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Kategorienarchiv: Archiv

  Jul 2018

Alles auf null

Alles auf null

Das Aus für den Drogenkonsumräum am Neumarkt wirft das Hilfskonzept um Jahre zurück

Eigentlich sollte im August ein Drogenkonsumräum am Neumarkt eröffnen. Menschen, die sich öffentlich Heroin spritzen, sollten Vergangenheit sein. Doch daraus wird nichts. Anfang Juni wurde bekannt, dass der Vermieter des Hauses an der Thieboldsgasse, in dem der Drogenkonsumräum eingerichtet werden sollte, den Vertrag mit der Stadt gekündigt hat. Die Verwaltung habe kein überzeugendes Sicherheitskonzept vorgelegt, so die Begründung.

„Das ist eine fatale Entwicklung“, sagt Marco Jesse, Geschäftsführer des Drogenhilfevereins Vision. „Damit gerät das gesamte Hilfskonzept der Stadt ins Stocken.“ Denn der Konsumraum war Grundlage für ein komplexes Hilfesystem mit niedrigschwelligen Angeboten für die Bewältigung des Alltags, Hilfen zum Suchtausstieg sowie Wohnungs- und Jobvermittlungen. Der Rat der Stadt hatte das Konzept vergangenen Herbst nach jahrelangen Diskussionen beschlossen und 3 Mio. Euro bewilligt, um das Elend der Drogenabhängigen zu lindern.

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23 Jun 2018

Auch Händler und Bürger fordern Konsummobil

Auch Händler und Bürger fordern Konsummobil

Für ein Konsummobil als Hilfsangebot für die Drogenszene am Neumarkt haben sich nun auch die IG Neumarkt als Vertretung der Geschäftsleute sowie die Bürgerinitiative Zukunft Neumarkt ausgesprochen. „Das vom Sozialdienst Katholischer Männer vorgelegte Konzept hat unsere volle Unterstützung“, erklärte der Inhaber des Sanitätshauses Stortz, Walter Schuch, im Namen beider Vereinigungen. Mit einem Mobil könne der Bedarf an verschiedenen Standorten stadtweit getestet werden, angebunden an schon existie-‚ rende Kontakt- und Beratungsangebote. „Das wäre ein Schritt hin zu einer Dezentralisierung der Hilfe. Uns geht es darum, die Konzentration der Szene am Neumarkt aufzulösen.“

Dass ein Konsummobil nur eine Zwischenlösung sein wird, hält Schuch indes für unwahrscheinlich. „Es dürfte der Stadt schwer fallen, einen gewerblichen Vermieter für einen Drogen-konsumraum, noch dazu in der geplanten Größe, zu finden.“ Für ein Konsummobil als Zwischenlösung hatten sich zuvor bereits die CDU und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) ausgesprochen.

Unterdessen hat Sozialdezernent Harald Rau eine neue Variante ins Spiel gebracht. „Ich lasse prüfen, ob man die Räume der alten Toilettenanlage auf der Ostseite des Neumarkts so umbauen kann, dass sie als Drogenkonsum-raum nutzbar wären“, sagte Rau dem „Express“. Die Anlage liege zwar unterirdisch und verfüge über kein Tageslicht, hätte aber den Vorteil, dass sie sich in unmittelbarer Nähe der Szene befindet. „An der Stelle des Neumarkts ist wenig bis kein Publikumsverkehr, auch das könnte für diese Lösung sprechen“, so Rau. (jac)

23 Jun 2018

Suche nach einem Drogenkonsumraum am Neumarkt

Suche nach einem Drogenkonsumraum am Neumarkt

Platz für die Kölner Fixer im Untergrund-WC?

von ROBERT BAUMANNS

Köln – Junkies sitzen in Hauseingängen und setzen sich ihre Spritzen, auf Entzug rennen sie brüllend durch die Straßen und randalieren. Sie kaufen ihre Drogen, trinken Alkohol. Es ist ein alltägliches Bild auf dem Neumarkt und in den Straßen ringsum. Und weil ein Hauseigentümer einen Mietvertrag mit der Stadt für ein Ladenlokal in der Thieboldsgasse wieder zurückgezogen hat, ist die Stadt bei der Suche nach einem Drogenkonsumraum wieder bei Null. Doch Lösungen zeichnen sich ab.

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21 Jun 2018

Verband will Konsummobil am Neumarkt

Verband will Konsummobil am Neumarkt

DROGEN Dezernent Rau lässt Konzept prüfen – Kosten von bis zu 80 000 Euro

VON TIM ATTENBERGER

Der Sozialdienst .Katholischer Männer (SKM) Köln will als Zwischenlösung für den Neumarkt ein Drogenkonsummobil anschaffen. Der Verein Fixpunkt in Berlin verfügt bereits seit 2003 über ein solches Angebot, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch berichtete. „Wir haben uns bei den Kollegen in Berlin informiert und halten das auch in Köln für machbar“, sagte Andreas Hecht, Fachbereichsleiter Gesundheits- und Integrationshilfe beim SKM.

Der zum Drogenkonsummobil umgebaute Kleintransporter soll 60000 bis 80000 Euro kosten. „Die Bestellung und der Umbau würden nur vier Monate dauern“, sagte Hecht. So wäre es möglich, der Drogenszene am Neumarkt und den Anwohnern innerhalb kürzester Zeit zu helfen. Als Standort käme der Josef-Haub-rich-Hof an der Zentralbibliothek infrage. Ein stationärer Konsumraum scheiterte zuletzt daran, dass der Eigentümer einer Immobilie an der Thieboldsgasse den Mietvertrag kündigte. Hecht zeigte sich überzeugt, dass die Suche nach einem neuen Standort viel Zeit in Anspruch nehme. „Da könnte ein Konsummobil die ideale Zwischenlösung sein“, sagte er. Wie in Berlin will der SKM vor Ort auch sozialarbeiterische Hilfen und eine Beratung anbieten. Der Stadt liegt das Konzept vor.

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20 Jun 2018

Konsummobil als schnelle Lösung

 

Konsummobil als schnelle Lösung

Drogenszene Die Suche nach einer neuen Immobilie im Bereich des Neumarkt dürfte langwierigwerden

VON TIM ATTENBERGER

Menschen, die sich in aller Öffentlichkeit einen Schuss setzen und denen im Fall einer Überdosierung niemand schnell zur Hilfe eilen kann, werden rund um den Neumarkt auch weiterhin zum Alltag gehören. Nachdem der Eigentümer vor zwei Wochen den Mietvertrag mit der Stadt für einen neuen Drogenkonsümraum an der Thie-boldsgasse 146 kündigte, fange die Stadt jetzt wieder bei Null an, sagte Sozialdezernent Harald Rau. Die Suche nach einer neuen Immobilie dürfte sehr wahrscheinlich schwierig und entsprechend langwierig werden, zumal sich vor Ort eine Bürgerinitiative gegründet hat, die Druck ausübt.

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  Mai 2018

Pressemitteilung von JES, akzept und Deutsche Aids-Hilfe

Die Polizei löst keine Drogenprobleme

BKA-Bericht zur Rauschgiftkriminalität stellt polizeiliche Aktivitäten in den Vordergrund. Was Schäden durch Drogenkonsum stattdessen nachhaltig reduzieren könnte, zeigen Fachverbände in einer neuen Handreichung für die Politik: „Eine moderne Drogenpolitik nützt allen“

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und das Bundeskriminalamt haben heute mit einer Pressekonferenz in Wiesbaden ihren Bericht zur „Rauschgiftkriminalität 2017“ vorgestellt.

Dazu erklärt Prof. Dr. Heino Stöver, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes akzept e.V.:

„Bei allem Respekt für Polizeiarbeit: Drogenprobleme löst man nicht mit strafrechtlicher Verfolgung von Konsumierenden. Der fortgesetzte Anstieg der Delikte spiegelt einen teuren Kampf gegen Windmühlen, der Unsummen verschlingt, ohne das Problem zu lösen: Illegale Substanzen sind heute so leicht und billig zu bekommen wie nie. Es ist Zeit für neue, wissenschaftlich abgesicherte Wege.“
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09 Mai 2018

Junkies und Banker tanzen am Neumarkt

Junkie und Banker tanzen am Neumarkt

Das „Sommerblut“-Festival hat begonnen – In „Drugland“ spielen Drogensüchtige neben professionellen Darstellern mitten in der City

VON ULI KREIKEBAUM

Eine ausgemergelte Frau kauert auf der Zwischenebene der U-Bahn-Station am Neumarkt vor einer Wand. Ein Banker mit Laptoptasche bleibt stehen und beäugt sie stumm, bevor das Unglaubliche geschieht: Er setzt sich zu ihr. Sie berühren sich. Erst unsicher, irgendwann beginnen sie zu tanzen, er hebt sie hoch, dreht sie, sie lässt sich in seine Arme fallen, schließt die Augen, lehnt sich an seine Schulter. Sie sind sich nah. Nach ein paar Minuten verschwindet der Anzugträger im Dickicht der Großstadt. Die Frau lehnt wieder an der Wand, scheinbar wie immer, aber aus ihren tiefen Augenhöhlen scheint jetzt Licht, die Unterarmhärchen, die die vernarbte Haut nicht verdecken können, haben sich aufgestellt. Da sitzt ein anderer Mensch.

Wenn Dialog und Miteinander nicht funktionieren, hilft nur noch Poesie. Das Stück „Drugland“ von Regisseur Stefan Herrmann, das heute beim „Sommerblut“-Festivals gezeigt wird, will Empathie erzeugen, die es im Alltag am Neumarkt selten gibt. Anwohner und Geschäftsleute ärgern sich über Drogensüchtige, die Spritzen und Bierdosen liegen lassen und ihre Notdurft in Hauseingängen verrichten – bei Bürgerversammlungen zum Drogenkonsumraum brandete Wut auf. Auch gegen das Theaterstück gab es auf einer Informationsveranstaltung erstmal Vorbehalte – Geschäftsleute, die als Schauspieler auftreten wollten, fanden sich nicht, den Part übernehmen professionelle Darsteller.

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29 Mrz 2018

Titelthema der Stadtrevue: Die Rauschzone

DIE RAUSCHZONE

Die Zeit des Heroins ist bald vorbei? Für Köln stimmt das nicht. Am Wiener Platz, Neumarkt oder Friesenplatz ist das Elend der Abhängigen für jeden sichtbar. Nun will die Stadt das Drogenproblem in den Griff kriegen – mit mehr Hilfsangeboten und Konsumräumen

Im Minutentakt füllt ein Pfleger Methadon-Lösung in Pappbecher, drückt anschließend auf den Orangen-saftspender und reicht die grellfarbige Mischung über die Theke. Gleich endet die Mittagsvergabe, noch zehn Menschen warten vor dem Ausgabefenster der Substitutionsambulanz in der Lungengasse. Hier, direkt hinter dem Gesundheitsamt, bekommen täglich mehr als 300 Suchtkranke Drogenersatzstoffe und werden medizinisch und psychosozial betreut.

Nur wenige Schritte sind es von hier bis zum Neumarkt, der seit vielen Jahren als Kölns Drogenhotspot Nummer eins gilt. Zuweilen kommen Passanten nicht umhin, an der KVB-Station oder vor der Stadtbibliothek am Josef-Haubrich-Hof mit anzusehen, wie Menschen sich Heroin aufkochen und die Spritze setzen. Doch auch am Friesenplatz, am Wiener Platz in Mülheim, in Kalk oder am Kölnberg gehören solche Bilder zum Alltag. Schätzungsweise 10.000 Menschen sind in Köln abhängig von illegalen Drogen. Im Gegensatz zu anderen Städten ist Heroin hier die Droge Nummer eins, gefolgt von Kokain und „Benzos“, also Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Mehr als 2000 Kölner sind in Substitution. Laut Polizeistatistik gab es 2016 so viele Rauschgiftdelikte wie in keinem der zehn Jahre zuvor. 42 Menschen starben direkt an den Folgen ihres Drogenkonsums. Geraten die Drogenprobleme in Köln außer Kontrolle?

„Es wird jedenfalls zunehmend öffentlich konsumiert, die Hemmschwelle sinkt“, sagt Marga Weisner vom Verein Drogenhilfe. Sie ist als Streetworkerin täglich an den innerstädtischen Treffpunkten der Szene unterwegs, auch am Neumarkt. Weil der Platz zentral gelegen, gut einzusehen ist und Fluchtmöglichkeiten in alle Richtungen bietet, ist er beliebt bei Dealern von harten Drogen – und ihren Kunden. Schon seit 2014 gibt es dort eine „erhöhte Beschwerdelage“, der öffentliche Druck nahm stetig zu.

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05 Mrz 2018

drugcom.de-YouTube-Kanal – Alles über Drogen

15 Jan 2018

Neue INDRO-Broschüre zum Thema selbstbestimmten Konsums

Veränderungen in Sicht?! Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen im Zusammenhang mit der Durchführung von KISS-Kursen

Zusammenfassung:
Die Broschüre beschäftigt sich mit Veränderungen hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen, die, resultierend aus der Durchführung von KISS-Kursen bei VISION e.V., auf den Ebenen der unmittelbar und mittelbar Teilnehmenden zu beobachten sind. Es wird dargelegt, dass selbstbestimmter Gebrauch per se individuell ist, und die Definition dem Subjekt überlassen werden sollte. Im Zuge der Darstellung des Gesamtkontextes selbstbestimmten Gebrauchs und des KISS-Programms wird auf die Illegalisierung, auf deren sich – u.a. bezüglich selbstbestimmten Konsums – als kontraproduktiv herausstellende Wirkungen sowie auf die kritische Rolle des Drogenselbsthilfenetzwerkes JES sowie des dem angehörigen Selbst- und Drogenhilfeträgers VISION e.V. im Drogenhilfesystem eingegangen. Es wird herausgearbeitet, was das KISS-Programm ausmacht, wobei die Zieloffenheit hervorsticht. Schließlich wird in einer Studie mithilfe von sieben Expert*inneninterviews auf drei Ebenen differenziert untersucht, welche Wirkungen die Teilnahme am KISS-Programm in Bezug auf die Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs entfaltet. Im Erkenntnisinteresse steht ebenfalls, was dazu führt, dass KISS in Köln bei der Drogenselbsthilfe (VISION e.V.), jedoch nicht bei der etablierten Drogenhilfe angeboten wird. In den theoretischen Ausführungen und in der Studie werden Wissens- und Haltungsunterschiede innerhalb des Drogenhilfesystems herausgearbeitet und belegt, dass eine zieloffene, respektierende Herangehensweise für die Erweiterung der Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs unerlässlich ist. Hinsichtlich der Wirkungen des KISS-Programms stellt sich auf der Ebene der Teilnehmer*innen die Reflexionsfähigkeit hinsichtlich des eigenen Konsums als besonders bedeutsam heraus, die Trainer*innen von VISION e.V. erlangen durch die Strukturiertheit des Programms sowie die dazugehörigen Medien in erster Linie eine Erweiterung methodischer Kompetenzen, während im Drogenhilfesystem mit der Durchführung von KISS eine allmähliche Änderung der Haltung hin zu einer respektierenden – die Möglichkeit eines selbstbestimmten Gebrauchs anerkennenden – Haltung möglich ist.

Jana Reekers (2018): Veränderungen in Sicht?! Gestaltungsmöglichkeiten selbstbestimmten Gebrauchs illegalisierter Drogen im Zusammenhang mit der Durchführung von KISS-Kursen. Münster: INDRO e.V. (100 Seiten)
Preis: 5,00 € plus Porto. Bestelladresse (Lieferung erfolgt mit Rechnung):
INDRO e.V.
Bremer Platz 18-20
D-48155 Münster
Fon: ++49 (0)251-60123
Fax: ++49 (0)251-666580
Email: indroev@t-online.de

25 Okt 2017

Drogenkonsumraum in Kalk

Drogenkonsumraum in Kalk

Kalk (kg). Ein Konsumraum für Drogenabhängige ist etwas Unspektakuläres. Diese Erfahrung hätten Besucher nach einer Führung durch den Drogenkonsumraum des Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) am Hauptbahnhof gemacht, berichtete Norbert Teutenberg, Leiter der SKM-Beratungsstelle für Drogenabhängige in Kalk, auf der zweiten Sicherheitskonferenz, die sich mit der Einrichtung eines Drogenkonsumraums in Kalk beschäftigte.

Der Sozialpädagoge erklärte, dass es in den 17 Jahren, in denen er nun schon beim SKM an der Dieselstraße arbeite, keine erhöhte Kriminalität im Umfeld gegeben habe. Polizei-Inspektionsleiter Uwe Reischke stellte hinsichtlich der Kriminalitätszahlen fest: „Kalk ist eigentlich in Ordnung und im Vergleich zur Innenstadt ein ‚Paradies'“.

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24 Okt 2017

Artikel über Sicherheitskonferenz

Weg von den öffentlichen Plätzen

DROGENKONSUMRAUM Das Geld steht bereit, ein Betreiber auch, aber nach einem Standort wird noch gesucht

VON NORBERT RAMME

Kalk. Der Stadtteil Kalk braucht einen Drögenkonsumraum. In der Einschätzung waren sich alle Teilnehmer der zweiten Ausgabe einer öffentlichen Sicherheitskonferenz einig. Die Idee, „Themen, die uns alle beschäftigen“ mit betroffenen und interessierten Bürgern sowie Vertretern von Verwaltung, Vereinen und Organisationen aus dem Veedel zu diskutieren, hatten Kalks Bezirksbürgermeister Marco Pagano und Polizeidirektor Uwe Reischke, der als Leiter der Polizeiinspektion 6 für die Bezirke Kalk und Pofz zuständig ist.

Weil Stadtverwaltung und Gesundheitsamt vor einigen Wochen eine umfangreiche Planung für ein stadtweites Drogenhilfe-Konzept vorgelegt haben, bildete die Einrichtung eines „Drogenkonsum-raums“ in Kalk nun auch den Schwerpunkt der Diskussion, zu der mehr als 50 Interessenten in die Räume der Drogenhilfe-Einrichtung des Vereins Vision e. V an der Neuerburgstraße gekommen waren.

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23 Okt 2017

Die-Infektastischen-sti.de

17 Okt 2017

Sicherheitskonferenz

Sicherheitskonferenz der Stadt Köln in unseren Räumlichkeiten
Thema „Drogenkonsumraum in Kalk“
17. Oktober 2017 – 18:00 bis 20:00 Uhr

Im Juni dieses Jahres fand eine erste Sicherheitskonferenz im Kalker Norden statt. Dabei wurde bereits festgehalten, im Herbst eine zweite Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Drogenkonsumraum zu organisieren. Nach den Beschlüssen der Bezirksvertretung Kalk 2016 zur Schaffung eines dezentralen Drogenkonsumraums in Kalk erfolgt aktuell die Beschlussfassung im Kölner Stadtrat.

Die öffentliche Sicherheitskonferenz in unseren Räumlichkeiten stiess auf großes Interesse. Etwa 50 Bürgerinnen und Bürger als auch Vertreter von Politik, sozialen Einrichtungen, Interessengemeinschaften und Pressevertreter kamen der Einladung der Stadt nach und beteiligten sich an der Diskussion um das Thema Drogenkonsumraum in Kalk. Die Stimmung war äußerst positiv und brachte den festen Willen zum Ausdruck, das Projekt Konsumraum für Kalk zum Gelingen zu bringen.

14 Okt 2017

Artikel über Sicherheitskonferenz

Miteinander ins Gespräch kommen

In Kalk soll ein Drogenkonsumraum entstehen

Kalk (kg). Bereits im Vorjahr hatte die Bezirks Vertretung (BV) Kalk Beschlüsse für einen Drogenkonsumraum geschafft. Nach der jüngsten Ratssitzung rückt ein solches Hilfsangebot im Stadtteil Kalk nun näher. Dem Papier zufolge soll kurzfristig gesucht und angemietet werden. Die Einplanung zusätzlicher Gelder ist ab dem Haushaltsjahr 2019 vorgesehen.

Vor diesem Hintergrund lädt Bezirksbürgermeister Marco Pagano zu einer Sicherheitskonferenz unter dem Thema „Drogenkonsumraum in Kalk“ ein. Die Veranstaltung findet statt am 17. Oktober von 18 bis 20 Uhr in den Räumen des Vision e.V. (Neuerburgstraße 25), einem Verein für innovative Drogenselbsthilfe.

Teilnehmen können Bürger, die Fachverwaltung und Politik sowie Vereine, Institutionen und Akteure. Zu ihnen zählen zum Beispiel das Ordnungsamt, die Bezirksvertretung, das Bürgeramt, der Sozialdienst katholischer Männer, der Sozialraumkoordinator, der Interkulturelle Dienst der Stadt, der Bürgerverein, die Standortgemeinschaft, der Nachbarschaftstreff, die Köln Arcaden, die Akteure der Hallen Kalk sowie die Schulen. Sozialdezernent Dr. Harald Rau und Polizeidirektor Uwe Reischke, Chef der Polizeiinspektion Südost, haben ihr Kommen bereits zugesagt.