Trauer
Für unsere verstorbenen Freundinnen und Freunde
Drogenselbsthilfearbeit in VISION e.V. bedeutet auch, mit Tod und Sterben konfrontiert zu werden. Im Laufe der Arbeit in der Drogenselbsthilfe sind viele unserer Mitstreiter/innen, Freundinnen und Freunde verstorben.
Wir möchten ihrer an dieser Stelle gedenken.
Es war schön, mit euch ein Stück des Weges gemeinsam gegangen zu sein. Wir werden in eurem Sinne weiterarbeiten.
Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht ohne meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sehe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiss, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.
Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
Ich gehe eine andere Strasse.
Aus dem Tibetischen Buch vom Leben und Sterben von Sogyal Rinpoche
Trauer
In Gedenken an alle Verstorbenen Freunde und Freundinnen.
Am Sonntag, den 18.12.2011 hat unser aller Freund Gilbert leider den Kampf gegen den Krebs verloren.
Was bleibt, ist eine Lücke die nicht zu schließen ist. Was bleibt ist aber auch die Erinnerung an einen großartigen Menschen, an einen guten Freund, der uns sogar in den Tagen seiner tapfer ertragenen Krankheit durch seine schelmischen Sprüche zum Lachen gebracht hat.
Es ist schwer zu glauben für uns alle, dass Gilbert nicht mehr da ist. Wer sieht ihn nicht noch vor seinem geistigen Auge, wie er voller Schaffensdrang den Garten geschmissen hat.
Wir alle werden Gilbert niemals vergessen.
Er wird für immer einen Platz in unserem Herzen und umserer Erinnerung haben.
Mach´s gut Gilbert.
Rene für das Vision Team
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Schon wieder ist ein Kalker Urgestein von uns gegangen. Wer von uns hat noch nicht eine von diesen
unglaublichen Geschichten mit Karlchen erlebt. Man steht in ‘ner Bullenkontrolle und Karlchen kommt in seiner ganz eigenen Art an und fragt ob man noch etwas von der guten Schore vom Vortag zu verkaufen hat. Nachdem man Karlchen dann drauf aufmerksam gemacht hat das die Grünen neben uns stehen kam dann natürlich erneut die Frage was denn jetzt mit dem guten Material vom Vortag ist 
2 Tage vor seinem Ableben traf ich ihn noch, er erzählte mir noch wie lange ER schon meine Schwester kennt, naja, ich bin halt ein Einzelkind. So war er halt.
Wir werden dich mit einem Schmunzeln in Erinnerung halten und hoffen das Du jetzt an einem schönen Ort bist.
Mach et jot Karlchen.
Rene für das Vision Team
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Kategorie: Termine, Trauer
21. Juli 2011 - Protest-, Aktions- und Trauertag
11:00 - 14:00 Uhr - Mahnwache auf dem Kölner Neumarkt
Motto:
Drogengebrauch und Menschenrechte
Schirmherr: Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen
In diesem Jahr, in dem übrigens auch der 50. Geburtstag von Amnesty International begangen wird, einer globalen Organisation, die sich vor allem der Wahrung der Menschenrechte verschrieben hat, thematisiert der Gedenktag für die verstorbenen Drogengebraucher das Thema „Menschenrechte”. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Defizite, die einer wirklich menschenwürdigen Behandlung von Drogengebrauchern noch immer entgegenstehen zu benennen und Vorschläge für einen anderen gesellschaftlichen Umgang mit Drogen gebrauchenden Menschen zu diskutieren.
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Dieser Text aus einem Gottesdienst anlässlich des Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher vor zehn Jahren hat nichts an Aktualität verloren, weshalb wir ihn hier noch einmal aufführen möchten.
I
“Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein” Johannesevangelium 8/7b
Man brachte einen Junkie zu Jesus und forderte ihn auf, das Urteil zu sprechen. “Nach unseren Gesetzen ist er schuldig” riefen sie alle, “er muss bestraft werden, sonst macht sein Beispiel Schule. Los, fälle den Richterspruch!” - doch Jesus stand nur ruhig und nachdenklich da. bis er zur Menge sagte: “Wer von euch ohne eine Suchtgefährdung lebt, der werfe den ersten Stein.”
Nun wurden die Anderen ebenfalls ruhiger. Als erstes ließ der Kettenraucher seinen Stein fallen und schlich leise davon. Der Autofetischist folgte ihm kurz darauf. Auch der besessene Computerfreak nickte schließlich und verschwand. Der Biertrinker brauchte etwas länger, und der Karrieresüchtige sah es dann auch ein, dass er nicht derjenige sein kann, der werfen könne.
Zuletzt blieben nur noch Zwei stellen: der Machtbesessene und der Profitgierige. Ich fürchte, sie halten die Steine noch immer in der Hand. sonst würde es heute den meisten Junkies besser gehen. weiterlesen… »
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Am 06.05.2011 starb Anna W. Es ist zumindest ein kleiner Trost, dass sie friedlich im Schlaf verstarb.Sie fehlt uns allen aber besonders für ihren Lebensgefährten bedeutet ihr Tot einen harten Schlag.
Unser Mitgefühl ist bei allen Hinterbliebenen. Wir werden Anna in unseren Herzen und der Erinnerung behalten.
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Quelle: Biene - Kategorie: Trauer
Einen letzten Gruß an Margot und Nesrien
Ich wünsche euch eine gute Reise, dort wo ihr jetzt hingeht! Wo ihr eure Träume wahr werden lasst. Wo immer die Sonne scheint für euch.
Ja, das wünsche ich euch, lieber hätte ich aber gesehen, dass ihr zu Lebenszeiten Freude an eurem Leben habt. Manch einer wird euch vergessen. Manchen wird es egal sein. Auch werden nicht viele an eurem Grab stehen, euch verabschieden, ein letztes Lebewohl sagen.
Doch ich schicke euch beiden einen letzten Gruß und wünsche eine schöne Reise!
Eure Biene
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Quelle: Marco Jesse - Kategorie: Trauer
Wir trauern um Günter Amendt, der am Wochenende bei einem tragischen Verkehrsunfall in Hamburg ums Leben kam.
Günter Amendt kritisierte in seiner Arbeit immer wieder die Absurdität des von den USA ausgehenden “War on Drugs” (”eine der gravierendsten Fehlentwicklungen des Globalisierungsprozesses”). In seinem Buch -No Drugs. No Future.- zeigte er am Beispiel Doping wie Drogen als Antriebskraft und Mittel zur Steuerung und Selbststeuerung des Menschen schon jetzt aus dem Alltagsbewusstsein nicht mehr wegzudenken sind.
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Quelle: Hacki - Kategorie: Trauer
Vasili war ein Besucher unserer Einrichtung.
Er kam den langen Weg aus Osteuropa nach Deutschland.
Vasili war ein ruhiger angenehmer Gast.
Wir werden Vasili Vermissen.
“Mit dem Tot habe
ich nichts zu schaffen.
Bin ich, ist er nicht.
Ist er, bin ich nicht.
EPIKUR
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Kategorie: Termine, Trauer
11:00 - 14:00 Uhr - Mahnwache auf dem Kölner Neumarkt
Motto: „Heroin für alle die es brauchen“
Am 21. Juli 2010 wird nun bereits zum 12. Mal der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher bundesweit ausgerichtet. Wie in den vergangenen Jahren hoffen Eltern und JES als Initiatoren auf eine zahlreiche Beteiligung von Einrichtungen der AIDS-, Drogen und Jugendhilfe sowie der Selbsthilfe.
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Quelle: Costa - Kategorie: Trauer
Am 9. November ist Silvia H. unerwartet verstorben.
Sie hinterlässt zwei Kinder und unseren Sohn im Alter von 6 Wochen.
Für die Welt warst Du niemand,
aber für mich warst Du die Welt!
Costa
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Sie hinterläßt drei Kinder. Okzana hat für einige Monate bei uns mitgearbeitet. Wir haben Sie als einen liebevollen kammeradschaftlichen Menschen kennen gelernt. Sie war gerade auf dem Weg Ihr Leben zu meistern, aber leider schlägt das Schicksal immer dann zu, wenn wir es gerade nicht erwarten.
Das schönste Denkmal das einem Mensch gesetzt werden kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.
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Kategorie: Termine, Trauer
10:00 - 14:00 Uhr
Mahnwache am Neumarkt
15:00 - 17:00 Uhr
Besinnliches Gedenken im Café von VISION e.V.
(Unser Kontakt-Café bleibt an diesem Tag zu unseren normalen Öffnungszeiten geschlossen.)
Menschenwürde in der Drogenpolitik - ohne Legalisierung geht es nicht!
Das Motto des Gedenktags für verstorbene Drogenabhängige 2009 wird vielen bekannt vorkommen. Nicht ohne Grund, fand es doch bereits 1993 beim Hamburger akzept-Kongress Verwendung. Anlässlich dieses Gedenktags am 21.07.2009 gilt es u.a. eine Bilanz zu ziehen, was sich seither in der Drogenpolitik positiv entwickelt hat - und was sich in Zukunft noch zum Positiven verändern muss.
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