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Presse

Neuer Standort für Junkie-Bund gefunden - SPD will Stadtteil zum Sanierungsgebiet machen

von JÖRG FLEISCHER

HUMBOLDT-GREMBERG. Fast ein Jahr ist es her, dass viele Bürger auf die Straßen gegangen sind und gegen die untragbaren Drogenprobleme im Viertel demonstriert haben. “Keine Spritzen, keine Drogen”, forderten sie und bekamen politische Unterstützung auf breiter Front. Rat und Bezirksvertretung verabschiedeten umfangreiche Maßnahmenkataloge, die die Lebensperspektive der Menschen im Stadtteil verbessern sollten.
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Am Stellwerk “Köln-Kalk” führen einige Schienen ins Leere. Die Umgebung soll schon bald neu geordnet werden.

VON NORBERT RAMME

Humboldt-Gremberg- Es soll wieder mehr Leben ins Viertel kommen. Darin sind sich Bürger, Politiker und Verwaltung einig. Ein knappes Jahr, nachdem rund 500 große und kleine Anwohner gegen die städtische Drogenpolitik demonstrierten und durch die Straßen von Humboldt-Gremberg gezogen sind, scheinen den vielen Worten nun auch Taten zu folgen. Während die Bürger ein „Nachbarschaftsfest“ mit dem bundesweit bekannten Rapper Eko Fresh als Hauptattraktion organisierten, formulierten die Politiker Anträge für Ratsausschüsse und die Bezirksvertretung. weiterlesen… »

Geschäftsleute organisieren ein multi-kulturelles Straßenfest

Mehr als 2000 Besucher folgten der Einladung in die Taunusstraße.

VON NORBERT RAMME

2007_08_14_ksta_eine_stimme.jpgHumboldt-Gremberg - „Gremberg, was geht ab? Dieser Stadtteil ist nicht nur asozial, wie viele Kölner meinen, dieses Viertel hat auch viel zu bieten, oder?” schrie der bundesweit erfolgreiche Rapper Eko Fresh ins Mikrofon. Einige hundert Kinder und Jugendliche, die beim Nachbarschaftsfest auf der Taunusstraße dicht gedrängt um einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger standen, hüpften im Rhythmus und feuerten ihr Idol an. Schließlich wohnt der Rapper im Viertel, und jeder weiß genau, was er meint, wenn er über „Grembranx” reimt. So nennt Ekrem Bora - so heißt er eigentlich - in Anlehnung an die New Yorker Bronx sein Wohnviertel.
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2007-07-23-express-mehr_hil.jpgKöln - Weniger Vertreibung durch städtische Ordnungshüter, mehr Hilfe durch Streetworker. Das fordert das Selbsthilfe-Netzwerk für die Drogenabhängigen in der Stadt. Am Wochenende erinnerte die Gruppe auf einer Kundgebung an die 69 Drogentote des vergangenen Jahres in Köln.

Mehr Streetworker gefordert

2007-07-23-rundschau-gedenk.jpg 69 Drogenabhängige sind vergangenes Jahr in Köln gestorben. Am Samstag gedachte das Selbsthilfe-Netzwerk JES (Junkies, Ehemalige, Substituierte) der Opfer. Mit Info-Ständen und Bands auf dem Pastor-Könn-Platz zogen die Mitglieder so die Aufmerksamkeit der Passanten auf ihre Forderungen, wie man die Lebensbedingungen für Süchtige verbessern könnte. Die bundesweite Organisation akzeptiert den Drogenkonsum ihrer Hilfesuchenden.
„Es sind mehr Ordnungskräfte unterwegs, die die Junkies von ihren Treffpunkten vertreiben”, sagt JES-Vorstand Marko Jesse. „Das führt nur dazu, dass sie sich in ihre privaten Räume zurückziehen.” weiterlesen… »

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige in Köln

Von Peter Kleinert

Zum 9. Mal begeht der Verein für Drogenselbsthilfe „Junkie Bund Köln“ am Samstag, 21. Juli, den „nationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ unter dem Motto „Gegen das Vergessen und für das Leben“. Initiiert von trauernden Eltern, die aufgrund der herrschenden festgefahrenen Drogenpolitik ihre Kinder verloren oder um das Leben ihrer Kinder fürchten, wurde der 21. Juli im Laufe der Jahre immer mehr auch zu einem Aktionstag gegen eben diese Politik. Die Schirmherrschaft hat SPD-MdB Elke Ferner übernommen. weiterlesen… »

„KalkGestalten”: Sonderpreis für den Junkiebund

2007-07-11-wochenspiegel-le.jpgKalk - Im Rahmen des Kalker Straßenfestes lud auch der Arbeitskreis Kalk (AK Kalk) in den idyllisch gelegenen Stadtgarten ein. Dort präsentierten sich die im AK Kalk zusammengeschlossenen Einrichtungen, Träger und Vereine und luden gleichzeitig in zahlreichen Aktionen zum Mitmachen ein. Dabei stellte die Bürgerstiftung “KalkGestalten” auch die prämierten und geförderten Projekte unter dem Motto: “Spuren hinterlassen” vor.

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Titelthemen

  • Heroingestützte Behandlung: Widerspruch zwischen Wissen und Handeln
  • Jagdszenen aus Heilbronn
  • Die Methoden des Dr. Zobin
  • Traffic - Drogengebraucher im Focus

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Drogenkurier Nr. 70 (PDF - 1,9 MB)

Bis Ende des Jahres soll der Junkie-Bund seinen jetzigen Standort aufgebenDie Wellen schlugen hoch, als vor einiger Zeit das Gerücht die Runde machte, ein Junge sei von einem Drogensüchtigen auf dem Spielplatz an der Burgenlandstraße mit einer Spritze attackiert worden. Glücklicherweise scheint sich dies zumindest in dieser Form nicht zu bewahrheiten, aber dass es in Humboldt-Gremberg ein Drogenproblem gibt, ist offensichtlich.

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