Kategorienarchiv: Termine

23 Okt 2001

Viel Punk um Junk

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V. ein Benefizkonzert mit dem Motto „Viel Punk um Junk“ im Bürgerhaus Stollwerck.

Flyer des BenefizkonzertsDieses Event findet unter der Schirmherrschaft von Frau Christa Nickels (Grüne / B 90) statt und wird neben Akzept e.V. und dem bundesweiten Netzwerk JES, von der Aids Hilfe Köln, der Aids Hilfe NRW, so wie der Deutschen Aids Hilfe unterstützt. Der Reinerlös dieser Veranstaltung soll in erster Linie den stark verelendeten Drogengebrauchern zugute kommen, so wie verschiedenen Projekten, wie etwa der Wiederanschaffung eines Streetworkbuses, der damals in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kam, wie etwa beim mobilen Spritzentausch, bei der Beförderung von Drogengebrauchern in Therapie- und Entgiftungseinrichtungen oder bei Umzügen und Sachtransporten Verwendung fand.

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21 Jul 2001

3. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

2001_07_21_flyer.jpgBereits zum dritten Mal jährt sich der nationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher am 21. Juli 2001, der jetzt erstmalig auch in Köln stattfindet.

Am Samstag, den 21. Juli 2001 veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V. eine dreistündige Aktion, zum Gedenken an die in diesem Jahr in Köln an Drogen verstorbenen Mitbürger. Dieser Tag des Gedenkens, der Aktionen und des Protestes beginnt um 12 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln.

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01 Dez 2000

Akzeptanz statt Ignoranz

Für Freitag, den 01.12.2000 plant der Junkie Bund Köln e.V. eine 3-stündige Aktion zum Gedenken an die in diesem Jahr in Köln an Drogen und/oder Aids verstorbenen Drogengebrauchern. Ort ist der Vorplatz an der U-Bahnhaltestelle Kalk Post; die Aktion beginnt um 12:00 Uhr. Der Rahmen ist der „Welt Aids Tag“.

Unter dem Motto „Akzeptanz statt Ignoranz“ möchte der Junkie Bund vor allem auf die nach wie vor katastrophalen Lebensbedingungen von drogengebrauchenden Menschen in Köln aufmerksam machen. Bestehende Hilfsangebote von Seiten der Stadt Köln oder von kirchlichen Trägern sind nicht in ausreichendem Maße vorhanden, greifen oft zu kurz oder gehen schlichtweg an der Lebenswelt, den Lebensentwürfen und Wünschen von Drogengebrauchern vorbei. Demgegenüber stehen täglich stattfindende Repressionsmaßnahmen von Ordnungsamt, Polizei, KVB, Bundesgrenzschutz und Justiz. Die Politik steht dieser aggressiven Linie fast ausnahmslos durch ein vorurteilbehaftetes, dogmatisches, starres und meist auf Kontrolle zielendendes Herangehen an die Drogenproblematik in nichts nach.
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  Feb 1990

Erstes Gruppentreffen

Im Februar 1990 trafen erstmals einige Gleichgesinnte zusammen um, unter dem Namen Junkie Bund Köln, eine akzeptierende Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Teilnehmer einte der gemeinsame Erfahrungshintergrund als Opiatkonsumenten und (größtenteils) die eigene Betroffenheit beim Thema HIV & AIDS. Die folgenden Monate waren bestimmt von einer gemeinsamen Zielfindung, welche zu der Erarbeitung eines Satzungsentwurfs führte. Dieser wurde auf der Gründungsversammlung am 14. Mai diskutiert und beschlossen.

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