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11 Mai 2017

No way out

Im Rahmen des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur ist VISION e.V. bei folgender Veranstaltung beteiligt.

Sommerblut-Festival – Veranstaltung NO WAY OUT

  • Donnerstag, 11.05.2017 – Samstag, 13.05.2017 – 20:00 – 00:00 Uhr – VVK/AK 10 EUR
  • Barbara Wachendorff und Stefan Herrmann mit drogenabhängigen und substituierten Menschen und Mitarbeitern der Drogenhilfe
  • Gesundheitsamt 1. Etage Treppenhaus • Neumarkt 15-21 Köln Innenstadt 50667

Während zu Anfang des letzten Jahrhunderts berühmte Künstler offen ihren Drogenkonsum für die Inspiration verwandten, erfahren heutzutage Menschen, die harte Drogen nehmen, wenig Respekt. Sie erleben sich als Ausgestoßene der Gesellschaft. Keine Wohnung, kein Job, keine Beziehungen, Kleinkriminalität – so etwa können die Lebensumstände aussehen.

Das Projekt „No Way Out“ möchte durch eine nahe und konzentrierte menschliche Begegnung zwischen Konsumenten, Helfern und Zuschauern einen Einblick in die Lebensverhältnisse der Menschen ermöglichen, die substituiert werden oder geregelt Heroin von der Stadt Köln erhalten. Der Text der szenischen Lesung entstand aus Interviews mit betroffenen Menschen sowie Mitarbeitern der Kölner Drogenhilfe.

Veranstaltungsort ist das Treppenhaus des Gesundheitsamts am Kölner Neumarkt. Die quadratisch geschwungene breite Treppe, die angrenzenden, schmalen Gänge und die verschlossenen Zimmer erscheinen so ästhetisch wie abweisend. An diesen Durchgangsorten wird eine Situation des Verweilens entstehen, des Wahrnehmens einer Gruppe von Menschen, denen man gemeinhin nur unter Vorbehalten begegnet.

 

21 Jul 2017

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Auch in diesem Jahr gedenken wir am 21. Juli wieder den verstorbenen Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern. Seit 2014 befindet sich die zentrale Kölner Gedenkstätte für verstorbene DrogengebraucherInnen auf dem Gelände von VISION e.V. Daher finden dieses Jahr wieder Aktionen sowohl am Neumarkt, als auch an der Gedenkstätte in Kalk statt.

gedenktag-flyer-web
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Letzte Beiträge

11 Apr 2017

Ingo Magnus

 

 

Ingo MAm 11.04. ist mit Ingo Magnus ein weiterer „Kölscher Jung“ viel zu früh verstorben. Er hinterlässt seine Brüder und seine Tochter in großer Traurigkeit. Wir wünschen seinen Angehörigen, Freunden und Freundinnen  viel Kraft in dieser schweren Zeit. Hoffentlich bist Du jetzt an einem besseren Ort. In den Köpfen und Herzen deiner Lieben wirst Du immer deinen Platz haben.

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10 Apr 2017

Neue Flyer der Arbeitsbereiche

Flyer Kontaktladen Kalk Junkie Bund Cafe       Flyer Kontaktladen Meschenich Am Kölnberg

Flyer Ambulant Betreutes Wohnen (BeWo)       Flyer Psychosoziale Begleitung (PSB)

Wir freuen uns, neu gestaltete Flyer der Arbeitsbereiche präsentieren zu können.

Gestalterisch sind sie angelehnt an den schon länger existierenden Flyer des Vereins, in dem der Farbcode für die einzelnen Bereiche bereits festgelegt wurde.

Flyer VISION e.V.

Flyer VISION e.V.

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10 Apr 2017

Jahresbericht 2016

Zum Abschluss eines Jahres, das auch geprägt wurde von der Diskussion um unterschiedliche der Arbeit zugrundeliegende Haltungen in der Kölner Drogenhilfe Landschaft, möchten wir uns ganz besonders bei denen bedanken, die unsere Arbeit seit Jahren finanziell und ideell unterstützen.

Eine von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz getragene Diskussion um die Weiterentwicklung und Neukonzipierung weiterer Hilfe- und Unterstützungsbausteine ist das, was sich VISION e.V. im Sinne Drogen gebrauchender Menschen in Köln und Umgebung wünscht.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich in der Verwaltung aber auch in den demokratischen Parteien immer wieder Menschen finden, die sich bei allen Unterschieden in den Sichtweisen mit uns auf diesen Prozess einlassen. Dafür sagen wir Danke und hoffen auf ein „Weiter so!“.

Die Wahrnehmung von Drogenabhängigen als gleichwertige und gleichberechtigte Mitbürger ist ein Gebot der Menschenwürde. Jenen Teilen der Gesellschaft, die dies in Frage stellen, gilt es entschieden entgegenzutreten und solidarisch an der Seite von Drogengebraucher*innen zu stehen.

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05 Apr 2017

Politiker plädieren für Drogenkonsumraum

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04 Apr 2017

Alles was sie über Sucht zu wissen glauben ist falsch

videoJohann Hari britischer Journalist, Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster arbeitet und schreibt insbesondere regelmäßig Kolumnen für die britische Tageszeitung The Independent und die Onlinezeitung The Huffington Post. Daneben betätigt er sich als Schriftsteller und ist gelegentlich im britischen Fernsehen zu sehen, wo er an politischen Talkshows teilnimmt und bei verschiedenen Fernsehserien in einzelnen Episoden auftritt. Haris Kolumnen finden weltweit Beachtung. So veröffentlichte er beispielsweise 2009 im Independent einen Artikel, in dem er davor warnte, dass religiöse Organisationen zunehmend das in der UN-Menschenrechtscharta verankerte Recht auf Meinungsfreiheit aushöhlen würden.

Hier hat er sich kritisch mit dem Thema Sucht auf persönlicher und politischer Ebene auseinandergesetzt. Empfehlenswert!

Video auf ted.com

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28 Mrz 2017

Die Situation wird immer schwieriger

2017-03-28-Rundschau-Konsumraum-web

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28 Mrz 2017

Leserbriefe zu Artikel vom 20.3.2017 bzgl. Thiedoldsgasse

2017-03-28-KStA-Konsumraum-Leserbriefe-webDas Ende der Toleranz ist nun erreicht

Thiedoldgasse: Zu „Stadt will Drogenkonsumraum einrichten“ (Kölner Stadt-Anzeiger vom 20. 3. 2017)

Unerträglich

Das Maß ist voll! Als Mit-Eigentümerin von Immobilien sehe ich mit allergrößter Sorge den Verfall eines über Jahrzehnte gutbürgerlichen, gewachsenen und gesunden Viertels dieser Stadt. Immer hat es um den Neumarkt herum Trubel, Lärm, Autoverkehr und viele Menschen gegeben. Aber gut, das ist der zentralen Lage mitten in der Stadt und der Nähe einesVerkehrsknotenpunktes geschuldet. Nun gibt es aber schon lange ein erhebliches Drogenproblem am Neumarkt, das die Stadt durch Kontrollen, Razzien, Polizeipräsenz und Platzverweise zu bekämpfen versucht. Offenbar wenig erfolgreich. In diesem Winter hat die Stadt in der Thieboldsgasse auch noch eine Notschlafstelle ?ir Obdachlose eröffnet. Unrat, öffentliches Urinieren und das Erledigen des großen Geschäftes, gerne hausnah und in Vorgärten, Drogen- und Alkoholkonsum, handfest ausgetragene Dispute sind an der Tagesordnung. Selbst in unserem Treppenhaus sind wir vor unliebsamem Besuch nicht geschützt. Täglich räume ich mit Einmal-Handschuhen Dreck weg. Schon der Blick aus dem Fenster meiner Wohnung reicht: Offener Drogenhandel und sich einen Schuss setzende Junkies kann ich mir ansehen, ohne die Wohnung zu verlassen. Täglich! Weder Ordnungsamt noch Polizei zeigen eine sicherheitsvermittelnde Präsenz. Ich finde die gesamte Situation mittlerweile unerträglich. Das Ende der Toleranz ist erreicht. Ich halte es für eine völlig verfehlte Sozial-Politik, weitere Drogeneinrichtungen hier noch anzusiedeln. Wir bitten um zügige Handlung und Abhilfe.

BRIGITTE SCHALLENBERG, KÖLN

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24 Mrz 2017

Sommerblutfestival – Zwei Wochen lang im Rausch

2017-03-24-SommerblutfestivalZwei Wochen lang im Rausch

VERANSTALTUNG Beim Sommerblut-Festival geht es in diesem Jahr um Konsum jeglicher Art

VON LUKAS HANSEN

Rausch gehört zu unserem Leben.  Ob im Kaufhaus, in Liebesbeziehungen oder nach ein, zwei Bier zu viel. Rausch ist vielseitig und kann  positiv, aber auch negativ konnotiert sein.

Diese verschiedenen Facetten des Rausches sollen im Mai bei der 16. Auflage des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur in verschiedenen Formen dargestellt werden. Als Tanzaufführung, als Theaterperformance, als Musikstück oder als Lichtinstallation –  „Da gibt es keine Grenzen“, sagt Mechtild Tellmami, Pressesprecherin des Sommerbluts. Kreativität sei da besonders wichtig. Denn jedes Jahr setzt sich das Sommerblut einen thematischen Schwerpunkt, der dann für ein breites Publikum zugänglich sein soll.

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20 Mrz 2017

Stadt will Drogenkonsumraum einrichten

Kommt der neue städtische Drogenkonsumraum in die Thieboldsgasse?

Quelle: http://www.ksta.de/26225142 ©2017Innenstadt – Seit zwei Jahren wird über einen Drogenkonsumraum am Neumarkt geredet, der die Süchtigen davon abbringen soll, auf einem der zentralsten Plätze der Stadt in aller Öffentlichkeit Heroin zu spritzen oder zu rauchen. Nachdem die Verwaltung lange vergeblich nach einem Standort gesucht hat, verdichten sich die Hinweise, dass ein Vermieter gefunden wurde.

„Mir wurde bei einem Gespräch im Polizeipräsidium gesagt, dass der Drogenkonsumraum an die Thieboldsgasse kommen soll“, sagt Henrik Hanstein, Inhaber des Auktionshauses Lempertz, der als Anlieger des Neumarkts seit Jahren unter den Begleiterscheinungen der Drogenszene zu leiden hat.

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16 Mrz 2017

Jacqueline Krnjic

Jaqueline KrnjicAuch wenn uns fast monatlich Mitteilungen erreichen, dass ein JES nahestehender Mensch verstorben ist, wird der Umgang mit Tod und Trauer nicht einfacher. So schockierte uns die Nachricht, dass mit Jacqueline Krnjic, eine langjährige JES-Mitstreiterin aus München und Freundin, nach 12 Tagen im Koma, an den Folgen einer Überdosis verstarb. Jacqueline war nicht alleine, aber der Umstand, dass eine sehr erfahrene Drogengebraucherin an einer Überdosis versterben musste, da kein Medikament wie z. B. Naloxon vorhanden war, lässt uns fassungslos und traurig zurück.

Wir werden Jacqueline als hochengagierte drogengebrauchende Frau, die offen und mutig mit ihrer Situation umging, in unseren Erinnerungen behalten.

Jacqueline Krnjic verstarb am 13. August 2016.

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