Streetwork Bulli

 

Streetwork-Bulli

Wir erhalten Verstärkung! Zukünftig können wir eine T4 Caravelle für unsere Arbeit nutzen. Wir bedanken uns hiermit recht herzlich bei den Sponsoren und Unterstützern, die dies für uns ermöglicht haben!

Man sieht sich auf der Straße!





Hintergrund

Unser Verein bietet aufsuchende Arbeit auf den Kölner Drogenszenen an. Un­sere Streetworker betreuen Drogengebraucher, Substituierte und obdachlose Abhängige, die von anderen Hilfeangeboten nicht oder nur unzureichend er­reicht werden. Ihnen fehlt es häufig an einer alternativen und sinnvollen Tages­struktur. So halten sie sich täglich an den typischen Szenetreffs, in Parkanlagen, U-Bahnstationen und auf öffentlichen Plätzen und Fußgängerzonen auf. Aber auch im Umfeld von Substitutionsambulanzen bilden sich oft Gruppen, die sich nach der Medikamentenausgabe zusammen finden, um sich gemeinsam die Zeit zu vertreiben.

Die Kontakte haben sich zu einem kontinuierlichen und teilweise fast freund­schaftlichen Umgang entwickelt. Die Knüpfung eines solchen Kontaktes kann im Idealfall der Vorlauf für weiterführende Hilfs- und Unterstützungsangebote un­serer oder anderer Einrichtungen sein.

Die Arbeit unserer Mitarbeiter in der Kölner Drogenszene ist aber bei weitem nicht immer leicht. Manchmal muss es einfach akzeptiert werden, dass einige Personen aktuell keine Unterstützung annehmen können und/oder wollen. Die daraus resultierende Eskalation der Situation hilflos beobachten zu müssen, fällt schwer. Es gibt aber sehr viel positive Resonanz, was zu einer gesteigerten Mo­tivation führt und unsere Streetworker weiterhin immer aufs Neue versuchen lässt, „alles möglich zu machen“.

Mit dem Einsatz eines Bullis können diese Angebote weiter ausgebaut und verbessert werden. Es besteht die Möglichkeit für intensivere Beratungsgesprä­che im Bulli. Zum Teil können unterstützende Angebote direkt und unkompli­ziert wahrgenommen werden z.B. das Verfassen einer E-Mail und Recherche. Der Bus kann hierbei als mobile Außenstelle sowie funktionales Fahrzeug/Büro-raum genutzt werden und gezielt an Orten mit hohem sozialpädagogischem Handlungsbedarf zum Einsatz kommen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte dich auch interessieren …