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Presse

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Köln. Vision e.V., Verein für innovative Drogenhilfe, nimmt den heutigen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher zum Anlass, gegen die geplanten Kürzungen der Stadt von 12,5 Prozent zu protestieren. Viele soziale Einrichtungen müssen um ihre Existenz bangen. Darunter fällt auch Vision e.V.

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Köln > Am kommenden Mittwoch wird in ganz Deutschland der nationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher begangen. Anlässlich des Gedenktages fordert die AIDS-Hilfe NRW die flächendecke Sicherstellung der Regelversorgung Opiatabhängiger mit Diamorphin.

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Kölner haben Finanzkrise noch nicht begriffen: Bedrohliche Folgen für die Stadt

Von Hans-Dieter Hey

Offenbar geht die Stadt Köln bei der Bewältigung ihrer Finanzkrise den falschen Weg. Zu dieser erneuten, durchaus berechtigten Bewertung kam man in der Veranstaltung „Ratschlag gegen den Kahlschlagâ€? am 5. Juli in der Alten Feuerwache. Eine andere Frage war, was man diesem Weg des Kaputtsparens des sozialen und der kulturellen Zusammenhalts in der Stadt entgegensetzen kann. Über gegenseitige Vorwürfe und Eröffnen sinnloser Nebenkriegsschauplätze einiger Beteiligter kam man dabei nicht immer hinaus. Das ließ gelegentlich die Ergebnisorientiertheit vermissen, zu denen die politischen Gegner allerdings fähig scheinen. Wie geht es also weiter?

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Titelthema

  • Drogentod in Deutschland
  • Interview mit der Drogenbeauftragten
  • Richtlinien des G-BA treten in Kraft

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Drogenkurier Nr. 82 (PDF - 2,7 MB)

Die Front der Proteste gegen Kürzungen im Kölner Haushalt verbreitert sich. Am Freitag stellte sich das „Kölner Bündnis gegen Sozial- und Kulturabbau“ vor, das unter anderem von Organisationen und Einrichtungen wie dem „Allerweltshaus“, den „Falken“, der „Linken“, dem „Verein EL-DE-Haus“ und Einzelpersonen wie Pfarrer Franz Meurer oder dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge unterstützt wird. Der Zusammenschluss soll anderen Bewegungen wie „Kölner gestalten Zukunft“ der freien Wohlfahrtsverbände keine Konkurrenz machen, sondern diese ergänzen, so Mitbegründer Günter Bell („Die Linke“). Auch solle er sich nicht auf linke Kräfte beschränken. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die Stadt unter Belastungen durch Land und Bund leide, eine Reihe der städtischen Finanzprobleme aber auch hausgemacht seien - etwa durch „die verfehlte Geschäftspolitik“ der Sparkasse Köln-Bonn und die Mietzahlungen für die Messehallen. Das Bündnis fordert zur Haushaltsregulierung eine Erhöhung der Gewerbesteuer und den Verzicht auf „unsinnige Großprojekte“ wie die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke. Weiter wird die Forderung des Städtetags nach einem „Finanzschirm für Kommunen“ unterstützt und eine „Erhöhung der Steuerquote“ verlangt. weiterlesen… »

Titelthema

  • Treibjagd auf substituierende Ärzte
  • Strafvollzug: Ein Gesetzt wie Knüppel auf’m Kopp
  • akzept e.V.: IMPROVE-Studie zeigt Schwachstellen der Substitution

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Drogenkurier Nr. 81 (PDF - 2,0 MB)

Gemeinnützige Initiativen besuchten die KÖRPERWELTEN in Köln

Köln, 2. März 2010. 72 Menschen aus acht Initiativen aus Köln und Umgebung besuchten am gestrigen Montag, 1. März, kostenlos die Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache. Wertvolle Erkenntnisse über den eigenen Körper und das feste Vorhaben, in Zukunft wieder mehr auf ihn zu achten, standen am Ende des Rundgangs durch die Anatomieschau.

Flüchtlingsfrauen und junge Mädchen in schwierigen Lebenssituationen waren der Einladung der Organisatoren zu einem kostenlosen Besuch der KÖRPERWELTEN ebenso gefolgt wie Straffällige, Drogenabhängige und Menschen mit psychischen Erkrankungen. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Beratern und Betreuern konnten sie sich ein Bild davon machen, wie der (eigene) Körper funktioniert und wie bedeutsam es ist, auf seine Gesundheit zu achten.

Schon im Vorfeld hatten einige Initiativen betont, warum ein Besuch der KÖRPERWELTEN für die von ihnen betreuten Menschen wichtig sei: „Wir möchten unseren Klienten deutlich machen, wie sehr die Organe und das Gehirn unter dem Drogenkonsum leiden“, begründeten etwa die Betreuer des Vereins für innovative Drogenselbsthilfe VISION e.V. ihren Wunsch nach einem kostenfreien Eintritt.

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Titelthema

  • Drogen in Deutschland

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Drogenkurier Nr. 80 (PDF - 2,5 MB)

Titelthema

  • Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2009 - “Ohne Legalisierung geht es nicht”

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Drogenkurier Nr. 79 (PDF - 4,5 MB)

Titelthema

  • 20 Jahre JES-Netzwerk - Für ein menschenwürdiges Leben mit Drogen

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Drogenkurier Nr. 78 (PDF - 2,3 MB)

„Vision e.V.” sammelt Spritzen ein, auch im Stadtgarten

Kalk (va). Seit Herbst 2008 kümmert sich der Verein Vision an seinem neuen Standort in der Neuerburgstraße um die Drogenhilfe in Kalk (der KWS berichtete). Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter sammelt auf seinen täglichen Rundgängen in Hum-boldt-Gremberg und Kalk weggeworfene Spritzen auf. Ab sofort wird er auch den Stadtgarten samt Spielplatz einbeziehen.

Seit der Stadtgarten 2007 von dichten Sträuchern, die die Sicht behinderten, frei geschnitten wurde, wird auch der Spielplatz wieder häufiger aufgesucht. Probleme mit weggeworfenen Heroinspritzen gab es bisher kaum: „Eigentlich gibt es nur noch ein Gebüsch, das auch dafür geeignet ist”, weiß Marco Jesse, Mitarbeiter von Vision, früher als Junkiebund in Humboldt-Gremberg ansässig. „Wir haben viel mehr Probleme mit Alkoholkranken, die dort ihre Flaschen wegwerfen”, bestätigt der Spielplatzpate Robert Jäger.

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Titelthema

  • Das Scheitern der internationalen Drogenkontrollpolitik

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Drogenkurier Nr. 77 (PDF - 2,2 MB)

Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.

VON ULRIKE SÜSSER

Meschenich - Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, “An der Fuhr”, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das “Needle-Sharing” und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.

Titelthemen

  • Drogen in Europa
  • Vom Junkie Bund Köln zu VISION e.V.
  • Substitution und Führerschein
  • 4 Jahre Haft für Dr. Föllmer

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Drogenkurier Nr. 76 (PDF - 2,2 MB)

Die Vision des
Junkie Bund Köln

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