05 Mrz 2018

drugcom.de-YouTube-Kanal – Alles über Drogen

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02 Mrz 2018

Kölner setzen Millionen mit Cannabis um

Kölner setzen Millionen mit Cannabis um

START UP – Die Cannamedical Pharma profitiert von der Freigabe des Handels zu medizinischen Zwecken vor einem Jahr

VON WILLI FELDGEN

Köln. Mit dem Druck aktueller Visitenkarten für seine Beschäftigten kommt das junge Start-up-Unter-nehmen kaum nach: Zum wiederholten Mal seit dem Start ihrer Geschäftsaktivitäten vor einem Jahr ist die Cannamedical Pharma GmbH in Köln umgezogen. Vor drei Wochen hat das Unternehmen die gesamte 16. Etage im Kölnturm des Mediaparks bezogen.

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24 Feb 2018

Wir lassen uns nicht mehr alleine

„Wir lassen uns nicht mehr alleine“

WOHNUNGSNOT – Ein obdachloses Paar lebt im Wald, weil es nicht genügend Notunterkünfte gibt

VON RAPHAEL MARKERT

Ein Fußabstreifer liegt auf dem vom Regen aufgeweichten Waldboden zwischen den Bäumen. Matsch rieselt auf die Erde, als Andreas Hein vor seiner Unterkunft die Schuhe abklopft. Eine olivgrüne Plane schimmert zwischen dem kahlen Geäst hervor: ein Zeltbau mitten in einem Waldstück bei Höhenberg. Zwischen Mäusen und Mülltüten leben Andreas und seine Partnerin hier seit Monaten – fehlenden Sanitäranlagen und eisigen Temperaturen zum Trotz. Denn die Stadt findet für das obdachlose Pärchen keine gemeinsame Wohnung.

Es ist kalt an diesem Dienstagabend. Sehr kalt. Minus drei Grad. Andreas Hein gähnt, eine dünne Atemwolke schiebt sich aus seinem Mund und verdampft in der eisigen Luft. In der vergangenen Nacht haben die beiden besonders schlecht geschlafen. Nicht wegen der Feldmäuse, die die beiden jede Nacht durch das angenagte Loch in der Zeltwand besuchen. An die sind sie inzwischen gewöhnt. Die Gasflasche mit Heizaufsatz, die im Zelt wenigstens etwas Wärme spendet, war plötzlich leer. Im beengten Zelt, wo sich die beiden zwischen Aschenbecher, Klopapierrollen, Milchpackungen und leeren Fastfoodtüten eine abgenutzte Matratze und eine kärgliche Decke teilen, war es dann kaum wärmer als außerhalb der dünnen Zeltwände. „Jetzt im Winter ist es schlimm. Ich kann die Kälte gar nicht in Worte fassen“, sagt Kümmel und zieht hustend den Schal um ihren Hals noch etwas enger. Seitdem das Paar im Wald lebt, sind die beiden dauererkältet, haben ständig Kopfschmerzen, wirken ausgezehrt – mehr als zehn Kilo hat Hein bereits abgenommen. Und auch zwischen den beiden hat die zum Dauerzustand gewordene Situation Spuren hinterlassen: Wegen der Enge im Zelt gerät das Paar häufig aneinander. „In der letzten Zeit immer öfter“, sagt Sandra Kümmel.

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19 Feb 2018

30-Minuten-Deutschland auf RTL

Am 19.02.2018 lief in der Sendung 30-Minuten-Deutschland auf RTL ein Bericht über ein Wildcamper-Pärchen. Unsere Einrichtung ist auch kurz Thema, weil der Mann unser Angebot der postalischen Meldeadresse nutzt.

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01 Feb 2018

Wechselausstellung Roland Schmidt

Roland Schmidt

Ich bin ein Kölner Künstler und am 18.09.1972 in Köln geboren. Meinen Einstieg in die Kunst habe ich Ende der 80er Jahre mit dem Zeichnen und Malen von Landschaft sowie Aktmodellen gefunden. Weiterlesen »

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  Jan 2018

Seitenwechsel Nr. 01

Seitenwechsel

Arbeitskreis der Arbeitsmaßnahmen für Menschen mit Suchterkrankungen in NRW

Die berufliche und soziale Integration von Menschen mit einer Suchterkrankung trägt grundlegend zur nachhaltigen Überwindung einer Abhängigkeitserkrankung bei. Einen ganz wesentlichen Beitrag in der kommunalen Suchthilfelandschaft leisten die in der Broschüre dargestellten Arbeitsprojekte aus NRW für diese spezielle Zielgruppe.

Die Projekte sollen Mut machen und weitere Akteure im Land motivieren, spezielle befähigungsorientierte Angebote zur Entwicklung einer individuellen beruflichen Perspektive suchtkranker Menschen zu initiieren.

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22 Jan 2018

Cannabis-Shops in der Innenstadt

Cannabis-Shops in der Innenstadt

HASCHISCH Politiker möchten Konsum teilweise legalisieren – Antrag in der Bezirksvertretung

Von Tim Attenberger

Köln – In mehreren Bundesstaaten der USA ist der Besitz von Marihuana bereits erlaubt, in Deutschland gibt es zumindest einige zaghafte Vorstöße. Jetzt wagen die Politiker von Grünen und Linke sowie den Wählergruppen GUT und Deine Freunde in Köln einen neuen Anlauf. Sie stellen für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag, um zumindest den Konsum von Cannabis teilweise zu legalisieren.

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15 Jan 2018

Neue INDRO-Broschüre zum Thema selbstbestimmten Konsums

Veränderungen in Sicht?! Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen im Zusammenhang mit der Durchführung von KISS-Kursen

Zusammenfassung:
Die Broschüre beschäftigt sich mit Veränderungen hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen, die, resultierend aus der Durchführung von KISS-Kursen bei VISION e.V., auf den Ebenen der unmittelbar und mittelbar Teilnehmenden zu beobachten sind. Es wird dargelegt, dass selbstbestimmter Gebrauch per se individuell ist, und die Definition dem Subjekt überlassen werden sollte. Im Zuge der Darstellung des Gesamtkontextes selbstbestimmten Gebrauchs und des KISS-Programms wird auf die Illegalisierung, auf deren sich – u.a. bezüglich selbstbestimmten Konsums – als kontraproduktiv herausstellende Wirkungen sowie auf die kritische Rolle des Drogenselbsthilfenetzwerkes JES sowie des dem angehörigen Selbst- und Drogenhilfeträgers VISION e.V. im Drogenhilfesystem eingegangen. Es wird herausgearbeitet, was das KISS-Programm ausmacht, wobei die Zieloffenheit hervorsticht. Schließlich wird in einer Studie mithilfe von sieben Expert*inneninterviews auf drei Ebenen differenziert untersucht, welche Wirkungen die Teilnahme am KISS-Programm in Bezug auf die Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs entfaltet. Im Erkenntnisinteresse steht ebenfalls, was dazu führt, dass KISS in Köln bei der Drogenselbsthilfe (VISION e.V.), jedoch nicht bei der etablierten Drogenhilfe angeboten wird. In den theoretischen Ausführungen und in der Studie werden Wissens- und Haltungsunterschiede innerhalb des Drogenhilfesystems herausgearbeitet und belegt, dass eine zieloffene, respektierende Herangehensweise für die Erweiterung der Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs unerlässlich ist. Hinsichtlich der Wirkungen des KISS-Programms stellt sich auf der Ebene der Teilnehmer*innen die Reflexionsfähigkeit hinsichtlich des eigenen Konsums als besonders bedeutsam heraus, die Trainer*innen von VISION e.V. erlangen durch die Strukturiertheit des Programms sowie die dazugehörigen Medien in erster Linie eine Erweiterung methodischer Kompetenzen, während im Drogenhilfesystem mit der Durchführung von KISS eine allmähliche Änderung der Haltung hin zu einer respektierenden – die Möglichkeit eines selbstbestimmten Gebrauchs anerkennenden – Haltung möglich ist.

Jana Reekers (2018): Veränderungen in Sicht?! Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen im Zusammenhang mit der Durchführung von KISS-Kursen. Münster: INDRO e.V. (100 Seiten)
Preis: 5,00 € plus Porto. Bestelladresse (Lieferung erfolgt mit Rechnung):
INDRO e.V.
Bremer Platz 18-20
D-48155 Münster
Fon: ++49 (0)251-60123
Fax: ++49 (0)251-666580
Email: indroev@t-online.de

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  Jan 2018

Mobiler Medizinischer Dienst

Ab diesem Jahr bietet der Mobile Medizinische Dienst der Stadt Köln jeden Dienstag von 14:15 Uhr bis 15:30 Uhr in ihrem Behandlungsbus vor unserer Einrichtung in Kalk, Neuerburgstraße kostenlose und anonyme medizinische Behandlungen an.

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03 Jan 2018

Wechselausstellung Genuss

Genuss!!

„Genuss ist eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichen und/ oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist.“

Basierend auf der Arbeit von VISION e.V. soll mit diesem Fotoprojekt (aus dem Jahr 2015) darauf aufmerksam gemacht werden, dass psychoaktive Substanzen nicht nur im Kontext von Missbrauch und Abhängigkeit existieren, sondern auch Genuss dieser teils illeglisierten Substanzen möglich ist. Ziel ist nicht die moralisch-patriarchale Vorgabe absoluter Drogenfreiheit, sondern die Stärkung von Konsumkompetenz, Selbstverantwortung und selbstbestimmten kritischen Konsums.

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