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Presse

Köln (ots) - Am Montag (21. Mai) soll ein Drogenabhängiger in Köln-Kalk einen 8-Jährigen mit einem “spitzen Gegenstand” verletzt haben. Der Junge wird zur Zeit in einem Krankenhaus gegen die möglichen Folgen einer Infektion mit ansteckenden Krankheiten behandelt Seit zwei Tagen überprüfen Ermittler der Polizei Köln die Angaben des Jungen und versuchen, Widersprüche, die sich aus der Aussage eines gleichaltrigen Spielgefährten ergeben, zu klären.
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10.000 Heroinabhängige gibt es in Köln. Am stärksten ist die Szene in Humboldt-Gremberg – hier sitzt der Junkie-Bund gegenüber des Spielplatzes.

Am S-Bahnhof kommen die Junkies von außerhalb an, hier stehen Drogenprostituierte, hier bekommen Abhängige Stoff. “Pro Tag braucht ein Junkie ein bis zwei Schuss”, so ein Polizeisprecher.
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Titelthemen

  • Heroinbehandlung - wie gehts weiter?
  • Substitution - die Situation in Deutschland
  • AntiSTigma - gegen Kriminalisierung

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Drogenkurier Nr. 69 (PDF - 1,5 MB)

Aktuelle Stunde zum Thema „rechtsrheinischer Drogenkonsumraum”

2007-01-17-wochenspiegel-de.jpgMülheim - Neben dem Drogenkonsumraum am Hauptbahnhof soll laut Ratsbeschluss ein weiterer in Köln entstehen, und zwar im Rechtsrheinischen. Der Standort steht allerdings noch nicht fest, die Verwaltung ist derzeit noch auf der Suche. Diese Nachricht, die Sozialdezernentin Marlis Bredehorst den Mülheimer Bezirksvertretern in der aktuellen Stunde zu diesem Thema übermittelte, sorgte erst einmal für Erleichterung. „Wir sind in Mülheim gebrannte Kinder”, warf Norbert Fuchs ein und spielte damit auf den Umzug der Drogenhilfe Köln von der Berliner in die Bergisch-Gladbacher Straße im Herbst 2004 an. Zugleich räumte Fuchs ein, dass es mit der Drogenhilfe bisher keine Probleme gab. weiterlesen… »

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Titelthemen

  • Der Skandal um die Heroinbehandlung - Alles in Scherben
  • Substitution: Hoffnung durch neue Medikamente?
  • “Heroinbehandlung” - alles aus?
  • Der neue JES-Sprecherrat stellt sich vor
  • “Pola und Metha” ist das hier die Frage?
  • HIV/AIDS in Deutschland

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Drogenkurier Nr. 68

Bernd Lemke ist tot!

Seit mehr als 15 Jahren für Drogen gebrauchende Menschen aktiv war Bernd maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung des bis heute einmaligen Kontaktladensmodells in Nordrhein Westfalen beteiligt. Als Drogengebraucher, Mitarbeiter des Junkie Bund Köln sowie als Vorstandsmitglied des JES Landesverbandes NRW trat Bernd für die Akzeptanz unterschiedlichster Lebensstile und Lebensentwürfe ein.

Mit Bernd Lemke verliert das Netzwerk einen seiner langjährigen Mitstreiter, der sich vor allem durch sein Engagement
und seine persönliche Integrität auszeichnete.

Bernd, wir werden dich vermissen …

Drogenkurier Ausgabe 68 (PDF-Datei)

Junkie-Szene Humboldt-Gremberg

In Humboldt-Gremberg gibt es eine Junkie-Szene. Der Bürgerverein sorgt sich und vergreift sich im Ton

Unterschiedlicher könnten die Zahlen nicht sein. Hundert benutzte Spritzen fände sie täglich, beteuert Helga Perschmann-Plättner, Vorsitzende des Bürgervereins Humboldt-Gremberg. Besonders viele Beschwerden höre sie vom Spielplatz und den Kindergärten. Auch der Junkiebund (JB) sammelt seit einem Jahr den Unrat ein. Im letzten Jahr habe man zum Beispiel am Spielplatz insgesamt zwei Spritzen gefunden, sagt Manfred Krekeler, Diplom-Pädagoge beim JB. weiterlesen… »

2006_10_27_lokal_berichte_d.jpgAm 21. Oktober haben ca. 300 bis 400 Menschen aus Kalk und Humboldt-Gremberg für die Schließung der Junkie-Bund-Vereinsräume in der Taunusstraße demonstriert. Aufgerufen hatte der Bürgerverein Humboldt-Gremberg. Dieser ist im Stadtteil unter der deutschstämmigen Bevölkerung recht gut verankert.

Politisch ist er bürgerlich-rechts dominiert (CDU/FDP-Spektrum). Gute Verbindungen gibt es zu einigen Schulen und Kindergärten im Viertel. weiterlesen… »

2006_10_25_wochenspiegel_50.jpgHumboldt-Gremberg - „Keine Spritzen, keine Drogen, sonst sind wir verloren” erklang als Sprechchor in der Taunusstraße. Unter Polizeischutz demonstrierten Familien, Schulkinder, Eltern und Lehrer der Humboldt-Gremberger Schulen, Bezirksvertreter und weitere Lokalpolitiker gegen die aktuelle Situation im Viertel, vor allem gegen die Drogenpolitik (der KWS berichtete). Geschätzte 500 Personen umfasste der Demozug. Besonderen Unmut erregt bei den Anwohnern seit drei Jahren der Junkie-bund e.V. in der Taunusstraße, an dem auch der Demonstrationszug vorbei führte. weiterlesen… »

Gut 400 Bürger demonstrierten gegen die Zustände in Humboldt-Gremberg

von JÖRG FLEISCHER

2006_10_21_rundschau_keine_.jpgHUMBOLDT-GREMBERG. Eine bunte Menge war es, die da ihrem Ärger lautstark Luft machte. Kindergartenkinder, Schüler, Eltern und Bewohner verschiedener Nationen aus dem Stadtteil demonstrierten gegen die Drogenproblematik in Humboldt-Gremberg. Gut 400 Demonstranten zogen von der Grundschule Westerwald-straße über die Taunusstraße bis zum Kalker Postplatz. Organisiert wurde die Demo vom örtlichen Bürgerverein. weiterlesen… »