Kategorienarchiv: Presse

15 Jul 2014

Presseerklärung zum Fachtag

naloxon-web-1Anlässlich des Fachtages am 16. Juli 2014
“NALOXON rettet Menschenleben – Naloxonvergabe und Drogennotfalltraining für Drogengebraucher”
erklären die Veranstalter VISION e.V., akzeptNRW und Aidshilfe NRW:

Seit über 40 Jahren wird Naloxon in der Rettungs- und Notfallmedizin erfolgreich bei Überdosierungen von Heroin oder anderen Opiaten eingesetzt. Naloxon kann innerhalb weniger Minuten Todesfälle vermeiden.

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09 Jul 2014

Interview mit Dirk Schäffer

Dirk SchäfferUnser Vorstands-Mitglied Dirk Schäffer (Referent für Drogen und Strafvollzug bei der Deutschen AIDS-Hilfe) wurde am 9.7.2014 bei Radio LORA München zum Thema “21. Juli – Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher” interviewt.

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08 Jul 2014

Junkie-Alltag in der City

2014-07-08-ÉxpressDrogen-Szene ist zurück
Die Zahl der Toten steigt

Von ROBERT BAUMANNS und OLIVER MEYER

Köln – Die „Drogen-Zelle” am Neumarkt: Ein Junkie sitzt am Eingang zur Schildergasse und raucht Heroin (EXPRESS berichtete). Diese Bilder schocken Köln. Und zeigen, dass die Drogenszene zurück ist auf dem Neumarkt. Täglich sitzen sie an den Abgängen zur U-Bahn, rauchen, trinken, dösen oder schlafen benebelt ein. Alltag am Neumarkt. Doch wieso kann man diese Szene nicht eindämmen?

Die Drogenszene wandert in Wellen durch Köln. Wird sie von der einen Stelle vertrieben, taucht sie anderswo wieder auf. Mit massivem Einsatz hat die Polizei Ende der 1990er Jahre auf dem Neumarkt die Junkies verschreckt, sie wanderten nach Kalk und Gremberg ab. Jetzt ist die Szene wieder zurück am Neumarkt.

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02 Jul 2014

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2014

Alternativer-Drogen-und-SucDer Alternative Sucht- und Drogenbericht 2014 wurde am 2.7.2014 um 10.30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin vorgestellt. Er wird herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitk, Deutsche AIDS-Hilfe e.V. und JES Bundesverband e.V.

Presse-Reaktionen:

 

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17 Jun 2014

Die sozialen Probleme am Kölnberg

2014-06-17-KStA-Kampf_gegenKampf gegen die Verwahrlosung

2014-06-17-KStA-Jahrzehntel49 Beratungs- und Hilfsangebote – Verwalter kümmern sich kaum um Häuser und Mieter – Polizei klärt Rätsel um verweste Leiche

VON ANJA KATZMARZIK UNDTIMSTINAUER

Von einer offenen Drogenszene am Kölnberg kann man nicht sprechen – jedenfalls nicht an diesem Montagnachmittag. Selbst die schmale Stichstraße am Kindergarten, wo normalerweise um diese Zeit trotz Sperrbezirksverordnung rauschgiftsüchtige Prostituierte auf Kundschaft warten, wirkt wie ausgestorben. „Sie sind vorsichtiger geworden seit der Sache vor ein paar Tagen”, mutmaßt eine Sozialarbeiterin, die sich im Viertel auskennt.

Die „Sache” am vorigen Donnerstag hatte mehreren Junkies einen Besuch der Mordkommission eingebracht. Inzwischen scheint der makabre Fall aufgeklärt: Der Mann, dessen verweste Leiche von einem Balkon in der 9. Etage geworfen wurde, ist offenbar nicht getötet worden, sondern an einer Überdosis Heroin gestorben. „Beweise und Zeugenangaben legen das nahe”, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus.

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14 Jun 2014

Der Kölnberg am Tag nach dem Leichenfund

2014-06-14-KStA-Es_gibt_hie„Es gibt hier nichts Schönes”

2014-06-14-KStA-Intaktes_DoErmittler schließen nicht aus, dass die Leiche des 36-Jährigen zwölf Tage lang in der Wohnung lag

VON CLAUDIA HAUSER

Irgendjemand hat sämtliche Fenster im Treppenhaus zwischen der achten und neunten Etage des Hochhauses am Kölnberg aufgerissen – doch auch am Tag nachdem die Leiche eines 36-Jährigen in die Rechtsmedizin gebracht wurde, ist der beißend-faulige Geruch kaum zu ertragen. Wie lange der Mann schon tot in der Wohnung gelegen hat, ist weiter unklar. Die Ermittler wissen auch noch nicht, wer den stark verwesten Körper am Donnerstagmorgen über die Brüstung des Balkons in der neunten Etage geworfen hat. Spuren deuten daraufhin, dass die Leiche vorher in einem Schrank auf dem Balkon war.

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13 Jun 2014

Leiche vom Balkon geworfen

2014-06-13-KStA-LeicheKölnberg Toter ist 36 Jahre alter Litauer – Wohnung wohl von Drogenabhängigen genutzt

VON CLAUDIA HAUSER

Zwei Schaukeln baumeln im Wind auf einem Spielplatz am Kölnberg in Meschenich. Eine Mutter schiebt ihren Kinderwagen langsam vorbei, bleibt irritiert stehen und blickt dorthin, wohin alle schauen: Eine Leiche liegt im Schatten eines Hochhauses im Gras, kaum bedeckt, etwa 50 Meter vom Spielplatz entfernt. Ein penetranter Geruch von Fäulnis und Verwesung breitet sich in der Straße An der Fuhr aus.

Nachbarn hatten um 9.50 Uhr die Polizei alarmiert. „Hier ist irgendetwas von einem Balkon gefallen”, sagte einer. Weitere Anrufe gingen ein. Der Tote ist direkt vor das Fenster einer Kindertagesstätte auf den Rasen gefallen. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann von einem Balkon im neunten Stock geworfen worden sein. Weiterlesen »

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12 Mai 2014

Bündnis “Kein Veedel für Rassismus”

Kampagne für ein buntes Zusammenleben

2014-05-12-KStA-Buntes_Zusa

Sie zogen mit bunten Buchstaben von Humboldt-Gremberg nach Kalk, auf denen das Motto einer stadtweiten Kampagne zu lesen war: „Kein Veedel für Rassismus”. An dieser Aktion, die das Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus” organisiert hatte, nahmen neben Vertretern von Bürgervereinen und Initiativen auch Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele, Ratsmitglied Jörg Detjen (Linke) und dessen Ex-Kollege und Kandidat Dietmar Ciesla-Baier (SPD), Bezirksvertreter Heinz Peter Fischer von den Linken und andere teil. „Der Wahlkampf zur Kommunal- und Europawahl darf nicht mit rassistischen Parolen auf dem Rücken von Flüchtlingen und Migranten ausgetragen werden”, sagte Heiner Kockerbeck, der Sprecher des Bündnisses, in dem sich 15 Sozialeinrichtungen aus Mülheim und Kalk, vier Parteien und Vertreter der Kirchen, so auch Pastor Franz Meurer, zusammengeschlossen haben. Angesichts der Kandidaturen von rechten und rechtsextremen Parteien, allen voran Pro Köln, NPD und AfD, wolle man, so Kockerbeck, auf die Straße gehen und für „ein buntes Zusammenleben in Kalk werben”. (NR) Bild: Worring

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08 Mai 2014

WDR 5 Funkhausgespräche Podcast

Cannabis, Koks & Co: Sollen Drogen freigegeben werden?

“Legalize it” – Legalisiert Cannabis! Die jahrzehntealte Forderung der Hippies findet im In- und Ausland immer mehr Anhänger. Namhafte Wissenschaftler und Politiker, wie der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, halten den “Krieg gegen Drogen” für gescheitert und fordern eine Kehrtwende in der Drogenpolitik.

Die deutsche Bundesregierung hält die Legalisierung von Rauschmitteln wie Cannabis jedoch für unverantwortlich. Sie befürchtet, dass die Legalisierung Drogenkarrieren befördern würde. Trotz der Bedenken plädieren über 120 Juraprofessorinnen und -professoren für die generelle Freigabe von Cannabis. Sind rechtliche Verbote wirklich der beste Schutz vor Rauschgiftkonsum? Oder muss es ein Umdenken in der Drogenprävention geben?

Redaktion: Ulrich Horstmann – Moderation: Randi Crott

Gäste:

  • Prof. Cornelius Nestler, Strafrechtler, Universität Bonn
    “Das Verbot von Drogen hält niemanden vom Konsum ab, sondern richtet vielmehr erhebliche Schäden an.“
  • Peter Biesenbach, stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag NRW
    “Wenn Cannabis legalisiert wird, werden Drogenkarrieren Tür und Tor geöffnet.”

WDR 5 Podcast

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14 Apr 2014

Offener Brief an Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Offene Antwort an Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler (ehem. Drogenbeauftragte der Bundesregierung)
zu ihrem Gastbeitrag “Kein Grundrecht aufs Kiffen” in der “ZEIT” vom 10. April 2014:

 

Gar nicht witzig. Von roten Linien und roten Ampeln und von Menschen, die das nicht überleben…

Gera, 14. April 2014

Sehr geehrte Frau Bätzing- Lichtenthäler,

in der „Zeit“ haben Sie mit einem Gastbeitrag auf den Vorstoß deutscher Jura-Professoren reagiert, die eine grundsätzliche Überprüfung des Betäubungsmittelstrafrechts fordern.

Für Sie scheinen diese Rechtswissenschaftler eine rote Linie überschritten zu haben, da Sie umgehend mit roten Lampen reagieren. „Die Professoren argumentieren, dass das Ziel, den Konsum der Drogen zu verhindern, nicht erreicht werde. Dann schaffen wir doch bitte auch rote Fußgängerampeln ab.“

Mit einigen rhetorischen Tricks versuchen Sie, als originell und sprachlich gewandt zu erscheinen. Von all dem oberflächlichen Unfug, den sie in ihrem Text verzapft haben, möchte ich allein auf diese eine Ihrer Metapher von der roten Ampel eingehen.
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