Letzte Beiträge

  Sep 2018

Neue KISS-Gruppe

Wir bieten bei VISION e.V. in guter alter Tradition wieder eine KISS Gruppe („Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum“) an.

Wie zufrieden bist du mit deinem Konsum?

Beschäftigen dich Gedanken wie:

  • Ich würde gerne weniger konsumieren
  • Ich würde gerne eine Substanz weglassen – aber wie soll ich das schaffen?
  • Wie viel konsumiere ich überhaupt täglich?

Im Rahmen der KISS-Gruppe kannst Du den Konsum reflektieren und ggf. völlig selbstbestimmt neue Konsumziele finden.

Die KISS Gruppe wird sich für 12 Wochen zusammenfinden, wöchentlich dienstags ab 16:30 Uhr.

Wenn du Interesse hast oder dich vorab über KISS informieren möchtest, melde dich im Junkie Bund Café bei Claudi oder Jana. Oder schreib eine Mail an kiss@vision-ev.de.

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05 Nov 2018

Drogenkonsumraum – Politiker wollen nicht mehr länger warten

Drogenkonsumraum in Kölner Innenstadt
Politiker wollen nicht mehr länger warten

Köln – So viel Einmütigkeit ist selten: Weil sich der seit Jahren geplante Drogenkonsumraum am Neumarkt weiter verzögert, fordern CDU, Grüne, SPD und FDP von der Verwaltung nun, sich um ein Drogenkonsummobil zu kümmern. In einem gemeinsamen Antrag für den Gesundheitsausschuss wollen sie die Stadt beauftragen, zwei geeignete Fahrzeuge anzuschaffen und einen in der Suchthilfe erfahrenen Träger zu suchen. Konkret geht es um ein Fahrzeug, etwa einen umgebauten Sprinter, in dem der eigentliche Konsum stattfinden soll, und ein Beratungsmobil. Als Zwischenlösung sollen sie für schnelle Entlastung sorgen, bis eine Immobilie für einen stationären Raum gefunden ist.

„Wir müssen endlich mit einem Hilfsangebot ans Netz gehen, anstatt weiter perfektionistisch an der Gold-Lösung zu planen“, sagt der Ausschussvorsitzende und Grünen-Politiker Ralf Unna. Auslöser für die Initiative war ein Fachgespräch, zu dem das Gesundheitsamt unter anderem einen Verein aus Berlin eingeladen hatte, der dort bereits seit längerem ein Konsummobil betreibt. „Obwohl die dort geschilderten Erfahrungen durchweg positiv waren, hat die Stadt ihre Bedenken aufrechterhalten. Das fanden wir alle irritierend“, begründet Ursula Gärtner von der CDU den gemeinsamen Antrag, der den Druck auf die Verwaltung erhöhen soll. „Auf die optimale Lösung warten wir schon viel zu lange“, kritisiert auch Michael Paetzold von der SPD.

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05 Nov 2018

Drogenkonsumraum – Noch keine Lösung am Neumarkt in Sicht

Drogenkonsumraum für Kölner Innenstadt
Noch keine Lösung am Neumarkt in Sicht

Köln – In Berlin gibt es sie schon: mobile Konsumräume in umgebauten Kleintransportern, in denen sich Abhängige ihre Drogen verabreichen können. Ob dies auch eine Lösung für den Kölner Neumarkt sein könnte, wo bislang alle Bemühungen, einen stationären Konsumraum einzurichten gescheitert sind, darüber herrscht bislang Uneinigkeit. Der Sozialdienst Katholischer Männer, der den Drogenkonsumraum am Hauptbahnhof betreibt, hatte bereits im Juni dieses Jahres angekündigt, ein Drogenkonsummobil als Zwischenlösung anschaffen zu wollen. Damit könnten auch die Anwohner von den Vorteilen überzeugt werden, hieß es seinerzeit. Sozialdezernent Harald Rau indes hält die mobile Variante für „keine gute Lösung“.

Erfahrungen aus Berlin

Das Kölner Gesundheitsamt veranstaltete nun ein Fachgespräch zum Thema „Erfahrungen aus Berlin und NRW“, bei dem die Vor- und Nachteile der jeweiligen Drogenhilfeangebote beleuchtet werden sollten. Zu den Referenten gehörte auch Astrid Leicht, Geschäftsführerin des Vereins Fixpunkt, der in Berlin bereits seit 2003 ein mobiles Angebot betreibt.

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  Nov 2018

Eine moderne Drogenpolitik nützt allen

thumbnail of 2018_05_15_eine_moderne_drogenpolitik_nuetzt_allenEine Handreichung für die Politik
Eine moderne Drogenpolitik nützt allen

Gemeinsam das Mögliche möglich machen
Drogenpolitik kann vor Abhängigkeit, Gesundheitsschäden und dem Tod bewahren. Gesellschaftliche Folgeschäden kann sie vermindern.

Drogenpolitik hat den Sinn, schädliche Folgen des Drogenkonsums zu verhindern. Menschen sollen vor gesundheitlichen Schäden geschützt, Todesfälle vermieden werden. Die Gesellschaft profitiert, wenn zum Beispiel Folgekosten im Gesundheitswesen reduziert werden, wenn Beschaffungskriminalität vermindert wird oder Wohngegenden vor Belastungen durch offene Drogenszenen bewahrt werden.

Die schlechte Nachricht zuerst: Die deutsche Drogenpolitik hat diesen Anspruch in den letzten Jahren immer weniger einlösen können. Die Zahl der Drogentoten ist kontinuierlich gestiegen. Auch der Konsum erschiedener illegaler Drogen wie Crystal Meth (Methamphetamin) und NPS (Neuer psychoaktiver Substanzen) hat zugenommen. Bei den legalen Volksdrogen Tabak und Alkohol ist Deutschland Hochkonsumland. Hunderttausende sterben jedes Jahr an den Folgen.

Die gute Nachricht lautet: Es gibt Alternativen. Wissenschaftlich erprobte Konzepte können Individuen und Gesellschaft sehr viel wirksamer schützen als bisher. In anderen Ländern sind sie bereits erfolgreich erprobt worden. Die Chancen sind enorm.

Eine innovative Drogenpolitik birgt enorme Chancen für alle Bürger_innen

Trotzdem stoßen diese Möglichkeiten oft zunächst auf große Widerstände. Dahinter steht der Wunsch nach einer Gesellschaft ohne illegale Drogen und die Sorge, Drogenkonsum könnte verharmlost werden. Das ist verständlich. Zielführend ist es oft allerdings nicht. Was wir brauchen, sind Maßnahmen, die wirklich etwas verändern. Dabei gilt es, die verfügbaren Ressourcen – seien es finanzielle oder in Polizei und Justiz – effektiver einzusetzen als bisher. Denn zurzeit verpuffen viele Mittel im Kampf gegen Windmühlen.

Die Möglichkeiten einer innovativen Drogenpolitik sind enorm. Gemeinsam können wir viel mehr erreichen, wenn wir neue Wege erschließen. Für eine innovative Drogenpolitik einzutreten, erfordert dabei Expertise, Klarheit und etwas Mut. All das möchten wir mit dieser Broschüre vermitteln. Wir wissen: Drogenpolitik ist oft kein dankbares Thema für Politikerinnen und Politiker. Wir möchten dazu beitragen, dass sich daran etwas ändert.

Denn das ist die beste Nachricht: Die meisten Befürchtungen angesichts einer anderen Drogenpolitik sind vollkommen unberechtigt.

Ganz im Gegenteil: Eine wirksame Drogenpolitik ist gut für alle Menschen in Deutschland.

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  Okt 2018

Take-Home-Naloxon-Programme in Deutschland

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  Okt 2018

Zusammen contra geben gegen Hepatitis C

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  Okt 2018

Polizeikontakt – Was tun?

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18 Okt 2018

Wechselausstellung – Marina Latza

Touching Colours by Marina Latza

Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften und der praktischen Durchführung in der Arbeit mit und über Menschen in Freiburg in den 90igern, entdeckte ich das vermehrte Umsetzen von Pädagogik und Praxis in der Kreativität. Allein schon aus dem Grund der Selbstreflexion und Relax Phasen war das Malen mit Farben sehr hilfreich und entspannend. Seit 2000 nun in Köln, entdeckte ich unter Hinzugabe von anderen Materialien, dass Bilder zum Anfassen entstanden. Meine erste Ausstellung in Köln in der Kaijtek Bar im Ferkulum nannte ich deshalb Touching Colours und behielt den Namen in der Signatur bei einigen Bildern bei. TC=Marina Latza

Viel Spaß beim Anschauen! ML Köln, 18.10.2018

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25 Sep 2018

Bürger wollen weiter mitreden

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22 Sep 2018

Demo: Hallen Kalk für alle

Liebe Kölner,

während in unserer Stadt Raum für soziale und kulturelle Projekte ebenso wie bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, bietet sich derzeit in Kalk die Chance auf ein Modell der Stadtentwicklung abseits der reinen Markmechanismen:
Für das Areal der Hallen Kalk fand im Juli 2017 ein Werkstattverfahren mit Bürgerbeteiligung statt, das mit einem bemerkenswerten Ergebnis endete, welches weitgehend soziokulturelle Nutzungen, genossenschaftliches Wohnen und eine Entwicklung unter maßgeblicher Beteiligung der zahlreichen im Stadtteil aktiven Initiativen und Vereine vorsieht.

Leider ist seitdem nichts benennbares geschehen, das in Richtung einer Umsetzung dieser Ideen deutet – stattdessen wurden erste Entscheidungen ohne die Beteiligung derer gefällt, die sich aus der Stadtgesellschaft heraus für die Hallen engagieren. Auch der Antrag des Baustelle Kalk e.V. auf Einrichtung und Betrieb des im Plan genannten Subkulturhofs liegt seit einem Jahr unbeantwortet bei der Stadt Köln – auf Anfrage heißt es, man solle noch „etwas Geduld“ haben!

Aber unsere Geduld neigt sich langsam dem Ende! Mit einer festlichen Kundgebung und einem Demonstrationszug durch den Stadtteil wollen wir am kommenden Samstag, 22. September zeigen, dass wir viele sind, dass wir nicht nur Wünsche, sondern auch Ideen zu ihrer Umsetzung haben und dass wir nicht dulden, wenn Bürgerbeteiligung als Alibiveranstaltung missbraucht und am Ende doch wieder „business as usual“ gemacht wird!

Kommt deshalb am Samstag auf den Ottmar-Pohl-Platz vor den Hallen Kalk, wo wir den ganzen Tag feiern werden und von wo auch unser Umzug durch den Sadtteil beginnt und endet: Bringt Euch einen Stuhl mit und alles, was laut ist. Für Essen, Trinken und viele Infos ist gesorgt. Einen sehr langen Tisch bauen wir gemeinsam!

Das Programm des Tages findet Ihr auf dem Flyer im Anhang und auf Facebook:

https://www.facebook.com/events/258098321515392/

Infos zu den Hallen und dem Werkstattverfahren gibt es hier:

http://www.hallen-kalk.de/

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