Kategorienarchiv: Stellungnahmen

  Sep 2017

Kampagne Vielfalt gegen rechte Einfalt

Auch wir beteiligten uns an der Kampagne #VielfaltGegenRechteEinfalt der Deutschen AIDS-Hilfe.

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18 Dez 2016

Junkies sorgten für Baustopp am Kölner Gymnasium

Nach Gesprächen mit den verantwortlichen Mitarbeiter*innen des Wohnversorgungsbetriebe der Stadt Köln und der Baufirma, die auf dem Gelände zwischen Kant- und Neuerburgstrasse arbeiten, hat unser Arbeitsprojekt sich in einer gewaltigen Fleißarbeit der Fläche angenommen.
Nach 2 Tagen intensiver Arbeit ist das Gelände nun von den Hinterlassenschaften der dort Konsumierenden gesäubert.
Mir ist es dabei sehr wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Arbeit -ebenso wie bei den Spritzensammeltouren im Veedel- um eine freiwillige und unbezahlte Leistung von VISION und seinen Mitarbeitern handelt. Dafür gebührt jedem einzelnen der sich dort einbringt große Anerkennung und Dank. Leider wird dies besonders von den Medien nicht immer in der angemessenen Form aufgegriffen und transportiert.
Marco Jesse (Geschäftsführer VISION e.V.)

 

Köln – Schüler und Lehrer des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums in Kalk warten schon lange auf den ersehnten Erweiterungsbau an der Kantstraße. Vor sieben Jahren beschlossen, sollte es nun endlich losgehen.

Stopp wegen Spritzen

Doch noch bevor das beauftragte Tiefbauunternehmen mit den Aushubarbeiten beginnen konnte, war sprichwörtlich „Schicht im Schacht“. Grund: Hier konsumieren Junkies ihre Drogen.

Überall im hohen Gras und unter Büschen finden sich benutzte Spritzen; Alu-Papier-Fetzen liegen herum, auf denen die Abhängigen das Heroin erhitzen. „Das Ausmaß ist so groß, dass wir dort nicht arbeiten können“, sagt Sebastian Josephs, Bauleiter beim Tiefbauunternehmen „Glasmacher & Söhne“ aus Mechernich-Kommern.

Baustelle stillgelegt

Wegen des Risikos, sich an Heroinspritzen zu verletzen, ließ Josephs die Baustelle stilllegen und informierte die Gebäudewirtschaft der Stadt. „Wir wissen nicht, wie gewaltbereit Drogenkranke reagieren, wenn sie sehen, dass wir ihren Umschlagsplatz zerstören“, so Josephs weiter.

Auch die Polizei hätte der Firma zur Vorsicht geraten. Die Stadt Köln bestätigte, dass der Bauzaun in der Vergangenheit schon mehrmals eingetreten wurde.

Zaun soll Areal schützen

Nun soll das Areal durch einen Holzzaun gesichert werden. „Am Montag wird die Drogenberatungsstelle sich das Gelände vornehmen und es entsprechend säubern“, so Stadtsprecher Jürgen Müllenberg.

Quelle: http://www.express.de/25313982 ©2016

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15 Dez 2016

Reaktion auf unseren offenen Brief

Nach unserer Stellungnahme (offener Brief) zum Zeitungs-Artikel vom 6.12.2016 im Kölner Stadt-Anzeiger über Köln-Kalk-Verbot erschien heute ein weiterer Leitartikel des Lokalteils „Mülheim, Kalk, Deutz“ des Kölner Stadt-Anzeigers.

Verdrängung befürchtet

BETRETUNGSVERBOT  Verein „Vision“ übt Kritik am Vorgehen der Polizei – Bereiche können individuell zugeschnitten werden

VON BEATRIX LAMPE

2016-12-15-ksta-verdraengungKalk. Die neue Praxis der Polizei, Straftäter und Personen, die zur Begehung von Straftaten beigetragen haben, mit einem Betretungsverbot für bestimmte Orte zu belegen, ist bei der Hilfseinrichtung „Vision, Verein für innovative Drogenselbsthilfe“ auf Kritik gestoßen. In einem offenen Brief, macht Geschäftsführer Marco Jesse seine Befürchtung deutlich, Köln könne mit dem Kalk-Verbot „in Zeiten des Junkie-Joggings“ zurückfallen, in denen „die bloße Vertreibung Ziel des Handelns war“.

Am Beispiel eines Betroffenen macht der Vereinssprecher deutlich, dass von den „Kalk-Verboten“ nicht nur Menschen betroffen seien, die „mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind.“ Jesse nennt als Beispiel einen Drogenabhängigen, der ein Kalk-Verbot aufgrund von fünf Vorkommnissen bekommen habe. In keinem dieser Fälle sei eine Straftat begangen worden; der Mann habe sich lediglich „in Gegenwart anderer Personen, die der Drogenszene zugehörig sind, auf der Platzfläche vor dem Kalker Rathaus“ aufgehalten.

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06 Dez 2016

Offener Brief / Stellungnahme zu Köln-Kalk-Verbot

Offener Brief

2016-12-06-ksta-kalk-verbot-web

Stellungnahme zu Artikel in Kölner Stadt-Anzeiger über Köln-Kalk-Verbot

In ihrem Beitrag berichten sie davon, dass von den „Kalk-Verboten“ Menschen betroffen sind, die „mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind…“ Dies entspricht unseres Wissens nach nicht den Tatsachen. Dies möchte ich beispielhaft nur aus einem der betroffenen Fälle darstellen.

Keine Straftaten

Der vom Aufenthaltsverbot betroffene Drogenabhängige erhielt das Kalk-Verbot aufgrund von 5 Vorkommnissen in der Zeit zwischen September und Mitte November diesen Jahres. Alle einzelnen Vorkommnisse sind uns detailliert bekannt. In keinem dieser Fälle wurde eine Straftat begangen. Er hielt sich lediglich „in Gegenwart anderer Personen, die der Drogenszene zugehörig sind, auf der Platzfläche vor dem Kalker Rathaus“ auf.

Vertreibungspolitik

Hier wird äußerst deutlich, welche ordnungspolitische Strategie die Polizei aktuell verfolgt. Es geht im Kern darum, drogenabhängige Menschen aus dem Stadtbild zu vertreiben und ihnen den Aufenthalt im öffentlichen Raum möglichst unbequem zu machen.

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09 Mai 2015

SonsofLibertas Interview mit Jochen Lenz

GMM Köln – Global Marijuana March Cologne

Samstag, 9.5.2015 um 14 Uhr auf dem Heumarkt

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18 Mai 2015

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015

alternativer2-hd2Kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung stellen zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Fachleute aus Wissenschaft und Drogenhilfe den 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2015 vor.

Schwerpunktthema ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Drogenverbote und die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten führen zu zahlreichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Problemen. Zugleich werden wirksame Strategien in Prävention und Drogenpolitik weiterhin nicht genutzt.

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Links

Presse

Video-Beiträge

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09 Jul 2014

Interview mit Dirk Schäffer

Dirk SchäfferUnser Vorstands-Mitglied Dirk Schäffer (Referent für Drogen und Strafvollzug bei der Deutschen AIDS-Hilfe) wurde am 9.7.2014 bei Radio LORA München zum Thema „21. Juli – Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ interviewt.

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10 Aug 2013

Hanfparade 2013

Meine Wahl – Hanf legal!


Jochen Lenz (JES Bundesverband e.V.)

Am 10. August 2013 gingen im Rahmen der Hanfparade mehr als 6500 Menschen in Berlin auf die Straße, um für den längst überfälligen Kurswechsel in der Cannabispolitik zu demonstrieren.

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23 Jul 2013

„Aktionsplan Hepatitis“ Pressekonferenz

„Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt

logo aktionsplanAuf einer äußerst gut besuchten Pressekonferenz wurde der „Aktionsplan für eine nationale Strategie gegen Virushepatitis in Deutschland“ (kurz „Aktionsplan Hepatitis“) von den Initiatoren dem Aktionsbündnis Hepatitis & Drogengebrauch (DGS/DAH/JES/akzept), der Deutschen Leberhilfe und der Deutschen Leberstiftung präsentiert. Das Interesse der Medienvertreter war groß. Der Raum war bis auf den letzten Platz mit Zuhörern gefüllt.

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10 Mai 2012

Ungeschickt, unverhältnismäßig, unverschämt!

Zur Großrazzia der Polizei im Drogenhilfezentrum „Café Balance“ in Mainz erklärt der Vorstand von akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik:

„Wir verurteilen das unangemessene, weil völlig unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei und die staatsanwaltschaftliche Ermittlungsorientierung in Mainz aufs Schärfste.“, erklärt akzept Vorsitzender Prof. Heino Stöver. Die Staatanwaltschaft stelle durch die Razzia alle MitarbeiterInnen in niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtungen unter einen Generalverdacht.

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