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Presse

Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werden

Ob mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhalten

VON TOBIAS NEUHAUS

Walbrodt (v.l.), Marco Jesse, Nina Marxen und Gudrun KirchKalk - Verbotene Früchte sollen ja auch ganz gut schmecken. Darüber gerät der Künstler Walbrodt kurz vor der Einweihung des von ihm mitentwickelten Projektes „Achtung Verachtung“ noch einmal ins Grübeln. „Achtung! Frisch gestrichen“, mahnt ein Zettel neugierige Passanten, der am Platz der Kalker Post aufgestellten und weiß leuchtenden Wand nicht zu nah zu kommen. Ob die Warnung den Reiz, etwas darauf zu malen, vielleicht sogar noch erhöht? Aber am Ende, befürchtet Walbrodt, traut sich überhaupt niemand ran an die Wand - dabei möchte er ja genau das erreichen: „Die Leute sollen hier ihre Spuren hinterlassen.“ Also verschwindet der Warnhinweis schnell in seiner Tasche.
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Junkie-Bund zieht Anfang 2008 an die Neuerburgstraße im Kalker Süden um

von JÖRG FLEISCHER

Bloss nicht wieder die gleichen ProblemeKalk. Nun ist die Katze also aus dem Sack: Der Junkie-Bund zieht von Humboldt-Gremberg nach Kalk. Auf einer alten KHD-Fläche an der Neuerburgstraße, gegenüber der Spielstätte “Halle Kalk”, wird die Einrichtung ihr neues Domizil finden. Schon im Oktober wird dort eine alte Holzhalle abgerissen und “in Leichtbauweise” die neue Anlaufstelle für Drogenabhängige errichtet. Der Umzug des Junkie-Bundes ist für Anfang 2008 vorgesehen. Eine entsprechende Mitteilung machte Sozialdezernentin Marlis Bredehorst den Ratspolitikern Ende vergangener Woche.

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Neuer Standort für den Junkie-Bund

Die Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.

VON NORBERT RAMME

Kalk /Humboldt-Gremberg - Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße - gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk - zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. weiterlesen… »

FDP will zunächst mit den Anwohnern sprechen

Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-BundesDie Verwaltung hat am Donnerstag vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung des Junkiebundes von seinem bisherigen Standort an der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg auf die Neuerburgstraße in Kalk gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk zu verlegen. Der Junkiebund soll künftig sein neues Zuhause auf einer bisherigen Brachfläche erhalten. Geplant ist, die Einrichtung in einer Containerlösung unterzubringen. Dazu erklärt der Drogenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Marco Mendorf:
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Thema

Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2007 in:

Halle, Ahlen, München, Oldenburg, Augsburg, Stuttgart, Jena, Hannover, Düsseldorf, Unna, Ahrensburg, Berlin, Bonn, Peine, Nürnberg, Mainz, Köln, Hildesheim, Braunschweig, Potsdam, Wuppertal, Frankfurt a.M., Leipzig, Gladbeck, Kassel, Hamburg, Heilbronn, Osnabrück, Bielefeld, Emmerich

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Drogenkurier Nr. 71 (PDF - 2,5 MB)

Neuer Standort für Junkie-Bund gefunden - SPD will Stadtteil zum Sanierungsgebiet machen

von JÖRG FLEISCHER

HUMBOLDT-GREMBERG. Fast ein Jahr ist es her, dass viele Bürger auf die Straßen gegangen sind und gegen die untragbaren Drogenprobleme im Viertel demonstriert haben. “Keine Spritzen, keine Drogen”, forderten sie und bekamen politische Unterstützung auf breiter Front. Rat und Bezirksvertretung verabschiedeten umfangreiche Maßnahmenkataloge, die die Lebensperspektive der Menschen im Stadtteil verbessern sollten.
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Am Stellwerk “Köln-Kalk” führen einige Schienen ins Leere. Die Umgebung soll schon bald neu geordnet werden.

VON NORBERT RAMME

Humboldt-Gremberg- Es soll wieder mehr Leben ins Viertel kommen. Darin sind sich Bürger, Politiker und Verwaltung einig. Ein knappes Jahr, nachdem rund 500 große und kleine Anwohner gegen die städtische Drogenpolitik demonstrierten und durch die Straßen von Humboldt-Gremberg gezogen sind, scheinen den vielen Worten nun auch Taten zu folgen. Während die Bürger ein „Nachbarschaftsfest“ mit dem bundesweit bekannten Rapper Eko Fresh als Hauptattraktion organisierten, formulierten die Politiker Anträge für Ratsausschüsse und die Bezirksvertretung. weiterlesen… »

Geschäftsleute organisieren ein multi-kulturelles Straßenfest

Mehr als 2000 Besucher folgten der Einladung in die Taunusstraße.

VON NORBERT RAMME

2007_08_14_ksta_eine_stimme.jpgHumboldt-Gremberg - „Gremberg, was geht ab? Dieser Stadtteil ist nicht nur asozial, wie viele Kölner meinen, dieses Viertel hat auch viel zu bieten, oder?” schrie der bundesweit erfolgreiche Rapper Eko Fresh ins Mikrofon. Einige hundert Kinder und Jugendliche, die beim Nachbarschaftsfest auf der Taunusstraße dicht gedrängt um einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger standen, hüpften im Rhythmus und feuerten ihr Idol an. Schließlich wohnt der Rapper im Viertel, und jeder weiß genau, was er meint, wenn er über „Grembranx” reimt. So nennt Ekrem Bora - so heißt er eigentlich - in Anlehnung an die New Yorker Bronx sein Wohnviertel.
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2007-07-23-express-mehr_hil.jpgKöln - Weniger Vertreibung durch städtische Ordnungshüter, mehr Hilfe durch Streetworker. Das fordert das Selbsthilfe-Netzwerk für die Drogenabhängigen in der Stadt. Am Wochenende erinnerte die Gruppe auf einer Kundgebung an die 69 Drogentote des vergangenen Jahres in Köln.

Mehr Streetworker gefordert

2007-07-23-rundschau-gedenk.jpg 69 Drogenabhängige sind vergangenes Jahr in Köln gestorben. Am Samstag gedachte das Selbsthilfe-Netzwerk JES (Junkies, Ehemalige, Substituierte) der Opfer. Mit Info-Ständen und Bands auf dem Pastor-Könn-Platz zogen die Mitglieder so die Aufmerksamkeit der Passanten auf ihre Forderungen, wie man die Lebensbedingungen für Süchtige verbessern könnte. Die bundesweite Organisation akzeptiert den Drogenkonsum ihrer Hilfesuchenden.
„Es sind mehr Ordnungskräfte unterwegs, die die Junkies von ihren Treffpunkten vertreiben”, sagt JES-Vorstand Marko Jesse. „Das führt nur dazu, dass sie sich in ihre privaten Räume zurückziehen.” weiterlesen… »

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige in Köln

Von Peter Kleinert

Zum 9. Mal begeht der Verein für Drogenselbsthilfe „Junkie Bund Köln“ am Samstag, 21. Juli, den „nationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ unter dem Motto „Gegen das Vergessen und für das Leben“. Initiiert von trauernden Eltern, die aufgrund der herrschenden festgefahrenen Drogenpolitik ihre Kinder verloren oder um das Leben ihrer Kinder fürchten, wurde der 21. Juli im Laufe der Jahre immer mehr auch zu einem Aktionstag gegen eben diese Politik. Die Schirmherrschaft hat SPD-MdB Elke Ferner übernommen. weiterlesen… »

„KalkGestalten”: Sonderpreis für den Junkiebund

2007-07-11-wochenspiegel-le.jpgKalk - Im Rahmen des Kalker Straßenfestes lud auch der Arbeitskreis Kalk (AK Kalk) in den idyllisch gelegenen Stadtgarten ein. Dort präsentierten sich die im AK Kalk zusammengeschlossenen Einrichtungen, Träger und Vereine und luden gleichzeitig in zahlreichen Aktionen zum Mitmachen ein. Dabei stellte die Bürgerstiftung “KalkGestalten” auch die prämierten und geförderten Projekte unter dem Motto: “Spuren hinterlassen” vor.

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Titelthemen

  • Heroingestützte Behandlung: Widerspruch zwischen Wissen und Handeln
  • Jagdszenen aus Heilbronn
  • Die Methoden des Dr. Zobin
  • Traffic - Drogengebraucher im Focus

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Drogenkurier Nr. 70 (PDF - 1,9 MB)

Bis Ende des Jahres soll der Junkie-Bund seinen jetzigen Standort aufgebenDie Wellen schlugen hoch, als vor einiger Zeit das Gerücht die Runde machte, ein Junge sei von einem Drogensüchtigen auf dem Spielplatz an der Burgenlandstraße mit einer Spritze attackiert worden. Glücklicherweise scheint sich dies zumindest in dieser Form nicht zu bewahrheiten, aber dass es in Humboldt-Gremberg ein Drogenproblem gibt, ist offensichtlich.

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