16 Okt 2021

Mitgliederversammlung 2021

Bei der Mitgliederversammlung waren leider nicht viele Mitglieder da…

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15 Okt 2021

Portrait-Fotos Wechselausstellung

Portrait-Projekt von Fotograf Axel König

Der freie Pressefotograf Axel König (www.axelkoenigfoto.com) zeigte Interesse daran, Portraits von Menschen, die Drogen gebrauchen, und jenen, die sich um diese Menschen sorgen und kümmern zu machen. VISION war ihm aus seiner Arbeit für den Kölner Wochenspiegel und die Stiftung Kalk Gestalten bekannt. An zwei Tagen im November und Dezember 2019 stand es Besucher*innen und Mitarbeitenden frei, den durch Molton abgetrennten Bereich zu betreten und sich porträtieren zu lassen. Termine mussten nicht abgesprochen werden und so wusste der Fotograf nicht, wer an den beiden Shooting‐Tagen kommt. Auf Vorgaben jeglicher Art wurde verzichtet. Die Wahl fiel auf Schwarz‐Weiß Aufnahmen, weil in den Augen von Axel König jede Farbe eine Aussage trifft. Die Ergebnisse der Fotosession haben uns begeistert und es sollte eine Ausstellung folgen.

Anfang 2020 machte uns aber Corona ein Strich durch die Rechnung und die Aufnahmen verschwanden vorerst in der Schublade. Nun fast zwei Jahre später haben wir uns dazu entschlossen, direkt mehrere Wechsel-Ausstellungen mit Fotos aus den Shootings zu erstellen. Die erste Ausstellung besteht aus 14 Fotos, wobei immer zwei Fotos von der selben Person oder Gruppe beieinander präsentiert werden.

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13 Okt 2021

Umzug Aidshilfe Köln

Die Aidshilfe Köln ist umgezogen. Der Standort in der Beethovenstraße hat nach über 34 Jahren ausgedient. Seit dem 06.10.2021 findet ihr  die „neue“ Aidshilfe Köln mit all ihren Projekten in den barrierefreien Geschäftsräumen in der Pipinstraße 7.

Drei Jahre war unser Verein damals noch unter dem Namen „Junkie Bund Köln“ Untermieter bei der AIDS-Hilfe Köln in der Beethovenstraße. Erst wurde eine kleine „Dachkammer“ genutzt und später wurde zusätzlich ein kleiner Gruppenraum angemietet. Die Verbindung zwischen Junkie Bund und AIDS-Hilfe hatte ihren Ursprung neben dem liberalen, humanen und von Lebensstilakzeptanz geprägten Selbstverständnis.

Von dort aus organisierte der Junkie Bund seinen Spritzentausch auf der Neumarktszene. Dazu bot man im Büro unter anderem HIV- und Hepatitis Beratung an. Die AIDS-Hilfe spendete die Ausstattung des Büros und später auch des hinzugekommenen Gruppenraums.

Damit war der Grundstein für den Erfolg dieses damals noch exotischen Angebots gelegt. Ohne die Unterstützung eines solchen Partners, von dem man lernen konnte, ohne bevormundet zu werden, wäre der Weg um vieles steiniger gewesen. Trotz der beengten Verhältnisse herrschte in der Beethovenstraße – fragt man Zeitzeugen – eine Atmosphäre von freundlicher Chaotik verbunden mit einer warmen und aufgeschlossenen Gastlichkeit.

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08 Okt 2021

Friseur

Ab Freitag, den 15.10.21 könnt ihr euch in der Zeit zwischen 11 Uhr und 13 Uhr wieder wöchentlich die Haare in unserem Kontaktladen in Kalk schneiden lassen.

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30 Sep 2021

Mitgliederversammlung 2021

Hallo liebe Mitglieder von VISION e.V.,
Die jährliche Mitgliederversammlung findet am 16.10.21 um 12.30 Uhr als Hybridveranstaltung statt.
Für eine bessere Planung und den erhalt der Zugangsdaten bei einer Teilnahme via Webcam, meldet euch bitte bis zum 13.10.2021 bei uns an.
Grüße
VISION e.V.

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17 Sep 2021

Neue KISS-Gruppe

Falls Ihr Interesse habt, meldet euch einfach bei Claudia oder Milena!

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02 Sep 2021

Wechselaustellung

“In-Motion” von Simon

simpixx.deIn der 7. Fotoausstellung von unserem Mitarbeiter und Hobby-Fotograf Simon Kleimeyer präsentiert er Aufnahmen von seinem Hund Carlos und seinen Freunden. Auf jedem Bild sind mindestens zwei Aufnahmen abgebildet, welche innerhalb von wenigen Sekunden hintereinander aufgenommen wurden. Die Momentaufnahmen lassen somit eine Bewegung erahnen, die einer Bewegungsstudie nahe kommt.

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02 Sep 2021

Drogenkurier 127 ( Special Gedenktag)

thumbnail of Drogenkurier-127-InternetFast 100 Veranstaltungen in 91 Städten, dass ist das Ergebnis des Gedenktages 2021. Beim Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2021 wurde um verstorbene Freund*innen und Klient*innen getrauert und es wurde ein starkes Signal an Verantwortliche im Bund, den Ländern und Kommunen gesendet, die Situation Drogen gebrauchender Menschen endlich grundsätzlich zu verändern.

Der Gedenktag hat sich entwickelt. Von einer singulären Veranstaltung mit einem Schwerpunkt der zurecht auf der Trauer und dem Gedenken lag, hat er sich nach fast 25 Jahren zum größten bundesweiten Aktions- Protest- und Gedenktag im Feld illegaler Substanzen entwickelt.

Waren gesundheitpolitische Forderungen in der Anfangszeit noch rar ist nun zu beobachten, dass in fast allen Berichten aus ganz Deutschland eine grundlegende Kritik an der Situation von Menschen die illegalisierte Substanzen konsumieren vernehmbar ist. Dies völlig unabhängig ob die Veranstaltungen von Drogengebraucher*innen selbst, von NGO´s oder von Mitgliedsorganisationen der Diakonie, Caritas oder der AWO organisiert und durchgeführt wurden.

Download Drogenkurier-127-Internet.pdf

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31 Aug 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung von JES Bundesverband und Landesverband JES NRW zum International Overdose Awareness Day am 31.08.21

Tag gegen Überdosierung – 1581 Todesfälle müssen für alle ein Alarmzeichen sein

Im Jahr 2020 sind mit 1581 Drogengebraucher*innen mehr Menschen an den Folgen von
Überdosierung und den Langzeitfolgen des Konsums von Schwarzmarktsubstanzen verstorben, als wir
es in den vergangenen 20 Jahren erleben mussten.

Mit dem „INTERNATIONAL OVERDOSE AWARENESS DAY“ am 31. August machen in Deutschland und in
ca. 100 weiteren Ländern Menschen auf diesen Missstand aufmerksam. Auch das JES Netzwerk ist
dabei.

„Diese erschreckend hohe Zahl ließe sich mit entsprechenden Maßnahmen reduzieren“, so Mathias
Häde vom JES Bundesvorstand. “Der Anstieg von Todesfällen in Verbindung mit dem Konsum von
Amphetamin und Metamphetamin erfordert eine Reaktion. Dass bis heute jegliche Bemühungen
scheiterten, Drug Checking Projekte (Beratung und Substanzanalyse) einzurichten, ist nicht
nachvollziehbar“, so Häde weiter. Erst durch aufgeweckte Toxikologen in Jena und dem DrogerieProjekt in Erfurt, gelang es nun, das erste Drug Checking Projekt ohne Erfordernis einer Zustimmung
des Bundes umzusetzen.

Fast 40% der Drogentodesfälle stehen in Verbindung mit dem Konsum von Opioiden. „Es gilt, massiv in
den Erhalt und Aufbau von Angeboten der Substitutionsbehandlung zu investieren, damit diese
gefährdete Gruppe ihre Opiate unter kontrollierten, medizinischen Bedingungen erhält,“ so Ralf
Runniger vom Vorstand JES NRW.

„Mit dem neuen Bundesmodellprojekt NALtrain, im Rahmen dessen in den nächsten 3 Jahren tausende
Opiatkonsument*innen in den Besitz eines Naloxon Nasensprays als Lebensretter bei
Überdosierungen gelangen sollen, wurde der richtige Weg eingeschlagen“, so Claudia Schieren vom JES
Bundesvorstand.

Das JES Netzwerk ist sich mit vielen anderen Experten (Mitarbeiter*innen in Einrichtungen der Aids- und
Drogenhilfe, Wissenschaftler*innen, Strafrechtler*innen, Mediziner*innen und Politiker*innen) einig, dass
diesen Hilfsangeboten im Schatten des Totalverbot von Erwerb und Besitz illegalisierter Substanzen
ihre Wirkung genommen wird. Die sich daraus ergebende Verfolgung und Kriminalisierung von
Millionen Drogengebraucher*innen ist für den Tod vieler tausend Menschen verantwortlich.

Die konsequente Entkriminalisierung von Erwerb und Besitz zum Eigenbedarf sowie der Ausbau
medizinischer Angebote kann, wie JES es sieht, hier der richtige Weg sein, um Menschenleben zu retten.

Letztlich werden wir so aber “das Drogenproblem” nicht wirklich lösen können. Nein, dazu bedarf es
einer umfassenden gesetzlichen Neubewertung derzeit illegalisierter Substanzen, also den
überwachten Handel in entsprechenden Geschäften mit qualifiziertem Personal. Nur so kann letztlich
Kontrolle und effektiver Jugendschutz stattfinden, nur so überlassen wir nicht Abertausende weiterhin
den gierigen Händen der Drogenmafia.

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27 Aug 2021

Bundestagswahl 2021

WICHTIGE INFO:
 
Informationen zur Teilnahme an Bundestagswahl am 26.09.2021 für wohnungslose Personen in Köln.
 
Für die Bundestagswahl am 26.09.2021 gelten folgende Voraussetzungen:
 
1. Vollendung des 18. Lebensjahrs,
2. Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine
3. Kein Ausschluss vom Wahlrecht nach § 13.
 
Folgende Nachweise sind notwendig:
a) Personalausweis oder Reisepass
b) Sonstige Nachweise (z.B. Sozialhilfebescheid, Leistungsbescheid ALG II, etc.)
c) Bescheinigung des Wohnungsgebers/ der Heimleitung / oder des Sozialen Dienstes über den tatsächlichen und ununterbrochenen Aufenthalt in Köln.
d) Der Antrag muss bis spätestens 05.09.2021 gestellt werden
e) Der Antrag ist persönlich zu stellen beim Wahlamt:
 
Dillenburger Str. 68-70
51105 Köln Öffnungszeiten
Mo. – Do. 08.00 – 16.00 Uhr
Fr. 08.00 – 12.00 Uhr

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