Verein

Logo Junkie Bund Köln e.V.Im Februar 1990 wurde VISION e.V. – damals noch unter dem Namen Junkie Bund Köln e.V. – von Bernd Lemke ins Leben gerufen. Noch im gleichen Jahr wurde die Gemein­nützigkeit des Vereins beantragt und bewilligt.

Den Hintergrund für die Vereinsgründung bildeten eigene Lebenserfahrungen, die Tatsache, das Drogengebraucher in hohem Masse von HIV/AIDS betroffen waren und ein ausschließlich auf Abstinenz ausgerichtetes Drogenhilfesystem. Erfahrungen und Kenntnisse, die im Rahmen ehrenamtlicher Mitarbeit in regionalen AIDS-Hilfen und Kontakten mit der Deutschen AIDS-Hilfe gewonnen wurden. Sie bildeten die Basis für einen kontinuierlichen Auf- und Ausbau des Junkie Bundes, der nach harter Arbeit im Mai 2002 zur Anerkennung als staatliche Drogenberatungsstelle (nach §53 Abs. 1,3b der StPo und §203 Abs. 1,4 StGb) führte.

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Kategorienarchiv: Verein

16 Jan 2013

Neuer Flyer

Flyer
Wir freuen uns, den ersten neu gestalteten Flyer präsentieren zu können. Wir haben uns viel Mühe gegeben, mit überarbeiteten Inhalten und neuem frischen Design unseren Verein übersichtlich vorzustellen.

Neben diesem „Haupt“-Flyer werden in naher Zukunft weitere Flyer folgen, in denen die einzelnen Arbeitsbereiche detailierter vorgestellt werden.

13 Okt 2012

Mitgliederversammlung 2012

18 Aug 2011

„Es ist wichtig für mich, eine Aufgabe zu haben“

Für ihre Arbeit beim Drogenselbsthilfeverein „Vision“ bekommt Inge Klaumann den Ehrenamtspreis

Zum zwölften Mal wird am 25. September der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ vergeben. In unserer neuen Serie stellen wir in loser Reihenfolge alle Preisträger vor.

Von KATHARINA HAMACHER

Über den schweren persönlichen Schicksalsschlag, der sie vor zwölf Jahren an die Nadel brachte, spricht Inge Klaumann nicht gern. Viel lieber betont die 55-Jährige, wie viel ihr die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein „Vision“ bedeutet. „Es ist sehr wichtig für mich, eine Aufgabe zu haben“, offenbart sie. Seitdem die Kontaktstelle des Drogenselbsthilfevereins in Meschenich vor zwei Jahren eröffnet hat, arbeitet sie dreimal wöchentlich im anonymen Hochhaus Nummer 3 am Kölnberg. Über eine Mitarbeiterin der Vereins-Außenstelle in Kalk kam der Kontakt vor zwei Jahren zustande. Für ihr Engagement wird Inge Klaumann am 25. September mit dem diesjährigen Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet.

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01 Okt 2010

Ankündigung zum Fachtag

20 Jahre akzeptierende Drogenselbsthilfe in Köln
Vom Junkie Bund Köln e.V. zu VISION e.V.

VISION e.V. kann in diesem Jahr bereits sein 20–jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Anlass veranstalten wir am Freitag, den 1. Oktober 2010 einen Fachtag.

Einzelheiten zum Programm und zu den Rednern entnehmen Sie bitte der folgenden PDF-Datei: Faltblatt zum Fachtag

Falls Sie Interesse haben, an dem Fachtag teilzunehmen und mit uns gemeinsame zu feiern, füllen Sie bitte die Anmeldung in dem Faltblatt aus und senden sie an uns per Fax oder auf dem Postweg zurück. Nach Erhalt der Anmeldung übersenden wir Ihnen eine Anmeldebestätigung zu.

22 Jun 2010

Neuer Spritzenautomat

Wir werden zum Betreiber des 10. Spritzenautomaten in Köln

Nach langem Vorlauf konnte jetzt der zehnte Kölner Spritzenautomat in Betrieb genommen werden. Wir freuen uns darüber, dass nun auch der Stadtteil Humboldt Gremberg wieder mit einer 24 Std. Möglichkeit der anonymen Versorgung mit sterilen Spritzen versehen ist.

Nach dem Umzug des Junkie Bund Köln von Humboldt Gremberg nach Kalk war ein Teil der Gremberger Drogengebraucher von der Versorgung mit sterilen Spritzen abgeschnitten. Dies ist künftig nicht mehr der Fall. Besonders Stolz sind wir darauf die erste Selbsthilfe Gruppe zu sein, die durch die Bereitstellung eines Automaten eine solche Möglichkeit anbietet.

11 Sep 2009

JES Bundesverband der Junkies/Ehemaligen/Substituierten e.V. in Köln gegründet

Beim Jahrestreffen 2009 im Rahmen des Berliner Fachtags „20 Jahre JES“ wurde der JES-Sprecherrat beauftragt, dem Netzwerk eine Rechtsform zu geben, also einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen. Dieser Schritt ist nun vollzogen:

Am 11.09.2009 ist in Köln die Gründungsveranstaltung von JES – Bundesverband der Junkies, Substituierten und Ehemaligen, kurz JES abgehalten worden.
In den Vorstand des Vereins sind die aktuellen Bundessprecher Claudia Schieren, Marco Jesse und Jochen Lenz gewählt worden. Weiter gehören dem Vorstand Katrin Heinze und Mathias Häde an, die aktuellen Schienenkoordinatoren des bisher als Netzwerks organisierten Bundesverbands.

15 Aug 2009

Mitgliederversammlung 2009

Die erste Mitgliederversammlung in unseren neuen Räumlichkeiten und unter neuem Namen.

Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung, bei der erfreulich viele der Mitglieder anwesend waren, wurde unter anderm ein neuer Vereinsvorstand gewählt.

25 Jun 2009

Fachtagung „20 Jahre JES-Netzwerk“

Celia-Bernecker-Preis für VISION e.V.

Für viele Anwesenden völlig überraschend, trat Dirk Schäffer vor die Versammelten und verkündete die Verleihung des Celia-Bernecker-Preises an den Verein „VISION e.V.“, ehemals Junkie Bund Köln. In der Laudatio ging Dirk Schäffer auf die Geschichte und die Entwicklung des Junkie Bund Köln ein und hob die besonderen Verdienste von Bernd Lemke, der am 6. Oktober 2006 verstorbene langjährige Geschäftsführer des JBK hervor.

Bei allen Verdiensten einzelner Personen und Persönlichkeiten in Köln sowie im bundesweiten Netzwerk stellte Dirk Schäffer die besondere Relevanz von funktionierenden Teams heraus. Dieser Teamgedanke bildet die Basis und ist die Grundlage für die Entwicklung des Erfolgs von VISION e.V.

Mit der Auswahl des Preisträgers der Celia-Bernecker-Medaille am Abend des ersten Tages zeigte der JES-Sprecherrat ein überaus gutes Gespür.

Mit VISION e.V. erhielt in der 15-jährigen Geschichte dieses Preises erst zum zweiten Mal eine JES-Gruppe diese höchste Auszeichnung des bundesweiten JES-Netzwerks.

  Jun 2009

Erste Kölner KISS Gruppe in Vorbereitung

KISS steht für „Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum“. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm („Behavioral Self-Control Training“) zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen (vlg. Körkel & GK Quest, 2005).

KISS richtet sich an Drogengebrauchende Menschen -auch Substituierte- die nicht oder noch nicht abstinent leben können und/oder wollen, sich aber mit ihrem Drogenkonsum nicht mehr wohlfühlen und etwas daran ändern wollen.

KISS verändert den Blick. Drogenkonsumenten erfahren sich nicht mehr als hilflos, defizitär und fremdbestimmt, sondern als selbständig zielsetzende, entscheidende und handelnde Personen. MitarbeiterInnen der Drogenhilfe erleben sich nicht als Druck ausübende ÜberredungskünstlerInnen, sondern als wertschätzende und achtsame GesprächsleiterInnen und BegleiterInnen des Veränderungsprozesses.

Alle Drogengebraucher die an der Teilnahme an diesem Angebot interessiert sind, können sich ab sofort zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung setzen.

KISS Interessierte

KISS Flyer

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29 Mai 2009

Gesetzesänderung zur Heroinbehandlung beschlossen

Es ist geschafft! Mit deutlicher Mehrheit hat der deutsche Bundestag gestern einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes zugestimmt.

Die Forderung vom JES Netzwerk, AIDS Hilfen und vielen anderen, der Behandlung mit Heroin eine gesetzliche Grundlage zu geben, ist damit endlich erfüllt worden. Heroin als Medikament wird ins Regelsystem der gesundheitlichen Versorgung überführt. Dies geschieht dann allerdings unter engen, im Betäubungsmittelgesetz geregelten Erlaubnisvoraussetzungen, was eine sinnvolle medizinische Nutzung von Heroin in einem breiteren Rahmen weiterhin blockieren wird.

Dennoch ist dieser Schritt zu begrüßen und unser Dank gilt allen Abgeordneten, die ihrem Gewissen folgten und mit ihrem Abstimmungsverhalten Menschenleben retten. Das lobenswerte Durchhaltevermögen der Kommunen wie beispielsweise der Stadt Köln, die trotz der fehlenden Finanzmittel vom Bund bis zuletzt an diesem innovativen Behandlungsansatz festgehalten haben, hat sich öletztlich bezahlt gemacht.

Nun gilt es den nächsten Schritt zu tun und Diamorphin als Medikament für alle die es benötigen zugänglich zu machen.

06 Feb 2009

Liebe Eltern und Angehörige

Liebe Eltern und Angehörige von Drogenkonsumenten und Drogenkonsumentinnen!

Wenn…

  • Ihr verzweifelt seid, weil Eure Söhne oder Töchter, Eure Partner oder Partnerinnen, Eure Geschwister oder Freunde illegale Drogen konsumieren,
  • ihr nicht wisst, was Ihr tun sollt, um Eurem Angehörigen zu helfen,
  • Ihr Informationen zur Behandlung von Suchterkrankungen braucht,
  • Ihr in einem persönlichen Gespräch über Eure Sorgen und Ängste wegen der familiären Drogenprobleme sprechen wollt,
  • Eure familiäre oder partnerschaftliche Beziehung wegen des Drogenproblems zu zerbrechen droht,
  • Eure eigene Kraft am Ende ist und Ihr selbst Hilfe, Beratung und Zuwendung braucht,

Dann…

… möchten wir Euch helfen und zur Seite stehen:

In unseren Räumen bieten wir seit Februar 2009
jeden Freitag von 12:00 bis 16:00 Uhr
Gespräche, Beratung und Informationen an.

10 Dez 2008

Mehr Platz für mehr Angebote

Junkiebund bezog als Vision neue Räume

Kalk (ac). Unter dem neuen Namen „Vision Verein für innovative Drogenselbsthilfe e.V.“ hat der ehemals als „Junkiebund e.V.“ bekannte Träger der Drogenselbsthilfe neue Räume an der Neuerburgstraße bezogen.

„Die Räumlichkeiten hier sind heller und freundlicher als in der Taunusstraße“, stellt Marco Jesse vom Vision e.V. zufrieden fest, und auch die Nachbarschaft scheint dem Verein freundlich gesonnen zu sein, denn zahlreiche Gäste aus Kalk und den Nachbarstadtteilen kamen zur Einweihung des neuen Gebäudes an der Neuerburgstraße.

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25 Nov 2008

Die Nachbarn herzlich begrüßt

Probleme der Vergangenheit scheinen nun ausgeräumt

Die Drogenhilfe hat unter neuem Namen eine neue Heimat in Kalk bezogen. Der Verein Vision e. V., ehemals Junkie Bund, bietet seine Dienste jetzt in der Neuerburgstraße an.

VON SUSANNE V.D. BERGH

Kalk – Die Bürgermeisterin, die Sozialdezernentin, der Bürgerverein Kalk, alle waren da – nur die, um die es eigentlich geht in den neuen Räumen von „Vision e.V.“, die suchte man bei der Einweihungsfeier in der Neuerburgstraße 25 vergeblich in der Anlaufstelle für Junkies, ehemalige Drogengebraucher und Substituierte.

Der Umzug ist endlich geschafft, seit fünf Wochen arbeiten die Mitarbeiter von „Vision“, vormals „Junkie Bund Köln“, in den neuen Räumen. Der alte Standort wurde wegen der vielen Konflikte mit den Anwohnern aufgegeben. Die Suche nach einem neuen Standort war geprägt von vielen Problemen, viele Menschen sind zwar von der Wichtigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt, wollen diese aber nicht in ihrer direkten Nachbarschaft.

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18 Nov 2008

Baum im Gedenken an Bernd Lemke gepflanzt

im Gedenken an Bernd LemkeAm Abend der Einweihungsfeier pflanzten wir, im Andenken an Bernd Lemke, der 2006 verstarb, einen Kirschbaum.

Der „Vater“ des Kölner Junkie Bund und langjährige Aktivist des bundesweiten JES Netzwerks (Junkies/Ehemalige/Substituierte) hat damit auch sichtbar den Platz besetzt, den er als Mensch und Ideengeber immer bei VISION haben wird.

Künftig kann an diesem Ort den Drogengebrauchern gedacht werden, die an den Folgen eines von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Repression geprägten Lebens versterben. VISION und seine Mitarbeiter werden, auch in der Verpflichtung diesen Menschen gegenüber, weiterhin ein grundsätzliches Umdenken in der deutschen Drogenpolitik einfordern und an der Umsetzung eines bedarfsgerechten Drogenhilfeangebots mitarbeiten. Weiterlesen »

18 Nov 2008

Redebeitrag zu Einweihung und Namensänderung

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Scho-Antwerpes,
sehr geehrte Frau Beigeordnete Bredehorst,
liebe Besucherinnen und Besucher
Ich freue mich über ihr zahlreiches Erscheine und das große Interesse an unserer Arbeit und den neuen Räumen für die Kontakt- und Anlaufstelle von VISION e.V.
Mit dem heutigen Abend möchten wir die Beratungsstelle offiziell einweihen und uns bei allen bedanken, deren Unterstützung es uns ermöglicht hat in so schönen Räumen unsere Arbeit fortzuführen.

Besonderer Dank geht an dabei an Sie Frau Scho-Antwerpes, liebe Elfi, an Frau Bredehorst und an den Rat der Stadt Köln. Ohne das zur Verfügung stellen der nötigen Finanzmittel hätte das Projekt „Neubau einer Anlaufstelle“ nicht gelingen können. Bedanken will ich mich aber auch beim Gesundheitsamt, Dr. Leidel, Dr. Berger und Frau Schmeißer mit denen gemeinsam ein geeignetes Gelände gesucht und gefunden wurde und bei den Wohnversorgungsbetrieben Herr Schleicher, Frau Cremer und Herrn May um nur einige zu nennen ohne die das Projekt nicht hätte geplant und umgesetzt werden können.

Mindestens genauso wichtig war aber auch die ideelle Unterstützung unserer Arbeit durch die Bezirksverwaltung, den Bürgerverein, die Bürgerstiftung KalkGestalten, die Standortinitiative und viele mehr. Weiterlesen »