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Presse

Neue Herausforderungen für den Junkie-Bund Köln

In Köln Kalk, dem Stadtteil in dem der Junkie-Bund Köln e. V. beheimatet ist, kam es in der vergangenen Woche u. a. zu dieser Schlagzeile: „Achtjähriger mit Spritze verletzt“.

Vorweg erstmal die deutliche Feststellung, dass ein solches Verhalten von Drogengebrauchern – wenn es sich so zugetragen hat – natürlich vollkommen inakzeptabel ist!!! weiterlesen… »

2007-05-26-ksta-kein_hinwei.jpgNach der angeblichen Attacke eines drogenabhängigen Unbekannten auf einen acht Jahre alten Jungen in Humboldt-Gremberg hat die Kriminalpolizei die Aussagen des Opfers noch nicht indentifizieren können. „Der Junge hat uns in seiner Vernehmung einen Namen des angeblichen Täters genannt. Dieser Name existiert nicht in Köln”, so Behördensprecher Bernd Kalkum. Auch die Beschreibung des Unbekannten passt auf keinen der im Stadtgebiet bekannten Drogenabhängigen. Noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Junge die Geschichte frei erfunden hat. (tom)

Nach dem Angriff auf ein Kind ist in Humboldt-Gremberg die Hölle los

2007-05-25-express-der_junk.jpgKöln - Der Angriff eines Drogenabhängigen auf ein spielendes Kind in Humboldt-Gremberg wühlt das Veedel auf. Die Kinder haben Angst, ihre Mütter sind besorgt. Ihre Forderung: Der Junkie Bund muss weg.
Der kleine Jazin C. (8, Name geändert) ist stocksauer: Er liegt immer noch im Krankenhaus und musste erfahren, dass ihm die Polizei nicht glaubt. „Warum soll ich denn lügen?”, fragt er uns immer wieder, erklärt seine Schwester Ceylan.
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Süchtiger soll Kind Nadel in Arm gestochen haben

von Daniel Taab

2007-05-25-rundschau-schuel.jpgDie Stimmung rund um den Spielplatz an der Burgenlandstraße in Humboldt-Gremberg ist explosiv. Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr im Sand spielen lassen, weil sie dort weggeworfenes Drogenbesteck fanden, andere Anwohner gehen für mehr Sicherheit auf die Straße und fordern die Stadt zum Handeln auf. Die Süchtigen an der Burgenland- und Taunusstraße erhitzen dort schon seit Monaten die Gemüter. Nun ist das passiert, was viele Mütter schon lange befürchteten. Ein achtjähriger Junge liegt im Krankenhaus, weil er sich entweder selber an einer im Gebüsch gefundenen Nadel verletzt .hat oder von einem Abhängigen in den Arm gestochen wurde.
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Jazin C. liegt im Krankenhaus und hat Angst vor Infektionen

2007-05-24-express-junkie_s.jpgKöln - Jazin (8) aus Humboldt-Gremberg liegt im Krankenhaus. Seine Familie weicht nicht von seiner Seite. Jazin kann nicht allein sein. Albträume quälen ihn, „dass der Mann kommt und mir mit einem Messer ins Herz sticht”, erzählt er leise und zeigt einen Einstich an seinem rechten Oberarm. Ein Junkie soll dem Grundschüler dort seine Drogen Spritze reingerammt haben!

Die Junkie-Attacke: Sie passierte auf einem Spielplatz in im Burgenlandpark - in Kölns schlimmster Drogenhölle Humboldt-Gremberg.
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Schilderungen der Kinder zum Tathergang sind allerdings widersprüchlich.

2007-05-24-ksta-8-jaehrigen.jpgAuf einem Spielplatz in Humboldt-Gremberg soll ein Drogenabhängiger einen achtjährigen Jungen mit einer Spritze angegriffen und ihn am Arm verletzt haben. Ärzte haben dem Schüler laut Polizei sofort Medikamente verabreicht, um eine Infektion mit ansteckenden Krankheiten zu verhindern. Die Ermittler sind allerdings nicht ganz sicher, ob die Schilderungen des Achtjährigen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. „Wir sind seit zwei Tagen damit beschäftigt, Widersprüche zu klären, die sich aus der Befragung des Jungen und seines Spielgefährten ergeben haben”, sagte Polizeisprecher Wolfgang Baldes.
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Drogensüchtiger soll Achtjährigem in Köln eine Nadel in den Arm gestochen haben - Junge in Klinik

2007-05-24-rundschau-kind_m.jpgKÖLN. Ein achtjähriger Schüler wird in der Kölner Kinderklinik nach einer vermutlichen Attacke eines Drogensüchtigen vorsorglich mit Tabletten behandelt und steht unter der Beobachtung der Ärzte. Nach eigener Aussage soll ein Abhängiger dem Jungen im Stadtteil Humboldt-Gremberg nach einem „Schuss” die Nadel in den Arm gestochen haben. Allerdings gibt es von dem Achtjährigen und seinem Freund, der dabei gewesen sein soll, zum Tatgeschehen unterschiedliche Aussagen.
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Köln (ots) - Am Montag (21. Mai) soll ein Drogenabhängiger in Köln-Kalk einen 8-Jährigen mit einem “spitzen Gegenstand” verletzt haben. Der Junge wird zur Zeit in einem Krankenhaus gegen die möglichen Folgen einer Infektion mit ansteckenden Krankheiten behandelt Seit zwei Tagen überprüfen Ermittler der Polizei Köln die Angaben des Jungen und versuchen, Widersprüche, die sich aus der Aussage eines gleichaltrigen Spielgefährten ergeben, zu klären.
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10.000 Heroinabhängige gibt es in Köln. Am stärksten ist die Szene in Humboldt-Gremberg – hier sitzt der Junkie-Bund gegenüber des Spielplatzes.

Am S-Bahnhof kommen die Junkies von außerhalb an, hier stehen Drogenprostituierte, hier bekommen Abhängige Stoff. “Pro Tag braucht ein Junkie ein bis zwei Schuss”, so ein Polizeisprecher.
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Titelthemen

  • Heroinbehandlung - wie gehts weiter?
  • Substitution - die Situation in Deutschland
  • AntiSTigma - gegen Kriminalisierung

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Drogenkurier Nr. 69 (PDF - 1,5 MB)

Aktuelle Stunde zum Thema „rechtsrheinischer Drogenkonsumraum”

2007-01-17-wochenspiegel-de.jpgMülheim - Neben dem Drogenkonsumraum am Hauptbahnhof soll laut Ratsbeschluss ein weiterer in Köln entstehen, und zwar im Rechtsrheinischen. Der Standort steht allerdings noch nicht fest, die Verwaltung ist derzeit noch auf der Suche. Diese Nachricht, die Sozialdezernentin Marlis Bredehorst den Mülheimer Bezirksvertretern in der aktuellen Stunde zu diesem Thema übermittelte, sorgte erst einmal für Erleichterung. „Wir sind in Mülheim gebrannte Kinder”, warf Norbert Fuchs ein und spielte damit auf den Umzug der Drogenhilfe Köln von der Berliner in die Bergisch-Gladbacher Straße im Herbst 2004 an. Zugleich räumte Fuchs ein, dass es mit der Drogenhilfe bisher keine Probleme gab. weiterlesen… »

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Titelthemen

  • Der Skandal um die Heroinbehandlung - Alles in Scherben
  • Substitution: Hoffnung durch neue Medikamente?
  • “Heroinbehandlung” - alles aus?
  • Der neue JES-Sprecherrat stellt sich vor
  • “Pola und Metha” ist das hier die Frage?
  • HIV/AIDS in Deutschland

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Drogenkurier Nr. 68

Bernd Lemke ist tot!

Seit mehr als 15 Jahren für Drogen gebrauchende Menschen aktiv war Bernd maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung des bis heute einmaligen Kontaktladensmodells in Nordrhein Westfalen beteiligt. Als Drogengebraucher, Mitarbeiter des Junkie Bund Köln sowie als Vorstandsmitglied des JES Landesverbandes NRW trat Bernd für die Akzeptanz unterschiedlichster Lebensstile und Lebensentwürfe ein.

Mit Bernd Lemke verliert das Netzwerk einen seiner langjährigen Mitstreiter, der sich vor allem durch sein Engagement
und seine persönliche Integrität auszeichnete.

Bernd, wir werden dich vermissen …

Drogenkurier Ausgabe 68 (PDF-Datei)

Junkie-Szene Humboldt-Gremberg

In Humboldt-Gremberg gibt es eine Junkie-Szene. Der Bürgerverein sorgt sich und vergreift sich im Ton

Unterschiedlicher könnten die Zahlen nicht sein. Hundert benutzte Spritzen fände sie täglich, beteuert Helga Perschmann-Plättner, Vorsitzende des Bürgervereins Humboldt-Gremberg. Besonders viele Beschwerden höre sie vom Spielplatz und den Kindergärten. Auch der Junkiebund (JB) sammelt seit einem Jahr den Unrat ein. Im letzten Jahr habe man zum Beispiel am Spielplatz insgesamt zwei Spritzen gefunden, sagt Manfred Krekeler, Diplom-Pädagoge beim JB. weiterlesen… »

2006_10_27_lokal_berichte_d.jpgAm 21. Oktober haben ca. 300 bis 400 Menschen aus Kalk und Humboldt-Gremberg für die Schließung der Junkie-Bund-Vereinsräume in der Taunusstraße demonstriert. Aufgerufen hatte der Bürgerverein Humboldt-Gremberg. Dieser ist im Stadtteil unter der deutschstämmigen Bevölkerung recht gut verankert.

Politisch ist er bürgerlich-rechts dominiert (CDU/FDP-Spektrum). Gute Verbindungen gibt es zu einigen Schulen und Kindergärten im Viertel. weiterlesen… »