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Kategorienarchiv: Archiv

17 Sep 2021

Termine Rechtsberatung 2021

Hier findet Ihr die restlichen Termine unserer Rechtsberatung für 2021:

28.09.2021 (verschoben auf den 05.10.2021)

26.10.2021

23.11.2021

21.12.2021

Meldet euch bitte vorab im Kontaktladen, falls Ihr einen der Termine wahrnehmen möchtet!

27 Aug 2021

Bundestagswahl 2021

WICHTIGE INFO:
 
Informationen zur Teilnahme an Bundestagswahl am 26.09.2021 für wohnungslose Personen in Köln.
 
Für die Bundestagswahl am 26.09.2021 gelten folgende Voraussetzungen:
 
1. Vollendung des 18. Lebensjahrs,
2. Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine
3. Kein Ausschluss vom Wahlrecht nach § 13.
 
Folgende Nachweise sind notwendig:
a) Personalausweis oder Reisepass
b) Sonstige Nachweise (z.B. Sozialhilfebescheid, Leistungsbescheid ALG II, etc.)
c) Bescheinigung des Wohnungsgebers/ der Heimleitung / oder des Sozialen Dienstes über den tatsächlichen und ununterbrochenen Aufenthalt in Köln.
d) Der Antrag muss bis spätestens 05.09.2021 gestellt werden
e) Der Antrag ist persönlich zu stellen beim Wahlamt:
 
Dillenburger Str. 68-70
51105 Köln Öffnungszeiten
Mo. – Do. 08.00 – 16.00 Uhr
Fr. 08.00 – 12.00 Uhr

15 Jul 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung von VISION e.V.  zum Protest-, Trauer- und Aktionstag 21. Juli 2021

„Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen“

 

50 Familien trauern um ihre Kinder –  50 Drogentote

Mit 1581 Drogentodesfällen im Jahr 2020 verzeichnen wir die höchste Zahl seit 20 Jahren.

Auch in Köln starben im Jahr 2020 erneut 50 Menschen – Kinder, Geschwister, Eltern, Freunde und Freundinnen – an den Folgen von Schwarzmarkt und unter den oft katastrophalen Konsumbedingungen.

„Viele dieser Todesfälle wären zu vermeiden“, erklärt David Tepr von VISION e.V., „wenn die Politik im Bund und in den Ländern den Mut hätte,  das Hilfesystem weiterzuentwickeln“.

In der Substitutionsbehandlung vermisst VISION e.V. als niedrigschwelliges Kontakt- und Hilfeangebot,  individuelle Behandlungsangebote, statt der standarisierten Behandlung mit L – Polamidon und Methadon. „Es ist deutlich erkennbar, das viele Menschen, die mit diesen Substanzen substituiert werden, zusätzlichen Konsum von Heroin betreiben, weil das Substitut bei ihnen keinen Behandlungserfolg bringt. Die Palette der Medikamente für eine Substitutionsbehandlung ist breit gefächert, daher die Aufforderung von VISION e.V. an die Ärzte, nutzt die Möglichkeiten die sich bieten“, so Hilde Yen vom Vorstand VISION e.V.

Ein weiterer Baustein Leben zu retten sind Drogenkonsumräume. Köln als Millionenmetropole bietet zurzeit 7 Konsumplätze, die unter Corona Bedingungen nochmals reduziert sind. Vergleichbare Städte, wie Hamburg, Frankfurt  verfügen über 3-4-mal so viele Konsummöglichkeiten.  „Ein Ratsbeschluss für weitere Konsumplätze reicht nicht. Dieser Beschluss muss in die Realität umgesetzt werden“, so Claudia Schieren von VISION e.V.

Die Menschen konsumieren weiterhin in der Öffentlichkeit, alleine, ohne medizinische Unterstützung und sterben ggf. auch alleine.

VISION e.V. als Teil des bundesweiten JES Netzwerks fordert die Stadt Köln auf, aktiver zu werden in der Schaffung niedrigschwelliger Angebote für Drogenkonsumierende. Nur so können wir die Todeszahlen reduzieren, mehr Menschen ins Hilfesystem integrieren und für das Jahr 2021 hoffentlich eine niedrigere Zahl als 50 vermerken.

 

 

Kontakt: Claudia Schieren/David Tepr, Email: leitung@vision-ev.de, Tel: 0221/820073-0

25 Jun 2021

Rechtsberatung

Hallo liebe Gäste,

ab dem 03.07.2021 könnt ihr euch in der Zeit zwischen 12 Uhr und 15 Uhr vertreten durch die Kanzlei Eßer & Eßer in unseren Räumlichkeiten in Kalk beraten lassen. Es handelt sich hierbei um ein wiederkehrendes Angebot. Zukünftig könnt ihr euch im vier Wochen Rhytmus, jeweils Dienstags, zu der genannten Zeit, rechtliche Unterstützung einholen.

https://esser-esser.de/

 

25 Jun 2021

Vernetzungs- und Aktionstreffen

Hallo liebe Gäste,

am Samstag den 03.07.2021 findet zwischen 14 und 18 Uhr ein Vernetzungs- und Aktionstreffen auf der Neuerburgstrasse statt.

Wir fordern von der Stadt Köln:

Endlich Schluss mit Neubauprojekten und dem Parkplatz-Bau in Kalk!
Eine umweltgerechte Sozial- und Stadtentwicklung für Kalk!

Weitere Infos findet ihr auf dem angehängten Flyer.

 

28 Apr 2021

Drugland 2021

Bald ist es soweit. Das Programm steht… im Mai 2021 findet die Uraufführung des neuen Drugland Theaters statt:

SAMSA –  AUS DEM LEBEN EINES UNGEZIEFERS

Drugland präsentiert – Die Verwandlung von Kafka

“Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt…“ Mit SAMSA. AUS DEM LEBEN EINES UNGEZIEFERS bringt das DRUGLAND-Theater eine Adaption von Kafkas berühmter Erzählung „Die Verwandlung“ auf die Leinwand.

Als Expert:innen des Drogenalltags, selbst in ihrem Leben immer wieder mit vielfältigen Formen von Verwandlung konfrontiert, kennen sie das Gefühl, wie ein Käfer auf dem Rücken zu liegen und keine Verbindung mehr zum eigenen Körper aufbauen zu können. Die Familie behandelt einen wie aussätzig, die Gesellschaft empfindet die Betroffenen als nutzloses Ungeziefer? So ergeht es auch Gregor, dem Protagonisten in Kafkas Erzählung.

Das DRUGLAND-Theater ist aus der gleichnamigen Sommerblut-Produktion 2018 unter der Regie von Stefan Herrmann hervorgegangen.

15 Mrz 2021

Sonderregelung Substitution

Informationen von der Drogenbeauftragten:

Nach wie vor stellt das Virus SARS-CoV-2 Deutschland und die Welt vor große Herausforderungen: Gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial. Besonders betroffen sind Menschen, die auf eine kontinuierliche ärztliche Versorgung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere für Substitutionspatientinnen und -patienten. Mit der heute durch den Deutschen Bundestag beschlossenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden die im April 2020 geschaffenen Sonderregelungen für die Substitutionsbehandlung um zunächst drei Monate verlängert.

Den kompletten Artikel findet ihr hier:

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/sonderregelungen-fuer-die-substitution-verlaengert/?fbclid=IwAR2QSSrXKX2n3NaUMUIoggs8Xw8SYGebbrv6YvFaevozBVKVimkzR4cKGeU

 

01 Dez 2020

Positionspapier verschiedener Träger

Ein Positionspapier zur Sars-Cov-2 Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung für Patientinnen mit Opiadabhängigkeit.

11 Nov 2020

Veedelslichter

Im Rahmen der Aktionstage der “Starke Veedel Büros Köln” vom 6. bis 13. November 2020 findet heute in Meschenich eine Laternenaustellung mit dem Namen “Veedelslichter” statt, an der auch unser Kontaktladen teilnimmt.

Die Aktion beginnt um 17 Uhr.

23 Sep 2020

Sag NEIN zu Stigmatisierung

Köln Neumarkt „Hilfe und Unterstützung statt Denunziation und Verfolgung“

Seit einigen Wochen ruft die Bürgerinitiative “Zukunft Neumarkt“ alle Anwohner*innen, Geschäftsinhaber*innen und alle, denen Besonderes rund um den Neumarkt auffällt, dazu auf, diese Situationen bildlich festzuhalten und der Initiative zu melden.
Im Speziellen wird hier aufgefordert, Situationen in denen Obdachlose sich befinden, Verunreinigungen und Konsum Situationen zu fotografieren. Diese Fotos werden in der eigens hierzu entwickelten App hochgeladen und in einer Map dargestellt. Es finden sich dort Fotos von Personen wieder, die leicht verfremdet wurden, aber dennoch erkennbar sind.

Unserer Meinung nach ist dies ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild. Es kommt zu Denunzierungen, unabhängig von tatsächlichen Ordnungswidrigkeiten oder gar strafbewährtem Verhalten.
Die Stadt gehört allen Menschen und sie wird erst durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Schichten und Lebensstilen, wertvoll. Weiterlesen »

02 Sep 2020

Instagram

Wir freuen uns, euch jetzt auch Instagram begrüßen zu dürfen!
https://www.instagram.com/vision_ev/

18 Mrz 2020

Corona – Informationen für Drogengebraucher*innen und Substituierte

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18 Nov 2019

Hepatitis-C-Box

Gemeinsam Mehr Wissen – Die Hepatitis-C-Box

Helfen, wo Hilfe gebraucht wird – Drogenberatungsstellen sind eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Suchterkrankungen. Marco Jesse leitet die Drogenberatungsstelle VISION e.V. in Köln. Er weiß, welche Probleme Menschen mit Suchterkrankungen beschäftigen. Und er ist überzeugt: Das Thema Gesundheit kommt häufig zu kurz. „Leider sind viele andere Bereiche oft dringlicher und existenzieller“, so Jesses Erfahrung. „Das fängt bei Themen wie Essen und Wohnen an und reicht bis hin zu Fragen der Straffälligkeit.“ Besonders Hepatitis C, als schleichende Erkrankung, die man aufgrund der sehr unspezifischen Symptome oftmals erst spät erkennt, steht bei Menschen mit Suchterkrankungen nicht gerade oben auf der Agenda, hat Jesse beobachtet. Dabei ist das Risiko einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) für Menschen, die Drogen gebrauchen, sehr hoch – besonders, wenn sie Drogen intravenös spritzen. Denn: HCV wird über Blut-zu-Blut-Kontakt übertragen.

Hepatitis C: Wissen schützt

Marco Jesse und seinem Team liegt die Aufklärungsarbeit in Sachen Hepatitis C daher sehr am Herzen. Um hier seine Klienten besser beraten zu können, haben der Kölner und sein Team gemeinsam mit AbbVie die Hepatitis-C-Box „Gemeinsam Mehr Wissen“ entwickelt. Diese kann nun von allen Drogenberatungsstellen bundesweit kostenfrei über AbbVie Care bestellt werden.

Lassen Sie sich beraten

Die Hepatitis-C-Box enthält einfach gestaltete Informationsmaterialien zum Thema Hepatitis C und bietet viele Anreize, um mit Klienten über das Thema zu sprechen. In diesen Gesprächen (Kurzinterventionen) räumen die Berater auch mit Mythen auf, die sich um die Erkrankung ranken – etwa dem Irrglauben, dass moderne Therapien heftige Nebenwirkungen haben. Fakt ist: Hepatitis C kann bei fast allen Patienten innerhalb weniger Wochen geheilt werden.

05 Nov 2019

Suchtexperten-Gremium

Wie aufklären über Hepatitis C?
Zweites Suchtexperten-Gremium diskutiert Lösungsansätze

Es gibt wirkungsvolle Therapien gegen Hepatitis C. Doch gerade Menschen, die besonders häufig unter Hepatitis C leiden, erhalten diese noch viel zu selten – wie z.B. Drogengebrauchende. Warum ist das so? Wie kann man Drogengebrauchende besser erreichen und über die Krankheit, Vorbeugung und Therapien aufklären? Darüber diskutierten Mitarbeiter*innen aus elf Suchtberatungsstellen aus ganz Deutschland beim zweiten Suchtexperten-Gremium, das am 5. November 2019 in Wiesbaden stattfand.

Hepatitis C bleibt lange unentdeckt

Menschen, die Drogen gebrauchen, haben viele existenzielle Probleme. Das Thema Gesundheit kommt da häufig zu kurz, so die Erfahrung der anwesenden Experten. Denn wer sich darüber Gedanken machen muss, wie er seine Sucht finanziert, hat keine Kraft, sich um seine Gesundheit zu sorgen. Die Aufgabe besteht also darin, diese Menschen dennoch zu erreichen. Hinzu kommt, dass Hepatitis C als schleichende Erkrankung erst spät unspezifische Symptome verursacht, die von Betroffenen häufig nicht richtig eingeordnet werden.

Über Hepatitis C sprechen

Niedrigschwellige Aufklärungsangebote in Suchberatungsstellen sind hier ein guter Weg, um mit Betroffenen über Hepatitis C ins Gespräch zu kommen, so das Fazit der Experten beim 2. Sucht-experten-Gremium. Die wichtigste Botschaft für Betroffene: Hepatitis C kann in den allermeisten Fällen innerhalb weniger Wochen geheilt werden.
Das Suchtexperten-Gremium tagt jährlich in Wiesbaden mit dem Ziel, Menschen, die Drogen konsumieren, vor Hepatitis C zu schützen bzw. sie über mögliche Ansteckungswege aufzuklären.

Hepatitis C – Das muss ich wissen

Wie kann ich mich vor einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus schützen? Wie finde ich heraus, ob ich infiziert bin? Wie funktioniert die Therapie? Die Patientenbroschüre Hepatitis C ist heilbar erklärt alles Wichtige in Kürze.

16 Mai 2019

Drugland Theater Kooperation

Kontinuierliches Theaterangebot
für Menschen mit Suchterfahrungen aus dem Großraum Köln

Am 16.05.2019 unterschrieben Rolf Emmerich (Sommerblut Festival), Jane van Well (SKM Köln) und Marco Jesse (VISION e.V.) die Kooperationsvereinbarung für das “Drugland Theater”

SKM Köln, VISION e.V. und der Sommerblut Kulturfestival e.V gründeten die gleichberechtigte Kooperation „DRUGLAND THEATER“, in dem Menschen mit einer Suchterfahrung durch die Theaterarbeit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und damit neue Lebensperspektiven erhalten.

Nach den erfolgreichen Theaterprojekten NO WAY OUT (2017) und DRUGLAND (2018), und der aktuellen Inszenierung “Das Mädchen ohne Hände” (Premiere 6.6.2019, Freies Werkstatt-Theater), in denen Menschen mit Suchterfahrungen im Rahmen des Sommerblut-Festivals auf der Bühne standen und als Experten*innen ihrer speziellen Lebenswelten dem Publikum persönliche Geschichten aus ihren Biografien erzählten, soll ein kontinuierliches Theaterangebot für Menschen mit Suchterfahrungen aus dem Großraum Köln etabliert werden.

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