24 Mrz 2017

Sommerblutfestival – Zwei Wochen lang im Rausch

2017-03-24-SommerblutfestivalZwei Wochen lang im Rausch

VERANSTALTUNG Beim Sommerblut-Festival geht es in diesem Jahr um Konsum jeglicher Art

VON LUKAS HANSEN

Rausch gehört zu unserem Leben.  Ob im Kaufhaus, in Liebesbeziehungen oder nach ein, zwei Bier zu viel. Rausch ist vielseitig und kann  positiv, aber auch negativ konnotiert sein.

Diese verschiedenen Facetten des Rausches sollen im Mai bei der 16. Auflage des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur in verschiedenen Formen dargestellt werden. Als Tanzaufführung, als Theaterperformance, als Musikstück oder als Lichtinstallation –  „Da gibt es keine Grenzen“, sagt Mechtild Tellmami, Pressesprecherin des Sommerbluts. Kreativität sei da besonders wichtig. Denn jedes Jahr setzt sich das Sommerblut einen thematischen Schwerpunkt, der dann für ein breites Publikum zugänglich sein soll.

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20 Mrz 2017

Stadt will Drogenkonsumraum einrichten

Kommt der neue städtische Drogenkonsumraum in die Thieboldsgasse?

Quelle: http://www.ksta.de/26225142 ©2017Innenstadt – Seit zwei Jahren wird über einen Drogenkonsumraum am Neumarkt geredet, der die Süchtigen davon abbringen soll, auf einem der zentralsten Plätze der Stadt in aller Öffentlichkeit Heroin zu spritzen oder zu rauchen. Nachdem die Verwaltung lange vergeblich nach einem Standort gesucht hat, verdichten sich die Hinweise, dass ein Vermieter gefunden wurde.

„Mir wurde bei einem Gespräch im Polizeipräsidium gesagt, dass der Drogenkonsumraum an die Thieboldsgasse kommen soll“, sagt Henrik Hanstein, Inhaber des Auktionshauses Lempertz, der als Anlieger des Neumarkts seit Jahren unter den Begleiterscheinungen der Drogenszene zu leiden hat.

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16 Mrz 2017

Jacqueline Krnjic

Jaqueline KrnjicAuch wenn uns fast monatlich Mitteilungen erreichen, dass ein JES nahestehender Mensch verstorben ist, wird der Umgang mit Tod und Trauer nicht einfacher. So schockierte uns die Nachricht, dass mit Jacqueline Krnjic, eine langjährige JES-Mitstreiterin aus München und Freundin, nach 12 Tagen im Koma, an den Folgen einer Überdosis verstarb. Jacqueline war nicht alleine, aber der Umstand, dass eine sehr erfahrene Drogengebraucherin an einer Überdosis versterben musste, da kein Medikament wie z. B. Naloxon vorhanden war, lässt uns fassungslos und traurig zurück.

Wir werden Jacqueline als hochengagierte drogengebrauchende Frau, die offen und mutig mit ihrer Situation umging, in unseren Erinnerungen behalten.

Jacqueline Krnjic verstarb am 13. August 2016.

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13 Mrz 2017

Wechselausstellung Andreas Bosch

Andreas Bosch

Kaltnadelradierungen auf Blütenpapier

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09 Mrz 2017

Verlängertes Kulturerlebnis im ganzen Veedel

2017-03-09-KStA-KalkKunst

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09 Mrz 2017

Konsumraum für Junkies in Kalk gefordert

2017-03-09-KStA-KonsumraumMahnung

Konsumraum für Junkies in Kalk gefordert

Kalk. Schon vor neun Monaten hatte die Kalker Bezirksvertretung mit der Stimmenmehrheit von SPD, Linken und FDP beschlossen, dass mindestens ein rechtsrheinischer Drogenkonsumraum als Regelangebot im Stadtbezirk Kalk als Ergänzung zum bestehenden Angebot in der Innenstadt und auf der linken Rheinseite eingerichtet werden solle. Zudem war damals von der Stadtverwaltung bis November 2016 ein Sachstands-Bericht über die mögliche Umsetzung dieses Beschlusses eingefordert worden. Doch eine solche Antwort seitens der Verwaltung steht weiterhin aus, obwohl die Forderung nach einem rechtsrheinischen Drogenkonsumraum inzwischen aus dem Stadtrat unterstützt wird. Daher haben die Bezirksvertreter von SPD und Linken nun nochmals nachgehakt und mit einer gemeinsamen Anfrageden immer noch fehlenden Bericht und die schleppende Umsetzung ihres Beschlusses moniert. (Kölner Stadt-Anzeiger vom 9.3.2017, NR)

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07 Mrz 2017

Markus A.

Heute erreichte uns die traurige Nachricht dass Markus A. gestorben ist. Über lange Zeit zählten Markus und seine Lebensgefährtin zu den vertrauten Gesichtern in Kalk. Ein weiteres Mal zeigt sich auf dramatische Weise die Konsequenz einer fehlgerichteten Drogenpolitik die Ausgrenzung, Isolation und Krankheit fördert, statt die Menschen zu unterstützen. RIP

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28 Feb 2017

Wechselausstellung Vladimiro Miszak

Vladimiro Miszak

geb. in Buenes Aires/Argentinien in die Tschechoslowakei übergesiedelt
wohnhaft in Bremerhaven

www.miszak.de

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07 Feb 2017

Vedat

Vedat 1Mit großer Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Vedat K. in der letzten Woche überraschend und viel zu jung verstorben ist. Vedat war über lange Zeit ein fester und verlässlicher Bestandteil unseres Arbeitprojekts. Wir wussten ihn sehr zu schätzen und werden ihn vermissen.

Seiner Familie, seinen Freunden und lieben wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft!

In unserer Erinnerung wird er weiterleben.

Das Team von VISION

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18 Jan 2017

Norbert Spangler verstorben

Norbert Spangler

Norbert Spangler

Wie wir erst jetzt erfahren haben ist mit Norbert Spangler am 08.10. letzten Jahres ein weiters „JES Urgestein“ völlig überraschend und unter rätselhaften Umständen von uns gegangen. Norbert hat die Arbeit des Junkiebund Nürnberg über viele Jahre hinweg geprägt. Über Jahrzehnte war er die Seele der „Strafzeit“ bei Radio Z. Mit seiner außergewöhnlichen Art, seinem Knowhow und seiner Leidenschaft für die „Strafzeit“ hat er die Sendung über viele Jahre entscheidend geprägt.

Sein Buch „Giftlergeschichten“ ist noch vielen ein Begriff. Das Netzwerk der Junkies Ex-User und Substituierten, verliert mit Norbert einen engagierten Kämpfer für die Rechte Drogen gebrauchernder Menschen.

Norbert wir werden Dich nicht vergessen! R.I.P.

Traueranzeige

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