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21 Jul 2022

25 Jahre Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Zum 25. Mal jährt sich der Aktions- und Trauertag, an dem der verstorbenen Frauen, Männer, Kinder, Geschwister, Freund*innen und Bekannten gedacht und erinnert wird.

Wir gedenken der Menschen, die offiziell an den Folgen ihres Konsums verstorben sind. Inoffiziell starben jedoch viele dieser Menschen vor allem an den Folgen der jahrzehntelangen Prohibition, die in Deutschland herrscht. Schon seit vielen, vielen Jahren weisen wir auf diesen Missstand hin und zeigen durchaus diverse Möglichkeiten auf, die veränderbar sind und schlussendlich Leben retten können. Eine sichtbare Reaktion der Verantwortlichen ist nicht erkennbar.

Wir laden ein zu einem weiteren Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen, an dem wir zum einen auf die bundesweite Situation – aber ebenso auf die Köln spezifischen Missstände hinweisen. Der Anstieg der Todeszahlen, die im Kontext von Drogengebrauch dokumentiert sind, ist enorm. Wir sprechen von 74 Toten im vergangenen Jahr. Blicken wir auf die vergangenen 25 Jahre, an denen wir der Verstorbenen gedenken, zeigt sich uns die unfassbare Zahl von 1.190 toten Menschen nur allein in Köln.

Das sind 1.190 starke Argumente für einen Wechsel in der Drogenpolitik. Einem Umdenken hin zur Regulierung von derzeit illegalisierten Substanzen.

Am 21. Juli 2022 zeigen wir anhand eines „Memorial Zauns“ diese 25 Jahre Gedenktag und dessen Entwicklung. Es wird auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit geben, schriftliche Andenken zu gestalten und während der Gedenkzeremonie am Gedenkbrunnen niederzulegen.

Wir bilden eine Menschenkette und rufen zur Beteiligung auf.

Wir freuen uns über rege Teilnahme von euch.
Veranstaltungsort: VISION e.V., Neuerburgstr. 25, 51103 Köln
Einlass: 12.00 Uhr

Letzte Beiträge

  Jun 2021

Leitbild akzeptierende Drogenarbeit

thumbnail of LeitbildDrogenakzeptDAHDie Deutsche Aidshilfe und akzept e.V. erarbeiten mit Unterstützung des JES Netzwerks ihre Grundlagen für eine moderne und erfolgreiche Drogenarbeit neu.

Mit gemeinsam erarbeiteten Leitlinien hatten die Deutschen Aidshilfe (DAH) nd akzept e.V., der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, im März 1999 erstmals klare Arbeitsprinzipien formuliert, die Einrichtungen der Aids- und Drogenhilfe als Arbeitsinstrument dienten und ihnen zugleich Qualitätskriterien an die Hand gaben.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich jedoch nicht nur psychoaktive Substanzen und deren Applikationsformen verändert. Auch die Drogenpolitik sowie Präventionsarbeit und Angebote der Drogenhilfe haben sich weiterentwickelt. Viele der Grundsätze und Forderungen der akzeptierenden Arbeit sind heute allgemein anerkannt.
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26 Jun 2022

Support don’t punish 2022

Global Day of Action 2022

Support don´t punish | Unterstützen nicht bestrafen

Auch VISION nimmt an der globalen Kampagne SUPPORT DON´T PUNISH teil. Sie fordert eine Drogenpolitik auf der Grundlage von Gesundheit und Menschenrechten.

Am 26. Juni jeden Jahres mobilisieren sich Tausende auf der ganzen Welt, um solidarisch zu sein und nachhaltige und wirksame Alternativen anzubieten, die die Gesundheit und das Wohlergehen aller fördern, wobei die Entkriminalisierung und Schadensminderung im Mittelpunkt steht.

https://supportdontpunish.org/


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03 Jun 2022

Kalk bekommt Drogenkonsumraum

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01 Jun 2022

Wechselausstellung SimPixx 8

“Kölner blaue Stunde” von Simon

simpixx.deUnser Mitarbeiter und Hobby-Fotograf Simon Kleimeyer präsentiert diesmal in seiner neuen Wechselausstellung Fotos aufgenommen von den Poller Wiesen aus während der blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Die vier Aufnahmen wurden diesmal das erste Mal in DIN-A1-Größe gedruckt, wobei der Druck etwas dunkel daherkommt und viele Bereiche fast vollständig schwarz abgebildet sind. Dies macht die Aufnahmen aber keineswegs weniger interessant, sondern hebt die Silhouetten von dem farbigen Himmel ab. Folgend zeigen wir die Original-Fotos, wo man Feinheiten der dunklen Bereiche gut erkennen kann… wenn du erfahren willst, wie die Bilder dunkler wirken, komm zu VISION und schau sie dir an!

 

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19 Mai 2022

Drogenkurier Nr. 130

thumbnail of Kurier-130-DRUCK_optWie sieht es aus in der Substitutionsbehandlung? Weiter abnehmende Zahlen von Behandler*innen sind ein Grund zur Sorge. Wir stellen in dieser Ausgabe die neuen Daten aus dem Substitutionsregister vor.

Diskriminierung im Gesundheitssystem ist leider kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein hochaktuelles Thema. Wie die AOK Bayern ihre Versicherten behandelt und stigmatisiert beschreiben wir in dieser Ausgabe.

Wir stellen zudem ein neues Substitut mit einer sechsmonatigen Wirkdauer und seinen Licht- und Schattenseiten vor. Darüber hinaus sind in dieser Ausgabe 130 eine Vielzahl interessanter Beiträge aus unserem Netzwerk zu finden.

Download Kurier-130-DRUCK_opt.pdf

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15 Mai 2022

Landtagswahl NRW

akzeptNRW hat die zur Landtagswahl NRW am 15. Mai 2022 antretenden Parteien zu ihren drogenpolitischen Positionen befragt.

Unter folgendem Link finden sich alle Antworten im Detail:
https://www.akzept-nrw.eu/

 

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  Apr 2022

Neue Öffnungszeiten

Neue Öffnungszeiten in Meschenich

Wir haben die Öffnungszeiten unserer Kontaktstelle in Köln Meschenich ab April 2022 angepasst:

Zukünftig haben wir

  • Montags und Mittwochs jeweils von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
  • Freitags hingegen von nun an geschlossen.

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08 Mrz 2022

Spendenaufruf

SPENDENAUFRUF FÜR DIE MENSCHEN AUS DER UKRAINE

Liebe Besucher*Innen, Gäste und alle die uns kennen,

Ihr habt vielleicht schon gehört, dass VISION Spenden sammelt, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Dieses Anliegen ist uns sehr wichtig, um eine klare Stellung zu beziehen und unsere Abneigung gegenüber Krieg und Menschenverachtung zu demonstrieren.

Wärst du bereit, einen Beitrag zu unserer Aktion zu leisten? Eine Spende in beliebiger Höhe würde uns und den Menschen aus der Ukraine die Welt bedeuten. Auch Sachspenden wie z.B. Zelte, Schlafsäcke, Babynahrung oder konservierte Lebensmittel werden dringend benötigt.

Sachspenden können bei uns vor Ort abgegeben werden:
VISION e.V., Neuerburgstraße 25, 51103 Köln

Geldspenden können unter dem genannten Konto mit „Spende an die Ukraine“ überwiesen werden:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE84 3702 0500 0007 1126 00
BIC/SWIFT: BFSWDE33

Es würde uns außerdem viel bedeuten, wenn du unser Anliegen mit deinen Freunden und Bekannten  teilen könntest. Je mehr Aufmerksamkeit wir durch euch erhalten, desto schneller werden wir die Menschen in der Ukraine unterstützen können.

Bei Rückfragen könnt ihr uns auch gerne telefonisch unter der Nummer 0221-8200730 erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Vision-Team

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05 Mrz 2022

Stadtteilrundgang – Nein zu Überwachung in Kalk

Nein zu Überwachung! Ja zu einem solidarischen Kalk!

Kommt zum Stadtteilrundgang gegen Überwachung!

Samstag, 5. März 2022 – Kalk Post, Köln-Kalk

Ab März 2022 sollen die Kalker Hauptstraße zwischen Kalk-Polizeipräsidium und Kalk-Kapelle/Bezirksrathaus, Teile der Kalk-Mülheimer-Straße und der Bereich der S-Bahn-Haltestelle Trimbornstraße Tag und Nacht mit Polizeikameras überwacht werden. Das heißt Live-Beobachtung und mindestens 14 Tage Speicherung aller Aufnahmen. Ein Videomast in der Taunusstraße zeigt, dass der Bereich der Überwachung über die Kalker Hauptstraße weiter ausgedehnt wird. Wir, Menschen die hier in Kalk wohnen, arbeiten, leben oder zu Besuch sind, sind damit nicht einverstanden.

Wir sind gegen die polizeiliche Videoüberwachung, weil

  • Kameras nicht unterscheiden und uns alle zu Verdächtigen machen,
  • Kameras keine Straftaten, auch keine Gewalt verhindern, sondern sie höchstens aufzeichnen,
  • Kameras rassistische Polizeikontrollen verschärfen,
  • Kameras soziale Probleme nicht lösen und ihre Erscheinungsformen nur aus dem Sichtfeld verdrängen.

Wir sind für ein solidarisches Kalk, weil

  • zu hohe Mieten und fehlende Unterstützung zu Obdachlosigkeit und Armut führen,
  • nur Sozialstrukturen die Folgen psychischer und sozialer Probleme abfedern können,
  • fehlende Drogenkonsumräume und die Kriminalisierungspolitik eine Gefahr für Drogenkonsument:innen und Kalker:innen sind,
  • Polizeikameras den Stadtteil Kalk als einen gefährlichen Ort darstellen und die Suche nach solidarischen Lösungen für Probleme verhindern.

Kommt zum Stadtteilrundgang am 5. März 2022 und lasst uns gemeinsam für ein solidarisches Kalk und gegen Überwachung auf die Straße gehen. Gemeinsam finden wir bessere Lösungen für die Menschen in Kalk! Rundgang natürlich nur mit Abstand und Maske!

 

Anwohner:innen-Initiative „Kalk gegen Kameras“

Weitere Informationen zum Thema Kameraüberwachung findet ihr bei www.kameras-stoppen.org

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03 Mrz 2022

Drogenkurier Nr. 129

thumbnail of Kurier-129-internetBurkhard Blienert der neue Drogen- und Suchtbeauftragte und „die Ampel“ haben viel vor und kurz nach seiner Ernennung hat er uns ein Interview gegeben, das wir in dieser Ausgabe abdrucken.

In dieser Ausgabe spricht ein Drogengebraucher über Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen und wir berichten über die Eröffnung des ersten Drogenkonsumraums in den USA.

Schließlich setzen sich weitere Beiträge mit dem vielfältigen Engagement von Mitglieder*innen des JES-Netzwerks auseinander.

Download

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09 Feb 2022

Warnung des BKA

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Lebensmitteln, die mit natürlichem Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) angereichert sind. Dieses ist nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als verkehrsfähiges, aber nicht verschreibungsfähiges Betäubungsmittel eingestuft. Derartige Produkte dürfen daher nicht verschrieben, verabreicht oder zum unmittelbaren Gebrauch überlassen werden. Beim Verzehr alltagsüblicher Mengen haben die genannten Lebensmittel berauschende Wirkung.

Insbesondere für Kinder bergen die hier bekannt gewordenen Produkte unkalkulierbare gesundheitliche Gefahren. Laut aktueller Meldungen aus Irland, den USA und Kanada kam es dort nach dem Konsum von solchen THC-haltigen Lebensmitteln bereits in mehreren Fällen zu derart schwerwiegenden Vergiftungen bei Kindern und Teenagern, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die THC-haltigen Lebensmittel werden über Online-Shops sowie in sozialen Netzwerken zum Kauf angeboten. Der Erwerb ist in Deutschland illegal. Zumeist handelt es sich um Süßigkeiten, Chips und Cornflakes, deren Verpackungen bekannten Markenprodukten nachempfunden sind. Kinder können diese dadurch leicht verwechseln und beim Konsum schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen erleiden.

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