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Die katastrophale Finanzsituation der Kommunen und speziell Kölns führt schon jetzt dazu, dass VISION e.V. wie alle freien Träger im Sozialbereich von Kürzungen betroffen ist. Weitere Einsparungsrunden sind bereits angekündigt und sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Die Folge ist, dass Einrichtungen und Angebote in allen Segmenten des Sozialwesens hochgradig in ihrer Existenz gefährdend sind. Dies dürfen wir nicht zulassen, deswegen ist es unser aller Pflicht, dafür zu kämpfen, dass diese Missstände aufgezeigt und mit allen in unserer Macht stehenden Mitteln bekämpft werden.

Die aktuelle Finanzkrise hat mehrere Ursachen: Bund und Land haben die Kommunen für eigene Sparaktionen missbraucht und missbrauchen sie weiter. Die Verlagerung von Aufgaben auf die Kommunen ohne angemessenen Finanzausgleich hat die Stadt Köln in den letzten Jahren Millionen gekostet. „Aber wir müssen uns auch an die eigene Brust klopfen. Für eine Reihe von Finanzproblemen trägt die Politik der vergangenen Jahre die Verantwortung“ so Oberbürgermeister Jürgen Roters.

Die finanzielle Krise darf nicht auf Kosten der Kölner Drogengebraucher durch Kürzungen von Angeboten und Leistungen bewältigt werden. Undurchdachte Streichungen gefährden die Strukturen, die Existenz von Einrichtungen, die angebotenen Dienstleistungen und damit letztlich die Hilfestrukturen, die ein soziales und lebenswertes Köln ausmachen.

Deshalb fordern wir:

  • einen “Bestandsschutz” für kleine Träger ein. Träger und Einrichtungen mit einer nur geringen Förderung werden von Streichungen bei den Zuwendungen ungleich härter getroffen. Hier werden Strukturen zerstört die nicht zu ersetzen sind.
  • die Beibehaltung eines breiten und differenzierten Drogenhilfeangebotes durch öffentliche, selbstverwaltete und private Einrichtungen. Erst diese garantieren eine bedarfsgerechte Versorgung Drogenabhängiger und -konsumierender Menschen.
  • Vereine, Verbände und Einrichtungen, in denen sich Menschen im Rahmen von Selbsthilfe gemeinsam für ihre eigenen Interessen einsetzen, müssen erhalten bleiben. Werden solche Strukturen zerschlagen, entstehen dauerhafte Schäden die nicht zu beheben sind.
  • eine angemessen und dauerhafte finanzielle Absicherung der Arbeit von VISION e.V.

Wir würden uns freuen, wenn Du unsere Forderungen an die Kölner Politik und Verwaltung durch DEine Unterschrift unterstützen würdest

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Simon Kleimeyer,

Marco Jesse,
Keine Gesellschaft kann es sich leisten, ihre schwächsten Mitglieder nicht zu unterstützen. Dazu braucht es stabile und gesicherte Strukturen. Kürzungen in diesem System vorzunehmen zieht immense Folgekosten nach sich.

Hartmut Organiska,
Der Satz von Marco Jesse (s.u.) bringt es auf den Punkt.

Susanne Kaffine,
Die politische Misswirtschaft kann und darf nicht auf dem Rücken der schwächsten ausgetragen werden!

Jürgen Heimchen,

Ruth Steffens,

Jochen Lenz,

xxxxxxxx,
hallo ich habe meinen bruder vor 2 jharen an einer überdossis heroin verloren lasst euch nicht untergriegen

Christian Holl,
Das ist mal wieder typisch für unsere Politiker. Es wird natürlich da gekürzt, wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist. Auf dem Rücken von Randständigen, wie es eben DrogengebraucherInnen in dieser Gesellschaft sind, ist es eben am einfachsten.

Markus Auer,
Fordern und Fördern! Genau!
Ich FORDERE jetzt Unterstützung und Gleichbehandlung!
Gefordert habe ich mich selbst! Mit Erfolg! Ich habe meinen Arbeitsplatz selbst geschaffen! Jetzt will ich ihn auch behalten, so wie Andere auch!

xxxxxxxx,
Alle Drogenabhängigen und in der Drogenarbeit engagierte benötigen diese dauerhafte finanzielle Sicherheit, um nicht in eine ungewisse, dunkle Zukunft blicken zu müssen.

xxxxxxxx,

Ralf Gerlach,

xxxxxxxx,

Mathias Häde,

Ulrike Schuetz,

Michael Hohagen,

Heidrun Behle,
Die von Euch bisher geschaffenen Erfolge und weitere Ziele dürfen keinesfalls wieder zunichte oder unmöglich gemacht werden durch eine ekelhafte Politik der Raffgier!

Jürgen Maaß,

xxxxxxxx,
Mehr Planungssicherheit für freie Träger im Sozialbereich.

frank schwinge,
politiker die nix tun schupsen wir aus den schuhn... ;o))