Presse
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Der Verein in Presse-Artikeln

Titelthema
- Treibjagd auf substituierende Ärzte
- Strafvollzug: Ein Gesetzt wie Knüppel auf’m Kopp
- akzept e.V.: IMPROVE-Studie zeigt Schwachstellen der Substitution
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Drogenkurier Nr. 81 (PDF - 2,0 MB)
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Gemeinnützige Initiativen besuchten die KÖRPERWELTEN in Köln
Köln, 2. März 2010. 72 Menschen aus acht Initiativen aus Köln und Umgebung besuchten am gestrigen Montag, 1. März, kostenlos die Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache. Wertvolle Erkenntnisse über den eigenen Körper und das feste Vorhaben, in Zukunft wieder mehr auf ihn zu achten, standen am Ende des Rundgangs durch die Anatomieschau.
Flüchtlingsfrauen und junge Mädchen in schwierigen Lebenssituationen waren der Einladung der Organisatoren zu einem kostenlosen Besuch der KÖRPERWELTEN ebenso gefolgt wie Straffällige, Drogenabhängige und Menschen mit psychischen Erkrankungen. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Beratern und Betreuern konnten sie sich ein Bild davon machen, wie der (eigene) Körper funktioniert und wie bedeutsam es ist, auf seine Gesundheit zu achten.
Schon im Vorfeld hatten einige Initiativen betont, warum ein Besuch der KÖRPERWELTEN für die von ihnen betreuten Menschen wichtig sei: „Wir möchten unseren Klienten deutlich machen, wie sehr die Organe und das Gehirn unter dem Drogenkonsum leiden“, begründeten etwa die Betreuer des Vereins für innovative Drogenselbsthilfe VISION e.V. ihren Wunsch nach einem kostenfreien Eintritt.
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Titelthema
- Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2009 - “Ohne Legalisierung geht es nicht”
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Drogenkurier Nr. 79 (PDF - 4,5 MB)
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Titelthema
- 20 Jahre JES-Netzwerk - Für ein menschenwürdiges Leben mit Drogen
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Drogenkurier Nr. 78 (PDF - 2,3 MB)
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„Vision e.V.” sammelt Spritzen ein, auch im Stadtgarten
Kalk (va). Seit Herbst 2008 kümmert sich der Verein Vision an seinem neuen Standort in der Neuerburgstraße um die Drogenhilfe in Kalk (der KWS berichtete). Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter sammelt auf seinen täglichen Rundgängen in Hum-boldt-Gremberg und Kalk weggeworfene Spritzen auf. Ab sofort wird er auch den Stadtgarten samt Spielplatz einbeziehen.
Seit der Stadtgarten 2007 von dichten Sträuchern, die die Sicht behinderten, frei geschnitten wurde, wird auch der Spielplatz wieder häufiger aufgesucht. Probleme mit weggeworfenen Heroinspritzen gab es bisher kaum: „Eigentlich gibt es nur noch ein Gebüsch, das auch dafür geeignet ist”, weiß Marco Jesse, Mitarbeiter von Vision, früher als Junkiebund in Humboldt-Gremberg ansässig. „Wir haben viel mehr Probleme mit Alkoholkranken, die dort ihre Flaschen wegwerfen”, bestätigt der Spielplatzpate Robert Jäger.
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Titelthema
- Das Scheitern der internationalen Drogenkontrollpolitik
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Drogenkurier Nr. 77 (PDF - 2,2 MB)
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Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.
VON ULRIKE SÜSSER
Meschenich - Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, “An der Fuhr”, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das “Needle-Sharing” und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.
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Titelthemen
- Drogen in Europa
- Vom Junkie Bund Köln zu VISION e.V.
- Substitution und Führerschein
- 4 Jahre Haft für Dr. Föllmer
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Drogenkurier Nr. 76 (PDF - 2,2 MB)
Die Vision des
Junkie Bund Köln
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Junkiebund bezog als Vision neue Räume
Kalk (ac). Unter dem neuen Namen „Vision Verein für innovative Drogenselbsthilfe e.V.” hat der ehemals als „Junkiebund e.V.” bekannte Träger der Drogenselbsthilfe neue Räume an der Neuerburgstraße bezogen.
„Die Räumlichkeiten hier sind heller und freundlicher als in der Taunusstraße”, stellt Marco Jesse vom Vision e.V. zufrieden fest, und auch die Nachbarschaft scheint dem Verein freundlich gesonnen zu sein, denn zahlreiche Gäste aus Kalk und den Nachbarstadtteilen kamen zur Einweihung des neuen Gebäudes an der Neuerburgstraße.
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Probleme der Vergangenheit scheinen nun ausgeräumt
Die Drogenhilfe hat unter neuem Namen eine neue Heimat in Kalk bezogen. Der Verein Vision e. V., ehemals Junkie Bund, bietet seine Dienste jetzt in der Neuerburgstraße an.
VON SUSANNE V.D. BERGH

Kalk - Die Bürgermeisterin, die Sozialdezernentin, der Bürgerverein Kalk, alle waren da - nur die, um die es eigentlich geht in den neuen Räumen von „Vision e.V.”, die suchte man bei der Einweihungsfeier in der Neuerburgstraße 25 vergeblich in der Anlaufstelle für Junkies, ehemalige Drogengebraucher und Substituierte.
Der Umzug ist endlich geschafft, seit fünf Wochen arbeiten die Mitarbeiter von „Vision”, vormals „Junkie Bund Köln”, in den neuen Räumen. Der alte Standort wurde wegen der vielen Konflikte mit den Anwohnern aufgegeben. Die Suche nach einem neuen Standort war geprägt von vielen Problemen, viele Menschen sind zwar von der Wichtigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt, wollen diese aber nicht in ihrer direkten Nachbarschaft.
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Quelle: Sara Hendricks - Kategorie: Presse
„Ein Altenheim für Junkies“, fordert Hartmut (50). Hartmut war selber einer, über 16 Jahre lang hat er sich Heroin in die Venen gespritzt und das Leben eines Junkies geführt. Mittlerweile ist er Heroinsubstituierter und Mitarbeiter im Junkie Bund Café Köln. Hier führt er Gespräche mit Heroinabhängigen und hilft Betroffenen wieder zurück ins „normale“ Leben zu finden.
Es ist kurz vor zehn Uhr. Langsam nähere ich mich dem Junkie Bund Café. Von außen sieht das Gebäude unscheinbar aus, ähnlich wie ein großer Baustellencontainer, quadratisch, ebenerdig, Drumherum ein bischen Wiese, gepflegt. Weit und breit noch keine Junkies zu sehen. Ich öffne die Tür, bin nervös, denn gleich werde ich in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Frischer Kaffeeduft schwebt durch die Luft, der von guter Musik aus dem Radio begleitet wird.
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Neue Räume für den “Junkie-Bund” an der Neuerburgstraße
35 Menschen besuchen den Offenen Treff in Kalk jeden Tag auf.
VON NORBERT RAMME
Kalk - Nach jahrelangen Diskussionen unter Bürgern und Politikern ist die Selbsthilfeorganisation „Junkie-Bund” vor einigen Tagen vom früheren Ladenlokal an der Taunusstraße ins neue Domizil gegenüber der Halle Kalk an der Neuerburgstraße umgezogen. „Die Bude ist voll. Bei uns läuft schon wieder der Normal-Betrieb”, sagt Geschäftsführer Marco Jesse. „Es ist schon komfortabel hier. Wir haben einen knapp 200 Quadratmeter großen Wohn-Container mit einem großen Cafe-Raum, drei Beratungsbüros und ein Büro für die Verwaltung sowie einem weiteren Raum für den mobilen medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes sowie für den Spritzentausch.” Dazu kommt ein großes Außengelände und ein überdachter Abstellraum für Fahrräder und Mülltonnen.
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Junkie Bund heißt jetzt Vision -
Umzug an die Neuerburgstraße sorgt für Erleichterung
Von JÖRG FLEISCHER
KALK. Es riecht neu und unverbraucht an der Neuerburgstraße 25. Die Wände sind frisch gestrichen, die Möbel neu, draußen wurde gerade der Rasen eingesät, und der überdachte Abstellraum für Fahrräder und Mülltonnen verströmt den Geruch von frischem Holz. Am Montag hat „Vision”, der frühere Junkie-Bund, die Arbeit in dem Neubau aufgenommen. „Es ist schon sehr komfortabel hier”, freut sich Geschäftsführer Marco Jesse über die neuen Möglichkeiten des Vereins in dem rund 200 Quadratmeter großen Gebäude.
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Der Umzug der Drogenberatungsstelle des Junkiebundes von Humboldt-Gremberg nach Kalk soll im Oktober erfolgen. Damit endet die zum Teil heftig geführte Debatte im Stadtteil um die Einrichtung der Selbsthilfeorganisation, gegen die es massive Bürgerproteste gegeben hatte. Nach neunmonatiger Bauzeit ist nun das neue Gebäude in der Neuerburgstraße bezugsfertig, teilte die Sozialverwaltung im Sozialausschuss mit. Das Gebäude wurde durch die Stadt für acht Jahre angemietet.
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