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Presse

Verein fordert Hundeverbot im Kalker Stadtgarten

Kalk (ac). Über „Tretminen” klagt Robert Jäger, Spielplatzpate und Vorsitzender des „Kalker Stadtgarten e.V.”. Der Spielplatz nimmt viel Raum ein im kleinen Park, der jahrelang ein zugewachsenes Schattendasein fristete, bis in den letzten Jahren Blickachsen freigeschnitten wurden. Der Spielplatz, den Jäger als Pate unter seine Fittiche nahm, trägt seitdem wieder dazu bei, dass der Park belebt ist. Um Sauberkeit kümmern sich der Vision e.V. und der „Kalker Stadtgarten e.V.”.

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FESTE Stände und Spielaktionen im Park und beim Bürgertreffziehen Besucher an

VON NORBERT RAMME

Kalk. Bürger und Politiker spazierten durchs Veedel, denn die meisten wollten an einem Nachmittag gleich zwei Feste besuchen: Nicht nur im Stadtgarten wurde gefeiert, auch die Jugendeinrichtung „Pavillon” richtete ein Fest aus mit dem benachbarten Bürgertreff im Innenhof zwischen Manteuffelstraße und Albermannstraße in Kalk-Nord. „Hier präsentiert sich eine gewachsene Nachbarschaft”, sagt Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele. Einig war er sich mit vielen Bewohner der umliegenden Häuser, dass sich zahlreiche Initiativen mit ihren vielfältigen Aktivitäten positiv auf das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil ausgewirkt und ihn attraktiver gemacht haben.

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Mit großer Genugtuung haben wir die Verurteilung des Vergewaltigers Dieter S. zu einer 8-jährigen Haftstrafe zur Kenntnis genommen.

Wenngleich die Verurteilung dass Verbrechen nicht ungeschehen machen kann, so ist es doch eine kleine Beruhigung den Täter hinter Gittern zu wissen. Besonders freut uns dass die Drogengebrauchenden Frauen aus Meschenich, die an der Brühler Landstrasse der Beschaffungsprostitution nachgehen, nun zumindest eine Angst weniger haben müssen.
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Titelthema

  • Die Geschichte der Substitution
  • Kunstprojekt bei VISION e.V.

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Drogenkurier Nr. 86 (PDF - 2,2 MB)

Aufregung in der Szene: Die Ausweitung des Sperrbezirks in Meschenich verdrängt die Prostituierten

Jeder, der schon mal mit der Bahn von Köln nach Bonn gefahren ist, kennt den stufenförmigen, braungerandeten Hochhauskomplex Kölnberg. An diesem Morgen ist es hier drückend warm, aber die Sonne ist kaum zu sehen. Die Wolken scheinen an den riesigen, mehrstöckigen Wohnblöcken hängen zu bleiben. An der Fuhr heißt eine der großen Hauptstraßen im Viertel. Zwischen den Gebäuden ein winziger Spielplatz, der im Schatten der Betonburgen liegt.

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In Nordrhein-Westfalen gelten ab Mittwoch (1. Juni) höhere Eigenbedarfsgrenzen bei Drogen.

Staatsanwaltschaften können beim Besitz von bis zu 10 Gramm Haschisch und Marihuana oder einem halben Gramm Heroin, Kokain oder Amphetaminen für den eigenen Verbrauch von einer Strafverfolgung absehen. Das NRW-Justizministerium bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung (Essen/Montag).

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Die folgenden Pressemitteilungen beziehen sich auf die politische Diskussion bzgl. Substituierter Mütter und Väter in Bremen:

Zur Debatte über die Situation von Kindern substituierter Eltern in Bremen erklärt der JES
Bundesverband:

Hysterie und Gleichmacherei helfen nicht

Ohne wenn und aber, Kindern Betäubungsmittel und Rauschdrogen zu verabreichen ist verantwortungslos, lebensgefährlich und unentschuldbar. Zudem gehören solche
Substanzen nicht in Kinderhände.

Auch der JES Bundesverband, als Interessenvertretung von aktuell und ehemaligen
Drogenkonsumenten sowie Substituierten vertritt die Auffassung, dass sich Kindeserziehung und exzessiver Konsum von illegalisierten Substanzen in den meisten Fällen ausschließen.

„Allerdings verwehren wir uns dagegen, wenn, wie derzeit in Bremen praktiziert, Eltern, die sich in einer ärztlich kontrollierten Substitutionsbehandlung befinden, im großen Stil unterstellt wird, ihre Kinder bewusst unter Drogen gesetzt zu haben“, so Mathias Häde vom JES Bundesvorstand. „Diese Art der Diskussion trägt für uns Züge einer modernen Hexenjagd.“ so Häde weiter.

„Wie der Bremer Gesundheits-Staatsrat Hermann Schulte-Sasse betont, hat sich die Interpretation des Bremer Labors, dass diese Drogen im Körper der Kinder verstoffwechselt wurden, als nicht haltbar erwiesen“, erläutert Marco Jesse, Vorstand des JES Bundesverbands.

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Kunstprojekt für und mit Drogen gebrauchenden Menschen in den Räumen von VISION e.V. Köln

Im März 2011 fiel der Startschuss für das Kunstprojekt „Kunst im sozialen Raum”, das gemeinsam vom Drogenselbsthilfeverein VISION e.V. Köln und dem Künstlernetzwerk „crossart” konzipiert wurde und von der Stiftung KalkGestalten unterstützt wird. Ziel des Projekts ist die Förderung des Dialogs zwischen Besuchern des Vereins und der Kölner Bevölkerung. Es besteht aus mehreren Elementen, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden. weiterlesen… »

KÖLNER SÜDEN - Bundeswehr erwägt Räumung, falls der Rat den Sperrbezirk nicht erweitern will

Die Tage des Wohnwagenstrichs an der Brühler Landstraße scheinen gezählt. Am 7. April entscheidet der Rat der Stadt über eine Verwaltungsvorlage, die vorsieht, den Sperrbezirk im Kölner Süden erheblich auszuweiten. Sollte die Vorlage beschlossen werden, wäre auch der Bereich am Militärring/Ecke Brühler Landstraße ab 1. Mai für die Straßenprostitution tabu.

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Schülerinnen und Schüler stellen ihre Werke in der Drogenselbsthilfe „Vision” aus

Kalk (pas). „Vanitas - Gedanken im alltäglichen Leben” ist das Motto, unter dem Schüler der elften Klassenstufe des Sülzer Schiller-Gymnasiums unter Anleitung der Referendarin Olga im Kunstunterricht Breininger Fotografien, Collagen, Gemälde oder Installationen fertigten. Doch die Werke verschwanden nicht in einer Schublade, sondern wurden für eine Ausstellung gemacht. Nun sind sie in den Räumen der Drogenselbsthilfe Vision e.V. (Neuerburgstraße 25) zu besichtigen. „Die Ausstellung ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Kunstprojekten und Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr durchführen wollen”, berichtet Maica Perez Gonzales, psychosoziale Begleiterin der Besucher der Drogenselbsthilfe. Neben Ausstellungen, die den Werken der Gymnasiasten folgen sollen, treffen sich Klienten und Besucher - meist Drogenabhängige - ein Mal in der Woche und werden selbst kreativ tätig.

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Ausstellung In den Räumen der „Vision Drogenselbsthilfe” ist eine Schau von Schülern des Schillergymnasiüms zu sehen

VON JÜRGEN KISTERS

Sülz/Kalk. Die Mitarbeiter von der „Vision Drogenselbsthilfe” sind nicht selten in Schulen unterwegs, in denen sie im Rahmen von Sucht- und Drogenprävention vor Schülern Vorträge halten. Dass Schüler die Räumlichkeiten des „Vereins für innovative Drogenselbsthilfe” an der Neuerburger Straße besuchen, ist dagegen ungewöhnlich, Zustande kam der Besuch zur Eröffnung einer Ausstellung von Schülerkunstwerken im kleinen Bungalow, der an fünf Tagen in der Woche Drogenkonsumenten als Lebenshilfe- und Kommunikationsstätte dient. Rund 35 Menschen kommen jeden Tag zum offenen Treff dort hin. Weitere 60 Personen aus der psychosozialen Betreuung und aus dem Bereich des ambulant betreuten Wohnens suchen den Ort für gezielte Hilfsmaßnahmen auf. Im Zentrum steht ein gemütliches Cafe, an dessen Wänden in den kommenden sechs Wochen die Bilder, Zeichnungen und Collagen zu sehen sind, die von Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Sülzer Schiller-Gymnasiums über mehrere Monate im Kunstunterricht angefertigt wurden.

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NETZWERKGRÜNDUNG
Das Miteinander soll gefördert werden

VON UWE SCHÄFER

Kalk. Mit ihrer Unterschrift besiegelten Vertreter von Einrichtungen und Institutionen aus Kalk, Höhenberg und Vingst sowie Lokalpolitiker und einzelne Bürger die Gründung des Netzwerks „Schäl Sick gegen Rassismus”. Sie wollen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, für gegenseitigen Respekt aller Gruppen unserer Gesellschaft eintreten. weiterlesen… »

„Schäl Sick gegen Rassismus” für Toleranz und Konfliktlösung

Kalk (ac). Eine bunt gemischte Truppe, bestehend aus Vertretern von Jugendeinrichtungen, Hilfsorganisationen, Behörden, Parteien, der Geschichtswerkstatt, einem Seniorennetzwerk, Firmen und dem Kinderschutzbund hatte sich im Jugendpavillon an der Albermannstraße versammelt, um eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben. Als Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus” wollen sie sich gemeinsam für Toleranz und friedliche Konfliktlösung einsetzen, aber auch ihre Aktionen untereinander besser abstimmen.

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Heroin auf Rezept

WESTPOL-Sendung vom 6.3.2011

Jahrzehntelang wurde heiß darüber diskutiert: Darf man Heroin an Süchtige abgeben, damit sie aus dem Teufelskreis von Kriminalität und Verelendung herauskommen? Erste staatlich finanzierte Modellprojekte zeigen inzwischen beeindruckende Erfolge: Weniger Drogentote, viel weniger Kriminalität. Trotzdem kann kaum eine Kommune solche Ambulanzen einrichten. Ihnen fehlt das Geld.

Titelthema

  • 40 Jahre Synanon und nichts gelernt?

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Drogenkurier Nr. 85 (PDF - 2,4 MB)