Angebote

Die vielfältigen Angebote des Vereins sind überwiegend kostenfrei oder nur mit einem sehr geringen Unkostenbeitrag verbunden.

Zu uns kann jeder kommen, ob Mitglied oder nicht, der Hilfe in der von uns angebotenen Form benötigt.
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Kategorienarchiv: Angebote

06 Mai 2014

Aidshilfe NRW Empfang

25 Jahre Spritzenautomaten in NRW

Am 06. Mai 2014 veranstaltete die Aidshilfe NRW e.V. einen Fachtag anlässlich des 25 – jährigen Jubiläums des Spritzenautomatenprojekts. Das Programm beinhaltete einen Workshop zum Thema „Junkieselbsthilfe und Drogenhilfe – Partner oder Konkurrenten“  in dem der Leiter des Kölner Café Victoria und der Geschäftsführer von VISION die Situation in Köln beleuchteten.

In einem weiteren Workshop stellten Imke Niebaum (FH Köln & Vorstandsmitglied VISION e.V.) die Situation rund um „Verändertes Risikonverhalten bei jungen Drogenkonsumentinnen“ dar.

Alles in allem war es ein schöner und gelungener Fachtag und ein tolles Jubiläum.

30 Jan 2014

Hoher Besuch bei VISION

Am dreißigsten Januar konnten wir bei VISION hohen Beusch aus dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit e.V. begrüßen.

p1100977webJürgen Heimchen mit seiner Frau, Heidrun und Hans Behle waren der Einladung ihrer Vorstandskollegin Hannelore Kneider gefolgt und verbrachten mit ihren Partnern einige Stunden in der Anlaufstelle von VISION um bei einem Mittagessen Themen zu besprechen an denen sowohl der Elternverband als auch JES und VISION gemeinsam arbeiten. Neben den Erfahrungen mit der Diamorphinvergabe in Köln, wurden auch Angebote zum Ambulant Betreuten Wohnen und das Thema Drogennotfall und Naloxonvergabe für Drogengebraucher lebhaft diskutiert.

Wir haben uns über diese Stippvisite „unserer“ Eltern sehr gefreut und hoffen noch auf viele weitere Begegnungen in den Räumen von VISION, die für uns alle ein kleines Stück Zuhause sind.

 

13 Aug 2013

Neuer Spritzenautomat

Spritzenautomat KalkSpritzenautomat in der Neuerburgstr.

Wir freuen uns darüber, einen zweiten „eigenen“ Spritzenautomaten in Betrieb nehmen zu können. Nun ist auch der Stadtteil Kalk mit einer 24 Std. Möglichkeit der anonymen Versorgung mit sterilen Spritzen versehen. Der Automat ist direkt vor unserer Kontakt- und Anlaufstelle in Kalk in der Neuerburgstraße angebracht.

Im Zuge dessen wird der bisher zusätzlich angebotene Spritzentausch am Samstag in unserem Kontaktladen in Kalk eingestellt.

21 Mai 2012

Spritzenautomaten als wichtiger Bestandteil niedrigschwelliger Drogenhilfearbeit

Erfahrungen des Projekts VISION e.V. in Köln

Von Marco Jesse und Hartmut Organiska

Spritzenautomat am Deutzer Ring

Spritzenautomat am Deutzer Ring

Da es auch mit engen Absprachen zwischen den Akteuren im Hilfesystem immer Zeiten geben wird in denen Spritzenvergabe und –tausch nicht im persönlichen Kontakt umsetzbar sind, kommt den Automaten ein hoher Stellenwert bei der Infektionsprophylaxe zu. Die Bereitstellung von Spritzenautomaten, die einen anonymen und 24-stündigen Zugang zu sterilen Spritzenutensilien bieten, ist daher ein wichtiger Bestandteil der niedrigschwelligen Drogenhilfearbeit des Vereins für innovative Drogenselbsthilfe VISION e.V.

Der Betrieb eines „eigenen“ Automaten bietet uns die Möglichkeit; auch jene Drogengebraucher auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen, die bisher Unterstützungsangebote nicht wahrgenommen haben. Nicht zuletzt führt die Gewissheit, dass eine 24 Stunden währende Versorgung mit Spritzen möglich ist, dazu, dass die Drogengebrauchenden weniger Risiken rund um den intravenösen Konsum eingehen, als dies sonst der Fall wäre.

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  Mrz 2012

Kontrollierter Konsum ist möglich

Die Erfahrungen aus vielen bundesweit angebotenen und durchgeführten KISS Gruppen zeigen, dass unter bestimmten Rahmenbedingungen ein kontrollierter Konsum psychoaktiver Substanzen für einige Menschen durchaus möglich ist. Dazu braucht es natürlich neben Selbstdisziplinin einen Rahmen der dem Leben eine möglichst stabile Struktur gibt.

Ein ausführlicher Bericht findet sich z. Zt. im Blog der Deutschen AIDS Hilfe unter:

http://blog.aidshilfe.de/2012/03/02/kiss-of-life-selbstkontrollierter-drogenkonsum-fur-mehr-gesundheit/

Vielleicht eröffnet dieser Beitrag ja dem einen oder anderen für den Abstinenz aktuell keine Option ist eine neue Perspektive.

Viel Spass beim lesen!

  Sep 2011

Neue KISS-Gruppe

Am Montag, den 19. September 2011 ist die zweite KISS-Gruppe (Kontrolle im selbstbestimmten substanzbezogenen Konsum) in den Räumen von VISION e.V. angelaufen.

Abgezielt wird in dem zwölfteiligen Selbstmanagement-Training besonders auf eine selbstverantwortliche Veränderung bzw. Reduzierung des Drogenkonsums und/oder des Substitutionsmittels.

Die aktuelle Gruppe besteht aus 2 Frauen und 4 Männern. Angeleitet wird die Gruppe von den Trainern Maica Perez Gonzalez und Jochen Lenz (beides Mitarbeiter von VISION e.V.) Die laufende Gruppe ist geschlossen. Es wird jedoch bei Interesse im nächsten Halbjahr eine weitere Gruppe angeboten werden.

15 Aug 2011

Kölner Tafel

Vom 15. August bis 2. September hat die Kölner Tafel Urlaub. Von daher ist die nächste Tafel-Vergabe erst wieder am Dienstag, den 6. September 2011.

22 Jun 2010

Neuer Spritzenautomat

Wir werden zum Betreiber des 10. Spritzenautomaten in Köln

Nach langem Vorlauf konnte jetzt der zehnte Kölner Spritzenautomat in Betrieb genommen werden. Wir freuen uns darüber, dass nun auch der Stadtteil Humboldt Gremberg wieder mit einer 24 Std. Möglichkeit der anonymen Versorgung mit sterilen Spritzen versehen ist.

Nach dem Umzug des Junkie Bund Köln von Humboldt Gremberg nach Kalk war ein Teil der Gremberger Drogengebraucher von der Versorgung mit sterilen Spritzen abgeschnitten. Dies ist künftig nicht mehr der Fall. Besonders Stolz sind wir darauf die erste Selbsthilfe Gruppe zu sein, die durch die Bereitstellung eines Automaten eine solche Möglichkeit anbietet.

14 Jan 2010

Erste-Hilfe im Drogen-Notfall – Wir bieten Kurse an!

Wir bieten für Drogengebraucher und Interessierte, Schulungen für das richtige Verhalten im Drogennotfall an. Der Kurs ist für 2-3 Std. konzipiert und wird in Kooperation mit ausgebildetem Fachkräften ausgerichtet. Die Inhaltliche Schwerpunkte können je nach Interesse variieren.

Frische Dein Wissen auf und melde Dich bei uns an.

Termine nach Vereinbarung! Weiterlesen »

  Jun 2009

Erste Kölner KISS Gruppe in Vorbereitung

KISS steht für „Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum“. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm („Behavioral Self-Control Training“) zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen (vlg. Körkel & GK Quest, 2005).

KISS richtet sich an Drogengebrauchende Menschen -auch Substituierte- die nicht oder noch nicht abstinent leben können und/oder wollen, sich aber mit ihrem Drogenkonsum nicht mehr wohlfühlen und etwas daran ändern wollen.

KISS verändert den Blick. Drogenkonsumenten erfahren sich nicht mehr als hilflos, defizitär und fremdbestimmt, sondern als selbständig zielsetzende, entscheidende und handelnde Personen. MitarbeiterInnen der Drogenhilfe erleben sich nicht als Druck ausübende ÜberredungskünstlerInnen, sondern als wertschätzende und achtsame GesprächsleiterInnen und BegleiterInnen des Veränderungsprozesses.

Alle Drogengebraucher die an der Teilnahme an diesem Angebot interessiert sind, können sich ab sofort zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung setzen.

KISS Interessierte

KISS Flyer

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01 Mrz 2009

Speisenplan im Internet

Seit März aktualisieren wir regelmässig den Wochenplan unseres Mittagstisches auf unserer Internet-Seite.

Somit hat man von nun an die Möglichkeit, noch VOR dem Besuch zu erfahren, was man für ein Mittagessen geniessen kann.

Der Wochenplan wird immer an einem Dienstag erstellt, da an diesem Tag die Kölner Tafel uns beliefert. Neben der Verteilung der Lebensmittel an Hilfebedürftige bleibt oft auch etwas für die Küche übrig, was dann für die nächsten Tage verplant wird.

12 Mrz 2009

Aidshilfe baut Angebot weiter aus

Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.

VON ULRIKE SÜSSER

Meschenich – Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, „An der Fuhr“, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das „Needle-Sharing“ und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.

06 Feb 2009

Liebe Eltern und Angehörige

Liebe Eltern und Angehörige von Drogenkonsumenten und Drogenkonsumentinnen!

Wenn…

  • Ihr verzweifelt seid, weil Eure Söhne oder Töchter, Eure Partner oder Partnerinnen, Eure Geschwister oder Freunde illegale Drogen konsumieren,
  • ihr nicht wisst, was Ihr tun sollt, um Eurem Angehörigen zu helfen,
  • Ihr Informationen zur Behandlung von Suchterkrankungen braucht,
  • Ihr in einem persönlichen Gespräch über Eure Sorgen und Ängste wegen der familiären Drogenprobleme sprechen wollt,
  • Eure familiäre oder partnerschaftliche Beziehung wegen des Drogenproblems zu zerbrechen droht,
  • Eure eigene Kraft am Ende ist und Ihr selbst Hilfe, Beratung und Zuwendung braucht,

Dann…

… möchten wir Euch helfen und zur Seite stehen:

In unseren Räumen bieten wir seit Februar 2009
jeden Freitag von 12:00 bis 16:00 Uhr
Gespräche, Beratung und Informationen an.

  Okt 2008

Besuch im Junkie Bund Café

„Ein Altenheim für Junkies“, fordert Hartmut (50). Hartmut war selber einer, über 16 Jahre lang hat er sich Heroin in die Venen gespritzt und das Leben eines Junkies geführt. Mittlerweile ist er Heroinsubstituierter und Mitarbeiter im Junkie Bund Café Köln. Hier führt er Gespräche mit Heroinabhängigen und hilft Betroffenen wieder zurück ins „normale“ Leben zu finden.

Es ist kurz vor zehn Uhr. Langsam nähere ich mich dem Junkie Bund Café. Von außen sieht das Gebäude unscheinbar aus, ähnlich wie ein großer Baustellencontainer, quadratisch, ebenerdig, Drumherum ein bischen Wiese, gepflegt. Weit und breit noch keine Junkies zu sehen. Ich öffne die Tür, bin nervös, denn gleich werde ich in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Frischer Kaffeeduft schwebt durch die Luft, der von guter Musik aus dem Radio begleitet wird.

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