19 Sep 2019

Kirsten A.

In der Nacht des 28.August ist mit Kirsten ein Mensch von uns gegangen der von uns allen mehr als nur geschätzt und gemocht wurde. Ihr wacher intelligenter und kritischer Geist hat es ihrem Gegenüber nie leicht gemacht. Grade das hat ihre starke Persönlichkeit ausgemacht.

Wer das Privileg hatte von Kirsten gemocht zu werden, hat einen Menschen an seiner Seite gehabt, für den Freundschaft weit mehr als nur ein Wort war.

Kirsten kannte uns schon aus den Anfangszeiten des Junkie Bund und war dem Selbstverständnis und der Philosophie von VISION immer ganz besonders verbunden.

Wir alle werden sie sehr vermissen aber nie vergessen.

Mach et jot Kirsten !

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  Sep 2019

Drogenkurier 119

thumbnail of Drogenkurier-119-InternetDer DROGENKURIER dokumentiert alle Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Gedenktages für verstorbene Drogengebraucher_innen 2019

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31 Aug 2019

Overdose awareness day

thumbnail of – IN0030 ENTWURF3 PostkarteAm 31.8. gedenken Freunde, Angehörige und Selbsthilfeorganisationen der Opfer von Überdosierungen. Ihre Botschaft: Viele Drogentodesfälle lassen sich vermeiden. Die Mittel sind bekannt – was fehlt, ist der politische Wille.

Seit 2001 ist der 31. August all jenen Menschen gewidmet, die durch eine Überdosis ihr Leben verloren oder schwere Schäden erlitten. Der International Overdose Awareness Day, von der Managerin eines Spritzentauschprogramms der Heilsarmee in Melbourne ins Leben gerufen, soll aber zugleich auch die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit einer besseren Prävention sensibilisieren.

Die Mittel, um Drogentodesfälle zu vermeiden, sind bekannt, häufig fehlt es aber an der Unterstützung der Politik und auch des Gesundheitssystems…

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30 Aug 2019

Outdoor Vernissage und Workshop

Die Kölner Künstlerin Niko Es arbeitet in Kooperation mit VISION e.V. an einem Kunstprojekt mit und für Drogengebraucher*innen, Obdachlose oder für Menschen mit ähnlichem Background.

Wöchentl. Kunst-Workshop „Memento Mori“ seit Januar

Niko Es: „mit dem Kunstworkshop zum Thema ‚Memento Mori‘ biete ich den Besucher*innen von VISION e.V. seit Anfang Januar wöchentlich die Möglichkeit, gemeinsam Themen zu erarbeiten und künstlerisch umzusetzen. Hierbei spielen für mich Konsument*innen und ihre Erfahrungswerte eine ganz entscheidende Rolle. Menschen in schwierigen, prekären Lebenslagen, Menschen die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden mit Akzeptanz zu begegnen, ist für mich ebenso wie für VISION e.V. eine relevante Forderung an die Gesellschaft.

Kunst-Vernissage am 30.8. von 10:00 bis 14:00 Uhr

Mit dem Kunstworkshop hat Niko Es die Gelegenheit geboten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Diese Ergebnisse werden am 30.08.2019 in einer Outdoor Vernissage präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltung können die Objekte weiter bearbeitet werden. Der Titel „Memento Mori – sei erinnert, du stirbst“ – soll auch Bezug nehmen auf den „Internationalen Overdose Awareness Day“, der auf die vielen, vielen Überdosierungen aufmerksam macht, die nach wie vor Drogen konsumierende Menschen betreffen.

Notfall-Parcours 30.8. von 10:00 bis 12:30 Uhr

Am 30. August wollen wir uns auch auf andere Art und Weise mit dem Thema Überdosierung  und Drogennotfall beschäftigen. Es wird einen kleinen Parcours mit einigen Stationen geben, an denen Notfallhilfe wie folgt trainiert werden kann,

  • stabile Seitenlage
  • was tun im Notfall?
  • Beatmung und Herzmassage
  • Einsatz von Naloxon

VISION e.V. und Niko Es laden ein und freuen sich über zahlreiche Besucher*innen und Interessent*innen. Es wird für das leibliche Wohl gesorgt und kalte Getränke stehen ausreichend zur Verfügung.

Veranstaltungsort: VISION e.V., Neuerburgstr. 25, 51103 Köln

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  Aug 2019

Wechselausstellung SimPixx 3

„Aus der Nähe“ von Simon

simpixx.deIn einer mehrteiligen Ausstellung präsentiert unser Mitarbeiter Simon Kleimeyer private Fotografien. Die dritte Ausstellung namens „Aus der Nähe“ zeigt Nahaufnahmen (Makroaufnahmen) von Pilzen, einer Heuschrecke und eines Käfers.

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20 Jul 2019

Fotos vom Gedenktag

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20 Jul 2019

Videos vom Gedenktag

Playlist mit allen Videos vom Gedenktag

Short-Link: http://bit.ly/2ZLwnWxx

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20 Jul 2019

Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Wie schon im Vorjahr trommelte VISION e.V. in Köln verschiedene Vertreter des Kölner Drogenhilfesystems, der Selbsthilfe, der Stadt und der Aidshilfen zusammen, um gemeinsam den Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen zu begehen.

Da das eigentliche Datum (21.7.) dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, haben wir uns entschieden, ihn um einen Tag vorzuziehen. So erreichen wir am Samstag, den 20.7. in der Innenstadt wohl mehr Leute, als es sonntags der Fall wäre.

Der Rudolfplatz als Veranstaltungsort wurde auch deshalb wie im Vorjahr gewählt, da bereits die ersten Gedenktage in Köln dort stattfanden, womit wir geschichtlich anknüpfen konnten. An dem sonnigen und warmen Samstag erreichten wir in dem regen Treiben der Innenstadt direkt an den Kölner Ringen vor der tollen Kulisse des Hahnentores viele Menschen und trugen so sehr dazu bei, das Thema Drogengebrauch und den unnötigen Tod vieler Drogengebraucher*innen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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Presseerklärung | Flugblatt

Gedenktag in Köln – Samstag, 20. Juli 2019
71 Drogentote sind zu viel!

Um nahezu die Hälfte ist die Zahl der an Folgen von Drogenkonsum verstorbenen Menschen in Köln gestiegen. Die Organi-satoren des Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen halten dies für ein alarmierendes Zeichen und sehen dringenden Handlungsbedarf. Um dies in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und gleichzeitig die Bandbreite der aktu-ellen Hilfsangebote darzustellen, richtet ein breites Bündnis von Akteuren der Selbst-, Drogen- und Aidshilfe eine Veranstaltung auf dem Rudolfplatz aus.

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20 Jul 2019

Initiativen informieren zu Drogenhilfe

Initiativen informieren zu Drogenhilfe

Aktion auf Rudolfplatz am Samstag – Forderungen an Politik

2018 starben in Deutschland 1276 Menschen am Konsum illegaler Drogen, ungefähr so viele wie im Vorjahr. In Köln aber ist die offizielle Zahl der drogentoten von 51 (2017) auf 71 gestiegen. Daran knüpft der Verein „Vision“, der sich für eine innovative Drogenselbsthilfe stark macht, die Forderung, „dass die schon lange von der Politik beschlossenen Erweiterungen der Hilfeangebote schnellstmöglich umgesetzt werden müssen“, etwa die Schaffung weiterer Drogenkonsumräume oder Schutzprogramme.

Was das Drogenhilfesystem schon jetzt an Möglichkeiten der Unterstützung bietet, wird am Samstag, 20. Juli, von 12 bis 16 Uhr auf dem Rudolfplatz von Vertretern der Kölner Aids-, Sucht- und Selbsthilfe sowie verschiedener Abteilungen der Stadt präsentiert. Anlass ist der Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes hält eine Rede, und in einer Talkrunde, die Rolf Emmerich, Leiter Sommerblut-Festivals, moderiert, kommen alle Mitveranstalter zu Wort. Vor der Gedenkrede von Andreas Hübner, Bestatter und Pastor im Ehrenamt, zeigt das Drugland-Theater Szenen aus einem Bühnenstück. Für musikalische Unterhaltung sorgt unter anderem Liedermacher Rolly Brings. (cs)

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19 Jul 2019

Artikel in Junge Welt

Verfehlte Drogenpolitik
Tödliche Bilanz

Drogenpolitik der Bundesregierung gefährdet Menschenleben, warnen Experten. Internationaler Gedenktag für verstorbene Konsumenten am Sonntag

Von Markus Bernhardt

Seit Jahren fordern Suchtmediziner, Angehörige von Drogengebrauchern und Betroffene ein Umdenken in der herrschenden Drogenpolitik. Warum die nötig wäre, zeigen aktuelle Zahlen: Alleine im letzten Jahr starben in der Bundesrepublik 1.276 Menschen an den Folgen des Konsums illegalisierter Stoffe. 191 Menschen – und damit satte 14 Prozent mehr als im Vorjahr – kamen 2018 alleine in Berlin ums Leben. Jeder Todesfall kann auch als Anklage gegenüber der bislang betriebenen Kriminalisierung, Ausgrenzung und unterlassenen Hilfeleistung von Konsumenten verstanden werden.

Erst im Juni hatte die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ihren jährlich erscheinenden Bericht mit aktuellen Daten vorgestellt. Darin heißt es, schätzungsweise rund 96 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger im Alter zwischen 15 und 64 Jahren hätten mindestens einmal in ihrem Leben illegalisierte Drogen genommen. Allein im letzten Jahr sollen der EBDD zufolge geschätzt 19,1 Millionen der 15- bis 34jährigen (16 Prozent) verbotene Stoffe konsumiert haben. Im Jahr 2017 wurden in der EU schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen wegen des Drogengebrauchs behandelt.

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