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Informationen

Wir gratulieren Jürgen Heimchen (Vorsitzender Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.) zur Auszeichnung mit dem Josh-von-Soer-Preis.

Der Preis wurde im Rahmen des diesjährigen DGS Kongress in  Berlin vom akzept Verband verliehen und ehrt Jürgens:

  • Beispielhafte und wirksame Öffentlichkeitsarbeit für akzeptierende und humane Ansätze in der Drogenarbeit
  • Die Schaffung des Gedenktages für verstorbene Drogenhabhängige und dessenEntwicklung zu einem bundesweiten drogenpolitischen Aktionstag
  • Den Einsatz für Entstigmatisierung und Abbau von Diskriminierung Drogenabhängiger
  • Das Engagement in gesundheitspolitischen Inititativen
  • Den Beharrlichen Einsatz für das Ziel der kontrollierten Legalisierung

Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die Jürgen Heimchen und seiner kontinuierlichen und engagierten Arbeit für Drogen gebrachende Menschen entgegen gebracht wurden. Ohne Menschen wie Jürgen wären sicher viele Veränderungen in der Drogenhilfelandschaft nicht möglich gewesen oder hätten länger auf sich warten lassen.

Weiter so Jürgen!

Laudatio von Dirk Schäffer (Vorstand akzept Bundesverband/Drogenreferent Deutsche AIDS Hilfe e.V.) weiterlesen… »

Aufgrund von Schwierigkeiten und Verzögerungen bei der Freischaltung des Telefonanschlusses der Telekom WAREN wir leider bis 12. November nur mobil erreichbar.

Wir bitten dafür um Entschuldigung und hoffen auf Ihr/Euer Verständnis.

Nach ganzen 6 Wochen hat die Telekom es endlich geschafft, uns das telefonieren zu ermöglichen. Wir sind nun wieder unter der Nummer 0221/622081 zu folgenden neuen Bürozeiten für Sie/euch da:

Montag - Donnerstag: 10:00 Uhr - 15:30 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

vds_ohr_2.gifDie zu Jahresbeginn eingeführte Vorratsdatenspeicherung schreckt von sensiblen Gesprächen am Telefon ab und wird von nahezu jedem zweiten Bundesbürger als unverhältnismäßig abgelehnt. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 1.002 Bundesbürgern am 27./28. Mai 2008.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Sieben von zehn Befragten war bekannt, dass seit Beginn des Jahres 2008 alle Verbindungsdaten jedes Bürgers in Deutschland sechs Monate lang gespeichert werden müssen (731 der Befragten).

Die Mehrheit der Befragten würde wegen der Vorratsdatenspeicherung davon absehen, per Telefon, E-Mail oder Handy Kontakt zu einer Eheberatungsstelle, einem Psychotherapeuten oder einer Drogenberatungsstelle aufzunehmen, wenn sie deren Rat benötigten (517 der Befragten). Hochgerechnet entspricht dies über 43 Mio. Deutschen.

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Liebe Leserinnen und Leser der Junkie Bund Seite,

in den letzten Tagen und Wochen sind auffallend viele Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher in Köln verstorben. Vielleicht kanntet ihr selbst den einen oder anderen oder habt von seinem Tod gehört.

Der Verdacht liegt nahe, das der Grund hierfür ein teilweise ungewöhnlich hoher Wirkstoffgehalt im Heroin ist oder besonders schädliche Streckmittel genutzt wurden.

Wir möchten Euch daher dringend bitten, bei unbekannter Stoffqualität besonders vorsichtig zu dosieren. Wenn ihr den Verkäufer oder seine Droge nicht kennt, testet erst einmal vorsichtig mit einer kleinen Dosis an - am besten nicht injizieren sondern rauchen - das verringert das Risiko einer Überdosis. Wenn möglich konsumiert mit einer Person Eures Vertrauens, damit im Fall eines Drogennotfalls (Überdosis) ein Notarzt verständigt wird.

Solltet ihr bei einer Überdosis dabei sein oder dazukommen, ruft in jedem Fall einen Notarzt.

Ganz besonders riskant ist der Konsum schon nach kurzen Pausen und in Verbindung mit anderen Drogen wie Kokain oder Benzos.

Wenn Ihr noch genauere Information zum Vorgehen in Drogennotfällen und bei Überdosierungen braucht, meldet Euch im Junkie Bund Café. Dort werden wir in Kürze einen erste Hilfe Kurs zu diesem Thema anbieten.

Bis dahin gilt in jedem Fall - Euer Eingreifen kann Leben retten !!!

Handbuch CoverAnstoß und Vorbild für unser vorliegendes Handbuch war das vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit geförderte und von der Schweizer Fachstelle für Schadenminderung im Drogenbereich (FASD; Christopher Eastus, Régine Linder) mit vielen Expert(inne)n erarbeitete „Handbuch HepCH – Prävention und Therapie“ (www.hepch.ch). Mit diesem auch online verfügbaren Manual haben die schweizer Verantwortlichen und Expert(inne)n auf die Informations- und Beratungsbedürfnisse der Fachöffentlichkeit adäquat reagiert.

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JES-Netzwerk zum Finanzierungsstopp des Bundes bei der Heroinbehandlung

Steht die Heroinbehandlung vor dem Aus?

In einem formalen Schreiben teilte die Bundesdrogenbeauftragte, Frau Sabine Bätzing den am Modellprojekt zur Heroinvergabe beteiligten Städten mit, dass die Bundesförderung dieser notwendigen und erfolgreichen Behandlungsoption Ende Februar eingestellt wird.

Nachdem bereits ideologische und nach übereinstimmender fachlicher Wertung völlig unbegründete Vorbehalte die Übernahme dieser Behandlungsform in die Regelversorgung hochgradig abhängiger Menschen verhindert haben, ist nun auch die laufende Behandlung von ca. 550 betroffenen Menschen gefährdet.

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Steht die Kölner Heroinbehandlung vor dem aus?

In einem formalen Schreiben teilte die Bundesdrogenbeauftragte -Frau Sabine Bätzing- den Städten, die sich an dem Modellprojekt zur Heroinvergabe beteiligen mit, das die Bundesförderung dieser notwendigen und erfolgreichen Behandlungsoption Ende Februar eingestellt wird.

Nachdem bereits ideologische Vorbehalte die Übernahme dieser Behandlungsform in die Regelversorgung schwerstabhängiger Menschen verhindert haben, sind nun auch die laufenden Behandlungen von ca. 550 Betroffenen gefährdet.

Diese Entscheidung der Bundesregierung, ist für alle in die Studie eingebundenen Drogengebraucher eine Katastrophe. Die erzielten Erfolge in allen Bereichen -Gesundheit, gesellschaftliche Integration, Arbeit, Beschaffungskriminalität u.v.m.- werden aufgrund von Ignoranz und politischer Feigheit fahrlässig gefährdet.

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BMG - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Diamorphinbehandlung weiterhin möglich

Sabine BätzingBerlin - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, stellt angesichts der aktuellen Vorwürfe klar:
“Die Diamorphinbehandlung kann in den bestehenden Ambulanzen in Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe,Köln und München unverändert fortgeführt werden. Für die Patienten ändert sich nichts. Kursierende Meldungen,die das Ende der Diamorphinbehandlung an die Wand malen, sind irreführend. Ich trete unverändert dafür ein, dass der Gesetzentwurf des Bundesrates möglichst bald durch den Bundestag verabschiedet wird.

“Der von den Grünen erhobene Vorwurf des Wortbruchs von SPD und CDU ist deshalb schlicht falsch.”

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Verfassungsbeschwerde und Eilantrag gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht

vds_ohr_2.gifDie vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiierte Verfassungsbeschwerde gegen die sechsmonatige Speicherung aller Verbindungsdaten ist heute beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik haben rund 30.000 Menschen einen Rechtsanwalt mit der Erhebung einer Verfassungsbeschwerde beauftragt. Der Arbeitskreis veröffentlicht zugleich Empfehlungen zum Schutz vor der ab 2008 geltenden „Totalprotokollierung der Telekommunikation“. weiterlesen… »

Der Bundestag hat am heutigen Freitag mit den Stimmen der großen Koalition den Gesetzentwurf zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland beschlossen. Die Oppositionsparteien votierten geschlossen gegen das Vorhaben. Bei der von den Grünen und den Liberalen geforderten namentlichen Abstimmung sprachen sich insgesamt 366 von 524 anwesenden Abgeordneten für den Entwurf aus, 156 dagegen. Das Gesetz bedarf noch der Unterschrift des Bundespräsidenten. Falls diese erfolgt, wird vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingelegt.

vds_ohr_2.gifGegen die totale Protokollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!
Mitmachen bei der Sammelklage!

Ob die Vorratsdatenspeicherung noch verhindert werden kann, hängt wesentlich vom öffentlichen Druck ab! weiterlesen… »

Informationen zur Bundesratsinitiative zum Thema Heroinvergabe.

JES-News 4/2007 (PDF)

JES-News 2/2007 (PDF)