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Sonstige Informationen von und für Junkies, Ehemaligen und Substituierten
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Baden-Württemberg hat seine Verwaltungsvorschrift zur Substitution im Justizvollzug erneuert, seit dem 15.07.2011 ist nun auch die Diamorphinvergabe in Haft möglich. weiterlesen… »
24
Okt
2011
JES Fachtag ein großer ErfolgQuelle: Marco Jesse - Kategorie: Etappen, Informationen, TermineMit vielen positiven Rückmeldungen endete der Fachtag “Perspektiven von Drogenselbsthilfe” des JES Bundesverbands am 22.10 2011 in Köln. Etwa 70 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet nutzen die Möglichkeit um die Situation Drogen gebrauchender Menschen in Deutschland zu diskutieren und Perspektiven und Ziele der Arbeit des JES Bundesverbands zu vereinbaren. In seinem Grußwort blickte der Kölner Bürgermeister Bartsch (CDU) auf die Entwicklung der JES Selbsthilfe in Köln und im Bund zurück. Hierbei hob er hervor, dass mit JES erstmals Betroffene für ihre ganz indiviuellen Belange und Bedürfnisse eintraten und über den Dialog mit der Politik wichtige Veränderungen in der Hilfelandschaft ermöglicht wurden. Im anschließenden Eröffnungsreferat erlaubte Prof. Dr Imke Niebaum, eine JES Aktivisten der ersten Stunde, einen Einblick in ihre ganz persönlichen Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Einflüsse die ihre Mitarbeit bei JES auf ihr Leben hatte. Hierbei bildete Sie Entwicklungsschritte des Junkie-Bund Köln (heute VISION) ab. weiterlesen… » Mit Krok gestrecktes Heroin im Umlauf!In Köln Meschenich (Kölnberg) sind die ersten (Verdachts-)Fälle bekannt geworden.Um die Einstichstellen entstehen Infektionen, die die Haut absterben lassen. Grüne Verfärbungen sowie wunde, schuppige und schorfige Stellen entstehen am ganzen Körper. Daher kommt auch der Name der Droge. Der giftige Cocktail greift auch das Knochengewebe an und frisst den Konsumenten von innen auf. Ganze Körperteile verfaulen so nach und nach. Oftmals sind Amputationen nicht zu verhindern. Das mit Krokodil (Krok) gestreckte Heroin ist weder geschmacklich, noch optisch unterscheidbar vom üblichen Heroin. Es gibt mündliche Aussagen, dass das gestreckte Heroin manchmal erkennbar ist, wenn man es auf Alufolie erhitzt und es aufschäumt. Doch bedenkt, dass dieses Aufschäumen kein Beweis, sondern vielmehr ein Indiz ist. Auch, wenn es nicht aufschäumt, kann es mit Krok gestreckt sein. Falls Euch nach dem konsumieren die beschriebenen Nebenwirkungen auffallen, scheut Euch nicht, DIREKT ärztliche Hilfe einzuholen. Auf Grund eines Umbaus und Erweiterung unserer Telefon-Anlage haben wir seit Montag, den 19.9. eine neue Telefonnummer. Die alte Nummer funktioniert zwar zur Zeit noch, wird aber in den nächsten Wochen abgeschaltet. Hier wird dann eine Ansage mit Hinweis auf die neue Nummer zu hören sein.
Vom 15. August bis 2. September hat die Kölner Tafel Urlaub. Von daher ist die nächste Tafel-Vergabe erst wieder am Dienstag, den 6. September 2011. Öffnungszeiten erweitert
in diesem Monat sind wir dabei, unsere Homepage etwas neu zu strukturieren. Wir hoffen, dadurch mehr Übersichtlichkeit zu erhalten. Währenddessen kann es hier und da zu Fehlern oder “komischen” Anzeigen kommen. Dafür bitten wir um Verständnis. Für Tipps und Hinweise von Euch, den Nutzern der Seite, sind wir sehr dankbar.
Jun
2011
JES startet Fragebogenaktion zur SubstituionQuelle: JES Bundesverband e.V. - Kategorie: InformationenDer JES Bundesverband wird sich mal wieder einmischen und mit einem Fragebogen, der ausschließlich von aktuell Substituieren Frauen und Männern ausgefüllt werden kann, die Beziehung zwischen Arzt und Patient sowie die Rahmenbedingungen der Substituion untersuchen. Eure Unterstützung lohnt sich, bereits mit unserer ersten Aktion im Jahr 2009 zum Thema “HIV und HEP in der Substitution” konnten wir dazu beitragen Ärzte und Patienten zu sensibilisieren und dieses Thema in Fachdiskussionen z.B bei Kongressen zu platzieren. In wenigen Tagen wird eine globale Kommission – darunter ehemalige Staatschefs und Außenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko und anderen Staaten – in einem öffentlichen Appell an die Regierungsschefs weltweit neue Ansätze der Drogenpolitik fordern, einschließlich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen. Mit der Petition von AVAAZ soll dieser Appell nachdrücklich unterstützt werden. Bisher haben fast 350.000 Personen gezeichnet. Bis 31. Mai sollen 500.000 erreicht werden, damit die Petition von der globalen Kommission persönlich an die führenden Regierungschefs übergeben werden kann. VISION e.V. und Akzept unterstützt den Aufruf, die Petition zu zeichen, gemeinsam mit encod; ihra; idpc; EuroHRN und weiteren Organisationen.
Mai
2011
Hepatitis C und Drogenkonsum - Infos und SchutzmöglichkeitenQuelle: Deutsche AIDS-Hilfe e.V. - Kategorie: InformationenDirk Schäffer, Referent der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) für Drogen und Strafvollzug im Gespräch über Hepatitis C - Infektionswege, Schutzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen für eine bessere Prävention Zum Start der Harm Reduction Konferenz in Beirut hat IHRA (International Harm Reduction Association) eine Deklaration verfasst. Leider gibt es keine deutsche Fassung - im Mittelpunkt stehen jedoch die folgenden Punkte:
Die Declaration die im Rahmen des im Juni stattfindenden High Level Meetings der Vereinten Nationen zum Thema HIV/Drogen vorgestellt werden soll findet sich unter http://www.ihra.net/declarationÜber zahlreiche Unterzeichner würden wir uns freuen. Wird Nordrhein-Westfalen zum Drogenparadies?Rot-Grün will über kleine Drogendelikte öfter hinwegsehen, um die Großdealer zu fassen. Die Opposition warnt vor Verharmlosung. Für Polizisten sind Situationen wie diese Alltag: Bei einer Führerscheinkontrolle fällt dem jungen Fahrer ein merkwürdiges Tütchen auf den Boden. Bei genauerer Betrachtung erweist sich dessen Inhalt als Bröckchen Haschisch - und schon wird der Drogenbesitzer angezeigt. Wiegt besagtes Bröckchen mehr als sechs Gramm, kann der Besitzer bislang davon ausgehen, dass ihm auch der Prozess gemacht wird. Der führt zwar nur sehr selten zur Vor- oder gar Haftstrafe. Aber eine “eindringliche Warnung davor, den Weg in die selbstzerstörerische Abhängigkeit weiterzugehen, ist so ein Prozess eben doch”. Und daran solle sich auch nichts ändern, meint der CDU-Rechtsexperte Peter Biesenbach. Ganz anders sieht das die rot-grüne Landesregierung. Deren Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat nun einen Erlass in die Feinabstimmung mit anderen Ministerien gegeben. Sobald dieser in Kraft tritt, spätestens im Frühling, werden Drogenbesitzer weit seltener mit abschreckenden Prozessen rechnen müssen. Denn: Die Landesregierung will Staatsanwälten nahelegen, Verfahren wegen Drogenbesitzes öfter einzustellen. Zu diesem Zweck wird per Erlass die sogenannte Eigenbedarfsgrenze erhöht: Künftig darf die Staatsanwaltschaft Verfahren einstellen, wenn der Delinquent mit maximal zehn Gramm Haschisch oder Marihuana und maximal einem halben Gramm Heroin, Kokain oder Amphetaminen erwischt wird. Ab 2011 tritt eine neue Härtefall-Regelung für Hartz-4-Empfänger in Kraft. Für Fahrtkosten sind 16 € monatlich im Regelsatz eingerechnet. Dieser Betrag ist nicht ausreichend für tägliche Fahrten zur Substitutionsvergabe. Daher entschied das Sozialgericht Wiesbaden am 9.2.2010, dass dies nicht ausreicht. Anfang 2010 besteht die Möglichkeit, Anträge auf Fahrtkostenerstattung zu stellen. Wir haben euch Vorlagen für die Anträge bereitgestellt: Genaue Hintergrundinformationen erhaltet Ihr unter den folgenden Links: Buprenorphin-Generika mit den Namen CRAS® und Buprenorphin Dura®Neben Subutex® stehen jetzt Generika, also Kopien des ursprünglichen Medikaments, zur Substitution zur Verfügung. Diese Generika tragen den Namen Buprenorphin-Dura® bzw. Cras®. Diese Generika enthalten Buprenorphin in gleicher Dosis wie beim Originalpräparat Subutex®. Die identische Wirksamkeit scheint ebenfalls überprüft und garantiert. Im Gegensatz zu Subutex® enthalten diese Buprenorphin-Tabletten aber zusätzlich Talkum. Talkum ist ein puderähnlicher Stoff, mit dessen Beimischung Wirkstoffe zu Tabletten gepresst werden.
Für den Fall, dass diese Buprenorphin-Präparate auf dem Schwarzmarkt auftauchen, möchten wir aufklären und warnen, dass ein Spritzen und Sniefen dieser Tabletten mit erheblichen gesundheitlichen Gefahren verbunden ist. Daher gilt: Nicht auflösen und spritzen ! Nicht sniefen!Bitte gebt diese Information an andere Substituierte und Drogenkonsumenten weiter! |