Jul 2018

Drogenkurier Nr. 114

Titel-Thema

  • Die Opioid-Krise in den USA – auch in Deutschland möglich?

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Drogenkurier Nr. 114 (3,2 MB)

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  Jul 2018

Alles auf null

Alles auf null

Das Aus für den Drogenkonsumräum am Neumarkt wirft das Hilfskonzept um Jahre zurück

Eigentlich sollte im August ein Drogenkonsumräum am Neumarkt eröffnen. Menschen, die sich öffentlich Heroin spritzen, sollten Vergangenheit sein. Doch daraus wird nichts. Anfang Juni wurde bekannt, dass der Vermieter des Hauses an der Thieboldsgasse, in dem der Drogenkonsumräum eingerichtet werden sollte, den Vertrag mit der Stadt gekündigt hat. Die Verwaltung habe kein überzeugendes Sicherheitskonzept vorgelegt, so die Begründung.

„Das ist eine fatale Entwicklung“, sagt Marco Jesse, Geschäftsführer des Drogenhilfevereins Vision. „Damit gerät das gesamte Hilfskonzept der Stadt ins Stocken.“ Denn der Konsumraum war Grundlage für ein komplexes Hilfesystem mit niedrigschwelligen Angeboten für die Bewältigung des Alltags, Hilfen zum Suchtausstieg sowie Wohnungs- und Jobvermittlungen. Der Rat der Stadt hatte das Konzept vergangenen Herbst nach jahrelangen Diskussionen beschlossen und 3 Mio. Euro bewilligt, um das Elend der Drogenabhängigen zu lindern.

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  Jun 2018

Jahresbericht 2017

Ein durchaus wechselhaftes Jahr liegt hinter uns. Was bleibt zusammenfassend zu sagen? Wir haben in den letzten Jahren an vielen Stellen eine deutliche Veränderung beobachten können. So ist nach Jahren des Stillstands endlich wieder eine Diskussion über drogenpolitische Zielsetzungen, der Arbeit zugrundeliegende Haltungen und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Kölner Hilfesystems in Gang gekommen. Auch wenn die Akteure aus Hilfesystem, Verwaltung und Politik an vielen Stellen unterschiedliche Ansichten und fachliche Meinungen vertreten haben, so hat die gemeinsam geführte Diskussion doch dazu geführt, dass man sich auch näher gekommen ist und der Respekt vor der Arbeit des Anderen gestiegen ist.

Das Jahr 2017 war für das gesamte Team mit einigen außergewöhnlichen Belastungen verbunden. Dass diese bewältigt werden konnten, ist dem besonderen Teamzusammenhalt und der hohen Motivation jeder/jedes Einzelnen geschuldet. Dafür müssen und wollen wir Danke sagen. Unser Dank gilt aber auch allen Ehrenamtler*innen, Unterstützer*innen unserer Arbeit, den Spender*innen, Geldgeber*innen und sonstigen Förderinnen und Förderern. Nicht zu vergessen, danken wir allen befreundeten und kooperierenden Einrichtungen als auch den Vertreter*-innen der Stadt aus Verwaltung und Politik für die gute und intensive Zusammenarbeit im Sinne Drogen gebrauchender Menschen.

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23 Jun 2018

Auch Händler und Bürger fordern Konsummobil

Auch Händler und Bürger fordern Konsummobil

Für ein Konsummobil als Hilfsangebot für die Drogenszene am Neumarkt haben sich nun auch die IG Neumarkt als Vertretung der Geschäftsleute sowie die Bürgerinitiative Zukunft Neumarkt ausgesprochen. „Das vom Sozialdienst Katholischer Männer vorgelegte Konzept hat unsere volle Unterstützung“, erklärte der Inhaber des Sanitätshauses Stortz, Walter Schuch, im Namen beider Vereinigungen. Mit einem Mobil könne der Bedarf an verschiedenen Standorten stadtweit getestet werden, angebunden an schon existie-‚ rende Kontakt- und Beratungsangebote. „Das wäre ein Schritt hin zu einer Dezentralisierung der Hilfe. Uns geht es darum, die Konzentration der Szene am Neumarkt aufzulösen.“

Dass ein Konsummobil nur eine Zwischenlösung sein wird, hält Schuch indes für unwahrscheinlich. „Es dürfte der Stadt schwer fallen, einen gewerblichen Vermieter für einen Drogen-konsumraum, noch dazu in der geplanten Größe, zu finden.“ Für ein Konsummobil als Zwischenlösung hatten sich zuvor bereits die CDU und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) ausgesprochen.

Unterdessen hat Sozialdezernent Harald Rau eine neue Variante ins Spiel gebracht. „Ich lasse prüfen, ob man die Räume der alten Toilettenanlage auf der Ostseite des Neumarkts so umbauen kann, dass sie als Drogenkonsum-raum nutzbar wären“, sagte Rau dem „Express“. Die Anlage liege zwar unterirdisch und verfüge über kein Tageslicht, hätte aber den Vorteil, dass sie sich in unmittelbarer Nähe der Szene befindet. „An der Stelle des Neumarkts ist wenig bis kein Publikumsverkehr, auch das könnte für diese Lösung sprechen“, so Rau. (jac)

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23 Jun 2018

Suche nach einem Drogenkonsumraum am Neumarkt

Suche nach einem Drogenkonsumraum am Neumarkt
Platz für die Kölner Fixer im Untergrund-WC?

von ROBERT BAUMANNS

Köln – Junkies sitzen in Hauseingängen und setzen sich ihre Spritzen, auf Entzug rennen sie brüllend durch die Straßen und randalieren. Sie kaufen ihre Drogen, trinken Alkohol. Es ist ein alltägliches Bild auf dem Neumarkt und in den Straßen ringsum. Und weil ein Hauseigentümer einen Mietvertrag mit der Stadt für ein Ladenlokal in der Thieboldsgasse wieder zurückgezogen hat, ist die Stadt bei der Suche nach einem Drogenkonsumraum wieder bei Null. Doch Lösungen zeichnen sich ab.

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23 Jun 2018

Razia am Ebertplatz

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21 Jun 2018

Verband will Konsummobil am Neumarkt

Verband will Konsummobil am Neumarkt

DROGEN Dezernent Rau lässt Konzept prüfen – Kosten von bis zu 80 000 Euro

VON TIM ATTENBERGER

Der Sozialdienst .Katholischer Männer (SKM) Köln will als Zwischenlösung für den Neumarkt ein Drogenkonsummobil anschaffen. Der Verein Fixpunkt in Berlin verfügt bereits seit 2003 über ein solches Angebot, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch berichtete. „Wir haben uns bei den Kollegen in Berlin informiert und halten das auch in Köln für machbar“, sagte Andreas Hecht, Fachbereichsleiter Gesundheits- und Integrationshilfe beim SKM.

Der zum Drogenkonsummobil umgebaute Kleintransporter soll 60000 bis 80000 Euro kosten. „Die Bestellung und der Umbau würden nur vier Monate dauern“, sagte Hecht. So wäre es möglich, der Drogenszene am Neumarkt und den Anwohnern innerhalb kürzester Zeit zu helfen. Als Standort käme der Josef-Haub-rich-Hof an der Zentralbibliothek infrage. Ein stationärer Konsumraum scheiterte zuletzt daran, dass der Eigentümer einer Immobilie an der Thieboldsgasse den Mietvertrag kündigte. Hecht zeigte sich überzeugt, dass die Suche nach einem neuen Standort viel Zeit in Anspruch nehme. „Da könnte ein Konsummobil die ideale Zwischenlösung sein“, sagte er. Wie in Berlin will der SKM vor Ort auch sozialarbeiterische Hilfen und eine Beratung anbieten. Der Stadt liegt das Konzept vor.

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20 Jun 2018

Konsummobil als schnelle Lösung

 

Konsummobil als schnelle Lösung

Drogenszene Die Suche nach einer neuen Immobilie im Bereich des Neumarkt dürfte langwierigwerden

VON TIM ATTENBERGER

Menschen, die sich in aller Öffentlichkeit einen Schuss setzen und denen im Fall einer Überdosierung niemand schnell zur Hilfe eilen kann, werden rund um den Neumarkt auch weiterhin zum Alltag gehören. Nachdem der Eigentümer vor zwei Wochen den Mietvertrag mit der Stadt für einen neuen Drogenkonsümraum an der Thie-boldsgasse 146 kündigte, fange die Stadt jetzt wieder bei Null an, sagte Sozialdezernent Harald Rau. Die Suche nach einer neuen Immobilie dürfte sehr wahrscheinlich schwierig und entsprechend langwierig werden, zumal sich vor Ort eine Bürgerinitiative gegründet hat, die Druck ausübt.

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05 Jun 2018

Fotoausstellung von zwei Mitarbeitern

Mit der aktuellen Wechselausstellung stellen zwei Mitarbeiter von VISION gemeinsam ausgewählte Fotos aus.

Iza Ast

Unsere Mitarbeiterin Iza Ast, ausgebildete Foto-Medien-Fachfrau, fotografiert bereits seit ihrer Jugend. Während ihrer Ausbildung konnte sie ihre Fähigkeiten ausbauen und andere Techniken der Fotografie erlernen. Ihr besonderer Augenmerkmal liegt im Detail des Augenblicks.

Simon Kleimeyer

Unser Mitarbeiter Simon Kleimeyer hat seine Leidenschaft für Fotografie entdeckt und letztes Jahr durch eine neue Kamera weiter ausgebaut. Auf Spaziergängen mit seinem Hund Carlos sucht er seitdem stets nach Motiven, auch über die Hundefotografie hinaus.

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25 Mai 2018

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Am Freitag, den 25.05.2018 wird die EU-Datenschutzgrundverordnung verpflichtend anwendbar und wir als Verein sind in der Verantwortung sie umzusetzen. VISION e.V. nimmt den Schutz von persönlichen Daten sehr ernst und uns liegt viel daran, mit gespeicherten Daten verantwortungsvoll umzugehen. Im Folgenden listen wir die Maßnahmen auf, die auf unserer Internet-Seite bzw. für den Newsletter durchgeführt wurden.

Newsletter

Wir haben eine Mail an alle Newsletter-Empfänger verschickt und um Bestätigung gebeten. Nur wer auf die Mail antwortet und somit bestätigt, dass die Datenschutzhinweise gelesen wurden, wird zukünftig unseren Newsletter erhalten.

Internetseite

Unsere Internetseite wurde technisch vielfältig überarbeitet…
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