Trauer

Für unsere verstorbenen
Freundinnen und Freunde

Drogenselbsthilfearbeit in VISION e.V. bedeutet auch, mit Tod und Sterben konfrontiert zu werden. Im Laufe der Arbeit in der Drogenselbsthilfe sind viele unserer Mitstreiter/innen, Freundinnen und Freunde verstorben.

P1040947Wir möchten ihrer an dieser Stelle gedenken.

Es war schön, mit euch ein Stück des Weges gemeinsam gegangen zu sein. Wir werden in eurem Sinne weiterarbeiten.

Aus dem Tibetischen Buch vom Leben und Sterben von Sogyal Rinpoche

Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht ohne meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sehe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein… aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiss, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
Ich gehe eine andere Strasse.

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Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Zentrale Kölner Gedenkstätte

18 Mai 2017

Ans Barbara Busch

Durch einen tragischen Unfall ist in der vergangenen Woche mit Frau Ans Busch eine Ärztin verstorben, die sich seit Langem in der Substitutionsbehandlung engagierte.

Wir arbeiteten in vielen Fällen mit Frau Ans Busch zusammen um die Behandlung ihrer Patienten und der von VISION begleiteten Substituierten möglichst optimal zu gestalten.

Wir hoffen das die Lücke, die sie in der Landschaft substituierender Ärzte hinterlässt bald geschlossen werden kann.

11 Apr 2017

Ingo Magnus

 

 

Ingo MAm 11.04. ist mit Ingo Magnus ein weiterer „Kölscher Jung“ viel zu früh verstorben. Er hinterlässt seine Brüder und seine Tochter in großer Traurigkeit. Wir wünschen seinen Angehörigen, Freunden und Freundinnen  viel Kraft in dieser schweren Zeit. Hoffentlich bist Du jetzt an einem besseren Ort. In den Köpfen und Herzen deiner Lieben wirst Du immer deinen Platz haben.

16 Mrz 2017

Jacqueline Krnjic

Jaqueline KrnjicAuch wenn uns fast monatlich Mitteilungen erreichen, dass ein JES nahestehender Mensch verstorben ist, wird der Umgang mit Tod und Trauer nicht einfacher. So schockierte uns die Nachricht, dass mit Jacqueline Krnjic, eine langjährige JES-Mitstreiterin aus München und Freundin, nach 12 Tagen im Koma, an den Folgen einer Überdosis verstarb. Jacqueline war nicht alleine, aber der Umstand, dass eine sehr erfahrene Drogengebraucherin an einer Überdosis versterben musste, da kein Medikament wie z. B. Naloxon vorhanden war, lässt uns fassungslos und traurig zurück.

Wir werden Jacqueline als hochengagierte drogengebrauchende Frau, die offen und mutig mit ihrer Situation umging, in unseren Erinnerungen behalten.

Jacqueline Krnjic verstarb am 13. August 2016.

07 Mrz 2017

Markus A.

Heute erreichte uns die traurige Nachricht dass Markus A. gestorben ist. Über lange Zeit zählten Markus und seine Lebensgefährtin zu den vertrauten Gesichtern in Kalk. Ein weiteres Mal zeigt sich auf dramatische Weise die Konsequenz einer fehlgerichteten Drogenpolitik die Ausgrenzung, Isolation und Krankheit fördert, statt die Menschen zu unterstützen. RIP

07 Feb 2017

Vedat

Vedat 1Mit großer Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Vedat K. in der letzten Woche überraschend und viel zu jung verstorben ist. Vedat war über lange Zeit ein fester und verlässlicher Bestandteil unseres Arbeitprojekts. Wir wussten ihn sehr zu schätzen und werden ihn vermissen.

Seiner Familie, seinen Freunden und lieben wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft!

In unserer Erinnerung wird er weiterleben.

Das Team von VISION

18 Jan 2017

Norbert Spangler verstorben

Norbert Spangler

Norbert Spangler

Wie wir erst jetzt erfahren haben ist mit Norbert Spangler am 08.10. letzten Jahres ein weiters „JES Urgestein“ völlig überraschend und unter rätselhaften Umständen von uns gegangen. Norbert hat die Arbeit des Junkiebund Nürnberg über viele Jahre hinweg geprägt. Über Jahrzehnte war er die Seele der „Strafzeit“ bei Radio Z. Mit seiner außergewöhnlichen Art, seinem Knowhow und seiner Leidenschaft für die „Strafzeit“ hat er die Sendung über viele Jahre entscheidend geprägt.

Sein Buch „Giftlergeschichten“ ist noch vielen ein Begriff. Das Netzwerk der Junkies Ex-User und Substituierten, verliert mit Norbert einen engagierten Kämpfer für die Rechte Drogen gebrauchernder Menschen.

Norbert wir werden Dich nicht vergessen! R.I.P.

Traueranzeige

06 Jan 2017

H. Günther lebt nicht mehr

doc20170216121739Das Jahr begann mit einer schlechten Nachnricht. Am 03. Januar ist Hans-Günther H., genannt Günther überraschend im St. Hildegardis Krankenhaus in Köln-Sülz verstorben. Er war einer der alten Garde und wurde von vielen sehr geschätzt.

Die Geschichten aus seiner Zeit als Punker in Berlin und seine Aufenthalte in New York brachten ihn immer wieder zum Schwärmen. Trotz einer Unterschenkelamputation war er ein Menschen, der sich weder seine Selbstständigkeit noch seinen Lebensmut nehmen ließ. Diese Haltung hat uns alle sehr beeindruckt und uns gezeigt, dass man trotz Einschränkungen voller Mut und Lebensfreude sein kann.

TrauerschleifeMit Günter ist ein ganz toller und hilfsbereiter Mensch gestorben. Danke Dir, dass wir Zeit mit Dir verbringen durften. Mit Dir konnte man streiten und lachen. Wir werden Dich nie vergessen. Du hast die Welt um eine Facette reicher gemacht.

  Aug 2016

Uwe ist verstorben

UweLeider ist unser Arbeitsprojekt-Mitarbeiter Uwe unerwartet verstorben. Sein schneller Tod ist für uns alle unbegreiflich. Da hat niemand mit gerechnet.

Er war dabei, sein Leben mit seiner Freundin neu aufzubauen. Eine Krankheit hat alles zunichte gemacht.

In unserer Erinnerung bleibt er der Mensch, der mit aller Kraft einen Neuanfang wagen wollte. Dafür verdient er jeglichen Respekt. Danke Uwe, dass wir Dich auf einem kleinen Stück Deines Weges begleiten durften.

In Trauer, alle Mitarbeiter von VISION e.V.

20 Nov 2015

Rolf Kl. ist verstorben

Am 20.11.2015 ist mit Rolf Kl. schon wieder einer unserer treusten Besucher verstorben.

Die Nachricht von seinem Tod traf uns völlig unvorbereitet. Rolfs ganz eigene Art war einmalig. Sein „isch bin halt so – wat soll isch machen“ wird uns allen im Gedächnis bleiben. Nun kannst Du wirklich so sein und bleiben wie Du bist. Mach’s gut Rolf wo immer Du nun bist !

Die Gäste und Mitarbeiter von VISION e.V.

11 Sep 2015

Antonella

Heute erreichte uns die überraschende und schockierende Nachricht, dass unsere ehemalige Mitarbeiterin aus dem Arbeitsprojekt Antonella überrachend verstorben ist.

Wieder ein viel zu früher und überflüssiger Tod ! Antonella – Danke für die gemeinsame Zeit. Wir werden dich in unseren Herzen bewahren.IMG_0189

24 Apr 2015

Werner K. ist verstorben

Am 24. April ist Werner K. nach kurzer Leidenszeit verstorben. In seiner Zeit als Mitarbeiter von VISION war er sehr engagiert und blieb dem Verein auch danach stetig eng verbunden. Wir waren sehr betroffen über die Nachricht seines Todes.

Seine Beisetzung findet am 11. Mai auf dem Nordfriedhof statt.

In stiller Trauer
VISION-Team

19 Jan 2015

Tarkan A.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar wurde mit Tarkan A. einer der gelegentlichen Besucher unserer Einrichtung in Kalk Opfer einer tödlichen Messerattacke. http://www.bild.de/regional/koeln/mord/blutiges-ende-in-der-gosse-39326542.bild.html Mit sechs Messerstichen wurde er von zwei bisher unbekannten Tätern tödlich verletzt.
Tarkan war in der Scene sehr beliebt. Er hinterlässt einen 9 – jährigen Sohn der bei seiner ehemaligen Lebensgefährtin lebt.
Wir können diese unnötige brutale Gewalttat nur auf’s schärfste verurteilen.
Tarkan deine Freunde werden dein Andenken in Ehren halten.
Ruhe in Frieden – Das Team von VISION

09 Okt 2014

Schaschlik (Michael Schetkat)

Wie ich Heute erfahren mußte ist mit Schaschlik (Michael Schetkat) ein alter Bekannter aus Bremen vermutlich an einer Überdosis verstorben.Schaschlik
Das ist umso trauriger, als dass sich dieser Todesfall unmittelbar auf die „disziplinarische“ Beendigung der Substitutionsbehandlung zurückführen lässt. Die Ursache dafür wiederum war die zunehmende Verunsicherung der Substitutionsmediziner in Norddeutschland nach der massiven Ausweitung der strafrechtlichen Verfolgung dieser notwendigen Behandlung.
Wir werden nicht innehalten, auch in Gedenken an Schaschlik, weiter für eine Substitution zu kämpfen die sich am Stand der Wissenschaft und dem Bedarf der Menschen orientiert und nicht an eiem festgefahrenen und veralteten Abstinenzparadigma!

30 Okt 2014

Mandy

Liebe Mandy,

Mandy

Mandy


Ich wollte so viel schreiben aber mir fehlen die Worte. Die Freundschaft mit dir war einfach nnur schön! Eines weiß ich -ich werde dich nie vergessen und vermisse dich sehr-. Ohne dich ist es leerer und trauriger geworden auf dieser Welt.
Mandy, ich bin mir sicher, wir sehen uns irgendwann wieder.
Bis dahin – Deine Freundin Tbrudy

17 Sep 2014

Hans-Michael S. ist tot

Hans-Michael war uns als langjähriger Gast sehr ans Herz gewachsen. Er wurde im September 2014 tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die genaue Todesursache ist uns unklar. Damit ist schon wieder ein sehr beliebter und netter Mensch aus unseren Reihen gerissen worden. Er wird in unseren Erinnerungen und Herzen weiterleben.