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25 Sep 2018

Bürger wollen weiter mitreden

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22 Sep 2018

Demo: Hallen Kalk für alle

Liebe Kölner,

während in unserer Stadt Raum für soziale und kulturelle Projekte ebenso wie bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, bietet sich derzeit in Kalk die Chance auf ein Modell der Stadtentwicklung abseits der reinen Markmechanismen:
Für das Areal der Hallen Kalk fand im Juli 2017 ein Werkstattverfahren mit Bürgerbeteiligung statt, das mit einem bemerkenswerten Ergebnis endete, welches weitgehend soziokulturelle Nutzungen, genossenschaftliches Wohnen und eine Entwicklung unter maßgeblicher Beteiligung der zahlreichen im Stadtteil aktiven Initiativen und Vereine vorsieht.

Leider ist seitdem nichts benennbares geschehen, das in Richtung einer Umsetzung dieser Ideen deutet – stattdessen wurden erste Entscheidungen ohne die Beteiligung derer gefällt, die sich aus der Stadtgesellschaft heraus für die Hallen engagieren. Auch der Antrag des Baustelle Kalk e.V. auf Einrichtung und Betrieb des im Plan genannten Subkulturhofs liegt seit einem Jahr unbeantwortet bei der Stadt Köln – auf Anfrage heißt es, man solle noch „etwas Geduld“ haben!

Aber unsere Geduld neigt sich langsam dem Ende! Mit einer festlichen Kundgebung und einem Demonstrationszug durch den Stadtteil wollen wir am kommenden Samstag, 22. September zeigen, dass wir viele sind, dass wir nicht nur Wünsche, sondern auch Ideen zu ihrer Umsetzung haben und dass wir nicht dulden, wenn Bürgerbeteiligung als Alibiveranstaltung missbraucht und am Ende doch wieder „business as usual“ gemacht wird!

Kommt deshalb am Samstag auf den Ottmar-Pohl-Platz vor den Hallen Kalk, wo wir den ganzen Tag feiern werden und von wo auch unser Umzug durch den Sadtteil beginnt und endet: Bringt Euch einen Stuhl mit und alles, was laut ist. Für Essen, Trinken und viele Infos ist gesorgt. Einen sehr langen Tisch bauen wir gemeinsam!

Das Programm des Tages findet Ihr auf dem Flyer im Anhang und auf Facebook:

https://www.facebook.com/events/258098321515392/

Infos zu den Hallen und dem Werkstattverfahren gibt es hier:

http://www.hallen-kalk.de/

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  Sep 2018

Neue KISS-Gruppe ab Herbst

Ab Mitte September bieten wir bei VISION e.V. in guter alter Tradition wieder eine KISS Gruppe („Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum“) an.

Wie zufrieden bist du mit deinem Konsum?

Beschäftigen dich Gedanken wie:

  • Ich würde gerne weniger konsumieren
  • Ich würde gerne eine Substanz weglassen – aber wie soll ich das schaffen?
  • Wie viel konsumiere ich überhaupt täglich?

Im Rahmen der KISS-Gruppe kannst Du den Konsum reflektieren und ggf. völlig selbstbestimmt neue Konsumziele finden.

Die KISS Gruppe wird sich für 12 Wochen zusammenfinden, wöchentlich dienstags ab 16:30 Uhr.

Wenn du Interesse hast oder dich vorab über KISS informieren möchtest, melde dich im Junkie Bund Café bei Claudi oder Jana. Oder schreib eine Mail an kiss@vision-ev.de.

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13 Sep 2018

Wechselausstellung – Jürgen Schmeka

Jürgen Schmeka

Im Rahmen der diesjährigen „KalkKunst“ gibt es in den Räumlichkeiten von VISION e.V. bis zum 15.10.2018 eine Ausstellung von Jürgen Schmeka anzuschauen, wobei die Motive vom Kölner Dom, über Stillleben und Portraits bis hin zu Autos reichen.

Jürgen Schmeka, Baujahr 1961, ist wohnhaft in Köln und Malen und Zeichen ist sein Hobby. Gerne arbeitet er auch im Auftrag (zeichenkoenig24@gmx.de).

https://oldtimer-grafiker.jimdo.com

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  Aug 2018

Drogenkurier Nr. 115

Cover Drogenkurier Nr. 115

Thema

  • Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

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Drogenkurier Nr. 115 (8 MB)

21. Juli 2018 in Köln

Große Veranstaltung in der Innenstadt auf dem Rudolfplatz

Wie schon im Vorjahr trommelte VISION e.V. in Köln verschiedene Vertreter des Kölner Drogenhilfesystems, der Selbsthilfe, der Stadt und der Aidshilfen zusammen, um gemeinsam den Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen zu begehen. In regelmäßigen Planungstreffen mit allen Beteiligten formte sich die Idee, zum 20-jährigen Jubiläum des Gedenktags ein etwas größeres Event mit Bühnenprogramm auf dem Rudolfplatz zu veranstalten. Die Mahnwache am Neumarkt in der Innenstadt und die anschließende Gedenkfeier in Kalk, welche die letzten Jahre geprägt hatte, wurden so in einer Veranstaltung vereint.
Der Rudolfplatz wurde auch deshalb für den 21. Juli gewählt, da bereits die ersten Gedenktage in Köln dort stattfanden, womit wir geschichtlich anknüpfen und gewissermaßen den Kreis schließen konnten. An dem sonnigen und warmen Samstag erreichten wir in dem regen Treiben der Innenstadt direkt an den Kölner Ringen vor der tollen Kulisse des Hahnentores viele Menschen und trugen so sehr dazu bei, das Thema Drogengebrauch und den unnötigen Tod vieler Drogengebraucher*innen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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21 Jul 2018

Fotos vom Gedenktag

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21 Jul 2018

Ende des Gedenktags mit The Schabernacks

Nach dem besinnlichen Gedenkanteil des Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07.2018 auf dem Rudolfplatz in Köln brachten The Schabernacks mit ihrem Ska-Punk „Gute-Laune“-Musik auf die Bühne.

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21 Jul 2018

Gedenkrede von Pastor Andreas Hübner

Der Pastor im Ehrenamt Andreas Hübner aus Odenthal sprach am Gedenktag die Gedenkrede und verstand es gut, das Thema des Tages zu erörtern und die Zuhörer in sehr angemessener Art und Weise anzusprechen.

Er griff u.a. das Theaterstück auf: „Man sah das Kämpfen und das Leben. Man sah das Fallen und das Auffangen. Man sah das zum Himmel sich hochrecken. Am Ende ist es eine ganze Geschichte des Ringens um Leben gewesen.“

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21 Jul 2018

Interview im Domradio

Interview mit Pastor Andreas Hübner zum Gedenktag

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21 Jul 2018

Gedenktag – Drugland Szene 2

Anlässlich des Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen führte das Sommerblutfestival in Köln auf dem Rudolfplatz zwei Szenen aus dem Kulturprojekt „Drugland“ auf.

In der zweiten Szene erzählt Ozman, was für ihn Entzug bedeutet. Um dies zu verdeutlichen, bat er die Zuschauer für eine gewisse Zeit die Luft anzuhalten. Sie sollten sich vorstellen, dass sie sich in einer giftigen Atmosphäre befinden würden und wenn sie dem Verlangen durchzuatmen nachgeben würden, sie sterben müssten. Nicht jeder schaffte die etwa 1,5 Minuten. Der Überlebensinstinkt ist stärker. Und ähnlich fühlt es sich auf Entzug an. Der ständige Gedanke bei Qualen und Schmerzen ist present. Nur ein Schuss und alles ist wieder gut.

Während der professionelle Tänzer die Torturen eines Entzugs auf sehr emotionale und plastische Art verdeutlicht, erzählt Ozman weiter von seinen Rückfällen und Therapien.

Auch die zweite Szene aus dem Kulturprojekt „Drugland“ nahm die Zuschauer eindrücklich mit in eine andere Welt.

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