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Etappen

Marco Jesse

Der Vorstand hat es sich bei der intensiven Suche nach einem Nachfolger für Bernd Lemke nicht leicht gemacht. Nach bundesweiter Ausschreibung fiel die Wahl auf Marco Jesse. Er wurde seit dem 1. Mai 2007 in seine künftigen Aufgaben eingeführt und hat die Geschäftsführung des Junkie Bund Köln e.V. am 1. August 2007 übernommen.

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taunusstr_spielplatz.jpgGleichzeitig mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten stellte der Verein beim Amt für Kinderinteressen den Antrag auf Übernahme der Patenschaft für den im Viertel gelegenen Spielplatz am Taunusplatz. Bereits schon jetzt kontrollieren und säubern Mitarbeiter des Selbsthilfevereins werktäglich diese Anlage, mit eindringlichem Appell an alle Junkies, dieses Terrain erst gar nicht aufzusuchen, bzw. zweck zu entfremden.

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taunusstr.jpgNach über vierjähriger Odyssee war es uns aller Unkenrufe zum Trotz doch noch gelungen, ein geeignetes Ladenlokal für den Betrieb einer Kontakt- und Infostelle anzumieten! Am 30.10.2003 war es dann soweit, dass wir innerhalb des Stadtteils umziehen konnten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den SSK (Sozialistisches Selbsthilfe Kollektiv), so wie an all die Ehrenamtler, die allesamt ordentlich zupackten.

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Staatliche Anerkennung als Drogenberatungsstelle im Sinne von § 53 Abs. 1 Nr. 3 b der Stafprozessordnung und § 203 Abs. 1 Nr. 4 Strafgesetzbuch durch das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen.

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V. ein Benefizkonzert mit dem Motto „Viel Punk um Junk“ im Bürgerhaus Stollwerck.

Flyer des BenefizkonzertsDieses Event findet unter der Schirmherrschaft von Frau Christa Nickels (Grüne / B 90) statt und wird neben Akzept e.V. und dem bundesweiten Netzwerk JES, von der Aids Hilfe Köln, der Aids Hilfe NRW, so wie der Deutschen Aids Hilfe unterstützt. Der Reinerlös dieser Veranstaltung soll in erster Linie den stark verelendeten Drogengebrauchern zugute kommen, so wie verschiedenen Projekten, wie etwa der Wiederanschaffung eines Streetworkbuses, der damals in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kam, wie etwa beim mobilen Spritzentausch, bei der Beförderung von Drogengebrauchern in Therapie- und Entgiftungseinrichtungen oder bei Umzügen und Sachtransporten Verwendung fand.

in_den_reihen_15.jpgin_den_reihen_14.jpgAnmietung und Bezug von Räumlichkeiten der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln:

In den Reihen 16
51103 Köln

Der Verein stellt dem Gesundheitsamt der Stadt Köln im Rahmen der Modellerprobung der medikamentgestützten Rehabilitation i.v. Opiatabhängiger unentgeltlich einen Raum zur Verfügung:

  • zur Durchführung von Methadonsubstitutionen
  • zur Durchführung einer medizinischen Sprechstunde

In diesem Zusammenhang wurde eine feste Stelle für Diplom-Sozialarbeiter für die psychosoziale Betreuung von Teilnehmern der Modellerprobung bewilligt.

Anmietung und Bezug von Räumlichkeiten der ehemaligen Drogenberatungsstelle in der Berliner Straße 98-100 im rechtsrheinischen Köln-Mülheim für die Eröffnung des Kontaktladen-Projektes.

AIDS-Hilfe NRW in Beethovenstr.

AIDS-Hilfe NRW in Beethovenstr.

Mietvertrag über einen Büroraum und einen Gruppenraum der AIDS-Hilfe Köln e.V. finanziert durch Antrag und Bereitstellung von Sachmitteln aus dem Selbsthilfetopf durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln.

Beginn der Projekt-Förderung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales für Drogenselbsthilfegruppen (90% durch das Land und 10% durch die Stadt Köln).

Schaffung der ersten Stellen des Vereins durch die Fördergelder (eine Geschäftsführung- und eine halbe Verwaltungsstelle)

Gruppenraum

Der Verein erhält den Status Sonderbesuch in der Justizvollzugsanstalt Köln Ossendorf bezüglich seiner “Knastarbeit” (Besuche, Lebensmittelpakete, Substitutionsvermittlung).

Anfänge der Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit in Schulen, Jugendheimen und -zentren: Angebote im Bereich “Illegale Drogen” sowie die damit verbundene “HIV & AIDS-Problematik”

Informations-Kampagne bei Ärzten und Apothekern für die Einführung von Dihydrocodein als Substitut.

Gründung eines Zweckverbandes mit drei nordrheinwestfälischen JES-Gruppierungen aus Dortmund, Düsseldorf und Bonn zur Errichtung der durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales initiierten Kontakt- und Gesundheitsläden.

Junkie Bund Köln e.V., Selbsthilfe für Drogengebraucher, Ex-User und Substituierte

Vereinsregister-Nummer: VR 10421

Anerkennung der Gemeinnützigkeit im gleichen Jahr.

Unentgeltliche Nutzung eines Raumes der AIDS-Hilfe e.V. in der Beethovenstraße 1, 50674 Köln

Mitglied im JES-Netzwerk und Teilnahme an Seminaren

jbk_logo_160.gifDer Junkie Bund Köln wurde im Februar 1990 von Bernd Lemke zusammen mit sieben befreundeten Menschen gegründet. Im Mai folgte dann die Vereinsgründung. Noch im gleichen Jahr wurde die Gemein­nützigkeit des Vereins beantragt und bewilligt.

Der Gründung vorausgegangen waren Kon­takte zu den regionalen AIDS-Hilfen und zur Deutschen AIDS-Hilfe. Die dort auf dem Hintergrund ehrenamtlicher Mit­arbeit ge­machten Erfahrungen bildeten die Basis für den kontinuierlichen Auf- und Ausbau des Junkie Bundes.

Im Februar 1990 trafen erstmals einige Gleichgesinnte zusammen um, unter dem Namen Junkie Bund Köln, eine akzeptierende Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Teilnehmer einte der gemeinsame Erfahrungshintergrund als Opiatkonsumenten und (größtenteils) die eigene Betroffenheit beim Thema HIV & AIDS. Die folgenden Monate waren bestimmt von einer gemeinsamen Zielfindung, welche zu der Erarbeitung eines Satzungsentwurfs führte. Dieser wurde auf der Gründungsversammlung am 14. Mai diskutiert und beschlossen.