30 Mai 2017

4. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2017

Die nunmehr vierte Ausgabe des Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2017 ist erschienen. Die Ausgabe befasst sich auch dieses Jahr mit dem Reformstau in vielen Bereichen von Drogenhilfe, -prävention und -recht, sowohl im Hinblick auf legale als auch auf illegale Drogen. Darüber hinaus werden Querschnittsthemen aufgegriffen, in denen die Folgen repressiver Drogenpolitik sichtbar werden, wie im Strafvollzug und in der Prostitution.

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20 Mai 2017

Mitgliederversammlung

In diesem Jahr ist es uns gelungen, die nötigen Vorbereitungen für die Mitgliederversammlung wesentlich früher abzuschließen. Daher laden wir bereits jetzt alle Mitglieder herzlich zur alljährlichen Mitgliederversammlung ein.

Die Versammlung findet am Samstag, den 20. Mai 2017 um 13:00 wie gewohnt in unseren Räumen in der Neuerburgstrasse statt.

Zuvor laden wir ab 11:30 Uhr zum üblichen Mitgliederbrunch ein.

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18 Mai 2017

Newsletter der VISIONäre

Der neue VISION-Newsletter ist da!

Mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit gewähren. Gleichzeitig wollen wir auf unsere Veranstaltungen sowie auf aktuelle drogenpolitische Diskussionen und Veränderungen hinweisen.

Wir hoffen, Sie haben Spaß beim Lesen und freuen uns über positive wie auch kritische Rückmeldungen.

Der Newsletter soll vorerst 4-6 mal jährlich erscheinen.
Eine An- und Abmeldung ist jederzeit möglich.

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Newsletter-Archiv

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18 Mai 2017

Ans Barbara Busch

Durch einen tragischen Unfall ist in der vergangenen Woche mit Frau Ans Busch eine Ärztin verstorben, die sich seit Langem in der Substitutionsbehandlung engagierte.

Wir arbeiteten in vielen Fällen mit Frau Ans Busch zusammen um die Behandlung ihrer Patienten und der von VISION begleiteten Substituierten möglichst optimal zu gestalten.

Wir hoffen das die Lücke, die sie in der Landschaft substituierender Ärzte hinterlässt bald geschlossen werden kann.

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18 Mai 2017

Angst vor geplantem Drogenkonsumraum

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11 Mai 2017

No way out

Im Rahmen des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur ist VISION e.V. bei folgender Veranstaltung beteiligt.

Sommerblut-Festival – Veranstaltung NO WAY OUT

  • Donnerstag, 11.05.2017 – Samstag, 13.05.2017 – 20:00 – 00:00 Uhr – VVK/AK 10 EUR
  • Barbara Wachendorff und Stefan Herrmann mit drogenabhängigen und substituierten Menschen und Mitarbeitern der Drogenhilfe
  • Gesundheitsamt 1. Etage Treppenhaus • Neumarkt 15-21 Köln Innenstadt 50667

Während zu Anfang des letzten Jahrhunderts berühmte Künstler offen ihren Drogenkonsum für die Inspiration verwandten, erfahren heutzutage Menschen, die harte Drogen nehmen, wenig Respekt. Sie erleben sich als Ausgestoßene der Gesellschaft. Keine Wohnung, kein Job, keine Beziehungen, Kleinkriminalität – so etwa können die Lebensumstände aussehen.

Das Projekt „No Way Out“ möchte durch eine nahe und konzentrierte menschliche Begegnung zwischen Konsumenten, Helfern und Zuschauern einen Einblick in die Lebensverhältnisse der Menschen ermöglichen, die substituiert werden oder geregelt Heroin von der Stadt Köln erhalten. Der Text der szenischen Lesung entstand aus Interviews mit betroffenen Menschen sowie Mitarbeitern der Kölner Drogenhilfe.

Veranstaltungsort ist das Treppenhaus des Gesundheitsamts am Kölner Neumarkt. Die quadratisch geschwungene breite Treppe, die angrenzenden, schmalen Gänge und die verschlossenen Zimmer erscheinen so ästhetisch wie abweisend. An diesen Durchgangsorten wird eine Situation des Verweilens entstehen, des Wahrnehmens einer Gruppe von Menschen, denen man gemeinhin nur unter Vorbehalten begegnet.

 

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09 Mai 2017

Artikel in der Bild-Zeitung

41 Opfer! Platz 4 in Deutschland
Warum hat Köln so viele Drogentote?

von: DIMITRI SOIBEL

Köln – Seit dem 17. Lebensjahr konsumierte Heinz B. (†52, Name geändert) harte Drogen. Zuletzt spritzte sich der Kölner Heroin. Während eines Gefängnisaufenthaltes steckte er sich außerdem mit Hepatitis C an. Trotz eines Entzugs machte sein Körper vor wenigen Wochen nicht mehr mit: Er starb an Multiorganversagen – der nächste Drogentote in Köln.

2016 Jahr starben laut dem jetzt veröffentlichten Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 41 Menschen am Rauschgiftkonsum. Damit belegt Köln bundesweit den vierten Platz bei der Anzahl der Drogentoten.

„Es gibt viele Erklärungen für diese hohe Zahl“, sagt Marco Jesse (47), Geschäftsführer von Vision e.V. In seinem Verein werden die Abhängigen betreut. „In Köln wird seitens der Behörden zurzeit ein starker Druck auf die Drogenkonsumenten am Neumarkt oder Kalk ausgeübt. Diese Menschen weichen dann in die Seitenstraßen aus und versuchen dort, sich unter schlechten Bedingungen schnell eine Spritze zu setzen. Es kommt dadurch häufig zu Überdosierungen. Außerdem mangelt es an Hygiene.“

Nicht selten kam es außerdem in der Vergangenheit vor, dass Heroin von den Dealern durch Strychnin (Rattengift) gestreckt wurde.

„Den Abhängigen muss endlich ein Konsumraum angeboten werden“, so Jesse. „Sonst wird die Zahl der Toten auf dem gleichen hohen Niveau bleiben. In diesem Jahr starben bereits fünf von uns betreute Menschen.“

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04 Mai 2017

Wechselausstellung Manfred Fürth

Manfred Fürth

Stimmungslagen des Menschen darstellen. Ein wichtiges Thema, die Auseinandersetzung mit dem Eros. Malen und Skulpturen herstellen ist für ihn wie Bücher schreiben. Manchmal malt er Bilder oder stellt Skulpturen her, wie man Autobiografien schreibt, immer mit einem Stück von ihm selbst. Neue Ausdrucksformen und Stile entdecken, gemäß seinem Motto: „Ich will wachsen wie ein Baum, nicht wie ein Baum im Garten, sondern wie ein Baum im Wald.“

www.in-kunst-leben.de

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04 Mai 2017

Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Gefährliche Orte
Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Womöglich diskutiert demnächst der Rechtsausschuss des Stadtrats über das Thema „gefährliche Orte“ in der Stadt. Nach der Berichterstattung im „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat die Linke eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Drei Fragen will die Partei geklärt wissen: Nach welchen Kriterien entscheidet die Polizei, wann sie einen Ort als „gefährlich“ einstuft? Unter welchen Voraussetzungen darf auch ein einzelner Beamter eine Stelle zum „gefährlichen Ort“ erklären, und wie wird das kontrolliert? Und woran liegt es, dass die Polizei Köln gleich 13 solcher Orte definiert, andere Polizeibehörden in NRW dagegen deutlich weniger oder sogar gar keine?

Als „gefährliche Orte“ bezeichnet die Polizei nach dem Landespolizeigesetz Straßenzüge und Plätze in der Stadt, an denen die Kriminalität besonders hoch ist. Hier dürfen die Beamten Personen auch ohne Anlass kontrollieren – ausgenommen sind Menschen, die sich logischerweise dort aufhalten, also etwa Anwohner, Lieferanten oder KVB-Fahrgäste.

Linken-Fraktionssprecher Jörg Detjen lehnt diese Praxis ab: „Es gibt keine gefährlichen Orte in Köln“, sagt er. „Wir brauchen keine Stigmatisierung von Gebieten und ihren Bewohnern innerhalb der Kölner Stadtgesellschaft. Blanke Repression lehnen wir ab.“ Die Polizei, fordert Detjen, solle stattdessen „sozialräumliche und ordnungspolitische Konzepte“ für diese Gebiete vorschlagen.

Die nächste Sitzung des Rechtsausschusses ist am kommenden Montag. Ob die Antworten der Verwaltung bis dahin schon vorliegen, ist ungewiss. (ts)
– Quelle: http://www.ksta.de/26842178 ©2017

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27 Apr 2017

Mit Fahrräder helfen

Von den 150 Fahrrad-Spenden der Kölner Bank an Kölner gemeinnützige Organisationen hat VISION e.V. auch fünf erhalten und wir sagen vielen Dank!

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