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Presse

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Titelthemen

  • Heroingestützte Behandlung: Koalitionszwang oder Gewissensentscheidung?
  • Kontaktläden nun rauchfrei?
  • HIV und Hepatitis in Deutschland

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Drogenkurier Nr. 72 (PDF - 2,3 MB)

Stadt lädt zu einer Bürgerversammlung ein

Junkie-Bund zieht an die NeuerburgstraßeKöln - Zu einer Informationsveranstaltung über den neuen Standort des Junkie Bundes Köln lädt die Stadt die Bürger ein. Der Junkie Bund, eine Hilfseinrichtung für Drogenabhängige, soll seinen Standort in der ersten Jahreshälfte 2008 von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg in die Neuerburgstraße nach Kalk verlegen. Das neue Domizil wird auf dem hinteren Teil des städtischen Grundstück direkt gegenüber der Halle Kalk errichtet werden. Der Stadtrat hat der Standortverlagerung seiner Sitzung am 8. November dieses Jahres bereits zugestimmt.

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Junkie Bund zieht bald von der Taunusstraße an die Neuerburgstraße

Vom Frühjahr an wird die Einrichtung am neuen Standort abhängigen Menschen helfen.

VON NORBERT RAMME

Der bessere Weg zur DrogenhilfeKalk/Humboldt-Gremberg - Kaum haben Bezirksvertretung und Stadtrat den Umzug des Junkie Bundes von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg an die Neuerburgstraße in Kalk beschlossen, begannen auf dem Gelände des künftigen Domizils schon die Abbrucharbeiten. Schließlich stehen auf dem früheren Areal von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) noch einige Baracken herum. Doch denen rücken seit Freitag schon die Bagger zu Leibe.

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An drei Orten inspirieren weiße Wände zu neuen Ideen für das Viertel

2007_10_10_wochenspiegel_le.jpgHumboldt-Gremberg/Kalk - „Grembranx” prangt es in roter Sprühfaibe auf der Stellwand vor der Kalker Post. Die zweite, den KölnArcaden zugewandte Seite der Wand ist (noch) jungfräulich weiß. Was an anderen Stellen als „Schmiererei” oder Sachbeschädigung gilt, ist in diesem Fall von Künstler Daniel Hoernemann (alias „Walbrodt”) explizit gewünscht: Neutrale, weiße Wände an Orten, die in der Vergangenheit weniger angesehen oder lieblos behandelt wurden, fordern Passanten und Anwohner jetzt auf, Spuren zu hinterlassen oder Visionen zu entwickeln. Zwei weitere Wände zieren die Unterführung Trimbornstraße sowie den Otmar-Pohl-Platz. An der Trimbornstraße hat sich bereits ein Künstlerkollege „Walbrodts” mit einem flächenfüllenden abstrakten Gemälde verewigt. Die Wand am Otmar-Pohl-Platz wurde (bisher) spärlich genutzt.

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Junkiebund stellte Kunstaktion „AchtungVerachtung” in Kalk vor

von DIERK HiMSTEDT

2007_10_02_rundschau_auf_we.jpgKALK. Vier Wochen lang werden die Kalker an den drei Standorten Kalker Post, Ottmar-Pohl-Platz und Trimbornstraße jeweils mit einer weißen Wand konfrontiert. „Wir sind neugierig, was passieren wird, wie die Bürger mit dem Angebot einer ungewohnten weißen Wand in ihrer gewohnten Umgebung umgehen werden”, erläuterte die freischaffende Künstlerin Nina Marxen das ungewöhnliche Projekt. „Achtung Verachtung” heißt es und wurde vom Junkiebund in Zusammenarbeit mit dem Künstler „Walbrodt”, alias Daniel Hoernemann, und Nina Marxen ins Leben gerufen.
„Wir haben Standorte ausgesucht, die je nach Einstellung umstritten, hässlich oder sogar verachtenswert sind. Die Leute sollen motiviert werden, genau hinzuschauen und gegebenenfalls auf den Wänden dazu Stellung zu nehmen”, beschrieb „Walbrodt” das Ziel des Projekts. Nina Marxen wird die Wände täglich so ausstatten und vorbereiten, dass Passanten sich auf einfache Weise kreativ darauf äußern können. Sei es durch ein geschriebenes Statement, eine Zeichnung oder ein kleines Bild.

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Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werden

Ob mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhalten

VON TOBIAS NEUHAUS

Walbrodt (v.l.), Marco Jesse, Nina Marxen und Gudrun KirchKalk - Verbotene Früchte sollen ja auch ganz gut schmecken. Darüber gerät der Künstler Walbrodt kurz vor der Einweihung des von ihm mitentwickelten Projektes „Achtung Verachtung“ noch einmal ins Grübeln. „Achtung! Frisch gestrichen“, mahnt ein Zettel neugierige Passanten, der am Platz der Kalker Post aufgestellten und weiß leuchtenden Wand nicht zu nah zu kommen. Ob die Warnung den Reiz, etwas darauf zu malen, vielleicht sogar noch erhöht? Aber am Ende, befürchtet Walbrodt, traut sich überhaupt niemand ran an die Wand - dabei möchte er ja genau das erreichen: „Die Leute sollen hier ihre Spuren hinterlassen.“ Also verschwindet der Warnhinweis schnell in seiner Tasche.
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Junkie-Bund zieht Anfang 2008 an die Neuerburgstraße im Kalker Süden um

von JÖRG FLEISCHER

Bloss nicht wieder die gleichen ProblemeKalk. Nun ist die Katze also aus dem Sack: Der Junkie-Bund zieht von Humboldt-Gremberg nach Kalk. Auf einer alten KHD-Fläche an der Neuerburgstraße, gegenüber der Spielstätte “Halle Kalk”, wird die Einrichtung ihr neues Domizil finden. Schon im Oktober wird dort eine alte Holzhalle abgerissen und “in Leichtbauweise” die neue Anlaufstelle für Drogenabhängige errichtet. Der Umzug des Junkie-Bundes ist für Anfang 2008 vorgesehen. Eine entsprechende Mitteilung machte Sozialdezernentin Marlis Bredehorst den Ratspolitikern Ende vergangener Woche.

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Neuer Standort für den Junkie-Bund

Die Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.

VON NORBERT RAMME

Kalk /Humboldt-Gremberg - Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße - gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk - zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. weiterlesen… »

FDP will zunächst mit den Anwohnern sprechen

Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-BundesDie Verwaltung hat am Donnerstag vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung des Junkiebundes von seinem bisherigen Standort an der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg auf die Neuerburgstraße in Kalk gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk zu verlegen. Der Junkiebund soll künftig sein neues Zuhause auf einer bisherigen Brachfläche erhalten. Geplant ist, die Einrichtung in einer Containerlösung unterzubringen. Dazu erklärt der Drogenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Marco Mendorf:
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Thema

Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2007 in:

Halle, Ahlen, München, Oldenburg, Augsburg, Stuttgart, Jena, Hannover, Düsseldorf, Unna, Ahrensburg, Berlin, Bonn, Peine, Nürnberg, Mainz, Köln, Hildesheim, Braunschweig, Potsdam, Wuppertal, Frankfurt a.M., Leipzig, Gladbeck, Kassel, Hamburg, Heilbronn, Osnabrück, Bielefeld, Emmerich

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Drogenkurier Nr. 71 (PDF - 2,5 MB)