Verein

Logo Junkie Bund Köln e.V.Im Februar 1990 wurde VISION e.V. – damals noch unter dem Namen Junkie Bund Köln e.V. – von Bernd Lemke ins Leben gerufen. Noch im gleichen Jahr wurde die Gemein­nützigkeit des Vereins beantragt und bewilligt.

Den Hintergrund für die Vereinsgründung bildeten eigene Lebenserfahrungen, die Tatsache, das Drogengebraucher in hohem Masse von HIV/AIDS betroffen waren und ein ausschließlich auf Abstinenz ausgerichtetes Drogenhilfesystem. Erfahrungen und Kenntnisse, die im Rahmen ehrenamtlicher Mitarbeit in regionalen AIDS-Hilfen und Kontakten mit der Deutschen AIDS-Hilfe gewonnen wurden. Sie bildeten die Basis für einen kontinuierlichen Auf- und Ausbau des Junkie Bundes, der nach harter Arbeit im Mai 2002 zur Anerkennung als staatliche Drogenberatungsstelle (nach §53 Abs. 1,3b der StPo und §203 Abs. 1,4 StGb) führte.

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Kategorienarchiv: Verein

30 Okt 2003

Umzug in die Taunusstr.

taunusstr.jpgNach über vierjähriger Odyssee war es uns aller Unkenrufe zum Trotz doch noch gelungen, ein geeignetes Ladenlokal für den Betrieb einer Kontakt- und Infostelle anzumieten! Am 30.10.2003 war es dann soweit, dass wir innerhalb des Stadtteils umziehen konnten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den SSK (Sozialistisches Selbsthilfe Kollektiv), so wie an all die Ehrenamtler, die allesamt ordentlich zupackten.

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17 Mai 2002

Staatliche Anerkennung

Staatliche Anerkennung als Drogenberatungsstelle im Sinne von § 53 Abs. 1 Nr. 3 b der Stafprozessordnung und § 203 Abs. 1 Nr. 4 Strafgesetzbuch durch das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen.

  Mai 1999

Neue Räumlichkeiten

in_den_reihen_15.jpgin_den_reihen_14.jpgAnmietung und Bezug von Räumlichkeiten der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln:

In den Reihen 16
51103 Köln

18 Jan 1995

Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt

Der Verein stellt dem Gesundheitsamt der Stadt Köln im Rahmen der Modellerprobung der medikamentgestützten Rehabilitation i.v. Opiatabhängiger unentgeltlich einen Raum zur Verfügung:

  • zur Durchführung von Methadonsubstitutionen
  • zur Durchführung einer medizinischen Sprechstunde

In diesem Zusammenhang wurde eine feste Stelle für Diplom-Sozialarbeiter für die psychosoziale Betreuung von Teilnehmern der Modellerprobung bewilligt.

01 Mai 1994

Kontaktladen-Projekt

Anmietung und Bezug von Räumlichkeiten der ehemaligen Drogenberatungsstelle in der Berliner Straße 98-100 im rechtsrheinischen Köln-Mülheim für die Eröffnung des Kontaktladen-Projektes.

01 Jan 1992

Räume in der AIDS-Hilfe Köln e.V.

AIDS-Hilfe NRW in Beethovenstr.

AIDS-Hilfe NRW in Beethovenstr.

Mietvertrag über einen Büroraum und einen Gruppenraum der AIDS-Hilfe Köln e.V. finanziert durch Antrag und Bereitstellung von Sachmitteln aus dem Selbsthilfetopf durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln.

Beginn der Projekt-Förderung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales für Drogenselbsthilfegruppen (90% durch das Land und 10% durch die Stadt Köln).

Schaffung der ersten Stellen des Vereins durch die Fördergelder (eine Geschäftsführung- und eine halbe Verwaltungsstelle)

Gruppenraum

01 Jul 1991

Der Schritt nach „draussen“

Der Verein erhält den Status Sonderbesuch in der Justizvollzugsanstalt Köln Ossendorf bezüglich seiner „Knastarbeit“ (Besuche, Lebensmittelpakete, Substitutionsvermittlung).

Anfänge der Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit in Schulen, Jugendheimen und -zentren: Angebote im Bereich „Illegale Drogen“ sowie die damit verbundene „HIV & AIDS-Problematik“

Informations-Kampagne bei Ärzten und Apothekern für die Einführung von Dihydrocodein als Substitut.

04 Feb 1991

Zweckverband-Gründung

Gründung eines Zweckverbandes mit drei nordrheinwestfälischen JES-Gruppierungen aus Dortmund, Düsseldorf und Bonn zur Errichtung der durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales initiierten Kontakt- und Gesundheitsläden.

13 Aug 1990

Eintrag ins Vereinsregister

Junkie Bund Köln e.V., Selbsthilfe für Drogengebraucher, Ex-User und Substituierte

Vereinsregister-Nummer: VR 10421

Anerkennung der Gemeinnützigkeit im gleichen Jahr.

Unentgeltliche Nutzung eines Raumes der AIDS-Hilfe e.V. in der Beethovenstraße 1, 50674 Köln

Mitglied im JES-Netzwerk und Teilnahme an Seminaren

14 Mai 1990

Gründung des Junkie Bund Köln

jbk_logo_160.gifDer Junkie Bund Köln wurde im Februar 1990 von Bernd Lemke zusammen mit sieben befreundeten Menschen gegründet. Im Mai folgte dann die Vereinsgründung. Noch im gleichen Jahr wurde die Gemein­nützigkeit des Vereins beantragt und bewilligt.

Der Gründung vorausgegangen waren Kon­takte zu den regionalen AIDS-Hilfen und zur Deutschen AIDS-Hilfe. Die dort auf dem Hintergrund ehrenamtlicher Mit­arbeit ge­machten Erfahrungen bildeten die Basis für den kontinuierlichen Auf- und Ausbau des Junkie Bundes.

  Feb 1990

Erstes Gruppentreffen

Im Februar 1990 trafen erstmals einige Gleichgesinnte zusammen um, unter dem Namen Junkie Bund Köln, eine akzeptierende Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Teilnehmer einte der gemeinsame Erfahrungshintergrund als Opiatkonsumenten und (größtenteils) die eigene Betroffenheit beim Thema HIV & AIDS. Die folgenden Monate waren bestimmt von einer gemeinsamen Zielfindung, welche zu der Erarbeitung eines Satzungsentwurfs führte. Dieser wurde auf der Gründungsversammlung am 14. Mai diskutiert und beschlossen.