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Etappen

Anmietung und Bezug von Räumlichkeiten der ehemaligen Drogenberatungsstelle in der Berliner Straße 98-100 im rechtsrheinischen Köln-Mülheim für die Eröffnung des Kontaktladen-Projektes.

Mietvertrag über einen Büroraum und einen Gruppenraum der AIDS-Hilfe Köln e.V. finanziert durch Antrag und Bereitstellung von Sachmitteln aus dem Selbsthilfetopf durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln.

Beginn der Projekt-Förderung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales für Drogenselbsthilfegruppen (90% durch das Land und 10% durch die Stadt Köln).

Schaffung der ersten Stellen des Vereins durch die Fördergelder (eine Geschäftsführung- und eine halbe Verwaltungsstelle)

Der Verein erhält den Status Sonderbesuch in der Justizvollzugsanstalt Köln Ossendorf bezüglich seiner “Knastarbeit” (Besuche, Lebensmittelpakete, Substitutionsvermittlung).

Anfänge der Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit in Schulen, Jugendheimen und -zentren: Angebote im Bereich “Illegale Drogen” sowie die damit verbundene “HIV & AIDS-Problematik”

Informations-Kampagne bei Ärzten und Apothekern für die Einführung von Dihydrocodein als Substitut.

Gründung eines Zweckverbandes mit drei nordrheinwestfälischen JES-Gruppierungen aus Dortmund, Düsseldorf und Bonn zur Errichtung der durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales initiierten Kontakt- und Gesundheitsläden.

Junkie Bund Köln e.V., Selbsthilfe für Drogengebraucher, Ex-User und Substituierte

Vereinsregister-Nummer: VR 10421

Anerkennung der Gemeinnützigkeit im gleichen Jahr.

Unentgeltliche Nutzung eines Raumes der AIDS-Hilfe e.V. in der Beethovenstraße 1, 50674 Köln

Mitglied im JES-Netzwerk und Teilnahme an Seminaren

jbk_logo_160.gifDer Junkie Bund Köln wurde im Februar 1990 von Bernd Lemke zusammen mit sieben befreundeten Menschen gegründet. Im Mai folgte dann die Vereinsgründung. Noch im gleichen Jahr wurde die Gemein­nützigkeit des Vereins beantragt und bewilligt.

Der Gründung vorausgegangen waren Kon­takte zu den regionalen AIDS-Hilfen und zur Deutschen AIDS-Hilfe. Die dort auf dem Hintergrund ehrenamtlicher Mit­arbeit ge­machten Erfahrungen bildeten die Basis für den kontinuierlichen Auf- und Ausbau des Junkie Bundes.

Im Februar 1990 trafen erstmals einige Gleichgesinnte zusammen um, unter dem Namen Junkie Bund Köln, eine akzeptierende Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Teilnehmer einte der gemeinsame Erfahrungshintergrund als Opiatkonsumenten und (größtenteils) die eigene Betroffenheit beim Thema HIV & AIDS. Die folgenden Monate waren bestimmt von einer gemeinsamen Zielfindung, welche zu der Erarbeitung eines Satzungsentwurfs führte. Dieser wurde auf der Gründungsversammlung am 14. Mai diskutiert und beschlossen.