Letzte Beiträge

22 Jul 2021

Bilder Gedenktag 2021

Hier ein paar Impressionen vom internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2021 auf unserem Gelände in Kalk . Viel Spaß beim durchschauen!

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16 Jul 2021

Schattenrisse

Schattenrisse– Eure persönliche Botschaft zum Gedenktag 2021

Viele Drogengebraucher*innen, Angehörige, Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen sowie Ärzt*innen haben in den zurückliegenden Jahren Menschen durch eine Überdosis oder eine Erkrankung verloren, mit denen sie eine ganz besonders lange oder intensive Zeit beruflich und/oder privat verbinden.

Die Schattenrisse

Wir möchten anlässlich des Gedenktages im Jahr 2021 eine Idee aus der Vor Ort Arbeit aufgreifen und mittels Schattenrissen eine Möglichkeit bieten, um Menschen die aufgrund von Konsumbedingungen, Schwarzmarktsubstanzen oder infolge von HIV und Hepatitis und anderen Erkrankungen verstarben, zu gedenken.

DIe Schattenrisse sollen  kein Ebenbild von tatsächlich Verstorbenen sein, sondern verschiedene Geschlechter  und Typen von Menschen darstellen.

Wie funktioniert die Nutzung?

Ihr könnt die Schattenrisse für Webseiten aber insbesondere für die Arbeit im Bereich Social Media benutzen, also für Facebook, Twitter, Instragram

1- Klickt auf das entsprechende Bild und klickt auf „speichern unter“ oder kopieren

2- Dann geht ihr auf euren Facebook oder Twitter oder Instragram Kanal und setzt das Foto ein und schreibt eine persönliche Botschaft dazu: hier ein paar Beispiele die uns schon erreicht haben

  • Stephanie verstorben 2010. Eine starke Frau, die mich sehr beeindruckt hat
  • Klaus, verstorben 2010. Du alter Rocker, dein Witz und deine Fröhlichkeit hat vieles etwas einfacher gemacht
  • Bernd, verstorben 2020 konnte die letzten Monate seines Lebens endlich in der eigenen Wohnung verbringen und ist dort, friedlich im Schlaf gestorben.
  • Dean, verstorben 1993. Du hast Recht behalten: Rente brauchst du keine.
  • Rene, verstorben 1988. Mit dir begann mein Abenteuer, das ich bis heute ohne dich lebe. Ich denke oft an dich, mein Freund

Wichtig ist, dass ihr alle Beiträge- egal wo- mit #DuFehlst kennzeichnet

Quelle: https://www.jes-bundesverband.de/2021/07/18593/

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15 Jul 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung von VISION e.V.  zum Protest-, Trauer- und Aktionstag 21. Juli 2021

„Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen“

 

50 Familien trauern um ihre Kinder –  50 Drogentote

Mit 1581 Drogentodesfällen im Jahr 2020 verzeichnen wir die höchste Zahl seit 20 Jahren.

Auch in Köln starben im Jahr 2020 erneut 50 Menschen – Kinder, Geschwister, Eltern, Freunde und Freundinnen – an den Folgen von Schwarzmarkt und unter den oft katastrophalen Konsumbedingungen.

„Viele dieser Todesfälle wären zu vermeiden“, erklärt David Tepr von VISION e.V., „wenn die Politik im Bund und in den Ländern den Mut hätte,  das Hilfesystem weiterzuentwickeln“.

In der Substitutionsbehandlung vermisst VISION e.V. als niedrigschwelliges Kontakt- und Hilfeangebot,  individuelle Behandlungsangebote, statt der standarisierten Behandlung mit L – Polamidon und Methadon. „Es ist deutlich erkennbar, das viele Menschen, die mit diesen Substanzen substituiert werden, zusätzlichen Konsum von Heroin betreiben, weil das Substitut bei ihnen keinen Behandlungserfolg bringt. Die Palette der Medikamente für eine Substitutionsbehandlung ist breit gefächert, daher die Aufforderung von VISION e.V. an die Ärzte, nutzt die Möglichkeiten die sich bieten“, so Hilde Yen vom Vorstand VISION e.V.

Ein weiterer Baustein Leben zu retten sind Drogenkonsumräume. Köln als Millionenmetropole bietet zurzeit 7 Konsumplätze, die unter Corona Bedingungen nochmals reduziert sind. Vergleichbare Städte, wie Hamburg, Frankfurt  verfügen über 3-4-mal so viele Konsummöglichkeiten.  „Ein Ratsbeschluss für weitere Konsumplätze reicht nicht. Dieser Beschluss muss in die Realität umgesetzt werden“, so Claudia Schieren von VISION e.V.

Die Menschen konsumieren weiterhin in der Öffentlichkeit, alleine, ohne medizinische Unterstützung und sterben ggf. auch alleine.

VISION e.V. als Teil des bundesweiten JES Netzwerks fordert die Stadt Köln auf, aktiver zu werden in der Schaffung niedrigschwelliger Angebote für Drogenkonsumierende. Nur so können wir die Todeszahlen reduzieren, mehr Menschen ins Hilfesystem integrieren und für das Jahr 2021 hoffentlich eine niedrigere Zahl als 50 vermerken.

 

 

Kontakt: Claudia Schieren/David Tepr, Email: leitung@vision-ev.de, Tel: 0221/820073-0

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13 Jul 2021

Impftermine

Weitere Impftermine für das Kölner Stadtgebiet!

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05 Jul 2021

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung: Fachkraft Ambulant Betreutes Wohnen

VISION e.V. ist seit über 25 Jahren ein Verein der Drogenselbsthilfe und seit 1993 auch anerkannter Träger verschiedener Drogenhilfeangebote.

Die Förderung von Selbsthilfe, Selbstorganisation und Aktivierung von Drogengebrauchern ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit, so dass wir auch Mitarbeiter mit HIV/Hepatitis und Drogenbiografie beschäftigen.

VISION e.V. betreibt zwei niedrigschwellige Kontakt- und Anlaufstellen in denen wir, neben Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten, zahlreiche Angebote zur Schadensminimierung, Überlebenshilfe und Infektionsprophylaxe als Schwerpunkt anbieten. Ergänzend bieten wir Streetwork und weiterführende Angebote wie psycho-soziale Begleitung von Substituierten (PSB) und Ambulant Betreutes Wohnen an.

Neben diesen Drogenhilfeangeboten versteht VISION e.V. seine Aufgabe immer auch als politischen Auftrag. Wir nehmen dazu die Verhältnisse unter denen illegalisierter Drogenkonsum stattfindet, kritisch in den Blick. Unser Ziel ist die Entkriminalisierung und Integration von DrogengebraucherInnen sowie die Aufhebung von Stigmatisierungen. Hierfür arbeiten wir mit bundesweiten Netzwerken zusammen.

Nähere Informationen zu Selbstverständnis, Philosophie, Arbeitsweise, Projekten und Angeboten können Sie gerne der Homepage www.vision-ev.de entnehmen.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine:

  • Fachkraft für den Bereich Ambulant Betreutes Wohnen

Qualifikation/Erfahrung

Als Fachkraft für das Ambulant Betreute Wohnen verfügen Sie über ein Diplom oder Bachelor im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik oder im Bereich Sozial- & Gesundheitswesen. Wenn Sie einen vergleichbaren Abschluss in einem ähnlichen Bereich haben kann dies im Einzelfall durch den Kostenträger genehmigt werden. Zusätzlich zu ihrem Abschluss verfügen sie über mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Arbeitsfeld Sucht. Wünschenswert wären Erfahrungen in der akzeptanzorientierten Drogenhilfearbeit und eine Nähe zur Selbsthilfe.

Das Aufgabenfeld umfasst folgende Tätigkeiten:

  • Eine intensive individuelle und am Hilfeplan orientierte Einzelfallbetreuung
  • Krisenintervention
  • Erstellen von Hilfeplänen und Dokumentation
  • Case Management im Rahmen der einzelnen Betreuungen
  • Kooperation mit Ämtern, Eltern, Schulen, sozialen Einrichtungen etc.
  • Teilnahme an regelmäßigen Teamsitzungen
  • Mitarbeit bei Arbeitsgebiet übergreifenden Veranstaltungen wie Gedenktage, Fachtage, Nachbarschaftsfesten usw.

Die Arbeit im Ambulant Betreuten Wohnen erfordert ein hohes Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft ist aber auch sehr vielseitig und bietet die Möglichkeit kreativ und individuell zu arbeiten.

Wir haben in Bezug auf die Betreuung unserer Klienten einen hohen menschlichen und qualitativen Anspruch.

Neben den oben genannten formalen Voraussetzungen erwarten wir:

  • Lebensstilakzeptanz und fundierte Kenntnisse der Lebensrealität von Drogengebraucher*innen
  • gute Kenntnisse des Kölner (Drogen-)Hilfesystems und der sozialen Sicherungssysteme bzw. die Bereitschaft sich diese kurzfristig anzueignen
  • Fachwissen im Bereich akzeptierender Drogenarbeit, Substitution, Folgeerkrankungen wie HCV und HIV
  • Kenntnis der relevanten Gesetze wie dem SGB und dem BtmG
  • Erfahrung, Respekt und Empathie im Umgang mit Drogen gebrauchenden Menschen
  • einen sicheren Blick für Fähigkeiten und Potentiale
  • hohes Engagement, Ideen, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit sowie Kreativität und Einfallsreichtum
  • die Bereitschaft und Spaß daran sich in ein bestehendes Team aus gleichberechtigten „Betroffenen“ und „Sozialberuflern“ einzubringen
  • Weiterbildungsbereitschaft
  • gute Kenntnisse in EDV (MS-Office/Internet/Dokumentationsdatenbank)
  • die Fähigkeit ressourcenorientiert, prozesshaft und geplant mit Klienten zu arbeiten
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie eine eigenständige, zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise

Wir bieten:

  • ein junges, engagiertes und kreatives Team
  • die einzigartige Gelegenheit auf kollegialer Ebene mit „Betroffenen“ und „Sozialberuflern“ zusammen zu arbeiten
  • Angemessene Bezahlung
  • überdurchschnittliche Urlaubsregelung
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Regelmäßige Supervision und kollegiale Beratung
  • Einen kreativen Gestaltungsspielraum der eigenen Arbeit
  • Jobticket/ Fahrtkostenübernahme
  • eine interessante, anspruchsvolle Arbeit mit fachlichen Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in der Klientenarbeit und Konzeptentwicklung

Die Stelle kann ab dem 01.08.2021 besetzt werden. Die Anstellung soll in Teilzeit erfolgen (25 Std.) mit der Option auf Aufstockung zu einer Vollzeitstelle (38,5 Std.).

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die uns möglichst kurzfristig vorliegen sollte.

Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte per Mail an:

Leitung@vision-ev.de

oder postalisch an:

VISION e.V. – Verein für innovative Drogenselbsthilfe

Geschäftsführung

Neuerburgstr. 25

51103 Köln

(für Rücksendungen mit frankiertem Rückumschlag)

Die Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes NRW (LGG NRW) werden beachtet. Bewerbungen von Menschen mit Betroffenenkompetenz werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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25 Jun 2021

Rechtsberatung

Hallo liebe Gäste,

ab dem 03.07.2021 könnt ihr euch in der Zeit zwischen 12 Uhr und 15 Uhr vertreten durch die Kanzlei Eßer & Eßer in unseren Räumlichkeiten in Kalk beraten lassen. Es handelt sich hierbei um ein wiederkehrendes Angebot. Zukünftig könnt ihr euch jeden ersten Dienstag im Monat zu der genannten Zeit rechtliche Unterstützung einholen.

https://esser-esser.de/

 

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25 Jun 2021

Vernetzungs- und Aktionstreffen

Hallo liebe Gäste,

am Samstag den 03.07.2021 findet zwischen 14 und 18 Uhr ein Vernetzungs- und Aktionstreffen auf der Neuerburgstrasse statt.

Wir fordern von der Stadt Köln:

Endlich Schluss mit Neubauprojekten und dem Parkplatz-Bau in Kalk!
Eine umweltgerechte Sozial- und Stadtentwicklung für Kalk!

Weitere Infos findet ihr auf dem angehängten Flyer.

 

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24 Jun 2021

Buddy goes mobile – Contra 2.0

Hallo liebe Gäste und Interessierte,

ab dem 28.06.2021 könnt ihr euch alle zwei Wochen auf Hepatitis C Testen lassen. Dies wird zukünftig mit Anbindung an unser Streetwork-Bulli Angebot geschehen. Das heißt, ihr müsst nicht mehr zu uns in den Laden kommen, sondern wir kommen zu euch!

Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat findet ihr das Angebot an folgenden Stellen:

10.30 – 11.30 Uhr Haltestelle Ostheim

12.00 – 13.30 Uhr Wiener Platz

Wir freuen uns auf euch!

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15 Jun 2021

Projekt Needle Jumper

In Kalk existieren einige Konsumplätze, bei denen der Konsummüll liegen geblieben ist. VISION e.V. möchte mit dir gemeinsam die Reinigung der Konsum-Spots in Kalk übernehmen und auch mit den Nutzer*innen ins Gespräch kommen. Deine Teilnahme ist an keine Bedingungen geknüpft, nur deine Anwesenheit an Projekttagen und etwas Spaß an der Sache sollte vorhanden sein. Der Bezirk Kalk unterstützt das Projekt finanziell.

Was ist Needle Jumper?

  • Spritzensammeltour im Stadtteil Kalk
  • Montags, Mittwochs und Freitags
  • 10:00 – ca. 12:30 Uhr
  • Start bei VISION e.V.
  • Maximal 3 Personen
  • 1,80€ / Std. eine tägliche Auszahlung ist möglich
  • Zusätzlich: Essensmarke für ein kostenloses Mittagessen bei VISION e.V.
  • Du entscheidest wie oft du teilnehmen möchtest

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07 Jun 2021

Jahresbericht 2020

Wir freuen uns, den Jahresbericht 2020 präsentieren zu können.

Vision e.V. Jahresbericht 2020

 

 

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