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Presse

Schülerinnen und Schüler stellen ihre Werke in der Drogenselbsthilfe „Vision” aus

Kalk (pas). „Vanitas - Gedanken im alltäglichen Leben” ist das Motto, unter dem Schüler der elften Klassenstufe des Sülzer Schiller-Gymnasiums unter Anleitung der Referendarin Olga im Kunstunterricht Breininger Fotografien, Collagen, Gemälde oder Installationen fertigten. Doch die Werke verschwanden nicht in einer Schublade, sondern wurden für eine Ausstellung gemacht. Nun sind sie in den Räumen der Drogenselbsthilfe Vision e.V. (Neuerburgstraße 25) zu besichtigen. „Die Ausstellung ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Kunstprojekten und Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr durchführen wollen”, berichtet Maica Perez Gonzales, psychosoziale Begleiterin der Besucher der Drogenselbsthilfe. Neben Ausstellungen, die den Werken der Gymnasiasten folgen sollen, treffen sich Klienten und Besucher - meist Drogenabhängige - ein Mal in der Woche und werden selbst kreativ tätig.

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Ausstellung In den Räumen der „Vision Drogenselbsthilfe” ist eine Schau von Schülern des Schillergymnasiüms zu sehen

VON JÜRGEN KISTERS

Sülz/Kalk. Die Mitarbeiter von der „Vision Drogenselbsthilfe” sind nicht selten in Schulen unterwegs, in denen sie im Rahmen von Sucht- und Drogenprävention vor Schülern Vorträge halten. Dass Schüler die Räumlichkeiten des „Vereins für innovative Drogenselbsthilfe” an der Neuerburger Straße besuchen, ist dagegen ungewöhnlich, Zustande kam der Besuch zur Eröffnung einer Ausstellung von Schülerkunstwerken im kleinen Bungalow, der an fünf Tagen in der Woche Drogenkonsumenten als Lebenshilfe- und Kommunikationsstätte dient. Rund 35 Menschen kommen jeden Tag zum offenen Treff dort hin. Weitere 60 Personen aus der psychosozialen Betreuung und aus dem Bereich des ambulant betreuten Wohnens suchen den Ort für gezielte Hilfsmaßnahmen auf. Im Zentrum steht ein gemütliches Cafe, an dessen Wänden in den kommenden sechs Wochen die Bilder, Zeichnungen und Collagen zu sehen sind, die von Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Sülzer Schiller-Gymnasiums über mehrere Monate im Kunstunterricht angefertigt wurden.

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NETZWERKGRÜNDUNG
Das Miteinander soll gefördert werden

VON UWE SCHÄFER

Kalk. Mit ihrer Unterschrift besiegelten Vertreter von Einrichtungen und Institutionen aus Kalk, Höhenberg und Vingst sowie Lokalpolitiker und einzelne Bürger die Gründung des Netzwerks „Schäl Sick gegen Rassismus”. Sie wollen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, für gegenseitigen Respekt aller Gruppen unserer Gesellschaft eintreten. weiterlesen… »

„Schäl Sick gegen Rassismus” für Toleranz und Konfliktlösung

Kalk (ac). Eine bunt gemischte Truppe, bestehend aus Vertretern von Jugendeinrichtungen, Hilfsorganisationen, Behörden, Parteien, der Geschichtswerkstatt, einem Seniorennetzwerk, Firmen und dem Kinderschutzbund hatte sich im Jugendpavillon an der Albermannstraße versammelt, um eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben. Als Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus” wollen sie sich gemeinsam für Toleranz und friedliche Konfliktlösung einsetzen, aber auch ihre Aktionen untereinander besser abstimmen.

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Heroin auf Rezept

WESTPOL-Sendung vom 6.3.2011

Jahrzehntelang wurde heiß darüber diskutiert: Darf man Heroin an Süchtige abgeben, damit sie aus dem Teufelskreis von Kriminalität und Verelendung herauskommen? Erste staatlich finanzierte Modellprojekte zeigen inzwischen beeindruckende Erfolge: Weniger Drogentote, viel weniger Kriminalität. Trotzdem kann kaum eine Kommune solche Ambulanzen einrichten. Ihnen fehlt das Geld.

Titelthema

  • 40 Jahre Synanon und nichts gelernt?

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Drogenkurier Nr. 85 (PDF - 2,4 MB)

Wird Nordrhein-Westfalen zum Drogenparadies?

Rot-Grün will über kleine Drogendelikte öfter hinwegsehen, um die Großdealer zu fassen. Die Opposition warnt vor Verharmlosung.

Für Polizisten sind Situationen wie diese Alltag: Bei einer Führerscheinkontrolle fällt dem jungen Fahrer ein merkwürdiges Tütchen auf den Boden. Bei genauerer Betrachtung erweist sich dessen Inhalt als Bröckchen Haschisch - und schon wird der Drogenbesitzer angezeigt. Wiegt besagtes Bröckchen mehr als sechs Gramm, kann der Besitzer bislang davon ausgehen, dass ihm auch der Prozess gemacht wird. Der führt zwar nur sehr selten zur Vor- oder gar Haftstrafe. Aber eine “eindringliche Warnung davor, den Weg in die selbstzerstörerische Abhängigkeit weiterzugehen, ist so ein Prozess eben doch”. Und daran solle sich auch nichts ändern, meint der CDU-Rechtsexperte Peter Biesenbach.

Ganz anders sieht das die rot-grüne Landesregierung. Deren Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat nun einen Erlass in die Feinabstimmung mit anderen Ministerien gegeben. Sobald dieser in Kraft tritt, spätestens im Frühling, werden Drogenbesitzer weit seltener mit abschreckenden Prozessen rechnen müssen. Denn: Die Landesregierung will Staatsanwälten nahelegen, Verfahren wegen Drogenbesitzes öfter einzustellen. Zu diesem Zweck wird per Erlass die sogenannte Eigenbedarfsgrenze erhöht: Künftig darf die Staatsanwaltschaft Verfahren einstellen, wenn der Delinquent mit maximal zehn Gramm Haschisch oder Marihuana und maximal einem halben Gramm Heroin, Kokain oder Amphetaminen erwischt wird.

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Prostitution - Stadtverwaltung erwägt Ausweitung des Sperrbezirks im Kölner Süden - Harter Verdrängungskampf

VON TIM STINAUER

Sie schlendert vor dem Aldi-Parkplatz auf und ab, sucht den Blickkontakt mit Männern in vorbeifahrenden Autos. Die Frau mit dem schwarzen Zopf zittert vor Kälte. Sie trägt eine hüftlange Daunenjacke und blaue Jeans. Ihre dünnen Finger umklammern den Griff einer roten Lederhandtasche.

„Fragen ist okay, aber keine Fotos”, bittet Tanja (Name geändert). „Meine Eltern wissen nicht, was ich hier mache.” Die 42-Jährige arbeitet als Prostituierte - früher in einem Bordell im Rhein-Sieg-Kreis, seit November auf dem Straßenstrich in Meschenich. „Was soll ich machen?”, fragt Tanja und zuckt mit den Schultern. „Ich saß lange im Knast und habe ein teures Hobby.” Kokain.

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In einer Ausgabe der Welt Online vom 06. Februar 2011 ist ein ausnahmsweise sehr gut und seriös recherchierter Beitrag zum Drogenthema veröffentlicht. Die Autoren Fernando Henrique Cardoso und Michel D. Kazatchkinel plädieren darin für einen pragmatischeren Umgang mit der Problematik.

http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article12462030/Der-Krieg-gegen-Drogen-ist-schon-lange-verloren.html

Wer möchte das nicht gern? In fremden Städten ausstellen, ohne gleich horrende Reisekosten bezahlen zu müssen. Seit Oktober 2009 gibt es dafür eine neue Adresse: CROSSART

Eine Idee des Kölner Künstlers Peter Mück, die schnell zahlrei­che Anhänger fand. Mitte Januar startete die neunte Ausstellung. Je­weils zehn Künstler aus Köln und Wien stellen in der jeweils anderen Stadt aus. Zuvor gab es crossart-Ausstellungen außer in Köln auch in Düsseldorf, Würzburg, und dem Ruhr­gebiet. Demnächst auch in Ham­burg, Nürnberg, Berlin.

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Titelthema

  • Kokainflut über Europa?
  • JES in Köln - vom Junkie Bund zu VISION

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Drogenkurier Nr. 84 (PDF - 2,7 MB)

Fachliche und strukturelle Hemmnisse in der Substitution und infektiologischen Versorgung substituierter Opiatabhängiger - Auf dem Weg zu Lösungsansätzen

Die Deutsche Leberstiftung und das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) führten im Herbst 2009 mit dem Partner Essex Pharma eine Expertenbefragung zur medizinischen Versorgung von substituierten Opiatabhängigen in der suchtmedizinischen Praxis durch. Hintergrund der Befragung ist eine angenommene Verschärfung der Versorgungslage in der Substitution sowie der infektiologischen Behandlung Substituierter.

Methadonsubstitution

Methadonsubstitution

Seit ihrer Etablierung gilt die Substitutionsbehandlung als das Erfolgsmodell in der medizinischen Versorgung Opiatabhängiger. Ihr Erfolg spiegelt sich nicht zuletzt in der gestiegenen Anzahl gemeldeter Substitutionspatienten (zwischen 2002 und 2009 ein Anstieg um knapp 62%3) wider. Unter der Annahme einer stabilen Anzahl an Opiatabhängigen im genannten Zeitraum (ca. 135.000 opiatabhängige Personen im Jahr 20034) entspricht dies einer Zunahme der Reichweite von ca. 34% auf ca. 57%. Die Zahl der aktiv substituierenden Ärzte bleibt dagegen weitgehend stabil (2003: 2.607; 2009: 2.7003). Laut Schulte et al. wird sich die Versorgungsstruktur gerade im ländlichen Bereich – aufgrund altersbedingter Praxisschließungen und Rückzügen aus der Substitutionsbehandlung – verschärfen. Die Folgen einer möglichen Unterversorgung wären weitere Anfahrtswege für Patienten und eine Überbelastungen der Ärzte, die in diesen Gebieten noch substituieren. weiterlesen… »

Neuer Verein „Kalker Stadtgarten” e.V. gegründet

Kalk (pas). Zwölf engagierte Kalker fanden sich zusammen, um die kleine Parkanlage an der Kalker Hauptstraße unter ihre Fittiche zu nehmen. Der langjährige Spielplatz- und Parkpate Robert Jäger wurde auf der Gründungsversammlung des Vereins „Kalker Stadtgarten” zu dessen erstem Vorsitzenden gewählt.

„Die Vereinsgründung wurde auch notwendig, weil ich die Arbeit nicht mehr allein schaffe”, so Jäger. Er habe vor mehr als einem Jahr einen schweren Schlaganfall erlitten und kämpfe immer noch mit dessen Nachwirkungen. Doch der Erhalt der einzigen Grünanlage im Zentrum Kalks sei ihm Herzensangelegenheit.

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Titelthema

  • Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2010

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Drogenkurier Nr. 83 (PDF - 4 MB)