Nachbarn verhindern Umzug - Angst vor BeschaffungskriminalitätDer „Junkie Bund Köln” bekommt keinen Mietvertrag in den Marienarkaden. Kirchenvorstände und Anwohner setzen sich mit ihrem Protest durch.VON REINER KRÄMER
„Junkie Bund” bemüht sich um Räume in den leer stehenden MarienarkadenVon Alexander Heitkamp
06
Jun
2002
Die Anfangseuphorie ist inzwischen verflogenQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger - Kategorie: PresseHilfsorganisationen sollen Kalker Immobilie beleben
In Kalk wächst der Widerstand gegen Umzug des „ Junkie Bundes” in die Marienarkaden
Staatliche Anerkennung als Drogenberatungsstelle im Sinne von § 53 Abs. 1 Nr. 3 b der Stafprozessordnung und § 203 Abs. 1 Nr. 4 Strafgesetzbuch durch das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen. Bezirksvertretung diskutierte Gestaltung des Platzes vor der Kalker PostDas Gebiet soll schon bald wieder attraktiv werden. Neben dem Umbau sind zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen geplant.VON REINER KRAMER Kalk - „Früher war der Platz vor der Post attraktiv, und hatte einen hohen Aufenthaltswert. Heute geht jeder so schnell er kann an ihm vorüber.” Martin Theisohn, SPD-Fraktionschef, beklagte in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung, dass aus den Plänen, den Platz umzugestalten, bisher „nichts geworden ist”. Derzeit dient der Platz vor allem als Umschlagplatz für Drogen. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V. ein Benefizkonzert mit dem Motto „Viel Punk um Junk“ im Bürgerhaus Stollwerck.
Ein Benefiz-Punk-Konzeit veranstaltet der Junkie-Bund Köln e.V. am 23. Oktober im Bürgerhaus Stollwerck. Der Junkie-Bund bemüht sich seit elf Jahren um ein innovatives Modell der Drogenselbsthilfe. Der Erlös des Konzerts soll in diese Arbeit fließen. Auftreten werden unter anderem folgende Bands: Sylityie und.Radioactive Toys. Karten für die Veranstaltungkosten im Vorverkauf 19 Mark (ermäßigt 16 Mark). Informationen über Vorverkaufsstellen gibt es beim Junkie-Bund Köln unter Ruf :0221/62 20 81 oder unter der E-Mail-Adresse: junkiebund@netcologne.de. (rad)
Am Samstag, den 21. Juli 2001 veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V. eine dreistündige Aktion, zum Gedenken an die in diesem Jahr in Köln an Drogen verstorbenen Mitbürger. Dieser Tag des Gedenkens, der Aktionen und des Protestes beginnt um 12 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln. Für Freitag, den 01.12.2000 plant der Junkie Bund Köln e.V. eine 3-stündige Aktion zum Gedenken an die in diesem Jahr in Köln an Drogen und/oder Aids verstorbenen Drogengebrauchern. Ort ist der Vorplatz an der U-Bahnhaltestelle Kalk Post; die Aktion beginnt um 12:00 Uhr. Der Rahmen ist der “Welt Aids Tag”. Unter dem Motto “Akzeptanz statt Ignoranz” möchte der Junkie Bund vor allem auf die nach wie vor katastrophalen Lebensbedingungen von drogengebrauchenden Menschen in Köln aufmerksam machen. Bestehende Hilfsangebote von Seiten der Stadt Köln oder von kirchlichen Trägern sind nicht in ausreichendem Maße vorhanden, greifen oft zu kurz oder gehen schlichtweg an der Lebenswelt, den Lebensentwürfen und Wünschen von Drogengebrauchern vorbei. Demgegenüber stehen täglich stattfindende Repressionsmaßnahmen von Ordnungsamt, Polizei, KVB, Bundesgrenzschutz und Justiz. Die Politik steht dieser aggressiven Linie fast ausnahmslos durch ein vorurteilbehaftetes, dogmatisches, starres und meist auf Kontrolle zielendendes Herangehen an die Drogenproblematik in nichts nach. Kein „Anziehungspunkt für Dealer” auf dem Schulweg
24
Aug
2000
Schulweg durch Drogenviertel: Stadt muss für Busfahrt zahlenQuelle: Kölner Morgen - Kategorie: PresseKläger bekamen vor Gericht Recht - Stadt will Rechtssicherheit
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