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Presse

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Titelthemen

  • JES verleiht Celia Bernecker Preis
  • Politik auf Kosten substituierter Menschen
  • Resümee des Gedenktags
  • … und vieles vieles mehr

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Drogenkurier Nr. 63 (PDF - 1,1 MB)

Vor 15 Jahren wurde die Selbsthilfe gegründet. Die Wellen im Viertel haben sich mittlerweile geglättet.

2005-08-10-ksta-helfen_-_oh.jpgEin ganz normaler Morgen in Kalk: Das Café in der Taunusstraße ist gut besucht. Die Gäste trinken ihren Kaffee, diskutieren, frühstücken oder lesen Zeitung. Ein Besucher macht sich bemerkbar: „Ich würde gerne Spritzen tauschen.“ Spritzentausch? Kein Problem, denn die Rede ist von der Geschäftsstelle des „Junkie Bund Köln“ in Kalk. Nuri Carkci ist gleich zur Stelle. In einem kleinen Nebenraum hilft er dem Gast beim Tausch der für den Heroingebrauch benutzten Spritzen gegen sterile neue.
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Bereits 32 Drogentote im vorigen Jahr. In diesem Jahr seien es schon 23, beklagte Bernd Lemke, Geschäftsführer des “Junkie Bundes Köln”, gestern bei einem Fest auf dem Rudolfplatz, zu dem sein Verein eingeladen hatte. weiterlesen… »

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Titelthemen

  • 15 Jahre Drogenkurier
  • MCM im Interview
  • HIV/Aids 2004
  • Substitution und Nebenwirkungen

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Drogenkurier Nr. 62 (PDF - 1,2 MB)

“Fast täglich” in den letzten Monaten meint die FDP in Humbolt-Gremberg Wohnungs- und Autoeinbrüche sowie Raub auf offener Straße zu beobachten. Ihr Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck interpretiert dies als “klassische Beschaffungskriminalität” Drogensüchtiger und fordert die Schließung des Junkiebund-”Kontaktladens” in der Taunusstraße. Dieser übe eine “Sogwirkung” auf kriminelle Drogensüchtige aus.

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2004-08-28-rundschau-hilfe_.jpgDer Konflikt ist nicht neu. Niemand sieht gerne gebrauchte Spritzen vor seiner Haustür, und trotz aller Bemühungen von Polizei und Ordnungsamt lässt sich das Unsicherheitsgefühl vieler Kalker nicht wegdiskutieren. Es gibt rund um den Taunusplatz eine mehr oder weniger offene Drogenszene, und mit ihr auch alle unangenehmen Begleiterscheinungen. Der Junkie Bund hat dort seine Räume, weil er versucht, die Probleme direkt vor Ort wenigstens zu kanalisieren, lösen kann auch er sie nicht, bestenfalls Hilfe anbieten.

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45 Menschen starben letztes Jahr in Köln wegen des Gebrauchs harter Drogen. Der Junkie Bund erinnert daran morgen auf dem Rudolfplatz und mahnt eine andere Drogenpolitik an. Nötig sei etwa ein Druckraum im Rechtsrheinischen

KÖLN taz ■ Bernd Lemke vom Junkie Bund Köln e.V. möchte “den Drogentoten in den Statistiken Namen und Gesicht geben”. Morgen, am nationalen Aktionstag für verstorbene DrogengebraucherInnen, gedenkt er deshalb mit den anderen Mitgliedern des Junkie Bunds auf dem Kölner Rudolfplatz der 1.477 Drogentoten, die im letzten Jahr 45 Menschen an den Folgen des Gebrauchs harter Drogen wie Heroin. Der 21. Juli sei aber nicht nur Gedenk-, sondern auch Protesttag “gegen eine menschenverachtende Drogenpolitik”, erklärte Lemke. weiterlesen… »

Neue Patinnen planen großes Spielplatzfest

Humboldt - Ein neues Klettergerüst und vielleicht sogar neuer Sand - das ist bisher noch Zukunftsmusik für den Spielplatz an der Taunusstraße, soll jedoch bald Realität werden.

2004_06_09_wochenspiegel_kl.jpgDie neuen Spielplatzpatinnen Helga Perschmann-Plättner und Wera Gerhards wollen mit einem Spielplatzfest am 12. Juni den Anfang für eine Neugestaltung machen. Neben üblichen Attraktionen wie einer Hüpfburg, Kinderschminken und leckeren Reibekuchen soll eine Märchenerzählerin vom WDR für Spannung und Unterhaltung sorgen. Auch Heliumballons mit Karten werden vorbereitet. Diese können die Kinder dann fliegen lassen. Die Schirmherrschaft hat Bezirksvorsteher Winfried Dohm übernommen.

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Seit letztem November hat der Junkie Bund e.V. seine Kontakt- und Informationsstelle in Köln-Humboldt. Eine Bürgerinitiative will den Auszug des Vereins erreichen

2004-05-xx-stadt-revue-in_u.jpg»Die Arbeit hier läuft sehr gut«, sagt Bernd Lemke. »Wir haben wieder etwa 40 Besucher am Tag, die zum Spritzen tauschen, Wäsche waschen oder Essen kommen. Auch die psychosoziale Betreuung wird angenommen, unsere Warteliste ist dicht.« Der Leiter und Mitbegründer des 1990 gegründeten Junkie Bund e.V ist mit dem neuen Standort in der Taunusstraße 12 b, Köln-Humboldt, zufrieden.
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Bürgerinitiative bildet eine Front gegen Niederlassung des „Junkiebund”

2004_04_14_wochenspiegel_is.jpgHumboldt - „Der Junkiebund soll weg aus der Taunusstraße” - Diese Zielsetzung der ersten Bürgerinitiative Humboldt wurde bei einem Informationsgespräch mit Vertretern von Schulen und der Polizei schnell deutlich.

Das erklärt vielleicht, warum kein Vertreter des „Junkiebund e.V” zu der Besprechung eingeladen wurde. Die Bürgerinitiative betont jedoch ausdrücklich, dass Diskriminierung Drogenkranker nicht ihre Absicht sei.

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Ursula ChristiansenDie Bürgerinitiative will die Anwohner gegen den Junkie Bund mobilisieren. Im Gespräch mit Damian Zimmermann erläutert Gesundheitsdezernentin Ursula Christiansen, warum sie die Taunusstraße für den richtigen Standort hält.

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Seit November betreibt der Junkie Bund ein Ladenlokal in der Taunusstraße, doch die Unruhe unter den Anwohnern bleibt.

VON DAMIAN M. ZIMMERMANN

Kalk - Für Bernd Lemke ist es längst zu einem Déjà-vu-Erlebnis geworden: Egal wo der Gründer des Junkie Bunds Räume sucht, bekommt er den Widerstand der Anwohner zu spüren. Das war von 1994 bis 1999 in der Berliner Straße in Mülheim genauso wie später “In den Reihen” und jetzt in der Taunusstraße 12b. Als der Verein seine Türen für die Beratung und Betreuung von Drogenkonsumenten in dem ehemaligen Bistro am 10. November des vergangenen Jahres öffnete, ließ der Protest nicht lange auf sich warten. Statt auf dem Alter Markt den Karnevalsbeginn zu feiern, belagerten einen Tag später mehr als ein Dutzend Menschen der eigens gegründeten Bürgerinitiative den Eingangsbereich des JBK-Cafes mit einer Sitz- und Stehblockade, um Mitarbeiter und Besucher am Durchkommen zu hindern.

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Einzug des Junkiebunds stößt auf Widerstand in Humboldt

2003-11-12-wochenspiegel-an.jpgHumboldt - Eine ruhige Vorstadtstraße in Humboldt mit kleinen Geschäften, Dönerbuden, Supermarkt und Spielplatz der erste Eindruck der Taunussstraße lässt die unruhige Vergangenheit im Haus Nr. 12b nicht ahnen: in seiner Zeit als Vereinslokal geschah dort ein Mord, danach befand sich dort ein Cafe\ das als Drogenumschlagplatz bekannt war und im Juli 2003 geschlossen wurde.
Jetzt fürchten die Anwohner mit dem nahenden Einzug des Junkie Bund Köln e. V. einen neuen Unruheherd mit den alten Problemen: Beschaffungskriminalität der drogenabhängigen Klienten, Aufenthalt auf dem Kinderspielplatz, wegwerfen benutzter Spritzen.
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Eine neue Drogenberatungsstelle in Kalk gefällt den Nachbarn nicht. Sie fürchten um das Wohl ihrer Kinder

2003-11-06-taz_nrw-kalker_h.jpgKÖLN taz ■ Als der Junkie-Bund am Dienstag seine Drogenberatungsstelle in der Kalker Taunusstraße eröffnete, sollte damit die lange Suche nach einem neuen Standort zu Ende sein. Doch davon kann nicht die Rede sein: Es brodelt in der Nachbarschaft. Wenige Tage vor dem Einzug ins ehemalige Bistro „Etna” hatte es zwei Bürgervefsammlungen gegeben. Deren Fazit: Eine Anlauf stelle gerne, aber nicht in unserer Nähe.
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Streit um geplante Beratungsstelle für Drogenabhängige

Die Junkie-Bund will an der Taunustraße ein Cafe und eine Beratungsstelle eröffnen. Geschäftsleute und Bürger aus dem Veedel wollen das verhindern.

VON NORBERT RAMME

2003_10_30_ksta_die_fronten.jpgHumboldt-Gremberg - „Für uns ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht”, sind sich Vorsitzender Albert Wolff und Wera Gerhards von Bürgerverein Humboldt-Gremberg einig. „Eine Anlaufstelle für Drogenabhängige ist zwar wichtig, aber bitte nicht in unserem Veedel und gleich in der Nachbarschaft eines Kinderspielplatzes.”

Die Fronten scheinen verhärtet. weiterlesen… »