Wissen

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Kategorienarchiv: Wissen

12 Mai 2021

Impfangebot

Am Dienstag den 18. Mai bieten wir allen Besucher*innen die Möglichkeit zur Impfung gegen das COVID19 Virus. Der MMD steht ab 14.00 Uhr im Kontaktladen bereit. Interessierte melden sich bitte im Café. Die Vorlage eines Ausweisdokuments ist nicht notwendig.

 

05 Mai 2021

Aktionstag Substitution

Hier einige Impressionen vom „Aktionstag Substitution 2021“ im Kontaktladen in Kalk.

25 Mrz 2021

Aktionstag Substitution 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Safe the Date – 5. Mai 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde!

Kaum die Hälfte der 165.000 Opioidabhängigen in Deutschland erhält derzeit eine Substitutionsbehandlung. In vielen anderen europäischen Ländern ist die Behandlungsquote höher als in Deutschland.
Die Initiative 100000 Substituierte bis 2022, die u.a. von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung unterstützt wird, möchte dazu beitragen, die rechtlichen und medizinischen Veränderungen der Substitutionsbehandlung bekannter zu machen, aber auch dringend erforderliche strukturelle Veränderungen in den Blick zu nehmen.

Stichworte sind hier:

• Niedrigschwellige Substitution – auch ohne Krankenversicherung
• Substitution integriert in Drogenhilfe
• Rechtliche Gleichstellung der Diamorphinbehandlung
• Stärkung der Verbindung zwischen Drogenhilfe und Arzt/Ärztin
(im Rahmen von PSB)
• Wohnortnahe Behandlung

Das Thema Substitution spielt jeden Tag eine Rolle in der Arbeit von Aids und Drogenhilfen sowie der Drogenselbsthilfe. Aber gerade in den letzten Monaten und Jahren hat es solch vielfältige Veränderungen gegeben, die nicht bis zu den Konsument*innen gelangt sind.
Mit  dem Aktionstag Substitution am 5. Mai möchten wir erreichen, dass möglichst viele Ihrer und eurer Einrichtungen an diesem Tag das Thema Substitution in den Fokus rücken.

Das Ziel ist Ihre und eure Klient*innen über Neuerungen zu informieren, aber mittels Kurzinterventionen evtl vorhandene Fehlinformationen oder Halbwissen „spielerisch zu entdecken und zu diskutieren“.
Der Aktionstag soll aber auch Möglichkeiten bieten mit den Behandler*innen in der Stadt in Kontakt zu treten und sich (besser) kennenzulernen und wechselseitig einen Zugang zu Arbeitskreisen und Qualitätszirkeln zu erhalten.
Wir wissen, dass personeller Mehraufwand gerade in der aktuellen Situation nicht realisierbar ist. Daher haben wir darauf geachtet, dass wir Formen von Umsetzungen vorschlagen, die die aktuelle Situation in euren Einrichtungen respektiert.

Nachfolgend haben wir einige Möglichkeiten der Umsetzung zusammengetragen, die Sie und euch Unterstützung können.

Neben den Kampagnenmaterialien, die kostenfrei über die Deutsche Aidshilfe kostenfrei bestellbar sind, stehen Ihnen und euch eine Vielzahl von flankierenden neuen Medien zur Verfügung. Neben Printmedien, sind dies auch Videospots von Ärzt*innen und Patient*innen.

Alles ist unter https://bit.ly/2NkV8bs zu finden.

Auch unter den aktuellen Pandemiebedingungen sehen wir eine große Chance, eine große Zahl der noch ca. 80000 unbehandelten bzw. nicht substituierten Heroinkonsument*innen, in eine erfolgreiche Behandlungsform zu integrieren. Dies ist nicht nur ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Opiatabhängigkeit, sondern auch eine Maßnahme der Corona Prävention.

Viele Grüße von der Initiative 100000 Substituierte bis 2022

Heino Stöver                          Dirk Schäffer                         Claudia Schieren

15 Mrz 2021

Sonderregelung Substitution

Informationen von der Drogenbeauftragten:

Nach wie vor stellt das Virus SARS-CoV-2 Deutschland und die Welt vor große Herausforderungen: Gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial. Besonders betroffen sind Menschen, die auf eine kontinuierliche ärztliche Versorgung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere für Substitutionspatientinnen und -patienten. Mit der heute durch den Deutschen Bundestag beschlossenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden die im April 2020 geschaffenen Sonderregelungen für die Substitutionsbehandlung um zunächst drei Monate verlängert.

Den kompletten Artikel findet ihr hier:

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/sonderregelungen-fuer-die-substitution-verlaengert/?fbclid=IwAR2QSSrXKX2n3NaUMUIoggs8Xw8SYGebbrv6YvFaevozBVKVimkzR4cKGeU

 

15 Dez 2020

Neue Coronamaßnahmen zum Lockdown

Liebe Besucher*innen,

aufgrund der steigenden Coronazahlen und des Lockdowns wird es ab sofort im Kontaktladen in Kalk einige Änderungen geben.

Bevor Ihr den Kontaktladen betreten könnt, müsst ihr euch am Empfang anmelden.

Es können sich maximal 13 Besucher zur gleichen Zeit in unseren Räumlichkeiten aufhalten (Kontaktladen und Zelt). 

Wir möchten euch auch weiterhin bitten, jederzeit und ausnahmslos einen Mundschutz zu tragen, wenn ihr euch frei bewegt. Auch das Rauchen oder der Verzehr von Nahrungsmitteln bildet hier zukünftig keine Ausnahme mehr. An euren Sitzplätzen dürft ihr den Mundschutz selbstverständlich absetzen.

Pro Tisch darf maximal 1 Person Platz nehmen.

Der Utensilientausch und die Postausgabe finden zukünftig am Eingang (Fenster) statt. Solltet ihr keine weiteren anliegen haben, möchten wir euch bitten, anschließend zu gehen.

Zusätzlich behalten wir es uns vor, bei eindeutigen Krankheitssympthomen ggfs. Fieber zu messen und weitere Maßnahmen, zu eurem und unserem Schutz zu ergreifen.

Dies dient dazu, dass Risiko einer Infektion in unseren Kontaktläden so gering wie möglich zu halten und so einer etwaigen Schließung unserer Einrichtungen vorzubeugen.

Wir bitten um Verständnis, damit wir gemeinsam diese schwere Zeit Gesund zusammen zu überstehen.

Euer Team von VISION e.V.

30 Okt 2020

Neue Coronamaßnahmen

Liebe Besucher*innen,

aufgrund der steigenden Coronazahlen wird es ab sofort auch bei uns in den Kontaktläden einige Änderungen geben.

Wir möchten euch bitten, auch weiterhin jederzeit einen Mundschutz zu tragen, wenn ihr euch frei bewegt. Auch das Rauchen oder der Verzehr von Nahrungsmitteln bildet hier zukünftig keine Ausnahme mehr. An euren Sitzplätzen dürft ihr den Mundschutz selbstverständlich absetzen.

Zusätzlich behalten wir es uns vor, bei eindeutigen Krankheitssympthomen ggfs. Fieber zu messen und weitere Maßnahmen, zu eurem und unserem Schutz zu ergreifen.

Dies dient dazu, dass Risiko einer Infektion in unseren Kontaktläden so gering wie möglich zu halten und so einer etwaigen Schließung unserer Einrichtungen vorzubeugen.

Wir bitten um Verständnis, damit wir gemeinsam diese schwere Zeit Gesund zusammen zu überstehen.

Euer Team von VISION e.V.

14 Mai 2020

Initiative Substitutionsversorgung

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20 Apr 2020

EinsLive Interview

Am 20.04.2020 wurde unser Geschäftsführer Marco Jesse auf WDR EinsLive via Telefon interviewt. Es ging um die Schwierigkeiten während der Corona Kontaktsperre bei der Arbeit in der Drogenhilfe. Ausgestrahlt wurde das Gespräch kurz nach 19 Uhr.

 

  Apr 2020

Corona und Drogengebrauch

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Flyer (DIN A6)

plakat

Plakat (DIN A2)

Der JES Bundesverband hat das erste deutschsprachige Medium zum Thema „COVID 19 und Drogengebrauch“ erstellt. Das Medium wendet sich mit kurzen und sehr praxisnahen Informationen an aktuell Drogen gebrauchende Menschen und gibt Hinweise zur Vermeidung von COVID 19 und weitere wichtige Tipps.Die ersten 12.000 Exemplare des Mediums waren schnell vergriffen, daher haben wir die Chance genutzt um eine aktualisierte Version des Leporellos und ein ganz neues Plakat zu realisieren.

Beides kann im Medienshop des JES Bundesverbandes kostenlos bestellt werden.

18 Mrz 2020

Corona – Informationen für Drogengebraucher*innen und Substituierte

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04 Apr 2017

Alles was sie über Sucht zu wissen glauben ist falsch

videoJohann Hari britischer Journalist, Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster arbeitet und schreibt insbesondere regelmäßig Kolumnen für die britische Tageszeitung The Independent und die Onlinezeitung The Huffington Post. Daneben betätigt er sich als Schriftsteller und ist gelegentlich im britischen Fernsehen zu sehen, wo er an politischen Talkshows teilnimmt und bei verschiedenen Fernsehserien in einzelnen Episoden auftritt. Haris Kolumnen finden weltweit Beachtung. So veröffentlichte er beispielsweise 2009 im Independent einen Artikel, in dem er davor warnte, dass religiöse Organisationen zunehmend das in der UN-Menschenrechtscharta verankerte Recht auf Meinungsfreiheit aushöhlen würden.

Hier hat er sich kritisch mit dem Thema Sucht auf persönlicher und politischer Ebene auseinandergesetzt. Empfehlenswert!

Video auf ted.com

18 Jan 2017

‚In die Leiste gehen‘

Über den JES Bundesverband haben wir an der Entwicklung einer Broschüre zum intravenösen Konsum über die Leistenvene mitgearbeitet. 2016_12_05_in_die_leiste_gehen

Wir wollen mit dieser Broschüre weder für den intravenösen Konsum in die Leistenvene, noch für den Konsum illegaler Drogen an sich werben.

Unser Anliegen ist es, das Bewusstssein für die Risiken des Leistenkonsums zu schärfen und Kenntnisse zu Maßnahmen der Risikominderung zu vermitteln. Das Spritzen in die Leiste sollte immer die allerletzte Möglichkeite sein!

18 Jan 2017

Naloxon – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen

NALOXON – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen im Rahmen niederigschwelliger Drogenarbeit

Leitfaden Naloxonvergabe

Leitfaden Naloxonvergabe

Naloxon ist seit vielen Jahrzehnten als Notfallmedikament bei Überdosierungen bekannt. Seit mehreren Jahren wird fachöffentlich darüber diskutiert, ob und wie dieses Medikament an Opiatkonsument*innen sowie deren An- und Zugehörige als Notfallmedikament abgegeben werden kann bzw. darf.

Von diesen Erfahrungen gilt es zu lernen und dementsprechend Naloxon-Vergabe-Projekte umzusetzen. Dazu möchte diese Broschüre beitragen und zeigt auf, was nötig ist, damit dies gelingen kann und solche Programme bei der Zielgruppe ankommen.

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23 Aug 2016

Arzneimittel Naloxon kann bei Überdosis Leben retten

Bochum. In der Krisenhilfe gab es eine Schulung zur Anwendung des Medikaments Naloxon. Es kann bei einer Heroin-Überdosis Leben retten.

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock zeigen den Teilnehmer die Handhabung des Notfallsets in den Räumen der Krisenhilfe an der Viktoriastraße in Bochum. Foto: Gero Helm

Der Konsum von Heroin sorgt in Deutschland immer noch für etwa 1000 Todesfälle pro Jahr. Die Droge kann sowohl intravenös eingenommen als auch durch die Nase gezogen werden. Die Folgen einer Überdosierung reichen von Ohnmachtsanfällen bis hin zum Tod. Um diesen vorzubeugen, bedarf es lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie der Zugabe des Medikaments „Naloxon“. „Binnen von zwei bis drei Minuten setzt die Atmung wieder normal ein und man ist stocknüchtern“, erklärt Dr. Axel Hentschel, Leiter des Landesverband Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES).

Erhältlich ist Naloxon nur auf Privatrezept oder in Suchtambulanzen wie der Bochumer Krisenhilfe. In einem Notfallkit befinden sich neben zwei mit Naloxon befüllten Ampullen auch eine Spritze und ein Nasenzerstäuber. Durch das Aufziehen des Gegenmittels in die Spritze und die Befestigung am Zerstäuber ist das Medikament „wie ein Nasenspray“ anzuwenden, so Hentschel. Der Diplom-Pädagoge weist darauf hin, dass Naloxon zwar schnell, aber nicht als Entzug wirkt. „Der Abhängige will weiter konsumieren. Süchtige sind schwerkranke Menschen.“
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19 Mai 2016

Bleach Works

Bleach Works


Kurzes Video zur Anwendung von Bleach Tabletten in der Notfalldesinfektion