Etappen
wichtige Etappen der Vereins-Historie
EtappenAb sofort finden sich zwei Unterschriftenkampagnen auf unserer Homepage. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unsere jeweiligen Forderungen durch Eure Unterschrift unterstützen würdet. Hierfür schon vorab unseren Dank. Die erste Kampagne beschäftigt sich mit den Bedingungen der Diamorphin-/ Heroinvergabe, die zweite wendet sich gegen die Kürzungen seitens der Stadt Köln, die neben VISION e.V. auch alle anderen freien Träger im Drogen- und Sozialbereich betreffen. Um die Forderungen zu unterstützen nutzt bitte die Links und folgt den weiteren Vorgaben. Vielen Dank! Wir werden zum Betreiber des 10. Spritzenautomaten in Köln
Nach dem Umzug des Junkie Bund Köln von Humboldt Gremberg nach Kalk war ein Teil der Gremberger Drogengebraucher von der Versorgung mit sterilen Spritzen abgeschnitten. Dies ist künftig nicht mehr der Fall. Besonders Stolz sind wir darauf die erste Selbsthilfe Gruppe zu sein, die durch die Bereitstellung eines Automaten eine solche Möglichkeit anbietet.
11
Sep
2009
JES Bundesverband der Junkies/Ehemaligen/Substituierten e.V. in Köln gegründetKategorie: Etappen, TermineBeim Jahrestreffen 2009 im Rahmen des Berliner Fachtags “20 Jahre JES” wurde der JES-Sprecherrat beauftragt, dem Netzwerk eine Rechtsform zu geben, also einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen. Dieser Schritt ist nun vollzogen: Am 11.09.2009 ist in Köln die Gründungsveranstaltung von JES - Bundesverband der Junkies, Substituierten und Ehemaligen, kurz JES abgehalten worden.
25
Jun
2009
Fachtagung “20 Jahre JES-Netzwerk”Quelle: JES-Netzwerk - Kategorie: Etappen, Fotos, TermineCelia-Bernecker-Preis für VISION e.V.Für viele Anwesenden völlig überraschend, trat Dirk Schäffer vor die Versammelten und verkündete die Verleihung des Celia-Bernecker-Preises an den Verein “VISION e.V.”, ehemals Junkie Bund Köln. In der Laudatio ging Dirk Schäffer auf die Geschichte und die Entwicklung des Junkie Bund Köln ein und hob die besonderen Verdienste von Bernd Lemke, der am 6. Oktober 2006 verstorbene langjährige Geschäftsführer des JBK hervor. Bei allen Verdiensten einzelner Personen und Persönlichkeiten in Köln sowie im bundesweiten Netzwerk stellte Dirk Schäffer die besondere Relevanz von funktionierenden Teams heraus. Dieser Teamgedanke bildet die Basis und ist die Grundlage für die Entwicklung des Erfolgs von VISION e.V. Mit der Auswahl des Preisträgers der Celia-Bernecker-Medaille am Abend des ersten Tages zeigte der JES-Sprecherrat ein überaus gutes Gespür. Mit VISION e.V. erhielt in der 15-jährigen Geschichte dieses Preises erst zum zweiten Mal eine JES-Gruppe diese höchste Auszeichnung des bundesweiten JES-Netzwerks. KISS steht für “Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum”. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm (”Behavioral Self-Control Training”) zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen (vlg. Körkel & GK Quest, 2005). KISS richtet sich an Drogengebrauchende Menschen -auch Substituierte- die nicht oder noch nicht abstinent leben können und/oder wollen sich aber mit ihrem Drogenkonsum nicht mehr wohlfühlen und etwas daran ändern wollen. KISS verändert den Blick. Drogenkonsumenten erfahren sich nicht mehr als hilflos, defizitär und fremdbestimmt, sondern als selbständig zielsetzende, entscheidende und handelnde Personen. MitarbeiterInnen der Drogenhilfe erleben sich nicht als Druck ausübende ÜberredungskünstlerInnen, sondern als wertschätzende und achtsame GesprächsleiterInnen und BegleiterInnen des Veränderungsprozesses. Alle Drogengebraucher die an der Teilnahme an diesem Angebot interessiert sind, können sich ab sofort zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung setzen. Liebe Eltern und Angehörige von Drogenkonsumenten und Drogenkonsumentinnen! Wenn…
Dann…
Der “Vater” des Kölner Junkie Bund und langjährige Aktivist des bundesweiten JES Netzwerks (Junkies/Ehemalige/Substituierte) hat damit auch sichtbar den Platz besetzt, den er als Mensch und Ideengeber immer bei VISION haben wird. Künftig kann an diesem Ort den Drogengebrauchern gedacht werden, die an den Folgen eines von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Repression geprägten Lebens versterben. VISION und seine Mitarbeiter werden, auch in der Verpflichtung diesen Menschen gegenüber, weiterhin ein grundsätzliches Umdenken in der deutschen Drogenpolitik einfordern und an der Umsetzung eines bedarfsgerechten Drogenhilfeangebots mitarbeiten. weiterlesen… »
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