Wissen

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Kategorienarchiv: Wissen

04 Apr 2017

Alles was sie über Sucht zu wissen glauben ist falsch

videoJohann Hari britischer Journalist, Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster arbeitet und schreibt insbesondere regelmäßig Kolumnen für die britische Tageszeitung The Independent und die Onlinezeitung The Huffington Post. Daneben betätigt er sich als Schriftsteller und ist gelegentlich im britischen Fernsehen zu sehen, wo er an politischen Talkshows teilnimmt und bei verschiedenen Fernsehserien in einzelnen Episoden auftritt. Haris Kolumnen finden weltweit Beachtung. So veröffentlichte er beispielsweise 2009 im Independent einen Artikel, in dem er davor warnte, dass religiöse Organisationen zunehmend das in der UN-Menschenrechtscharta verankerte Recht auf Meinungsfreiheit aushöhlen würden.

Hier hat er sich kritisch mit dem Thema Sucht auf persönlicher und politischer Ebene auseinandergesetzt. Empfehlenswert!

Video auf ted.com

18 Jan 2017

‚In die Leiste gehen‘

Über den JES Bundesverband haben wir an der Entwicklung einer Broschüre zum intravenösen Konsum über die Leistenvene mitgearbeitet. 2016_12_05_in_die_leiste_gehen

Wir wollen mit dieser Broschüre weder für den intravenösen Konsum in die Leistenvene, noch für den Konsum illegaler Drogen an sich werben.

Unser Anliegen ist es, das Bewusstssein für die Risiken des Leistenkonsums zu schärfen und Kenntnisse zu Maßnahmen der Risikominderung zu vermitteln. Das Spritzen in die Leiste sollte immer die allerletzte Möglichkeite sein!

18 Jan 2017

Naloxon – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen

NALOXON – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen im Rahmen niederigschwelliger Drogenarbeit

Leitfaden Naloxonvergabe

Leitfaden Naloxonvergabe

Naloxon ist seit vielen Jahrzehnten als Notfallmedikament bei Überdosierungen bekannt. Seit mehreren Jahren wird fachöffentlich darüber diskutiert, ob und wie dieses Medikament an Opiatkonsument*innen sowie deren An- und Zugehörige als Notfallmedikament abgegeben werden kann bzw. darf.

Von diesen Erfahrungen gilt es zu lernen und dementsprechend Naloxon-Vergabe-Projekte umzusetzen. Dazu möchte diese Broschüre beitragen und zeigt auf, was nötig ist, damit dies gelingen kann und solche Programme bei der Zielgruppe ankommen.

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23 Aug 2016

Arzneimittel Naloxon kann bei Überdosis Leben retten

Bochum. In der Krisenhilfe gab es eine Schulung zur Anwendung des Medikaments Naloxon. Es kann bei einer Heroin-Überdosis Leben retten.

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock zeigen den Teilnehmer die Handhabung des Notfallsets in den Räumen der Krisenhilfe an der Viktoriastraße in Bochum. Foto: Gero Helm

Der Konsum von Heroin sorgt in Deutschland immer noch für etwa 1000 Todesfälle pro Jahr. Die Droge kann sowohl intravenös eingenommen als auch durch die Nase gezogen werden. Die Folgen einer Überdosierung reichen von Ohnmachtsanfällen bis hin zum Tod. Um diesen vorzubeugen, bedarf es lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie der Zugabe des Medikaments „Naloxon“. „Binnen von zwei bis drei Minuten setzt die Atmung wieder normal ein und man ist stocknüchtern“, erklärt Dr. Axel Hentschel, Leiter des Landesverband Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES).

Erhältlich ist Naloxon nur auf Privatrezept oder in Suchtambulanzen wie der Bochumer Krisenhilfe. In einem Notfallkit befinden sich neben zwei mit Naloxon befüllten Ampullen auch eine Spritze und ein Nasenzerstäuber. Durch das Aufziehen des Gegenmittels in die Spritze und die Befestigung am Zerstäuber ist das Medikament „wie ein Nasenspray“ anzuwenden, so Hentschel. Der Diplom-Pädagoge weist darauf hin, dass Naloxon zwar schnell, aber nicht als Entzug wirkt. „Der Abhängige will weiter konsumieren. Süchtige sind schwerkranke Menschen.“
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19 Mai 2016

Bleach Works

Bleach Works


Kurzes Video zur Anwendung von Bleach Tabletten in der Notfalldesinfektion

19 Mai 2016

Stabile Seitenlage

Stabile Seitenlage


Video zur Darstellung der „Stabilen Seitenlage“.

19 Mai 2016

Hände Waschen

Vor dem Spritzen – Nach dem Spritzen – Hände Waschen

19 Mai 2016

HIV, Hepatitis C und Drogengebrauch

HIV, Hepatitis C und Drogengebrauch

Englischsprachige Videos zum Themenfeld Drogengebrauch und Infektionsgeschehen

Prävention von durch Blut übertragene Infektionen

Gründe für die stärkere Verbreitung von HCV gegenüber HIV

Erklärungen für die gemeinnützige Nutzung von Konsumutensilien

19 Mai 2016

Notfalldesinfektion

Notfalldesinfektion gebrauchter Spritzen/Nadeln

19 Mai 2016

Erste Hilfe im Drogennotfall

Vorbildliches Video von den englischen Kollegen

22 Okt 2014

European Conference on Hepatitis C and Drug Use – Berlin 23.+24.10.2014

Unser Geschäftsführer hatte die Ehre im Rahmen der englischsprachigen „European Conference on Hepatitis C and Drug Use“ in Berlin die Teilnahmer und dabei insbesondere die internationalen Vertreter der Selbsthilfe im Namen des JES Bundesverbands willkommen zu heißen.19
Die mit über 200 Teilnehmern aus ganz Europa sehr gut besuchte Fachkonferenz ermöglichte Einblicke in die unterschiedlichen nationalen Strategien im Umgang mit der Hepatitis C Erkrankung. Dabei wurden auch die Defizite in Prävention und Behandlung sehr deutlich. Neben Marco Jesse waren auch der Drogenreferent der Deutschen AIDS Hilfe und VISION Vorstand Dirk Schäffer sowie unser Kollege und JES Vorstand Jochen Lenz nach Berlin angereist.

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Fachtages wurde ein Manifest erstellt dass sie/ihr unter dem link Manifest HCV unterstützen könnt .Viele Vorträge sowie ein Video der Konferenz findet sich auf der Seite www.hepatitis-c-initiative.eu.

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  Nov 2012

Neue JES-Broschüre

Empfehlungen zum Umgang mit Substitutionsmitteln in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen

31 Mai 2011

Hepatitis C und Drogenkonsum – Infos und Schutzmöglichkeiten

Dirk Schäffer, Referent der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) für Drogen und Strafvollzug im Gespräch über Hepatitis C – Infektionswege, Schutzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen für eine bessere Prävention

  Feb 2011

Bei Substitutionsvergabe Fahrtkostenerstattung möglich

Ab 2011 tritt eine neue Härtefall-Regelung für Hartz-4-Empfänger in Kraft. Für Fahrtkosten sind 16 € monatlich im Regelsatz eingerechnet. Dieser Betrag ist nicht ausreichend für tägliche Fahrten zur Substitutionsvergabe. Daher entschied das Sozialgericht Wiesbaden am 9.2.2010, dass dies nicht ausreicht.

Anfang 2010 besteht die Möglichkeit, Anträge auf Fahrtkostenerstattung zu stellen. Wir haben euch Vorlagen für die Anträge bereitgestellt:

Genaue Hintergrundinformationen erhaltet Ihr unter den folgenden Links:

23 Feb 2011

Buprenorphin-Generika

Buprenorphin-Generika mit den Namen CRAS® und Buprenorphin Dura®

Neben Subutex® stehen jetzt Generika, also Kopien des ursprünglichen Medikaments, zur Substitution zur Verfügung. Diese Generika tragen den Namen Buprenorphin-Dura® bzw. Cras®. Diese Generika enthalten Buprenorphin in gleicher Dosis wie beim Originalpräparat Subutex®. Die identische Wirksamkeit scheint ebenfalls überprüft und garantiert.

Im Gegensatz zu Subutex® enthalten diese Buprenorphin-Tabletten aber zusätzlich Talkum. Talkum ist ein puderähnlicher Stoff, mit dessen Beimischung Wirkstoffe zu Tabletten gepresst werden.

Achtung: Bei missbräuchlicher Verwendung von talkumhaltigen Buprenorphin- Tabletten (spritzen, sniefen) gelangt dieses Talkum in den Körper und kann sich etwa an den Herzklappen oder in der Lunge ablagern und zu schweren Krankheiten führen.

Für den Fall, dass diese Buprenorphin-Präparate auf dem Schwarzmarkt auftauchen, möchten wir aufklären und warnen, dass ein Spritzen und Sniefen dieser Tabletten mit erheblichen gesundheitlichen Gefahren verbunden ist.

Daher gilt: Nicht auflösen und spritzen ! Nicht sniefen!

Bitte gebt diese Information an andere Substituierte und Drogenkonsumenten weiter!