Trauer

Für unsere verstorbenen
Freundinnen und Freunde

Drogenselbsthilfearbeit in VISION e.V. bedeutet auch, mit Tod und Sterben konfrontiert zu werden. Im Laufe der Arbeit in der Drogenselbsthilfe sind viele unserer Mitstreiter/innen, Freundinnen und Freunde verstorben.

P1040947Wir möchten ihrer an dieser Stelle gedenken.

Es war schön, mit euch ein Stück des Weges gemeinsam gegangen zu sein. Wir werden in eurem Sinne weiterarbeiten.

Aus dem Tibetischen Buch vom Leben und Sterben von Sogyal Rinpoche

Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht ohne meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sehe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein… aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiss, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
Ich gehe eine andere Strasse.

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Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Zentrale Kölner Gedenkstätte

08 Nov 2019

Lina Möller

Eine unermüdliche Kämpferin hat uns verlassen.

Lina Möller hat sich über 40 Jahre für eine akzeptierende Drogenpolitik und eine humane, von menschenwürde geprägte Drogenhilfe eingesetzt.

 

„Die Schwachen kämpfen nicht.

Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang.

Die noch stärker sind kämpfen viele Jahre.

Aber die Stärksten kämpfen ihr Lebnen lang. Diese sind unentbehrlich“

(Berthold Brecht)

 

Liebe Lina, wir werden dich vermissen!

  Sep 2019

In loving memory of Patta Restless

In loving memory of Patta Restless

Vor 4 Wochen ist Patta Restless von uns gegangen.

Er hat mit seiner Band DLAA den Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende Menschen bereichert (2017 und 2018).

Jetzt gedenken wir ihm…

 

Be in Peace Patrick! Du wirst sehr fehlen

19 Sep 2019

Robert Jäger

Mit großer Bestürzung mußten wir erfahren das Robert, unser langjähriger Kooperationspartner bei der Patenschaft und Pflege des Kalker Stadtgartens, in Folge eines tragischen Unfalls am 12. September verstorben ist.

Wir werden seine offenes, häufig sehr direktes aber stets ehrliches Wesen sehr vermissen.

Seiner Familie, seiner Frau Heike und den beiden Söhnen, wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft.

Die Verantwortung für „seinen“ Stadtgarten werden wir gerne weiter tragen und in seinem Sinne fortführen.

Marco Jesse

19 Sep 2019

Kirsten A.

In der Nacht des 28.August ist mit Kirsten ein Mensch von uns gegangen der von uns allen mehr als nur geschätzt und gemocht wurde. Ihr wacher intelligenter und kritischer Geist hat es ihrem Gegenüber nie leicht gemacht. Grade das hat ihre starke Persönlichkeit ausgemacht.

Wer das Privileg hatte von Kirsten gemocht zu werden, hat einen Menschen an seiner Seite gehabt, für den Freundschaft weit mehr als nur ein Wort war.

Kirsten kannte uns schon aus den Anfangszeiten des Junkie Bund und war dem Selbstverständnis und der Philosophie von VISION immer ganz besonders verbunden.

Wir alle werden sie sehr vermissen aber nie vergessen.

Mach et jot Kirsten !

18 Feb 2018

Michael R.

Mit Michael R. hat ein weiterer unserer langjährigen Besucher uns verlassen. Auch er war wie viele andere gezeichnet von langen Jahren auf der Strasse als Folge der Verbotspolitik und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Ausgrenzung. Verbunden mit seinen chronischen Erkrankungen haben diese Strapazen schließlich ihren Preis gefordert. Am 18.02.2018 verstarb Michael nach kurzem Klinikaufenthalt.

08 Mrz 2018

Wir sind traurig

Leider ist unser langjähriger Gast und gern gesehene Besucher Willi R. vor ein paar Tagen an den Folgen seiner Krankheiten verstorben. Die Obdachlosigkeit und die deutlich verfehlte Drogenpolitik trugen sicherlich auch dazu bei, dass Willi nicht mehr bei uns ist.

Danke, dass wir Dich kennenlernen durften.
Deine Visionäre

29 Jun 2017

Wir trauern um Margot Hartmann

Am 29. Juni 2017 verstarb mit Margot Hartmann eine engagierte Kämpferin für eine akzeptierende und humane Drogenpolitik.

Margot Hartmann

Margot war als Mutter eines Drogen gebrauchenden Kindes seit Jahrzehnten aktiv in der Eltern- und Angehörigenselbsthilfe. Als eine der Gründerinnen des „Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzepierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik“ trat sie schon früh für die Realisierung einer flächendeckenden Substitutionsbehandlung ein. Ebenso beherzt kämpfte sie für die Diamorphinbehandlung und andere Themen.

Margot gab den Erfahrungen und Lebensrealitäten von An- und Zugehörigen ein Gesicht. Durch ihre Bereitschaft auch langwierige Diskussionen zu führen machte sie viele Entwicklungen, die Heute zur Normalität in der Drogenhilfelandschaft gehören, erst möglich.

Im persönlichen Kontakt war es eine tolle Erfahrung, ihr zuzuhören,  Sichtweisen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Wir Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher haben Margot viel zu verdanken. Nicht zuletzt deshalb wird sie einen Ehrenplatz in unseren Erinnerungen und Herzen behalten.

26 Jun 2017

Andreas H. verstorben

 

18 Mai 2017

Ans Barbara Busch

Durch einen tragischen Unfall ist in der vergangenen Woche mit Frau Ans Busch eine Ärztin verstorben, die sich seit Langem in der Substitutionsbehandlung engagierte.

Wir arbeiteten in vielen Fällen mit Frau Ans Busch zusammen um die Behandlung ihrer Patienten und der von VISION begleiteten Substituierten möglichst optimal zu gestalten.

Wir hoffen das die Lücke, die sie in der Landschaft substituierender Ärzte hinterlässt bald geschlossen werden kann.

11 Apr 2017

Ingo Magnus

 

 

Ingo MAm 11.04. ist mit Ingo Magnus ein weiterer „Kölscher Jung“ viel zu früh verstorben. Er hinterlässt seine Brüder und seine Tochter in großer Traurigkeit. Wir wünschen seinen Angehörigen, Freunden und Freundinnen  viel Kraft in dieser schweren Zeit. Hoffentlich bist Du jetzt an einem besseren Ort. In den Köpfen und Herzen deiner Lieben wirst Du immer deinen Platz haben.

16 Mrz 2017

Jacqueline Krnjic

Jaqueline KrnjicAuch wenn uns fast monatlich Mitteilungen erreichen, dass ein JES nahestehender Mensch verstorben ist, wird der Umgang mit Tod und Trauer nicht einfacher. So schockierte uns die Nachricht, dass mit Jacqueline Krnjic, eine langjährige JES-Mitstreiterin aus München und Freundin, nach 12 Tagen im Koma, an den Folgen einer Überdosis verstarb. Jacqueline war nicht alleine, aber der Umstand, dass eine sehr erfahrene Drogengebraucherin an einer Überdosis versterben musste, da kein Medikament wie z. B. Naloxon vorhanden war, lässt uns fassungslos und traurig zurück.

Wir werden Jacqueline als hochengagierte drogengebrauchende Frau, die offen und mutig mit ihrer Situation umging, in unseren Erinnerungen behalten.

Jacqueline Krnjic verstarb am 13. August 2016.

07 Mrz 2017

Markus A.

Heute erreichte uns die traurige Nachricht dass Markus A. gestorben ist. Über lange Zeit zählten Markus und seine Lebensgefährtin zu den vertrauten Gesichtern in Kalk. Ein weiteres Mal zeigt sich auf dramatische Weise die Konsequenz einer fehlgerichteten Drogenpolitik die Ausgrenzung, Isolation und Krankheit fördert, statt die Menschen zu unterstützen. RIP

07 Feb 2017

Vedat

Vedat 1Mit großer Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Vedat K. in der letzten Woche überraschend und viel zu jung verstorben ist. Vedat war über lange Zeit ein fester und verlässlicher Bestandteil unseres Arbeitprojekts. Wir wussten ihn sehr zu schätzen und werden ihn vermissen.

Seiner Familie, seinen Freunden und lieben wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft!

In unserer Erinnerung wird er weiterleben.

Das Team von VISION

18 Jan 2017

Norbert Spangler verstorben

Norbert Spangler

Norbert Spangler

Wie wir erst jetzt erfahren haben ist mit Norbert Spangler am 08.10. letzten Jahres ein weiters „JES Urgestein“ völlig überraschend und unter rätselhaften Umständen von uns gegangen. Norbert hat die Arbeit des Junkiebund Nürnberg über viele Jahre hinweg geprägt. Über Jahrzehnte war er die Seele der „Strafzeit“ bei Radio Z. Mit seiner außergewöhnlichen Art, seinem Knowhow und seiner Leidenschaft für die „Strafzeit“ hat er die Sendung über viele Jahre entscheidend geprägt.

Sein Buch „Giftlergeschichten“ ist noch vielen ein Begriff. Das Netzwerk der Junkies Ex-User und Substituierten, verliert mit Norbert einen engagierten Kämpfer für die Rechte Drogen gebrauchernder Menschen.

Norbert wir werden Dich nicht vergessen! R.I.P.

Traueranzeige

06 Jan 2017

H. Günther lebt nicht mehr

doc20170216121739Das Jahr begann mit einer schlechten Nachnricht. Am 03. Januar ist Hans-Günther H., genannt Günther überraschend im St. Hildegardis Krankenhaus in Köln-Sülz verstorben. Er war einer der alten Garde und wurde von vielen sehr geschätzt.

Die Geschichten aus seiner Zeit als Punker in Berlin und seine Aufenthalte in New York brachten ihn immer wieder zum Schwärmen. Trotz einer Unterschenkelamputation war er ein Menschen, der sich weder seine Selbstständigkeit noch seinen Lebensmut nehmen ließ. Diese Haltung hat uns alle sehr beeindruckt und uns gezeigt, dass man trotz Einschränkungen voller Mut und Lebensfreude sein kann.

TrauerschleifeMit Günter ist ein ganz toller und hilfsbereiter Mensch gestorben. Danke Dir, dass wir Zeit mit Dir verbringen durften. Mit Dir konnte man streiten und lachen. Wir werden Dich nie vergessen. Du hast die Welt um eine Facette reicher gemacht.