Mal eine JES-Gruppe diese höchste Auszeichnung des bundesweiten JES-Netzwerks.

KISS steht für “Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum”. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm (”Behavioral Self-Control Training”) zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen (vlg. Körkel & GK Quest, 2005).

KISS richtet sich an Drogengebrauchende Menschen -auch Substituierte- die nicht oder noch nicht abstinent leben können und/oder wollen, sich aber mit ihrem Drogenkonsum nicht mehr wohlfühlen und etwas daran ändern wollen.

KISS verändert den Blick. Drogenkonsumenten erfahren sich nicht mehr als hilflos, defizitär und fremdbestimmt, sondern als selbständig zielsetzende, entscheidende und handelnde Personen. MitarbeiterInnen der Drogenhilfe erleben sich nicht als Druck ausübende ÜberredungskünstlerInnen, sondern als wertschätzende und achtsame GesprächsleiterInnen und BegleiterInnen des Veränderungsprozesses.

Alle Drogengebraucher die an der Teilnahme an diesem Angebot interessiert sind, können sich ab sofort zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung setzen.

KISS Interessierte

KISS Flyer

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Liebe Eltern und Angehörige von Drogenkonsumenten und Drogenkonsumentinnen!

Wenn…

  • Ihr verzweifelt seid, weil Eure Söhne oder Töchter, Eure Partner oder Partnerinnen, Eure Geschwister oder Freunde illegale Drogen konsumieren,
  • ihr nicht wisst, was Ihr tun sollt, um Eurem Angehörigen zu helfen,
  • Ihr Informationen zur Behandlung von Suchterkrankungen braucht,
  • Ihr in einem persönlichen Gespräch über Eure Sorgen und Ängste wegen der familiären Drogenprobleme sprechen wollt,
  • Eure familiäre oder partnerschaftliche Beziehung wegen des Drogenproblems zu zerbrechen droht,
  • Eure eigene Kraft am Ende ist und Ihr selbst Hilfe, Beratung und Zuwendung braucht,

Dann…

… möchten wir Euch helfen und zur Seite stehen:

In unseren Räumen bieten wir seit Februar 2009
jeden Freitag von 12:00 bis 16:00 Uhr
Gespräche, Beratung und Informationen an.

im Gedenken an Bernd LemkeAm Abend der Einweihungsfeier pflanzten wir, im Andenken an Bernd Lemke, der 2006 verstarb, einen Kirschbaum.

Der “Vater” des Kölner Junkie Bund und langjährige Aktivist des bundesweiten JES Netzwerks (Junkies/Ehemalige/Substituierte) hat damit auch sichtbar den Platz besetzt, den er als Mensch und Ideengeber immer bei VISION haben wird.

Künftig kann an diesem Ort den Drogengebrauchern gedacht werden, die an den Folgen eines von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Repression geprägten Lebens versterben. VISION und seine Mitarbeiter werden, auch in der Verpflichtung diesen Menschen gegenüber, weiterhin ein grundsätzliches Umdenken in der deutschen Drogenpolitik einfordern und an der Umsetzung eines bedarfsgerechten Drogenhilfeangebots mitarbeiten. weiterlesen… »

Plakat„VISION� soll einerseits etwas neutraler klingen, andererseits aber auch die Vision beinhalten, die deutschlandweit einzigartige Kombination aus Selbsthilfe und professioneller Hilfe zu erhalten und auszubauen.

Nach nunmehr 18 Jahren kontinuierlicher und erfolgreicher Arbeit haben sich der Vorstand und die Mitglieder des Junkie Bund Köln entschieden, dem Verein zum 1. Oktober 2008 einen neuen Namen zu geben. Aus dem Junkie Bund Köln e.V. wird VISION e.V. - Verein für innovative Drogenselbsthilfe.

VISION e.V. Logo

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Ab Dienstag, den 16. September 2008 bleibt unser Café wegen Umzug für 2 Wochen geschlossen!

Wir öffnen am Montag, den 29. September 2008 in unserer neuen Kontakt– und Informationsstelle an der Neuerburgstraße 25.

Geländeplan NeuerburgstraßeDer geplante Standortwechsel von der Taunusstraße in die Neuerburgstraße rückt immer näher. Der Geländeplan und Bauentwurf für den Elementbau wurde fertiggestellt.

Überarbeiteter Grundriss vom 4.3.2008

Informationsveranstaltung

Einladung zu einer InformationsveranstaltungDonnerstag, 29. November 2007,18.30 Uhr, Bürgeramt Kalk, Raum 901, Kalker Hauptstraße 247-273, Köln-Kalk

Der Junkie Bund Köln e.V. wird im kommenden Jahr seinen bisherigen Standort von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg in die Neuerburgstraße nach Köln-Kalk verlegen. Das neue Domizil soll im hinteren Teil der Neuerburgstraße gegenüber der Halle Kalk auf einem städtischen Grundstück errichtet werden.

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