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Presse

57 Drogenabhängige verstarben im vorigen Jahr in Köln. Der Junkiebund Köln erinnert heute mit einem Infostand vor der Post in Köln-Kalk der toten Opfer.

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Wir sind Bewohnerinnen und Bewohner von Kalk, wohnen schon lange hier und haben uns immer für die Belange des Viertels interessiert. In letzter Zeit ist uns der oberflächliche und hetzerische Umgang mit drogensüchtigen Menschen und ihrer Selbsthilfeeinrichtung Junkiebund aufgefallen. Besonders rechte und faschistische Organisationen wie etwa „ProKöln“ versuchen, Ängste und Unsicherheiten von KalkerInnen zu bestätigen und für ihre menschenverachtende Politik zu benutzen. Wir finden hingegen, dass nur ein grundsätzlich anderer sozialer und gesellschaftlicher Umgang mit Problemen zu einem besseren Leben für alle führt. Unsere Gedanken und Argumente möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.

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Beobachtungen und Einmischungen aus Köln-Kalk

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Titelthema

  • verschieben, vertagen, auf Zeit setzen, … das ist ihr Motto!

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Drogenkurier Nr. 74 (PDF - 1,78 MB)

JES-Netzwerk zum Finanzierungsstopp des Bundes bei der Heroinbehandlung

Steht die Heroinbehandlung vor dem Aus?

In einem formalen Schreiben teilte die Bundesdrogenbeauftragte, Frau Sabine Bätzing den am Modellprojekt zur Heroinvergabe beteiligten Städten mit, dass die Bundesförderung dieser notwendigen und erfolgreichen Behandlungsoption Ende Februar eingestellt wird.

Nachdem bereits ideologische und nach übereinstimmender fachlicher Wertung völlig unbegründete Vorbehalte die Übernahme dieser Behandlungsform in die Regelversorgung hochgradig abhängiger Menschen verhindert haben, ist nun auch die laufende Behandlung von ca. 550 betroffenen Menschen gefährdet.

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Titelthemen

  • Substitution im Bann des Strafrechts
  • Heroinvergabe - ein schleichender Abgang?
  • Drogen in Deutschland
  • JES interviewt die Drogenbeauftragte

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Drogenkurier Nr. 73 (PDF - 3 MB)

Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kunstprojekts „Achtung - Verachtung”

von LYDIA KECK

Kreativer Raum wurde ausgenutztKALK. Ein roter Fluss zieht sich quer über das Drei-Meter-Wandbild auf Spanplatte. In tiefem Schwarz ist auf der fiktiven Landschaft aus einem Gemisch von Acryl- und Wandfarben „Liebe ist alles -sie ist ewig” zu lesen. Darunter hat jemand in zartem Pink „Petit” gekritzelt. Über und unter dem roten Streifen, der an einen Blutfluss erinnert, steht in sorgfältiger Handschrift „Glaubt an Euch, ich stehe Euch bei”. Darüber kleben Wundpflaster. Es scheint, als wolle jemand die Wunde verschließen. Auf der Rückseite der großen Bildfläche, die fünf Wochen lang auf dem Platz vor der Kalker Post installiert war, entstand eine „Traumlandschaft” mit Blumen und Pflanzen.

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2008_02_stadtrevue_ticker.jpg+++ Auch der Junkie Bund, der zuletzt viel Ärger am alten Standort hatte, soll noch in der ersten Jah-
reshälfte umziehen: von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg an die Neuerburg-straße in Köln-Kalk. Das neue Gebäude soll auf einem städtischen Grundstück, gegenüber der Halle Kalk, errichtet werden. +++

2008_01_29_ksta_kunstprojek.jpgDas Kunstprojekt „Achtung Verachtung”, das sich mit Kalk als einem „Stadtteil zwischen Zerstörung und Kreativität” befasst, hat auf drei weißen Wänden Möglichkeiten für Bewohner geschaffen, Ideen für ihren Stadtteil zu entwerfen. Zum Abschluss der Aktion ist am Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr, eine Podiumsdiskussion auf Einladung des Junkie-Bundes. An der Dillenburger Straße 73 diskutieren bei der macevent GmbH die beteiligten Künstler und Vertreter des Miteinander e.V., des Bürgervereins Kalk und des Junkie-Bundes. (bl)
www.aufgemalt.de

GEDENKEN - „Nacht der Lichter” für Aids-Tote in der Lukaskirche

Von Mirja Tappe

Bonner GeneralanzeigerBONN. Aids ist nach wie vor ein heikles Thema in unserer Gesellschaft. Wie Fachleute berichten, werden Infizierte und Erkrankte oft ausgegrenzt und diskriminiert. Selbst im tödlichen Falle der Erkrankung verweigern Familien manchmal sogar eine öffentliche Beerdigung und bevorzugen ein anonymes Begräbnis, aus Scham und Angst vor der gesellschaftlichen Reaktion. weiterlesen… »