04 Mai 2017

Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Gefährliche Orte
Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Womöglich diskutiert demnächst der Rechtsausschuss des Stadtrats über das Thema „gefährliche Orte“ in der Stadt. Nach der Berichterstattung im „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat die Linke eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Drei Fragen will die Partei geklärt wissen: Nach welchen Kriterien entscheidet die Polizei, wann sie einen Ort als „gefährlich“ einstuft? Unter welchen Voraussetzungen darf auch ein einzelner Beamter eine Stelle zum „gefährlichen Ort“ erklären, und wie wird das kontrolliert? Und woran liegt es, dass die Polizei Köln gleich 13 solcher Orte definiert, andere Polizeibehörden in NRW dagegen deutlich weniger oder sogar gar keine?

Als „gefährliche Orte“ bezeichnet die Polizei nach dem Landespolizeigesetz Straßenzüge und Plätze in der Stadt, an denen die Kriminalität besonders hoch ist. Hier dürfen die Beamten Personen auch ohne Anlass kontrollieren – ausgenommen sind Menschen, die sich logischerweise dort aufhalten, also etwa Anwohner, Lieferanten oder KVB-Fahrgäste.

Linken-Fraktionssprecher Jörg Detjen lehnt diese Praxis ab: „Es gibt keine gefährlichen Orte in Köln“, sagt er. „Wir brauchen keine Stigmatisierung von Gebieten und ihren Bewohnern innerhalb der Kölner Stadtgesellschaft. Blanke Repression lehnen wir ab.“ Die Polizei, fordert Detjen, solle stattdessen „sozialräumliche und ordnungspolitische Konzepte“ für diese Gebiete vorschlagen.

Die nächste Sitzung des Rechtsausschusses ist am kommenden Montag. Ob die Antworten der Verwaltung bis dahin schon vorliegen, ist ungewiss. (ts)
– Quelle: http://www.ksta.de/26842178 ©2017

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27 Apr 2017

Mit Fahrräder helfen

Von den 150 Fahrrad-Spenden der Kölner Bank an Kölner gemeinnützige Organisationen hat VISION e.V. auch fünf erhalten und wir sagen vielen Dank!

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27 Apr 2017

Totale Freude und Ekstase gehören dazu

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11 Apr 2017

Ingo Magnus

 

 

Ingo MAm 11.04. ist mit Ingo Magnus ein weiterer „Kölscher Jung“ viel zu früh verstorben. Er hinterlässt seine Brüder und seine Tochter in großer Traurigkeit. Wir wünschen seinen Angehörigen, Freunden und Freundinnen  viel Kraft in dieser schweren Zeit. Hoffentlich bist Du jetzt an einem besseren Ort. In den Köpfen und Herzen deiner Lieben wirst Du immer deinen Platz haben.

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10 Apr 2017

Neue Flyer der Arbeitsbereiche

Flyer Kontaktladen Kalk Junkie Bund Cafe       Flyer Kontaktladen Meschenich Am Kölnberg

Flyer Ambulant Betreutes Wohnen (BeWo)       Flyer Psychosoziale Begleitung (PSB)

Wir freuen uns, neu gestaltete Flyer der Arbeitsbereiche präsentieren zu können.

Gestalterisch sind sie angelehnt an den schon länger existierenden Flyer des Vereins, in dem der Farbcode für die einzelnen Bereiche bereits festgelegt wurde.

Flyer VISION e.V.

Flyer VISION e.V.

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10 Apr 2017

Jahresbericht 2016

Zum Abschluss eines Jahres, das auch geprägt wurde von der Diskussion um unterschiedliche der Arbeit zugrundeliegende Haltungen in der Kölner Drogenhilfe Landschaft, möchten wir uns ganz besonders bei denen bedanken, die unsere Arbeit seit Jahren finanziell und ideell unterstützen.

Eine von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz getragene Diskussion um die Weiterentwicklung und Neukonzipierung weiterer Hilfe- und Unterstützungsbausteine ist das, was sich VISION e.V. im Sinne Drogen gebrauchender Menschen in Köln und Umgebung wünscht.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich in der Verwaltung aber auch in den demokratischen Parteien immer wieder Menschen finden, die sich bei allen Unterschieden in den Sichtweisen mit uns auf diesen Prozess einlassen. Dafür sagen wir Danke und hoffen auf ein „Weiter so!“.

Die Wahrnehmung von Drogenabhängigen als gleichwertige und gleichberechtigte Mitbürger ist ein Gebot der Menschenwürde. Jenen Teilen der Gesellschaft, die dies in Frage stellen, gilt es entschieden entgegenzutreten und solidarisch an der Seite von Drogengebraucher*innen zu stehen.

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05 Apr 2017

Politiker plädieren für Drogenkonsumraum

2017-04-05-Wochenspiegel-web

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04 Apr 2017

Alles was sie über Sucht zu wissen glauben ist falsch

videoJohann Hari britischer Journalist, Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster arbeitet und schreibt insbesondere regelmäßig Kolumnen für die britische Tageszeitung The Independent und die Onlinezeitung The Huffington Post. Daneben betätigt er sich als Schriftsteller und ist gelegentlich im britischen Fernsehen zu sehen, wo er an politischen Talkshows teilnimmt und bei verschiedenen Fernsehserien in einzelnen Episoden auftritt. Haris Kolumnen finden weltweit Beachtung. So veröffentlichte er beispielsweise 2009 im Independent einen Artikel, in dem er davor warnte, dass religiöse Organisationen zunehmend das in der UN-Menschenrechtscharta verankerte Recht auf Meinungsfreiheit aushöhlen würden.

Hier hat er sich kritisch mit dem Thema Sucht auf persönlicher und politischer Ebene auseinandergesetzt. Empfehlenswert!

Video auf ted.com

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28 Mrz 2017

Die Situation wird immer schwieriger

2017-03-28-Rundschau-Konsumraum-web

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28 Mrz 2017

Leserbriefe zu Artikel vom 20.3.2017 bzgl. Thiedoldsgasse

2017-03-28-KStA-Konsumraum-Leserbriefe-webDas Ende der Toleranz ist nun erreicht

Thiedoldgasse: Zu „Stadt will Drogenkonsumraum einrichten“ (Kölner Stadt-Anzeiger vom 20. 3. 2017)

Unerträglich

Das Maß ist voll! Als Mit-Eigentümerin von Immobilien sehe ich mit allergrößter Sorge den Verfall eines über Jahrzehnte gutbürgerlichen, gewachsenen und gesunden Viertels dieser Stadt. Immer hat es um den Neumarkt herum Trubel, Lärm, Autoverkehr und viele Menschen gegeben. Aber gut, das ist der zentralen Lage mitten in der Stadt und der Nähe einesVerkehrsknotenpunktes geschuldet. Nun gibt es aber schon lange ein erhebliches Drogenproblem am Neumarkt, das die Stadt durch Kontrollen, Razzien, Polizeipräsenz und Platzverweise zu bekämpfen versucht. Offenbar wenig erfolgreich. In diesem Winter hat die Stadt in der Thieboldsgasse auch noch eine Notschlafstelle ?ir Obdachlose eröffnet. Unrat, öffentliches Urinieren und das Erledigen des großen Geschäftes, gerne hausnah und in Vorgärten, Drogen- und Alkoholkonsum, handfest ausgetragene Dispute sind an der Tagesordnung. Selbst in unserem Treppenhaus sind wir vor unliebsamem Besuch nicht geschützt. Täglich räume ich mit Einmal-Handschuhen Dreck weg. Schon der Blick aus dem Fenster meiner Wohnung reicht: Offener Drogenhandel und sich einen Schuss setzende Junkies kann ich mir ansehen, ohne die Wohnung zu verlassen. Täglich! Weder Ordnungsamt noch Polizei zeigen eine sicherheitsvermittelnde Präsenz. Ich finde die gesamte Situation mittlerweile unerträglich. Das Ende der Toleranz ist erreicht. Ich halte es für eine völlig verfehlte Sozial-Politik, weitere Drogeneinrichtungen hier noch anzusiedeln. Wir bitten um zügige Handlung und Abhilfe.

BRIGITTE SCHALLENBERG, KÖLN

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